Was ist Phliosophie?
Im Allgemeinen weiß ich was Philosophie bedeutet. Aber was genau Philosophie ist da bin ich noch im grübeln und Wikipedia ist mir da nicht wirklich hilfreich was die Sache angeht. Also was ist denn eigentlich Philosophie?
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Philosophie: Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in der Welt; Lehre, Wissenschaft von der Erkenntnis des Sinns des Lebens, der Welt und der Stellung des Menschen in der Welt
duden.de
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das Streben der menschlichen Vernunft nach Wahrheit, nach „letzten Gründen“, insbesondere auch das Fragen nach der Stellung des Menschen in der Welt.
eine allgemein verbindliche Definition der Philosophie gibt es nicht. kennzeichnend für das philosophische Fragen ist nicht selten seine Radikalität, d. h. nicht die Erforschung einzelner Kausalzusammenhänge steht im Vordergrund, sondern der Sinn des Seienden überhaupt ist Gegenstand des Fragens.
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Antwort von alinchenk 11.08.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Philosophie: Die Kunst des Denkens... Eigentlich: Liebe (philo) zur Weisheit (sophia) Das bewusste Nachdenken über bestimmte Themen, z.B. Moral, Glück, die Beschaffenheit der Welt et cetera. Es gibt verschiedene Methoden, z.B. Logisches Denken, Sammeln, Gedankenspiele, Utopien etnwickeln.Philosophie sucht nach den grundlegenden Mustern und den Prinzipien, nach denen sich die Welt organisiert. Moralphilosophie sucht nach einer Ethik, die, unabhängig von der Kutur, rein aus Vernunft und Denken bestimmt ist.
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Also in Kurzform: Denken und Vernunftgebrauch.
Etwa: Wer bin ich? Was ist Bewusstsein? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Woher wissen wir, dass die Welt wirklich so ist, wie wir vermuten? Setzt sie einen Schöpfer voraus? Wenn ja, begreifen wir, warum er die Welt geschaffen hat? Was ist Moral und warum lohnt es sich moralisch zu handeln? Logik. usw
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Wörtlich übersetzt: Freund des Wissens oder der Weisheit
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Philosophie ist eine akademische Disziplin, die sich aber nicht in Schulen und Hochschulen einschließen lässt. Um mit Kant zu reden, wollen Menschen, die "die Weisheit lieben", systematisch und logisch saubere, aktuelle Antworten geben auf die vier Grundfragen:
1) „Was kann ich wissen?“
2) „Was soll ich tun?“
3) „Was darf ich hoffen?“
4) „Was ist der Mensch?“
Da die Welt und unser Wissen über sie ständig ändert, gibt es zu den "alten Fragen" immer wieder "neue Antworten".
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Philosophie ist das, was von den anderen Wissenschaften übrig bleibt.
Kommentar von xeinefragenochxxeinefragenochx 13.08.2012welche anderen Wissenschaften ? :-))
Kommentar von TeeEiTeeEi 14.08.2012Physik, Mathematik, Informatik, Soziologie, Pädagogik, Kunst, Politik, Psychologie, Religionswissenschaft, etc. etc... Wenn sie Anspruch drauf nehmen, dann gehört es auch zu der Wissenschaft. Nur wenn sie keinen Anspruch drauf nehmen, landet es in Philosophie...
Etwas überspitzt formuliert, natürlich. Aber das kommt der Realität ziemlich nah bzw. in vielen Fällen ran.
Kommentar von beemayabeemaya 13.08.2012eher was deren grundlage mitunter ist. das nachdenken über dinge u wissen wollen setzt beinahe alle wissenschaften vorraus
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wörtlich übersetzt liebe zur weisheit ,es wird versucht die welt und die menschliche existenz zu deuten und zu verstehen
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Antwort von Hendrik382 11.08.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Philosophie befasst sich mit alles was die Menschen zu verstehen versuchen xDD
"Was darf ich hoffen?" ist aber nur noch sehr eingeschränkt eine Frage der Philosophie/Metaphysik.
@TeeEi
Ich bin kein vorbehaltloser Kant-Fan. Aber die Art, wie er die vier wichtigsten philosophischen Fragen in einfache, für alle verständliche Fragen gepackt hat, ist imponierend. Nr 3 "Was darf ich hoffen?" auszuschließen würde bedeuten, die offene Zukunft von der Philosophie abzuschneiden und alle Strebungen und Spekulationen des Menschen dahin. Wenn man bedenkt, dass man in der Archeologie Grablegungen und Grabbeigaben als sicheres Zeichen dafür nimmt, dass es sich um menschliche Überreste handelt aus Zeiten weit vor der Philosophie, dann wird deutlich, wie sehr diese Frage bereits in der Mystik die Menschen umgetrieben hat. Das ist also ein ur-ur-menschliches Thema.
Du hast natürlich Recht, die Frage an sich ist hoch interessant. Ich habe vor allem sofort an Religionsphilosophie gedacht, die Kant auch gemeint hat. Und vieles, was in der Geschichte noch unter den Begriff der Religionsphilosophie fällt, gehört heute zu Theologie und Religionswissenschaft, wo auch Religionspsychologie und -soziologie sind.
Gut, Psychologie usw. beanspruchen auch einiges von den anderen drei Fragen. Ich habe nur das Gefühl, dass speziell von der dritten Frage wenig für Philosophie übrig bleibt, nämlich Religionsphilosophie, die für mich eher ein Nischendasein fristet und auch keinen Anspruch auf mehr hat.
@ TeeEi
Ich erinnere hier vor allem an das Hauptwerk von Ernst Bloch "Das Prinzip Hoffnung". Auch die marxche Utopie des Kommunismus hat zum Kern "Was darf ich hoffen?" wie alle auch profanen Utopien. Aus der Philosophie wurden viele Spezialwissenschaften geboren, was aber nicht bedeutet, dass sich die Philosophie in ihrer Gesamtsicht nicht mehr darum kümmert. Im Gegenteil, eine der Hauptaufgaben der Philosophie als Dienst an den Menschen ist es, die Ergebnisse der zersplitterten Einzeldisziplinen in eine Gesamtsicht einzubinden und abzuwägen.