Frage von lucool4, 294

Was ist schlecht an Patriotismus?

Ich verstehe das nicht. Die Grünen verteilen Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotismus, nein danke!"... Wieso? Ich sehe Patriotismus als eine Grundvoraussetzung um zufrieden zu sein.

So wie man sich selbst lieben muss, um jemand anderes lieben zu können, muss man doch auch sein Land lieben, um andere Länder lieben zu können. Es ist für mich auch eine Art Synonym für Identifikation und genau diese Identifikation hat bei mir einen sehr hohen Stellenwert.

Man muss ja um himmels willen nicht alles an seinem Land mögen (Politik etc.), aber man sollte doch eig stolz sein, Deutscher zu sein, genauso wie ein Italiener stolz ist, Italiener zu sein. Sonst ist man doch fehl am Platz wenn man sich hier nicht identifizieren kann, oder sehe ich das falsch?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hegemon, 183

Patriotismus ist mit Sicherheit keine Voraussetzung, um zufrieden sein zu können. Man kann auch sehr gut darauf verzichten.

Aber es gibt auch keinen Grund ihn zu verteufeln. Das tun nur Leute, die damit überfordert sind, Patriotismus (Heimatliebe) von Nationalismus (Überhöhung der eigenen Nation bei Abwertung anderer Nationen) zu unterscheiden.

Und was die Grünen so raushauen - sorry - diese Leute kann ich beim besten Willen nicht Ernst nehmen.



Kommentar von lucool4 ,

Das was Du meinst ist nicht Nationalismus, sondern Chauvinismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus

Vom Nationalismus gibt es verschiedene Arten, die gehen von Patriotismus bis hin zum Chauvinismus. Es ist aber nicht gleich eine Überhöhung der eigenen Nation.

Kommentar von Hegemon ,

Sorry, ich orientiere mich da lieber an konventionellen Enzyklopädien als an dem wirren Geschreibsel zänkischer Nerds, die man gemeinhin Wikifanten nennt. Es hat schon seinen guten Grund, daß WP in seriösen Arbeiten als nicht zitierfähig gilt.

Wie auch immer. Es gibt keinen plausiblen Grund, Patriotismus (Heimatliebe) zu kritisieren. Es sei denn, man will weltfremd und krampfhaft neue Kampbegriffe und Feindbilder generieren.

Kommentar von AlterEgo1 ,

Heimatliebe an sich ist nicht schlechtes, aber das hat rein gar nichts mit Stolz zu tun...! Du kannst doch nicht ernsthaft stolz darauf sein, dass du zufällig in einem bestimmten Land geboren bist. Das ergibt Null Sinn! Also gibt es sehr wohl einen Grund, etwas dagegen zu haben!

Kommentar von lucool4 ,

Du bist ja nicht stolz darauf, in diesem Land geboren worden zu sein, sondern Du bist stolz auf das Land, aufgrund dem, was es erschaffen hat. Bist Du in Syrien geboren verstehe ich nur zu gut, wenn Du Dein Land sch'iße findest und Dich dafür schämst Syrer zu sein.

Kommentar von AlterEgo1 ,

@lucool4 Du weißt, dass das, was du da von dir gibst, ganz klar als rassistisch zu bewerten ist? Mich würde interessieren, ob du dazu stehst, ein Rassist zu sein, oder diese Bezeichnung kategorisch ablehnst, weil sie dich in deinem ach so geliebten Stolz beleidigen würde, obwohl es der Wahrheit entspräche?

Kommentar von Hegemon ,

@AlterEgo Was schreibst Du denn für einen Unfug? Wer redet denn hier von "Stolz"?

Kommentar von AlterEgo1 ,

Tut mir Leid, ich habe vorschnell angenommen, du würdest dich mit dem Fragesteller solidarisieren und ihm zustimmen, was den Stolz betrifft. Hab deinen Post noch mal gelesen und sehe ein, dass mein Kommentar kontextuell fehl am Platz war.

Kommentar von Hegemon ,

Kein Ding. Alles gut. :-)

Antwort
von alashatt, 92

Die Grünen haben sicherlich andere Gründe als ich, aber:

Ich sehe Patriotismus als eine Grundvoraussetzung um zufrieden zu sein.

Wenn sich erst durch Patriotismus eine Zufriedenheit ausdrückt, was gut sein mag, dann ist es zumindest für ideologiekritische Menschen der falsche Ansatz, sich dem ohne es zu hinterfragen hinzugeben. Mir stellt sich da die Frage, wieso man ohne Patriotismus überhaupt unzufrieden ist. Es muss ja offensichtlich Probleme geben, die der Nationalstolz überdeckt, um den Anschein zu erwecken, dass alles in Ordnung sei. Konsequente Ursachenerforschung steht bei mir über Symptombekämpfung. Ich würde gar nicht bezweifeln, dass ich mit ein bisschen Nationalstolz zufriedener wäre. Ich will aber gar nicht zufrieden sein, was in dem Fall heißt, verbesserungswürdige Umstände erträglich zu machen.

So wie man sich selbst lieben muss, um jemand anderes lieben zu können, muss man doch auch sein Land lieben, um andere Länder lieben zu können.

Das kann sehr gut sein, aber wieso überhaupt irgendein Land lieben? Dafür habe ich überhaupt keinen Grund. Staat und Nation sind keine Gottesgaben, sondern historische und soziale Konstrukte, deren Fetischisierung nur ihrer Aufrechterhaltung dient. Ich will über die Notwendigkeit von Schubladendenken hinauskommen und mich nicht darin verfangen. Man braucht Patriotismus, um Länder lieben und hassen zu lernen, man braucht ihn hingegen nicht, um Menschen beurteilen zu können.

Es ist für mich auch eine Art Synonym für Identifikation und genau diese Identifikation hat bei mir einen sehr hohen Stellenwert.

Es ist eine Identifikation, nicht nur "eine Art Synonym". Aber warum ausgerechnet als Deutscher? Warum nicht nach denselben Kriterien als (je nach Bundesland austauschbar) Niederrheiner oder Europäer oder - Gott bewahre - Weißer? Das ist doch (theoretisch) vollkommen willkürlich (praktisch gibt es natürlich Gründe dafür, die bei weltlichen Faktoren zu suchen sind, aber das lasse ich mal außen vor). Nein, das ist mir viel zu irrational, als dass es bei mir einen sehr hohen Stellenwert haben könnte.

man sollte doch eig stolz sein, Deutscher zu sein, genauso wie ein Italiener stolz ist, Italiener zu sein.

Ist ein Italiener denn stolz darauf, Italiener zu sein? Ich glaube kaum, dass man da alle in einen Topf werfen kann, ich könnte dir ein paar Italiener nennen, die auf Patriotismus spucken. Was mir hier aber auffällt, ist, wie selbstverständlich du Staaten und Nationen hinnimmst. Das sind sie nicht. Italien als Nationalstaat gab es erst ca. 1860, Deutschlands Einigung war auch erst etwa 10 Jahre später. Früher hat es dort Römer und Germanen gegeben, die U.S.A. musste sich erst von England loslösen und soll ein kurdischstämmiger Türke eigentlich stolz auf die Türkei sein oder mit den anderen Kurden um die Unabhängigkeit kämpfen? Staaten (und Nationen) sind nicht selbstverständlich, sie sind vorübergehend. Patriotismus ist dazu da, das Leben in den verrotteten Gesellschaften, die sie zusammenhalten, tragbar zu machen.

Sonst ist man doch fehl am Platz wenn man sich hier nicht identifizieren kann, oder sehe ich das falsch?

Definiere "fehl am Platz". Der Staat will, dass ich einen gewissen Nationalstolz besitze, wird mehr oder weniger indirekt durch das Strafgesetzbuch abgesichert. Insofern hast du in gewissem Maße Recht. Ich sehe nur keine andere Möglichkeit, wenn ich mich in einer Welt voller Staaten mit keinem Land identifizieren möchte. Mein Ziel ist es schließlich auch nicht, Staaten aus moralischen Prinzipien abzulehnen, sondern über sie hinauszuwachsen. Dazu muss man ihre (vorübergehende) historische Notwendigkeit anerkennen.

Kommentar von lucool4 ,

Ich kann nicht auf alles antworten, aber schonmal Danke für Deine Mühe.

Wenn ich aber mit dieser Unterteilung in Staaten zufrieden bin und es weiterhin so haben möchte, so bin ich aber automatisch Patriot.

Und das Problem ist, dass ich Identifikation sehr wichtig finde, ich aber nicht dazu im Stande bin, mich mit allen möglichen Menschen identifizieren zu können. Ic bin was Meinungen etc. angeht eig sehr tolerant, bin ja auch nur froh darüber, dass wir hier unsere Meinung sagen dürfen, respektive traurig darüber, dass ich wegen meiner Meinung oft verspottet oder sogar Nazi genannt werde obwohl das überhaupt null und nichts damit zu tun habe.

Ich habe bereits in einem Kommentar geschrieben, dass ich zB. nicht viel vom Islam halte. Natürlich muss man Ihn da akzeptieren, wo er ist, aber dass er nach Deutschland kommt, finde ich und viele andere Menschen nicht gut. Denn ich kann mich mit deren Ansichten, Rollenbildern überhaupt nicht identifizieren und finde sie auch in vielen Dingen falsch. Gleichzeitig muss ich dazu sagen, dass ich in überhaupt keiner Kirche bin.

Kommentar von alashatt ,

Wenn ich aber mit dieser Unterteilung in Staaten zufrieden bin und es weiterhin so haben möchte, so bin ich aber automatisch Patriot.

Du hast aber geschrieben, dass Patriotismus für dich Grundvoraussetzung ist, um zufrieden zu sein. Mit dem Argument verfängst du dich jetzt in einen Zirkelschluss.

Und das Problem ist, dass ich Identifikation sehr wichtig finde, ich aber nicht dazu im Stande bin, mich mit allen möglichen Menschen identifizieren zu können.

Aber damit ist meine Frage nicht beantwortet: Warum gerade als Deutscher? Würdest du etwa zwanghaft nach Gemeinsamkeiten zwischen dir und Robert Geiss suchen oder zwischen dir und mir, einem recht dogmatischen Kommunisten, nur um der Vaterlandsliebe willen? Man beurteilt Menschen in letzter Instanz nicht nach Identitäten. Es ist nur jedem selbst überlassen, von wie vielen Voreingenommenheiten man sich blenden lässt.

Antwort
von voayager, 56

Auf was sollte ich hier eigentlich stolz sein, etwa dass die Schere zwiwchen Arm und Reich immer mehr aueianderklappt? Soll ich stolz darauf sein, dass der Sozialabbau "fröhliche Urständ" hält? Soll ich etwa stolz darauf sein, dass demokratische Rechte immer mehr ausgehöhlt werden? Soll ich stolz darauf sein, dass die Bundeswehr immer mehr militärisch weltweit interveniert? Soll ich stolz darauf sein, dass wir ca. 100 Milliardäre haben, auf der anderen Seite einige Millionen Arbeitslose, hunderttausendeMenschen ohne Obdach, Hunderttausende die ohne Strom und Gas leben müssen, weil sie die Rechnungen nicht mehr begleichen können? Soll ich stolz darauf sein, dass der tapfere  Bundesbürger unpolitisch ist und fast keine Klassenkämpfe führt? Soll ich stolz darauf sein, wie die Mehrheit der Deutschen stets CDU und sPD wählen, flankiert von div. akademischen Besserverdienern, die unermüdlich Grün wählen?

Der Nächste ist womöglich stolz darauf, dass er Schuhgröße 43 hat, oder 183cm groß ist usw. Um Deutscher zu sein, braucht es keinerlei Anstrengung, das ist wie mit der Kragenweite oder der Unterhosengröße, ergibt sicvh halt so.

Nichtsdestotrotz würde ich ein Land mögen, wo Menschen in großer Anzahl für soziale und demokratische Errungenschaften sich einsetzen und sie auch erfolgreich durchsetzen, dazu ein Staat, der dass aktiv  mitträgt.

Die Plakataktion der Grünen ist ausgesprochen dämlich, nämlich nur moralisierend, mehr nicht.

Kommentar von lucool4 ,

Schau Dich mal in Europa um! Rede mal in Spanien davon, wie schlecht es uns Deutschen doch geht!

Kommentar von voayager ,

Deutschland ist der wirtschaftlich viertstärkste Staat der Welt, da kann man schon Einiges mehr erwarten.

Antwort
von AlterEgo1, 136

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn
er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen
Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem
greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende
persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen
Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen.
Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er
stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er
gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun
dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit
Händen und Füßen zu verteidigen.

[Arthur Schopenhauer]

Kommentar von lucool4 ,

Naja, das sehe ich nicht ganz so. Man kann doch stolz auf das sein, was man mit so vielen gleich hat, oder etwa nicht? Klar, normal bist Du stolzer, wenn Du als einzigster eine 1 in Mathe hast, aber wenn alle eine 1 haben, aknnst Du Dich doch mit denen noch mit freuen, sodass da ungefähr wieder der gleiche Anteil an Stolz bei rausspringt!?

Kommentar von AlterEgo1 ,

Wenn du oder jemand anders in Mathe eine 1 hat, dann hast du oder jemand anders auch eine Leistung erbracht! Darauf kann man natürlich stolz sein. Aber das hat nichts mit dem Stolz für sein Land zu tun, da du hierbei keinerlei Leistung erbracht hast und es dem Zufall überlassen war, dass du in diesem Land geboren wurdest.

Kommentar von lucool4 ,

Folgendes habe ich bereits zu einem anderen Kommentar geschrieben:

Ich habe das Recht stolz zu sein. Und zwar auf Deutschland, ein Teil seiner Geschichte sowie auf seine Wirtschaft. Dass es miir gut geht, habe ich nicht zuletzt unserer wirtschaftlichen Lage zu verdanken, und darauf bin ich stolz!

Kommentar von AlterEgo1 ,

Du bist also stolz auf die wirtschaftliche Lage eines Landes, nur weil du dort geboren bist? Du sagst, du hättest das Recht dazu. Aber woher zum Teufel nimmst du dir dieses Recht?
Das ergibt meines Erachtens nicht viel Sinn! Wenn du in einem Land mit schlechter Wirtschaftslage geboren wärst, wärest du dann ebenso stolz auf dein Land oder nicht???

Antwort
von MrHilfestellung, 108

Ich sehe das komplett anders als du. 

Stolz sein sollte man auf etwas was man selbst erreicht hat, nicht auf eine geographische Einheit in der man zufällig geboren ist. 

Staaten sind eine menschliche Erfindung und ich kann sehr gut ohne Patriotismus zufrieden sein.

Jedoch finde ich Patriotismus in der Definition eines inklusiven Nationalismus nicht schlimm, kritisch wird es dann wenn die eigene Nation über andere Nationen gestellt wird, was auf die Menschen, die sich heutzutage Partiot nennen oft zutrifft, aber bei dir ja anders sein kann.

Kommentar von lucool4 ,

Ich stelle mich nicht über irgendwelche anderen Nation wie zB Italien, Spanien... warum auch? Die könne stolz sein Italiener und Spanier zu sein, ich kann stolz sein Deutscher zu sein. Es gibt mir einfach ein Gefühl zu wissen, wo ich hingehöre.

Ich denke über Griechenland und andere Problemstaaten wie China halt nicht mehr so gut, aber da halt die Regierung, nicht unbedingt die Menschen.  

Ist es denn verboten, einen Deutschen einen Ausländer vorzuziehen. Also ich finde da jz kein gescheites Beispiel, aber wäre das falsch? Gerade weil ich mich ja eben zB. mehr mit Deutschen, Österreichern und vlt noch ein paar anderen besser verstehen, identifizieren kann  (auch wenn da natürlich auch jeder verschieden ist, aber ein paar Werte sind ja schon dieselben)...

Kommentar von MrHilfestellung ,

Wie gesagt, solang du dich nicht über andere stellst ist das ok für mich. 

Deinen letzten Absatz sehe ich auch anders, weil ich mich mit Nicht-Deutschen genauso gut verstehe wie mit Deutschen, die meisten Menschen ähnlich Werte, das trifft nicht nur auf Deutschsprachige zu.

Kommentar von lucool4 ,

Aber zB. islamische Staaten? Die haben andere Werte, da ganz Du sagen was Du willst. Und da mir der Islam als Religion misfällt, versuche ich mich da möglichst rauszuhalten, was wegen der Flüchtlingskrise nun ein Problem darstellen könnte.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Gläubige Christen und gläubige Muslime sind gar nicht mal so unterschiedlich. 

Man merkt ja an der Flüchtlingsbewegung, dass der Großteil der Syrer auch keinen islamistischen Staat möchte.

Kommentar von lucool4 ,

Ja ENTSCHULDIGUNG, wer das will, der kann gleich wieder seine Sachen packen! Ja des wär ja der Hammer :O

Antwort
von Geraldianer, 94

Ich bin deutscher Patriot. Aber deshalb finde ich nicht, dass alles in diesem Land gut ist und bin auch nicht stolz darauf.

Wenn ich die Leute von PEGIDA oder einen Herrn Hocke von der AfD sehe, schäme ich mich dafür, dass in meinem Land auch solche menschenfeindliche und kleingeistige Subjekte gibt. Aber im Großen und Ganzen finde ich es eben gut Deutscher zu sein.

Antwort
von bartman76, 97

Ich empfinde Patriotismus nicht grundsätzlich als falsch, im Gegenteil. Es ist nur immer - wie überall - das Maß.

Extreme sind es die schlecht sind.

Antwort
von Alexandernov19, 104

Es gibt politische Strömungen in diesem Land, die eine Gemeinschaft unter den Menschen bis runter zur Familieneinheit grundsätzlich ablehnen.

Dies hat ihren Urpsrung in der "Re-Education" der Siegermächte des 2. Weltkriegs. So wirst du im Schulunterricht kaum eine positive Bemerkung zu deutschen Errungenschaften heraushören; und wenn, dann wird es nur verwässert dargestellt!

Diese Gesinnung wird erst mit dem Zusammenbruch der Sozialsysteme ein Ende finden können, wenn sich das sogenannte "Gutmenschentum" vor dem Scherbenhaufen seines Tuns wiederfindet. Denn ohne "Stütze" des von ihnen so verhassten Volkes und Staates haben sie außer einem Studium in Orchideenfächern, falls überhaupt ein Schulabschluss stattgefunden hat, nichts in der Hand. Sie könnten im Notfall nicht einmal zur Feldernte herangezogen werden, da sie zwei linke Hände haben und auch garnicht die nötige physische Ausdauer. Gerade die alten 68er fallen bei einem Wirschaftscrash um wie die Fliegen.


Kommentar von lucool4 ,

Ich weiß. Ich finde es schlimm, wenn man sich im Geschichtsunterricht schon halbers schämen muss, Deutscher zu sein... Da läuft doch was falsch!?

Ich halte nächstes Jahr eine interessante Präsentation in Geschichte. Es geht darum, wie wir Deutschen die Stunde Null sehen sollten: Als Befreiung? Als Niederlage? etc...

Kommentar von Alexandernov19 ,

Es gibt durchaus in unserer heutigen Zeit auch einen von vielen Deutschen wahrgenommenen Gesinnungsterror.

Was meinst du was los wäre, wenn ein Beamter nicht den Aufforderungen seines Dienstherren per Verwaltunsgvorschrift nachkäme, keinerlei Umstände in den Flüchtlingsheimen an die Öffintlichkeit gelangen zu lassen? Seine Existenz würde brachial vernichtet werden!

Es herrscht eine klare Meinungsdiktatur einer Minderheit in Deutschland. Das schlimmste an der Sache ist, dass es keine Opposition dazu gibt, die nicht durch ebensolchen Terror massivst verunglimpft und geschädigt wird. Siehe Verhältnis SPD-AfD!

Kommentar von lucool4 ,

Das kenne ich. Unser Bürgermeister ist grün und wenn ich in der Schule nicht alles was Flüchtlinge angeht mit "ja" und "Amen" absegne, kommt ein Shit-Storm herein und man fragt sich ob das wirklich noch Demokratie ist, wenn Du zwar Deine Meinung sagen kannst, dadurch aber Deine Akzeptanz verlierst!?

Kommentar von Alexandernov19 ,

Nein, das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun!

Es ist einfach so, dass eine Vielzahl von Beamten, darunter auch viele Lehrer, im Sinne der 68er ausgebildet wurden. Diese Persönlichkeiten haben schon während ihres Studiums gemerkt, dass es besser ist, sich ihrem politischen Umfeld anzupassen um damit den höchstmöglichen persönlichen Profit erreichen zu können.

Es sind ja nicht nur Themen der Migrationspolitik, sondern insbesondere auch der Umweltschutz, auf dessen Gebiet sich für viele ein lukratives Betätigungsumfeld ergibt! Da soll man sich Styropor zur Dämmung für teures Geld an die Außenwand kleben, dass bei einem Funkenschlag sofort Feuer fängt. Dann der Schwachsinn mit der Energiewende, die die Strompreise hat explodieren lassen, sodass der Staat immer schön weiter kassieren kann.

Nein, für mich steht seit Beginn meines politischen Denkens fest, dass die links-grüne politische Gesinnung einer Geisteskrankheit gleichkommt!

Kommentar von lucool4 ,

Ich gebe Dir in dem Punkt recht, dass diese Generation wirklich so zu denken scheint. Das Problem ist bis jetzt, dass (zu mindest in meiner Schule) die jetzige Generation es ihr gleich tut.

Ich finde es wirklich naiv, manchmal schon mehr als gefährlich, was die linken in unserem Land machen bzw. machen wollen. Ich verstehe speziell zB. nicht, warum man, obwohl wir total überfordert sind, noch immer Flüchtlinge reinlassen. Ich meine hat die Sicherheit des Volks denn keine Priorität? Für mich steht dies außer Frage. Wir können doch nicht riskieren, in dem wir anderen helfen, uns selbst zu gefährden. Und ganz ehrlich: Wer über die steigende Kriminalität seit Beginn der Flüchtlingskrise verwundert ist, DER hat wirklich nix im Hirn ;)

Gruß lucool4,

Danke für Deine Mühe!

Kommentar von AlterEgo1 ,

DIe Kriminalität ist tatsächlich gestiegen. Soll ich dir erklären warum? Mir egal, ob du das willst, ich erklär es dir auf jeden Fall und das in einfachen Sätzen, damit sogar du es verstehst:
Rechtsextreme, (wie du?) schießen auf Flüchtlingsheime.
Rechtsextreme, (wie du?) zünden Flüchtlingsheime an.
Rechtsextreme, (wie du?) sind zu dumm im Schädel, um zu wissen, wie Gesetze funktionieren.

Antwort
von AlterEgo1, 105

Stolz hat mit Nationalität rein gar nichts zu tun und ist meiner Meinung nach falsch!

Kommentar von lucool4 ,

Wieso kann man nicht stolz auf sein Land sein? Weißt Du, wenn ich zB. an die Geschichte von Deutschland denke, denke ich nicht sofort an 1933-45, sondern viel eher vlt mal an das, was wir erreicht haben. Dass wir von einem Entwicklungsland in wenigen Jahren in Sachen Industrialisierung mal kurz mit GB und den USA gleichgezogen sind ist zB. sehr erstaunlich. Abgesehen von unserer Geschichte gibt es noch weitere Aspekte wie zB unsere Wirtschaft und deren Lage, weswegen ich stolz bin, Deutscher zu sein. Da ich schon in meiner Frage auf Identifikation eingegangen bin finde ich schon, dass man stolz mit Nationalität verbinden kann. Schon alleine, weil wir dieselbe Sprache sprechen^^ und ich mich zB. nie mit ieinem islamischen Staat identifizieren könnte und wollte (Stellung der Frauen, Glaube etc.).

Kommentar von AlterEgo1 ,

Interessanter Ansatz! =)
Auf die Leistung meines Landes kann ich aber nicht stolz sein, da ich nichts dazu beigetragen habe und nur zufällig in diesem Land geboren bin!
Und was die Identifikation betrifft, ja ich identifiziere mich schon in gewisser Weise mit Gleichsprachigen, aber ich bin nicht stolz darauf, diese Sprache zu sprechen, ich wüsste auch nicht wieso. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Identifikation zu tun. Kannst du deine Meinung vielleicht näher erläutern, damit ich besser verstehe, worauf du hinaus willst? ;)

Kommentar von lucool4 ,

Wieso kannst Du nur darauf stolz sein, wo Du etwas zu beigetragen hast? Angenommen- ich weiß nicht ob Du verliebt, verlobt, verheiratet, oder single bist- Deine (imaginäre) Freundin, Frau etc. Macht iein Dimplom, dann bist Du doch auch stolz auf sie, ohne dass Du etwas dazu beigetragen hast.

Ja, ich finde zB Französisch auch eine schönere Sprache wie deutsch (auch wenn ich so schlecht in der Schule war^^), ich meinte nur, dass die verscheidenen Sprachen ja eine "Barriere"  darstellen, die uns etwas abgrenzt. Wobei ich da eben viel weniger eine Barriere sehe, als ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit. Nicht, dass ich nix mit anderssprachlich anfangen kann, das überhaupt nicht. Ich denke nur, dass es gut ist, Länder zu haben, da sich so jeder erstmal um die eigenen Leute kümmern kann, bevor andere dran kommen. ich weiß nicht, ob Du das verstehst, aber einfach gesagt hat jede Regierung ein Volk, um dass sie sich "kümmern" muss, also so ganz grob definiert... 

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