Frage von jeo80, 32

Was ist nur los in der USA?

Nachdem Trump die Wahl zum nächsten Präsident der USA gewann, brachen landesweite Proteste aus. Ich verstehe die Beweggründe dafür immernoch nicht. Klar, sie sind auf Hillary Clintons Seite, doch ich frage mich ob ihre Anhänger überhaupt wissen, für was sie stand. Sie wollte im Syrienkrieg weiter auf Eskalation machen, sie drohte Russland sogar mit Krieg, sollte Russland dabei erwischt werden, sich in die Datenbanken der US Regierung rein zu hacken, was ja totaler Quatsch ist, weil man Profi Hackern gar nicht nachweisen kann, wenn sie sich wo reinhacken. Sie hätte so oder so einen Krieg zwischen USA und Russland ausgelöst, ihre Retorik war in der Richtung einfach unmißverständlich. Dann sind die meisten Anhänger Gegner der Wall Street, wo doch Hillary von sämtlichen Wall Street Banken ihren Wahlkampf gesponsort bekam.. wie passt das alles zusammen? Wie können diese Social Justice Warriors auf der einen Seite so politisch korrekt sein wollen und auf der anderen Seite eine Kriegshetzerin durch und durch unterstützen und jetzt nach der Wahl sogar gewaltsam gegen die vorgehen, denen sie ja whrend des Wahlkampes immer vorwarfen, sie wären voller Hass und man müsse deren Hass mit Liebe begegnen... ? Ist das nicht alles total verrückt, mal kritisch betrachtet?

Antwort
von OlliBjoern, 18

Die Gefahr einer Konfrontation mit Russland wären durch Clinton nicht größer geworden. Übrigens hat Mike Pence (designierter Vize von Trump) mal gesagt, er wäre dafür, notfalls Assads Truppen direkt anzugreifen (wegen Aleppo). Assad ist ja Verbündeter von Putin. Pence denkt dort anders als Trump. Dennoch denke ich, dass die Gefahr einer wirklichen Eskalation in beiden Fällen (Trump/Clinton) ähnlich gering wären.

Trump rudert inhaltlich an mehreren Fronten zurück. Er ist in der Realität angekommen, was gut ist. Allerdings werden nun viele seiner Wähler merken, dass er vieles von dem nicht machen kann/wird, was er angekündigt hatte.

Einreiseverbot für Moslems wird wohl nicht kommen (hatte er angekündigt), Obamacare wird nicht abgeschafft (heute lobt er Teile davon sogar!), und die ominöse Mauer zu Mexiko wird wohl auf dem Papier bleiben (denke ich mal). Es wird wohl Trump "light" geben, ähnlich wie wir wahrscheinlich einen Brexit "light" sehen werden.

Die Sachen heißen noch so, aber der Inhalt wird weniger. Aber bei Trump kann man das durchaus positiv sehen.

Antwort
von Mirarmor, 20

Na ja, wer kann schon einen Politiker wählen, bei dem er hinter jedem Wort und jeder Einstellung steht? Nimmt man nicht immer etwas im Wahlprogramm in Kauf, das einem nicht gefällt?

Es waren halt nur zwei Kandidaten, ich hab schon Respekt vor den Menschen, die überhaupt noch wählen.

Natürlich ist die Welt verrückt - Menschen sind wandelbar, emotional, machen Fehler und denken vor allem meist nur an ihre kurzfristigen Bedürfnisse. Vernunft und Logik regieren sicher nicht diese Welt. -.-

Antwort
von voayager, 18

Es ist vor allem das liberale Klein-Bürgertum akademischer Provenienz, das da aufbegehrt, dann aber auch Schwarze, die zu Techt Schlimmes befürchten. Dann sind es noch Abtreibungsbefürworter, Umweltschützer und Homosexuelle, die von Trump Schlimmes befürchten.

Kommentar von jeo80 ,

Was doch aber total unbegründet ist, in den USA wird Politik auf Verfassungsbasis betrieben, Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Kommentar von voayager ,

nun sei mal nicht gar zu weltfremd und unwissend, sonst wüßtest du doch, dass Bush junior etliche Menschenrechte aushebelte. Merke: wer die Macht hat, dfineirt auch das Recht. Solltest du ein bloßer Schüler sein, dann habe ich durchaus Verständnis für dich, denn da wird nicht das wahre Leben gelehrt.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Wie kann man nur so unglaublich naiv sein. Die USA ist eine Weltmacht. Die negativen Folgen des letzten Republikaners wirken heute noch massiv in der Welt.

Antwort
von Fairy21, 13

Weis nicht woher ihr diesen Quatsch mit dem Krieg gegen Russland nehmt.

Sie will nur verhindern,  dass Putin  zu sehr Machthungrig wird.

Diese Sache mit Syrien,  da will sie Assad, einem Diktator der den Trubbel um den IS nutz um sein Volk abzuschlachten.

Während Trump angeblich nur den IS dort bekämpfen will und vor dem Einsatz von Atomwaffen nicht zurückschreckt.

Das ist ja wohl sehr viel schlimmer. 

Von wegen nur Hillary ist die Kriegshetzerin.

Überdenke du das mal.

Überdenke mal, wofür dein werter Herr Trump steht. 

Ein Rassist, Faschist, Sexist.

Befasse dich mal mit Geschichte,  dann weißt du was passieren kann, wenn ein Faschist an der Macht ist.

Die Einigung mit Russland und das Versprechen vom Frieden, anscheinend auch nur ein Vorwand.

Wie damals dieser Faschist in den 1930ern, der genau das gleiche Versprach und fast dasselbe in Sachen Arbeit. 

Und bevor jemand damit kommt,:

"Nein dieser Vergleich ist keine Verharmlosung dieses damals herrschenden Regimes. "

Kommentar von jeo80 ,

und du bist ehrlich der Meinung, das du auf dem richtigen Dampfer bist? 

Kommentar von Crack ,

@jeo80

Jetzt lies Dir doch bitte noch einmal alle Antworten und Kommentare hier durch.

Der Einzige der nicht ganz rund läuft scheinst Du zu sein, oder?

Antwort
von karapus001, 19

Die Leute wissen all diese Gründe nicht. Die Massenmedien stehen stark zu Clinton ( vielleicht steckt da auch Lobbyismus dahinter, dass Massenmedien so stark gegen Trump hetzen ) und denken Clinton wäre eine gute Wahl, obwohl beide gleich schlimm sind. Selbst Clinton hatte mehr Ausgaben für Medien, als Trump.

Wo bitte kann man in unseren Massenmedien was schlimmer über Clinton erfahren? Uns werden nicht mal die Kriegstreiberische Reden von Clinton in den Massenmedien gezeigt. Selbst die Vergangenheit Trumps wird aufgegriffen, die von Clintons damaligen Reden z.b. überhaupt nicht.

Gut in der EU steht eine Anti-Trump Stimmung, weil Trump sich für die EU kaum interessiert. Aber für mich ist es wichtiger, dass sich die Lage außenpolitisch  zwischen der USA und den Russen sich verbessert.

Kommentar von Crack ,

Wo bitte kann man in unseren Massenmedien was schlimmer über Clinton erfahren?

Lass mich mal überlegen...

Vielleicht hier:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-hillary-clinton-keine-gute-...

Oder hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/warum-die-amerikaner-hillary-clinton-nicht...

Vielleicht hier:
http://www.tagesspiegel.de/politik/usa-diese-fuenf-gruende-sprechen-gegen-hillar...

Oder das:
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Clintons-E-Mail-Affaere-Keine-Anklage-aber...

Oder das hier:
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hillary-clinton-146.html

Jetzt hört endlich auf den Blödsinn zu verbreiten das in Massenmedien nur einseitig berichtet wird!
Die Realität sieht anders aus, macht die Augen auf und lasst das Unterschlagen von Fakten sein!

Kommentar von BonerDeluxe ,

Jetzt hört endlich auf den Blödsinn zu verbreiten das in Massenmedien nur einseitig berichtet wird!

Nicht nur. Aber die Titelseiten der deutschen Mainstreammedien war - zumindest wie ich es mitbekommen habe - deutlich mehr fokussiert auf Berichterstattung über Trump als über Clinton; mir schien es, dass selbst die amerikanischen Medien da "neutraler" waren und die haben auch durchaus Position bezogen.  
Das war zumindest meine Wahrnehmung basierend auf dem ein oder anderen Besuch bei us-amerikanischen wie deutschen Medien, Webpräsenzen etc während der letzten Monate ^^

Eventuell war das aber ohnehin auch nur ein Punkt seiner Strategie. Any press is good press - oder in die Richtung.

Kommentar von karapus001 ,

@Crack

die Meisten Quellen von dir gehören nicht zu den Massenmedien, außer Spiegel und faz, aber auch dort wird kaum Clinton kritisiert.

Wo wird beispielsweise ihre alte Rede analysiert? Das wäre mal ein starker Kritikpunkt.

Wieso werden Videos von den alten Reden von Clinton nicht gezeigt, dafür die aktuellen von Trump?

Wieso wird nichts über die Verwicklung von Menschenhandel als Thema aufgenommen?

Wieso wurde nur kurz über Clinton berichtet, wann sie die Trump Wähler beschimpft hatte? Wenn Trump mal jemanden beschimpft wird dies mehrmals wiederholt.

Wieso wird kaum was darüber berichtet, dass der deutsche Staat an Clinton gespendet hatte?

Und ich stimmte BonerDeluxe zu, die Titelseiten unserer deutschen Mainstreammedien werden mehr auf Trump fokussiert, als auf Clinton.

Kommentar von karapus001 ,

Wieso wird sehr stark darüber berichtet, wie Politiker Trump
kritisieren. Wieso wird so wenig oder kaum was darüber berichtet, wie
andere Politiker Clinton kritisieren?

Das sind alles Fakten und sieht so in der Realität aus.

Antwort
von Ifosil, 12

Was ich hier nur lese ist "Ach die Böse wollte Russland drohen", lass mich raten. RT ist für dich der beste Informationssender der Welt oder?

Kommentar von jeo80 ,

informier dich erstmal bevor du sinnlose Sprüche ablässt

Kommentar von Ifosil ,

Habe ich ins Schwarze getroffen? Wo informierst du dich denn?

Kommentar von silberwind58 ,

@ lfosil hat volllkommen recht!Ich schliesse mich an und wenn Du noch so abturnst,geht mir das am A.... vorbei!

Kommentar von jeo80 ,

Mein Internetz reicht weiter als nur bis zu RT

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ja, gibt ja noch Compact, den Kopp-Verlag und Schall und Rauch, nicht wahr? ;)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ind sputnik news natürlich.

Kommentar von karapus001 ,

Was ich hier nur lese ist "Ach die Böse wollte Russland drohen", lass
mich raten. RT ist für dich der beste Informationssender der Welt oder?

Wo informierst du dich denn? Bei unseren Massenmedien? Die bringen ja kaum negative Worte gegen Clinton.

Bei deiner Einstellung merkt man schon, dass es nur Russen Propaganda gibt und bei uns ist alles fein und gut ist!

Kommentar von jeo80 ,

Sich objektiv zu informieren scheint heute nicht mehr aktuell zu sein.. was früher noch als investigativer Journalismus galt wird eben heute unreflektiert als Verschwörungstheorie abgetan, somit ist man immer auf der guten Seite

Kommentar von Crack ,

Sich objektiv zu informieren scheint heute nicht mehr aktuell zu sein..

Sagt derjenige der eine polemische Frage gestellt hat die völlig einseitig Anschuldigungen erhebt, Fakten verdreht und andere verschweigt?

Ach, jetzt verstehe ich Dein Handeln.
Du willst uns aufzeigen wie man es nicht machen soll?

Antwort
von JeIion, 16

Man demonstriert nicht für Hillary Clinton, sondern schlicht gegen Trump. Noch ist Trump offiziell nicht gewählt, aber wenn er es ist, wird die einzigste Chance, Trump zu verhindern, ein Amtsenthebungsverfahren, und dann würde es Neuwahlen geben

Kommentar von jeo80 ,

Wenn man gegen Trump demonstriert muss man wohl automatisch für Clinton sein oder gibts da noch einen Kandidaten von dem ich nur nix weiß?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Wenn man gegen Trump demonstriert muss man wohl automatisch für Clinton sein

Wie kommt man auf so einen Quatsch?

oder gibts da noch einen Kandidaten von dem ich nur nix weiß?

Selbstverständlich gab es noch zahlreiche andere Kandidaten. Aber das tut bei der Frage nichts zur Sache.

Kommentar von jeo80 ,

Und diese Kandidaten könnten es stimmenmäßig mit der Clinton und mit Trump aufnehmen? Wäre mir aber jetzt neu

Kommentar von OlliBjoern ,

Das ist eine andere Frage (natürlich haben diese Kandidaten weniger Zustimmung als die beiden "großen" Kandidaten). Deine Frage wurde beantwortet (ja, es gibt Kandidaten).

Daher ist die Prämisse "Wenn man gegen Trump demonstriert muss man wohl automatisch für Clinton sein " falsch.

Auch nicht die Wahlbeteiligung vergessen! (etwas über 50%)

Kommentar von OlliBjoern ,

Ja natürlich gab es da andere Kandidaten. Bitteschön:
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_den_Vereinigten_Staat...

Zudem vergisst du, dass fast die Hälfte der US-Wahlberechtigten gar nicht zur Wahl gegangen sind. Das heißt, die Leute, die niemanden gewählt haben, sind wesentlich mehr als die Leute, die Trump gewählt haben. Beide Kandidaten sind sehr unbeliebt (auch das darf man nicht vergessen).

Auch hat Clinton (in Summe) ein paar Stimmen mehr als Trump bekommen. Sein Wahlsieg beruht auf dem System mit den Wahlmännern (das auch etwas altmodisch ist, meiner Ansicht nach). Heute könnte man anders wählen, wenn man wollte.

Kommentar von BonerDeluxe ,

Zudem vergisst du, dass fast die Hälfte der US-Wahlberechtigten gar nicht zur Wahl gegangen sind. 

Erst nicht an einer Wahl partizipieren und sich anschließend über ihre Ergebnisse zu echauffieren erscheint mir ein wenig undurchdacht. Da sollte man bei sich selber die Schuld suchen.

Antwort
von Crack, 21

Soweit mir bekannt ist demonstriert man gegen Trump und nicht für Clinton.

Du solltest also Deine Frage mal neu durchdenken und dabei vielleicht auch den Blödsinn den Trump so von sich gab mit einfließen lassen. Da hast Du genug zu schreiben...

Kommentar von jeo80 ,

Sie demonstrieren gegen Trump, weil sie für Clinton gestimmt haben und nun enttäuscht sind weil sie es nicht geworden ist, irgendwie logisch oder!?

Kommentar von Crack ,

Nein, klingt nicht logisch.

Ich kann auch gegen Trump sein ohne dabei für Clinton sein zu müssen.

Kommentar von jeo80 ,

Nur wenn es neben Clinton und Trump noch einen Kandidaten gibt, der es Stimmenmäßig mit beiden aufnehmen kann und den gibt es nunmal nicht, also folglich demonstrieren sie im Namen H. Clinton's 

Kommentar von OlliBjoern ,

Der Nebensatz "der es stimmenmäßig aufnehmen kann" ist unlogisch. Man kann und darf auch für jemanden stimmen, der de facto keine Chance hat.

Hier in Deutschland gibt es auch eine Menge kleiner Parteien, die man wählen darf. Zudem vergisst du weiterhin die miserable Wahlbeteiligung in den USA (die ist aber traditionell schlecht).

Kommentar von Apfelkind86 ,

Das ist ja kein Wunder, wenn man als demokratischer Wähler in einem Staat wie Texas schon weiß, dass die eigene Stimme einfach verfallen wird.

Kommentar von Crack ,

Im Moment sind auch viele gegen Merkel, Du vielleicht auch?

Aber:
Wer von den Merkel-Gegnern kann denn einen adäquaten Ersatz für sie benennen, ist also nicht nur gegen Merkel sondern für einen bestimmten Anderen?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Du hast ein stark vereinfachtes Schwarz-Weiß-Weltbild. "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!"

Das ist eher die Welt, wie Trump und seine Anhänger sie sehen.

Ich bin auch gegen Trump aber deshalb nicht für Hillary.

Kommentar von BonerDeluxe ,

Du hast ein stark vereinfachtes Schwarz-Weiß-Weltbild

Mag sein. Aber die Gesellschaft in Amerika ist nun einmal gespalten und ein reales fast komplett schwarz/weißes Bild. Wie du eshier in den Kopf des Fragestellers malst ist es in den USA schon lange Realität. Natürlich gibt bzw. gab es alternative Kandidaten zu Trump und Clinton. Trump und Clinton haben die fast absolute Mehrheit aber unter sich aufgeteilt, die Berichterstattung und "öffentliche Wahrnehmung" dominiert. Ich behaupte einfach mal, viele Amerikaner kannten die Alternativen nicht, nicht einmal die bekanntesten.

Die schwarz/weiße Denkweise lässt sich sicherlich kritisieren, so ist sie in der amerikanischen Bevölkerung leider aber gegeben. Die Frage der letzten Monate war in aller Regel "Trump oder Clinton", bzw. war die Antwort auf die Frage, wen man denn wählen würde, sicherlich in 95% aller Fälle einer dieser beiden Namen. Siehe Umfragen - die zwar hinsichtlich Trump/Clinton vom Endergebnis different waren, hinsichtlich der alternativen Kandidaten aber wohl nicht ganz falsch gelegen haben dürften. Es ging kaum noch darum, wen man wählen würde, sondern mehr darum, ob man denn Hillary wählen würde oder Trump.

Kommentar von BonerDeluxe ,

Soweit mir bekannt ist demonstriert man gegen Trump und nicht für Clinton.

So ist es, ja :)  
Aber für was sollte man auch sonst demonstrieren als für einen Einzug von Hillary ins Weiße Haus? Mal ne Abwägung:  

Möglichkeit 1 - Die Demonstranten waren für Stein, Johnson oder einen anderen alternativen Kandidaten. Diese konnten am Ende gut 4,3% auf sich vereinen laut diesem Link ( http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/us/general\_election\_tru... ). Kann natürlich sein, dass die jetzt alle auf der Straße sind, aber wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das ausnahmslos Anhänger dieser beiden und der anderen kaum relevanten Kandidaten sind, wo sie nicht einmal 5% der Stimmen der Wähler gewannen?

Das wäre dann auch schon die einzige Möglichkeit, dass es keine Wähler Clintons waren. Denn wer Trump nicht wollte, hat wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit zum "Verhindern" des größten Übels das vermeintlich kleinere gewählt und das war dann Hillary. Ob es wirkliche Anhänger waren ist anzuzweifeln; Wähler aber wohl schon. Gegner Trumps sind größtenteils zum opponierenden Lager übergelaufen. Meines Feindes Feind ist mein Freund.. ;)

Optional hätte man sich natürlich auch enthalten können. Sich aber zu enthalten, auf die anderen zu verlassen, und dann mit dem Resultat nicht zufrieden zu sein und zu demonstrieren hat was von Ironie. Wenn man gegen Trump war, dann hätte man das beeinflussen können - aber sicher nicht durch "faul zu Hause sitzen bleiben". So gesehen wären sie dann an dem, was sie nun so arg kritisieren, selber Schuld, indem sie ihre Stimme in den Wind geblasen haben.

----

Zudem haben Demonstranten oft dieselben Sprüche und "Parolen" wie Hillary-Wähler/-Anhänger vor der Wahl. "Im with her", "Hate Trumps Love", "Nasty Women" als Parodie etc, das sind alles Aussagen, die so von Hillary-Anhängern schon im Vorfeld benutzt wurden und nun sich - nebst dem "Not my president" - nicht gerade selten unter den Demonstranten finden.  
Man sieht auch recht eindeutig, dass da hauptsächlich Frauen und Minderheiten (Hispanics, "Dunkle" usw) demonstrieren - typische Clinton-Wählerschaft. 

Antwort
von dataways, 20

doch ich frage mich ob ihre Anhänger überhaupt wissen, für was sie stand.

Zumindest mehr oder weniger für eine Kontinuität der Politik Obamas.

Sie wollte im Syrienkrieg weiter auf Eskalation machen,

Weiter??? Assad hat jede Menge roter Linien überschritten, ohne dass Obama irgendetwas unternommen hat.

sie drohte Russland sogar mit Krieg, sollte Russland dabei erwischt werden, sich in die Datenbanken der US Regierung rein zu hacken,

Hast Du da mal einen Link?

was ja totaler Quatsch ist, weil man Profi Hackern gar nicht nachweisen kann, wenn sie sich wo reinhacken.

Auch Profi-Hacker machen Fehler

Kommentar von jeo80 ,

sorry, bin raus... hab jedenfalls kein Herz für ne Massenmörderin, da ist mir jemand der zu Wahkampfzwecken mal nen Prollspruch raushaut 1000 mal lieber, als jemand der hintenrum bis zum Hals in Korruption und weiß der Teufel alles drin steckt

Kommentar von Crack ,

hab jedenfalls kein Herz für ne Massenmörderin

Welche Massen hat sie denn ermordet?
Merkst Du nicht was Du hier für Blödsinn von dir gibst?

Kommentar von jeo80 ,

Sie hat den Irakkrieg und den Lybienkrieg mitbeschlossen.. wieso diskutiere ich hier mit uninformierten Leuten rum.. das ist echt Blödsinn

Kommentar von Apfelkind86 ,

Die Frage ist eher, warum du Suggestivfragen stellst, auf die du keine andere Meinung als deine eigene, die scheinbar bereits in Stein gemeißelt ist, haben möchtest?

Warum bist du nicht in der Lage, andere Meinungen und Argumente zu akzeptieren?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Sie hat den Irakkrieg und den Lybienkrieg mitbeschlossen..

Nicht mit beschlossen sondern zugestimmt. Und sich für diesen Fehler öffentlich entschuldigt.

Trump dagegen lügt und lügt und lügt - auch was seine Haltung zum Irak Krieg angeht. Dem hat er nämlich zugestimmt. Aber hinterher kann man schlau daher reden. http://www.politifact.com/truth-o-meter/statements/2016/jun/22/donald-trump/trum...

Kommentar von BonerDeluxe ,

Trump dagegen lügt und lügt und lügt

Jetzt tu doch mal nicht so, als ob das etwas ganz Neues in der Politwelt wäre und nur deswegen ja ach so schrecklich, weil es von Trump kommt :^)  
Politiker lügen - das ist nun einmal so. Komisch, dass da bei einem Trump ein größerer Aufstand gemacht wird als bei jemandem, der "seriöser" wirkt. Da ist es ja nicht schlimm - aber gut, oft wird da ja die gesamte Öffentlichkeit belogen und im Hinterzimmer schön mit der Wahrheit ausgepackt, so dass es gar nicht erst ans Licht kommt. Und dann so getan, als würde nicht gelogen werden - weil man selber nichts davon erfährt.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Jetzt tu doch mal nicht so, als ob das etwas ganz Neues in der Politwelt wäre und nur deswegen ja ach so schrecklich

Wie gebrainwashed muss man eigentlich sein, um zum eifrigen Groupie eines Lügenmauls zu werden?

Politiker lügen - das ist nun einmal so.

Populisten lügen. Deshalb nennt man sie Populisten. Sie erzählen ihren  Groupies was sie hören wollen.

Kommentar von BonerDeluxe ,

Man muss doch kein Groupie sein um zu erkennen, dass Trump da nun wirklich nicht der erste ist. :D

Auch, ja. Nebst 95% aller anderen Politiker. ^^

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ja ja der alten Leier der Lügenpresse folgen die Lügenpolitiker.  Alles Lüge. Außer natürlich Trump und die BILD.

Kommentar von DreiGegengifts ,


sorry, bin raus... hab jedenfalls kein Herz für ne Massenmörderin

Hast du diesen Müll auf pi-News gelesen oder auf  derhonigmann?  http://www.reactionface.info/sites/default/files/imagecache/Node\_Page/images/13...

Kommentar von jeo80 ,

kenne kein honigmann oder deine pipi news, ich informierte mich nur sehr genau über die Clinton Fam, über Trump gibts ja nicht viel was von Bedeutung ist, ausser seine rüden Sprüche, Trump hat überigens noch keinen Ehebruch im Oval Office begangen  https://www.youtube.com/watch?v=xvhBoF\_pCHo

Kommentar von DreiGegengifts ,


noch keinen Ehebruch im Oval Office begangen

Omg ;D

Derlei Gejammere zieht im prüden Amerika. Aber bei uns machst du dich mit so etwas nur noch lächerlich.

Kommentar von dataways ,

ich informierte mich nur sehr genau über die Clinton Fam,

Der Videoschnipsel, den Du gepostest hast, spricht ja wohl eher für Mrs. Clinton, wo bleibt also Dein Link, der Deine Behauptung unterfüttert, "sie drohte Russland sogar mit Krieg"?

Trump hat überigens noch keinen Ehebruch im Oval Office begangen

Dazu hätte es akrobatischer Fähigkeiten bedurft. Er hat seine erste Ehefrau mit seiner künftigen zweiten sicherlich woanders betrogen.

Antwort
von DreiGegengifts, 11


Klar, sie sind auf Hillary Clintons Seite

Wie kommst du darauf?


Sie hätte so oder so einen Krieg zwischen USA und Russland ausgelöst

Ziemlicher Unsinn.


Ist das nicht alles total verrückt, mal kritisch betrachtet?

Trump ist ein Demagoge und Populist der von knapp ein Viertel der Amerikaner ins Amt befördert wurde. Politisch ist er ahnungslos. Und einen Tag nach der Wahl hat er seine ganzen absurden Wahlversprechen widerrufen oder einfach von der Webseite entfernt.

Das ganze ist verrückt - ja.


Aber wenn die Sonne der demokratischen Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.


Antwort
von Velodogs, 9



Nachdem Trump die Wahl zum nächsten Präsident der USA gewann, brachen landesweite Proteste aus

Die " landesweiten Proteste " in der Form wie sie in den deutschen Medien dargestellt wurden hat es so in den USA nicht gegeben.

Es gab lediglich einige wenige größere Protestveranstaltungen, bei denen es auch zu massiver Gewalt von seiten der " Demonstranten " kam.

Insgesamt waren es wohl auf einer kleinen handvoll Kundgebungen insgesamt weit weniger als 20000 anti-Trump Demonstranten, die sich da als schlechte Verlierer präsentiert haben.


Die selbe Art von angeblich " landesweiten Protesten " haben unsere Qualitätsmedien auch beim Brexit versucht herbeizuschreiben......


Ich kann nur dringend dazu raten, alles was zu kritischen Themen im Ausland in deutschen Medien abgesondert wird durch jehweilige ausländische Medien zu überprüfen.


Kommentar von Crack ,

Die " landesweiten Proteste " in der Form wie sie in den deutschen Medien dargestellt wurden hat es so in den USA nicht gegeben.

Und schon wieder die Lügenpresse?
Zusammengefügte Videos aus aller Welt, vielleicht sogar gedreht auf dem Mond? Alles nur ein Fake? Ist es das was Du sagen willst?

Du machst Dich schon mit Deinem ersten Satz unglaubwürdig.
Warum bestreitest Du das was man sehen kann, fällt es Dir schwer vernünftig und realitätsnah zu argumentieren?

Es gab lediglich einige wenige größere Protestveranstaltungen, bei denen es auch zu massiver Gewalt von seiten der " Demonstranten " kam.

Du meinst dann wohl so etwas wie hier:

Zitat:
"Der mutmaßliche Schütze habe sich in einem Fahrzeug auf der Brücke befunden und sei mit den Demonstranten in Streit geraten. Daraufhin sei er aus dem Auto gestiegen und habe mehrere Schüsse abgefeuert"
https://www.welt.de/politik/ausland/article159447582/Schuesse-bei-Protesten-gege...

Insgesamt waren es wohl auf einer kleinen handvoll Kundgebungen insgesamt weit weniger als 20000 anti-Trump Demonstranten

Das passt ja im Verhältnis ganz gut zu Pegida oder AfD-Demos, oder nicht?
Nur da würdest Du die offiziellen Zahlen anzweifeln, hier, in den weit entfernten Staaten hast Du den Durchblick?

die sich da als schlechte Verlierer präsentiert haben.

Wer sagt das es sich um Clinton-Anhänger handelt?
Kann man nicht einfach auch gegen Trump sein ohne Clinton zu mögen oder gewählt zu haben? Mehr als ein einfaches schwarz oder weiß, dafür oder dagegen, lässt Dein Denken wohl nicht mehr zu?

Die selbe Art von angeblich " landesweiten Protesten " haben unsere Qualitätsmedien auch beim Brexit versucht herbeizuschreiben

Quelle dafür?

Ich kann nur dringend dazu raten, alles was zu kritischen Themen im Ausland in deutschen Medien abgesondert wird durch jehweilige ausländische Medien zu überprüfen.

Wie schön das Du völlig objektiv und überhaupt nicht einseitig bist...  😤

Kommentar von BonerDeluxe ,

Du meinst dann wohl so etwas wie hier:

Manchmal hilft es, einen Artikel ganz zu lesen. Aus demselben Bericht:

Zuvor war sie wie bereits in der Nacht auf Freitag mit Pfefferspray und Blendgranaten gegen die Demonstranten vorgegangen. Diese hatten Straßen blockiert und mit Gegenständen nach den Polizisten geworfen.

Am Donnerstag wurden mindestens 26 Personen festgenommen, nachdem Fensterscheiben eingeworfen und Autos beschädigt worden waren. In Los Angeleskam es sogar zu 185 Festnahmen.

Es liegt folglich durchaus ein Gewaltpotential seitens der Anti-Trump-Bewegung(en) vor. Dass ein Trump-Anhänger da nach einem Streit zur Waffe griff ist nicht zu vergleichen und ein irgendwie arg kläglicher Versuch, den "Herd", das Gewaltpotential, von da, wo es wirklich vorliegt, dahin zu verschieben wo man es gerne sehen würde.

Kommentar von Crack ,


Manchmal hilft es, einen Artikel ganz zu lesen.

Manchmal hilft es auch den Zusammenhang zu verstehen.


Es liegt folglich durchaus ein Gewaltpotential seitens der
Anti-Trump-Bewegung(en) vor. Dass ein Trump-Anhänger da nach einem Streit zur Waffe griff ist nicht zu vergleichen und ein irgendwie arg kläglicher Versuch, den "Herd", das Gewaltpotential, von da, wo es wirklich vorliegt, dahin zu verschieben wo man es gerne sehen würde.


In welchem Teil meines Textes habe ich bestritten das Gewalt von den Demonstranten ausging, wo habe ich einen Vergleich angestellt, wo habe ich den Versuch gemacht "das Gewaltpotential, von da, wo es wirklich vorliegt, dahin zu verschieben wo man es gerne sehen würde"? Lass Dir bitte etwas Klügeres einfallen.

Ich habe lediglich die Einseitigkeit dieser Aussage widerlegt:

Es gab lediglich einige wenige größere Protestveranstaltungen, bei denen es auch zu massiver Gewalt von seiten der " Demonstranten" kam.



Kommentar von BonerDeluxe ,

Ich habe lediglich die Einseitigkeit dieser Aussage widerlegt:

Es gab lediglich einige wenige größere Protestveranstaltungen, bei denen es auch zu massiver Gewalt von seiten der " Demonstranten" kam.

Hm. K.

Kommentar von karapus001 ,

Und schon wieder die Lügenpresse?

Ja genau, unsere pro Clintons Medien lügen nicht, dafür die pro Trumps Medien sind eine Lügenpresse...

Immer der gleiche Mist....

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