Sehe immer wieder die Werbung, aber was produzieren oder machen die ?
SAP ist der größte Hersteller für Unternehmenssoftware. Stammsitz in Walldorf bei Heidelberg.
SAP ist Abkürzung für "Software"-"Anwendung"-"Programm". Ein komplexes "Finanz-Buchhaltungs"-Software-Paket, mit einzelnen Modulen erweiterbar. Das bekannteste ist wohl SAP/R3 Basismodul und Modul MM für Material/Lagerwirtschaft. Es arbeitet mit ABAP-Programmierung und Server-Client-Netzwerk-orientiert.(Das "neue" NSAP auch wie ein browserbasiertes System.) Es arbeitet mit Transaktionscodes, Movement-Types. Es bietet die Möglichkeit, für alle Geschäftsvorfälle Reports und Statistiken zu ziehen und deren Exportmöglichkeit in Exceltabellen. Gleichzeitig kann es, wenn Materialstammsätze via Materialnummern erstellt wurden, Waren/Lagerbestände selbständig zu überwachen und im MRP-System Bestellungen automatisch auszulösen, Bestellungen direkt über die Schnittstellen zu generieren und zu faxen. Ebenso können Materialbelege/Buchungsbelege ausgedruckt werden. Es können Materialnummern mit Accounts und Budgets verknüpft werden, so daß "Fehlbestellungen" oder Manipulationen ausgeschlossen werden. Es besteht des weiteren die Möglichkeit, an die Buchungen Attachments anzuhängen mit Belegen in Word, Excel, PDF-Files, gescannten Quittungen etc. Ein eigenes Email/Messengersystem kann auch aktiviert werden. Es können gezielte Userprofile mit "Berechtigungen" erstellt werden. Allerdings setzt der Umgang mit dem System ein gezieltes Training voraus, was auch in Online-Kursen angeboten wird und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Ich arbeite schon seit einigen Jahren damit und bin von der "Unbestechlichkeit" des Systems überzeugt. Was ich besonders gut finde, ist, daß sich das System die letzten Eingaben in den Feldern merkt, so daß wiederholte Eingaben erleichtert werden. Auch kann von jeder Maske eine Hardcopy erstellt werden. Man kann auch mehrere Sessions gleichzeitig eröffnen und zwischen den Masken hin- und herspringen, Daten mit Copy und Paste einfach übernehmen. Das nur ein paar Features, sicher gibt es noch mehr davon.
Im Hintergrund laufen die Datenbankprozesse auf einem geschützten Serversystem, die allesamt wie Hauptbucheinträge nicht mehr manipuliert werden können. Für Stornierungen werden neue "Storno"-Belege erstellt und lösen die entsprechenden Gegenbuchungen automatisch aus. Die Finanzämter erkennen die Bilanzen, erstellt mit SAP, deswegen uneingeschränkt an. Auch werden bei Auslandsgeschäften die aktuellen Wechselkurse integriert, so daß die "Dany-Dattel"-Herstattbank- Devisentermingeschäftsmanipulationen von vorne herein ausgeschlossen werden.
Die machen eine ERP-Software (google und wiki helfen). Eine Software in denen alle Geld- und Warenströme eines Unternehmens erfasst werden und mit der man recht leicht das Unternehmen Controllen kann. Das ist aber nur ein ganz kleiner Teil was diese Software leistet.
Persönlich halte ich aber von dieser Lösung nichts, meiner Meinung nach sollten große Unternehmen sich speziell angepasste Software programmieren lassen. SAP ist mittlerweile viel zu Universell und nicht Speziell. (Bin schon im 3. Unternehmen das SAP einsetzt.)
Hallo, sicherlich kann man eine Meinung zu allen Dingen haben, aber wie sollen "große Unternehmen sich speziell, angepasste Software programmieen lassen?" Wie lange soll das denn dauern? Was soll das denn kosten? Warum nicht auf erprobte Betriebswirtschaftliche Lösungen wie SAP aufsetzen und entsprechend anpassen? Warum das Rad nochmal erfinden? Vieleicht solltest Du deine Meinung nochmal überdenken und das ganze nochmal auf der SAP Internetseite recherchieren. Du wirst sehen, dass es kaum eine spezieller einsetzbare Software als SAP gibt. Das System lässt sich auf nahezu alle Bereiche "customizen" , aber mit stimmiger Finanzsoftware im Hindergrund.