Frage von NiciNici1699, 122

Was ist nur los und Angst vor dem Islam?

Hi! Ich möchte hier mal eine Frage stellen und hoffe, dass diese nicht von irgendwelchen Personen, die sich nicht damit befassen wollen ins Lächerliche gezogen wird. Ich lebe in einer Stadt in Niedersachsen die ca. 250.000 Einwohner hat. Noch nie habe ich hier extremistische Aktivitäten o.ä miterlebt ( natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass es in jeder Stadt rechte oder extremere Gruppen gibt, hier ist es meiner Meinung nach aber nicht so stark ausgeprägt). In letzter Zeit fallen mir an bsp. Werbesäulen immer öfter gesprayte Kommentare wie ,,Islam raus" auf. Aber wieso? Da ich in einem sehr liberalen Haushalt aufgewachsen bin kann ich diese Meinung nicht teilen, aber das bin ja nur ich. Durch die Flüchtlingskrise und dem IS sind viele Menschen verunsichert und haben Angst, ist ja auch irgendwie verständlich, aber wieso wird an Schulen oder generell nicht mehr aufgeklärt? Wieso wird der Islam direkt mir Terror verbunden und wieso muss eine Religion raus? Wie soll das überhaupt gehen? ( Auch mal auf die momentanen Vordehnungen der AfD bezogen) Ich bin ziemlich geschockt und versteh das einfach nicht. Das ist zwar keine direkte Frage wie sie hier üblich ist, aber vielleicht kann mir jemand helfen alles ein wenig besser zu verstehen! LG

Antwort
von surfenohneende, 39

Islam / Christentum / Judentum / etc. ...  erfordert keinen Terrorismus !

Terroristen benutzen gerne die Religion für eigene Ziele z.B.

IS / ISIS / Daesh / Al-Quaeda / ... (Faschisten) [ z.B. in ISIS-Land ] missbrauchen den Islam für eigene Ziele

Extreme (Faschisten) "Christen" / "Verwirrte Einzeltäter" ( vor allem in den USA ) ... missbrauchen das Christentum für eigene Ziele

Zionisten (Faschistische politische Bewegung) [ z.B. in ISrael ] ... missbrauchen das Judentum für eigene Ziele

Antwort
von MaxNoir, 46

Beschäftige dich mal mit dem kommunistischen Philosophen Slavoj Zizek. Er sagt, dass eine Gesellschaft immer "the one" sucht und meint damit "the one enemy". Man könnte auch etwas patzig sagen: Vor 75 Jahren waren es die Juden, heute sind es die Muslime. Der Unterschied ist, unsere Gesellschaft ist A) verweichlicht und gleichzeitg verroht B) unsere Demokratie ist robust und gefestigt C) es gibt schon etwas mehr aufgeklärter Menschen als es sie in der Weimarer Republik gab.

Trotzdem erscheint in jeder Gesellschaft die Tendenz sich einen Gegner auszumachen. Wären in den letzten zwei Jahren nicht so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, schon auf die bereits hier lebenden Türken, wären die Gegner der Finanzmarktkapitalismus, die Reichen und wer weiß was noch. Irgendeiner muss eben immer Schuld haben, damit man sich die eigenen Fehler (wie z.B: nicht wählen, nicht demonstrieren und absolutes desinteresse und absolute uninformiertheit) nicht vorwerfen muss.

Der Mensch, gerade in Deutschland, weigert sich schlicht Selbstverantwortung zu übernehmen. PewResearch hat 1.100 Deutsche befragt. 70% stimmten der Aussage zu, dass Erfolg im Leben von Faktoren abhängt auf die man keinen Einfluss hat. Allein an dieser Haltung kann man erkennen, wie unwillig die Menschen sind Verantwortung über ihr Leben vor sich selbst und vor anderen zu übernehmen. Denn es stimmt nicht. Wer sich anstrengt, schafft auch was. Nicht alle können superreich und supertoll werden, das stimmt, aber die große Mehrheit kann es zu etwas bringen.

Antwort
von ctest, 17

Menschen neigen dazu anderen Menschen etwas aufzudrängen.

Im Augenblick machen wir alles falsch: wir müssen niemanden "integrieren", sondern wir müssen dafür sorgen, dass die Leute sich in der Öffentlichkeit "normal" und "neutral" benehmen.

Wenn sie irgend eine Religion praktizieren, dann können sie das bei sich zu Hause, sie dürfen uns aber diese Religion nicht aufdrängen.

Und wenn ich von "Religion" spreche, dann meine ich jede Art von fanatischem Verhalten.Zum Beispiel fallen für mich auch Fussballfans darunter.... die können von mir aus solange rumschreien, wie sie es wollen ... hauptsache ich muss mir das Geschrei nicht anhören.

Es ist wichtig dass die Leute sich NEUTRAL verhalten. Integration ist Dummheit.  

Antwort
von XL3yed, 69

Der Islam wird nicht direkt mit Terror verbunden, zumindest nicht von rational denkenden Menschen.
Es gibt keine Erklärung für diese Islamfeindlichkeit, außer, dass einige Menschen vielleicht die Fähigkeit zum kritischen denken verloren haben.
Übrigens: an Schulen wird aufgeklärt, einige Lehrer halten ganze Predigten darüber, warum es falsch ist, so zu pauschalisieren etc..
Aber das Problem sind ja nicht junge Menschen, die islamfeindlich sind, sondern Leute die schon lange aus der Schule raus sind.

Kommentar von MaxNoir ,

Der Islam wird nicht direkt mit Terror verbunden, zumindest nicht von rational denkenden Menschen

Ich glaube das setzt rational denkende Menschen voraus, wovon ich meiner eigenen Lebenserfahrung nach nicht viele in Deutschland sehe. Die Zeitung mit der größten Auflage und mit der größten Reichweite ist immer noch die Bildzeitung (täglich mehr als 2,5 Millionen verkaufte Exemplare, Reichweite..ach wer soll das wissen...8 Millionen? 10 Millionen?) und genau auf diesem Niveau befindet sich der normale Bürger in diesem Land.

Solchen Menschen kann man irrationale Ängste einreden und der Fragesteller identifiziert auch das Problem korrekt. Bildung ist die einzige Möglichkeit dem entgegenzuwirken.

Kommentar von XL3yed ,

Ganz meine Meinung, nur ist zum Beispiel der durchschnittliche Pegida-Demonstrant, was ich mal in einem Bericht gelesen habe, Mitte 40.
Da ist es mit Bildung vorbei, außer man bildet sich selbst weiter.

Kommentar von MaxNoir ,

Und das schlimme ist, dass unsere fortschrittliche Medizin sie so lange leben lassen wird, dass die progressive Jugend die sehr gut aufgeklärt ist und recht pragmatisch mit dem Thema Einwanderung umgeht in der klaren Unterzahl ist und uns mit ihrem Wahlrecht alles verhageln. Nervt gewaltigt, ist aber leider nicht zu ändern. Daher gehört es zur Verantwortung von normalen, rationalen Menschen immer Stellung zu beziehen und zur Vernunft aufzurufen.

Auch einem 40 jährigen kann man noch die Welt erklären, wenn man den richtigen Ansatz findet.

Kommentar von XL3yed ,

Sehr gut ausgedrückt!
Ich für meinen Teil mache mir immer einen Spaß daraus, wenn ich mitbekomme, dass jemand islamfeindlich ist, diese Person mit Fakten zu konfrontieren und dann diesen leicht verwirrten Ausdruck zu sehen ;D

Kommentar von surfenohneende ,

Ich für meinen Teil mache mir immer einen Spaß daraus, wenn ich mitbekomme, dass jemand islamfeindlich ist, diese Person mit Fakten zu konfrontieren und dann diesen leicht verwirrten Ausdruck zu sehen ;D


SO liebe Ich Das ^^ ...  Entertainment auf hohem Niveau

Antwort
von Xalas, 47

Das problem sind nicht die Religionen sondern die Menschen (ich rede nicht von allen).

Die im namen von Religionen straftaten begehen.

Antwort
von Modem1, 30

Stell mal anders die Frage: Was ist los mit dem Islam? Die beiden Islam Richtungen morxen sich gegenseitig ab und keiner gibt Ruhe. Flüchten dann zu den Schweinefleischfressern und bitten um Asyl.Und der gute alte Onkel Schlafmütze genannt auch Deutscher Michel gibt allen Asyl.Ausgerechnet der immer währende Nazi macht anderen Möchtegern Liberalen etwas vor wie man Verfolgte hilft. Die nehmen  ein paar Tausend Flüchtlinge großzügig auf... aber mehr nicht!

Kommentar von Fatimh ,

Die Welt und die Menschheit ist Broke ..

Antwort
von Fatimh, 21

Im Islam wird immer wieder der Respekt des Lebens betont. Terror hat nichts mit dem Islam zu tun. Die IS Terroristen benutzen den Islam nur als Logo.

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