Frage von emogothic, 160

Was ist nun mit GOTT? Wenn es ihn wirklich geben sollte, wieso zeigt er sich dann nicht endlich einmal ;)?

Antwort
von AndyG66, 2

Der schämt sich für seine Schöpfung. Aber nicht weil sie ihn nicht lieben!

Sondern stell dir mal vor Gott hätte all die ihm angedichteten biblischen Greueltaten NICHT getan - Und dann steht ein bibeltreuer Christ, Jude oder Muslim vor ihm - welcher er als sein Ebenbild und mit dem Potenzial zur Selbständigkeit, Eigenverantwortung und mit Intelligenz -  erschaffen hat :-)

Als ich würd noch mal eine Singularität später vorbeikommen wenn ich Gott wär :-)



Antwort
von Anthropos, 11

Dann würde er uns ja die Freiheit nehmen, dass wir uns aussuchen, ob wir an ihn glauben oder nicht. Somit wäre Liebe zu Gott unmöglich. Denn Liebe kann nur in vollkommener Freiheit existieren. Sonst wäre es Tyrannei. So kann der Mensch sich auch aussuchen, ob wir ihn lieben oder nicht. Denn wenn er plötzlich irgendwie auftauchen würde, dann müssten wir alle zwangsweise an ihn glauben.

Kommentar von gottesanbeterin ,

"Denn wenn er plötzlich irgendwie auftauchen würde, dann müssten wir alle zwangsweise an ihn glauben." -

Zuerst einmal muss Gott erkannt werden, wenn er "irgendwie auftauchen würde"- und das ist gar nicht so einfach; niemand muss also "zwangsweise "glauben; in diesem Falle muss man zuerst einmal sehen und erkennen.

Kommentar von lillifee70 ,

Das klingt für mich nach dem üblichen Kirchen-Quark! 

Meine Kinder wissen, dass es mich gibt. Ich versorge sie  und kümmere mich um sie und sie können selbst beurteilen, ob sie finden dass ich das gut mache und sie mich dafür lieben oder eben nicht. Die Gewissheit, dass man existiert, nimmt doch niemandem die Freiheit sich für oder gegen Zuneigung zu entscheiden! 

Mich hat der Glaube an Gott in keiner Weise frei gemacht. Mal ehrlich: Ein Gott, der alles sieht und allmächtig ist. Das ist doch gruselig! Der sieht mich auf Klo, beim Sex, beim Nasebohren ... wer will denn das? Und alles was ich mache - ja sogar alle meine Gedanken werden dann von diesem Gott auf gut oder böse beurteilt und am Ende entscheidet er ob ich ewig in der Hölle schmore oder im Himmel mit den Engeln singe. Wo ist da Freiheit und Liebe zu erkennen? Ich habe nur Druck empfunden! Von Liebe keine Spur.

Kommentar von Anthropos ,

Ich wüsste nicht, was daran gruselig sein sollte. Hast du etwas vor Gott zu verbergen? Er richtet mich zwar, aber ich habe im Grunde selbst die Wahl zwischen Himmel und Hölle. Von Liebe und Freiheit ist da doch sehr wohl die Spur. Gott hat sich selbst geopfert aus Liebe zu den Menschen. Würde ein Tyrann so etwas tun? Er hat uns die Freiheit gegeben. Jeder Mensch hat das Geschenk der Freiheit und von Gott geliebt zu werden. Jeder Mensch kann das Geschenk der Liebe, also die Erlösung, annehmen. "Deus caritas est - Gott ist die Liebe" schreibt Johannes, was auch der Titel von Benedikts Enzyklika ist. Wer diesen Gott verneint, verneint die Liebe. Ein "Ja" zu Gott ist ein "Ja" zur Liebe. Dieses "Ja" erfordert natürlich die absolute Freiheit des Menschen.

Ich erinnere mich da an eine Erzählung: der Gemeindepfarrer ist über die Beichtdisziplin und die Sündhaftigkeit seiner Gemeinde besorgt. Er schreibt auf das Brett vor der Kirche in großen Buchstaben: Gott sieht alles. Einige Tage später ist unter diesem Schriftzug zu lesen: Aber er petzt nicht.

Natürlich beobachtet Gott dich. Dieses Beobachten ist aber kein Entzug der Freiheit. Er will nur sehen, wie mit der Freiheit umgegangen wird. Und gerade beim Erziehen von Kindern muss man ja richtig umgehen. In meiner Kindheit habe ich eben nicht alles bekommen. Ich hatte selbst dafür zu sorgen, dass mein Zimmer aufgeräumt war, dass ich Essen auf dem Tisch hatte, dass meine Hemden gebügelt wurden. Ich bin froh darüber, dass ich frei war. Wenn ich nun solch alles vernachlässigt habe, dann kamen nicht sofort meine Eltern hingerannt und haben das für mich erledigt. Das wären dann ja keine guten Eltern. Ich musste selber lernen. Ich musste aus meinem Handeln Konsequenzen ziehen. So bin ich auch froh über Gott, dass er sich aus unserem Leben zurückhält, dennoch ständig anwesend ist, sieht was ich tue, richtig oder falsch. Und wenn ich eben erkannt habe, dass es Unsinn war, lasse ich mir erst mal von meinem Beichtvater eine Lektion erteilen. 

Mir scheint es so, du würdest denken, der christliche Glaube habe ein grundsätzlich pessimistisches Weltbild. Diese Ideologie entstand in der französischen Revolution. Ratzinger hat - was den Pessimismus betrifft - einst gesagt:

[Es] gehört zum christlichen Glauben die Gewissheit, dass Gott die Menschheit nie fallen lässt und dass sie daher auch nie zum reinen Fehlschlag werden kann, auch wenn heute viele meinen, die Menschheit wäre besser gar nicht erst aufgetaucht. Insofern ist die Schematik von Optimismus und Pessimismus überhaupt nicht angebracht. Der Christ kann sehen, wie jeder vernunftbegabte Mensch auch, dass es große Krisen der Geschichte geben kann, dass vielleicht gerade auch heute solche vor uns stehen. Er kann auch erkennen, dass sich die Geschichte nicht durch eine innere Automatik ins Positive entwickelt, dass also die Gefährdungen sehr realistisch sind. Er hat allerdings den letzten Optimismus, dass Gott die Welt in Händen hält und dass daher selbst so furchtbare Schrecknisse wie Auschwitz, die uns bis auf den Grund erschüttern müssen, davon umfangen sind, dass Gott doch stärker ist als das Böse. [...] Der Glaube gibt Freude. Wenn Gott nicht da ist, dann verödet die Welt, und es wird alles langweilig, und alles ist völlig ungenügend. Man kann ja heute gut sehen, wie eine gottleere Welt sich auch selber immer mehr verbraucht, wie sie eine ganz freudlose Welt geworden ist. Die große Freude kommt daher, dass es die große Liebe gibt, und das ist die essentielle Aussage des Glaubens. Du bist ein unverbrüchlich Geliebter. [...] Insofern lässt sich sagen, das Grundelement des Christentums ist Freude. Freude nicht im Sinne einer billigen Gaudi, die auf dem Hintergrund der Verzweiflung stehen kann. Wir wissen doch, dass Klamauk häufig die Maske für Verzweiflung ist. Sondern es ist die eigentliche Freude. Eine, die mit einem schweren Dasein zusammen besteht und dieses Dasein dann auch lebbar macht. Die Geschichte Jesu Christi beginnt nach dem Evangelium damit, dass der Engel zu Maria sagt: Freue dich! In der Nacht der Geburt sagen die Engel wiederum: Wir verkünden euch eine große Freude. Und Jesus sagt: Ich verkünde euch eine gute Botschaft. Also der Kern, um den es eigentlich geht, lautet immer: Ich verkünde euch eine große Freude, Gott ist da, ihr seid Geliebte, und das steht für immer fest.

Antwort
von Philipp59, 14

Hallo emogothic,

manche sagen, sie glaubten nur das, was sie sehen. Weil sie Gott nicht sehen können, glauben sie, dass er nicht existiert. Da Gott jedoch eine höhere Lebensform als irdische Geschöpfe ist (die Bibel verwendet dafür den Begriff "Geist"), ist er für unsere Augen nicht sichtbar. Das geht auch aus folgender Aussage Jesu hervor: "Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten"(Johannes 4:24).

Auch wenn Gott nicht buchstäblich sichtbar ist, kann man an der Art und Weise, wie er alles geschaffen hat, vieles über seine Persönlichkeit kennenlernen. Man spricht hier vom "Buch der Natur", durch das man viele seiner Eigenschaften erkennen kann. Ist nicht beispielsweise das sichtbare Universum oder die Pflanzen- und Tierwelt ein Beweis seiner Existenz und seiner grenzenlosen Macht?

Wenngleich auch der Glaube an einen Gott nicht wissenschaftlich zu beweisen ist, so offenbart dennoch die Natur vieles, was auf einen intelligenten Planer und Designer schließen lässt. Ich spreche hier nicht von einem Gott, der die Abläufe in der Natur ständig steuert und überwacht (was auch gar nicht nötig ist, da diese von den Naturgesetzen bestimmt werden), sondern von dem Urgrund aller Dinge, von dem, der das Leben in Gang gesetzt und der bestimmte Grundarten der Lebewesen ins Dasein gebracht hat, die sich dann im Laufe der Zeit durch Veränderung der Gene und Anpassung weiterentwickelt haben.

Welche Merkmale der Lebewesen deuten denn auf einen Designer des Lebens hin? Nun, hier gibt es einen überaus reichhaltigen Fundus. Ich möchte hier einige Tiere herausgreifen, die aufgrund bestimmter Konstruktionsmerkmale für einen bestimmten Wissenschaftszweig, die Biomimetik, von Bedeutung sind. Einige dieser Lebewesen sind so genial konstruiert, dass man versucht, bestimmte Merkmale nachzuahmen und sie in Wissenschaft und Technik nutzbar zu machen.

Da ist z.B. der Buckelwal zu nennen, der nicht nur durch seine Größe (12 Meter lang, 30 Tonnen schwer) beeindruckt, sondern auch durch die Art und Weise, wie er seine Nahrung (Krill und kleine Fische) fängt. Sobald er einen Fischschwarm ausfindig gemacht hat, schwimmt er unter diesen und erzeugt durch spiralige Bewegungen beim Auftauchen eine Art Vorhang aus Luftblasen, der die Fische an der Wasseroberfläche gefangen hält und für den Wal so zu einer leichten Beute werden lässt.

Forscher haben nun herausgefunden, dass dem Buckelwal die sehr engen Kreisbewegungen, die er beim Beutefang vollbringen muss, durch eine Besonderheit in der Form seiner Brustflosse gelingt. Diese ist nämlich nicht glatt, sondern mit knotartigen Hautverdickungen, den sog. Tuberkeln, versehen, die ihm einen höheren Auftrieb verleihen und zu einen geringeren Strömungswiderstand führen. Dieses besondere Konstruktionsmerkmal versucht man sich inzwischen bei der Konstruktion von Flugzeugflügeln nutzbar zu machen. Tragflächen, die die Form der Brustflosse des Buckelwals, nachahmen, würden zum einen die Flugsicherheit erhöhen und zum anderen würde man weniger bewegliche Steuerflächen benötigt, was wiederum zu einer Vereinfachung der Wartungsarbeiten führen würde. Biomechaniker rechnen damit, dass eines Tages sämtliche Düsenverkehrsflugzeugen mit entsprechenden Tragflächen ausgestattet sein werden. Auch bei der Herstellung von Schiffsrudern, Wasserturbinen, Windrädern und Rotorblättern versucht man die Kenntnisse in Bezug auf die besonderen Form der Brustflosse des Buckelwals umzusetzen.

Für Bauingenieure ist das Belüftungssystem eines Termitenbaus interessant. Termitenhügel, die in der Regel nur aus Erde und Speichel bestehen und bis zu 6 Meter Höhe erreichen, zählen zu den Meisterwerken der Baukunst. Trotz großer Temperaturschwankungen von über 40 Grad, wird mittels verschiedenen Kammern, Galerien und Gängen, die Temperatur in dem Termitenhügel eine konstante Temperatur von 31 Grad gehalten, die für die Aufzucht einer Pilzart notwendig ist, die den Termiten als Nahrungsgrundlage dient. Die Termiten haben auch an entsprechenden Stellen Belüftungslöcher angelegt, die je nach Außentemperatur, geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dieses ausgeklügelte Belüftungssystem haben sich Bauingenieure in Simbabwe zunutze gemacht. Sie haben ein Bürogebäude erstellt, das ähnliche Merkmale wie der Termitenhügel aufweist, wodurch die Energiemenge, die das Gebäude benötigt, um ein Zehntel reduziert werden konnte.

Das sind nur zwei Beispiele von unzähligen weiteren, die von großer Weisheit und Sachverstand zeugen. Für viele, darunter auch zahlreiche Wissenschaftler, wird dadurch eines deutlich: Die Konstruktionsmerkmale der Lebewesen bezeugen überdeutlich, dass es einen intelligenten Schöpfer und Designer des Leben geben muss. Ein Mathematikprofessor an der Universität von Cambridge, P.  Dirac, brachte seinen Standpunkt in der Zeitschrift Scientific American wie folgt zum Ausdruck: „Man könnte die Situation vielleicht beschreiben, indem man sagt: Gott ist ein Mathematiker höchsten Ranges, und er hat zur Konstruktion des Universums fortgeschrittenste mathematische Kenntnisse angewandt." An Gott zu glauben hat also nichts mit Naivität oder Unwissenheit zu tun. Es geht vielmehr darum, wie man die Dinge, die man in der Natur sehen und beobachten kann, bewertet und ob man innerlich bereit ist, sie einer intelligenten Macht zuzuschreiben.

LG Philipp

Antwort
von DieSchiiten, 5

Der Allmächtige hat keinen Körper. Trotzdem behaupten einige Menschen, dass Allah Körperteile besäße. Salafiten/Wahabiten glauben sogar, dass Allahs Sitz auf einem Thron sei und diejenigen, die das Paradies betreten, dürften den Allmächtigen sehen.

Die Blicke erfassen Ihn nicht, Er aber erfaßt die Blicke. Und Er ist der Feinfühlige und Allkundige. (6:103)

Wir werden dir nicht glauben, bis wir Allah klar und deutlich (dschahratan) sehen“! Da überkam euch der Donnerschlag, während ihr zuschautet.“ [5] "(Oh Muhammad) Die Leute der Schrift  (Christen und Juden) verlangen von dir, dass du ein Buch vom Himmel zu ihnen herabkommen lässt. Von Moses aber verlangten sie etwas Größeres als dies, da sie sagten: „“Zeig uns Allah offensichtlich!““ Da traf sie der Blitzschlag wegen ihres Frevels. Danach nahmen sie sich das Kalb, nachdem ihnen doch deutliche Zeichen zuteil geworden waren: aber Wir vergaben das. Und Wir verliehen Moses offensichtliche Beweismacht.“ [6] „Und diejenigen, die nicht damit rechnen, uns (am Tag des Gerichts) zu begegnen, sagen: „Warum sind (denn) keine Engel auf uns herabgesandt worden? Oder warum bekommen wir nicht unseren Herrn zu sehen?“ Sie bilden sich wahrlich viel ein und sind gar zu ungebärdig (la-qadi stakbaruu fie anfusihim wa-`atau `utuuwan kabieran).“ [7] „Und als Moses zu unserem Termin kam und sein Herr mit ihm sprach, sagte er: „“Herr! Lass mich (dich) sehen, damit ich dich anschaue!““ Allah sagte: „“Du wirst mich nicht sehen. Aber schau den Berg an! Falls er (bei meinem Erscheinen) fest auf seiner Stelle bleibt, wirst du mich sehen.““ Als nun sein Herr dem Berg erschien, ließ er ihn (durch seine bloße Gegenwart) zu Staub zerfallen (dscha`alahu dakkan.). Und Moses fiel (wie) vom Blitzschlag getroffen (bewußtlos) zu Boden. Als er wieder zu sich gekommen war, sagte er: „“Gepriesen seiest du! (Wie konnte ich danach verlangen, dich anzuschauen!) Ich wende mich (reumütig) dir wieder zu und bin der erste von denen, die (an dich) glauben.“  [8]

[5] Qur’an 2:55

[6] Qur’an 4:53

[7] Qur’an 25:21

[8] Qur’an 7:143

Imam Ali (a) wurde von einem seiner Anhänger, Tha’lab al-Yamani, mal gefragt, ob er jemals Allah gesehen hätte. Imam Ali (ع) erwiderte: „Wie kann ich etwas anbeten, was ich nicht sehe?“ Als der Gefährte ihn fragte, wie er denn Allah gesehen hätte, sagte Imam Ali (ع): „Die Augen erreichen Ihn nicht durch physische Sicht, aber die Herzen mit dem wahren Glauben schon [11].“ 

Imam Jaafar as-Sadiq (a) wurde einmal gefragt: „Kann man Allah am Tag des Jüngsten Gerichts sehen?“ Der Imam (ع) antwortete: „Er ist Erhaben über so etwas! Die Augen können Objekte wahrnehmen die Farben und Formen besitzen, aber Allah, der Erhabene, ist der Schöpfer der Farben und Formen!“

[11] Nahj ul-Balaghah

Vergleichbare Sachen wie „Hände“ oder „Gesicht“ sind bezogen auf Allah sinnbildlich gemeint. Die Hand Allahs bezieht sich auf Seine Macht und Kraft und Sein Gesicht bezieht sich auf andere Sachen. Der erste Schritt zum Monotheismus, zum Glauben an die Einheit Allahs, ist die Loslösung von solchen falschen Gedanken. Allah besitzt keinen Körper und wird niemals gesehen werden können.

„Es gibt nichts Seinesgleichen! Und Er ist Der Allhörende, Der Allsehende.“

Qur’an 42:11

Antwort
von lillifee70, 47

Ich finde das eine sehr gute Frage. Warum zeigt  sich Gott nicht in Gestalt, sondern macht es uns zur Auflage an ihn zu glauben, obwohl doch alles dagegen spricht, dass es ihn gibt? Warum will dieser Gott von uns angebetet und verehrt werden (ist das nicht eitel?) und warum sollen wir beten, wenn das Kind in unserer Nachbarschaft schwer an Krebs erkrankt ist (was, wenn er allmächtig ist, ja auf seinem Mist gewachsen ist) damit er es wieder gesund macht?

Ich denke jeder muss darauf seine eigene Antwort finden. Ich persönlich habe mich intensiv damit beschäftigt (war lange Christin, habe sogar in einer Schwesterschaft gelebt) und habe mich informiert, wie die Bibel zustande kam. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass Jesus ein prima Kerl war, der Rest aber über die Jahrtausende hinweg "erfunden" wurde, um Menschen 1. Dinge "verständlich" zu machen, für die man damals noch keine Erklärung hatte (z.B. Regenbogen, siehe Noah) und 2. um die Gesellschaft moralisch zu kontrollieren. Ein übermächtiger, allwissender und alles lenkender Gott kann uns einerseits Sicherheit geben (wenn er uns wohl gesinnt ist) und andererseits Angst machen (wenn wir seinen Geboten zuwider handeln).

Ich glaube, das hat in mancherlei Hinsicht Sinn gemacht, denke aber, dass unsere Gesellschaft zunehmend aufgeklärt ist und diese Methode nicht mehr braucht. Gesetzte können ohne Gott gemacht werden und auch für moralisches Handeln braucht es keine Religion. Jeder weiß, was Gut und Böse ist, das hängt nicht von einer Religion ab. Im Gegenteil: Oft kann Religion das böses Handeln geradezu rechtfertigen, wie man an Glaubenskriegen in der Vergangenheit und Gegenwart sehen kann. 

Ich hoffe du findest für Dich eine Antwort. Sie kann sich auch im Laufe Deines Lebens wandeln, nichts ist festgelegt. Höre auf Deine innere Stimme, was die Dir sagt und mit welchem Konzept Du besser leben kannst.

Lili

Antwort
von saralife, 45

Wieso gibt es obdachlose wenn es geld gibt?
Wieso gibt es ungepflegte menschen, wenn es salongs gibt.
Wieso gibt es so einiges obwohl die lösung in der nähe ist.

Ihr könnt von gott nichts erwarten wen ihr nicht zu ihm geht.
Er wird euch nicht suchen sondrrn ihr müsdg ihn suchen.

Antwort
von Illuminaticus, 10

Er zeigt sich schon, aber nicht da wo du denkst und nicht wann du meinst.

Fuer Gott gibt es weder Zeit noch Ort, er ist also immer ueberall und nirgends.

Du kannst ihn erfahren und zwar in dir selbst, dort wo keiner hinschaut. Wenn du dich erkannt hast, dann erkennst du Gott.

Gott ist also nicht Etwas oder Jemand, sondern das allwaehrende Bewusstsein, welches jenseits der Materie existiert. Und du bist ein Teil davon.

Antwort
von Einstein2016, 16

Na, dann stelle "ihm" doch mal über ein höfliches, ernstes Gebet diese Frage !

Das kann nur "er" selbst Dir beantworten. Auf welche Art auch immer.....

Antwort
von SturerEsel, 21

Wenn es einen Gott gäbe und wenn er (oder sie?) sich zeigen würde, wie könnte das aussehen?

Vielleicht eine donnernde Botschaft aus dem Himmel? Oder - etwas moderner - eine SMS an alle Handy-Besitzer? Eine eMail?

Ja, und wie könnte die Botschaft lauten? Ich stelle mir das ungefähr so vor:

"Also, Leute, ich war jetzt 2000 Jahre nicht hier, habe ja noch 100 Trilliarden andere Planeten, um die ich mich kümmern muss. Aber mal im Ernst: ich bin enttäuscht! Ist das alles, was ihr geschafft habt? Ihr schlagt euch immer noch die Köppe ein, obwohl mein Filius von der frohen Botschaft gesprochen hat? Euch ist bewusst, dass ihr mit Frieden und Solidarität weiter kommen würdet mit eurem schönen Planeten, den ich euch gegeben habe, aber dennoch handelt ihr nicht danach? Schämt euch! Ich komme in 100 Jahren wieder und wenn es dann immer noch nix geworden ist mit diesem "Homo sapiens", drücke ich auf Reset, okay? Tschö!"

Witzig ist, dass wir für diese "Botschaft" gar keinen Gott brauchen, sondern nur gesunden Menschenverstand.

Antwort
von chrisbyrd, 2

Gott hat sich schon in der Geschichte gezeigt, als er in Jesus Christus selbst Mensch geworden ist, um nach einem völlig sündlosen Leben stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz zu sterben.

Irgendwann wird Jesus sichtbar auf die Erde wiederkommen und sein Friedensreich aufrichten. Bis dahin haben alle Menschen noch die Möglichkeit, ihn im Glauben anzunehmen und die Vergebung der Sünden und das ewige Leben geschenkt zu bekommen.

In der Bibel hat Gott uns seinen Willen und Plan mitgeteilt. Mehr brauchen wir zu diesem Zeitpunkt nicht zu wissen. Auch muss sich Gott uns bis zur Jesus nicht mehr zeigen. Dazu gibt es keinen Grund...

Jesus "ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat"

(Johannes 3,16).
Antwort
von suesstweet, 23

Keine Sorge. :-)

Das Leben dauert  eines Menschen durchschnittlich zwischen 60 und 70.... Dann kannst du.. Moment mal.. Bist du etwa bereit Gott zu sehen? 

Kommentar von AndyG66 ,

nö - wieso wissen Christen nicht mal dass sie TOT sind bis zum jüngsten Gericht ? Also bis jetzt ist noch niemand im Himmel oder in der Hölle. Es sei denn ich habe das Jüngste Gericht verpasst.

Antwort
von Andrastor, 33

Gott ist nichts weiter als die Erfindung bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Kommentar von Horus737 ,

Dieser Glaube der Hirten hat sich aber ganz gut gehalten. Bis heute! Hat die ganze Welt erobert und ist immer noch wirksam.

Kommentar von Andrastor ,

Ja und der Grund dafür ist einzig und alleine die Indoktrination. Das Hineinhämmern religiöser Propaganda das schon bei Kleinkindern und Säuglingen beginnt.

https://www.youtube.com/watch?v=Y201QzDdzbg

Antwort
von WiesoImmerBans, 58

weil du es willst macht er das bestimmt nicht. Auch wenn du sagst wenn nicht in 5 sekunden ein haufen voll geld auf meinem tisch liegt dann gibt es gott nicht bringt einfach nichts. Ich kann dir darauf aber keine antwort geben da musst du wohl einen theologen fragen der kann dir ne bessere antwort geben

Antwort
von JTKirk2000, 26

Die Wichtigkeit der Freiwilligkeit im Glauben scheint Dir nicht bewusst zu sein. Daher erübrigt es sich, weiter darüber zu schreiben, bis auf das Eine, dass es sich nicht mehr um Glauben, sondern um Wissen mit der entsprechend verbundenen Verantwortung handeln würde, sollte sich Gott durch seine für alle offensichtliche Anwesenheit als existent beweisen.

Antwort
von Raubkatze45, 7

Er hat sich geoffenbart - zuerst durch die Propheten, zuletzt durch Jesus Christus. Er muss und wird sich nicht jeder Generation und jedem Ungläubigen  neu offenbaren. Wer an Seine Menschwerdung vor 2000 Jahren und die mündlichen und schriftlichen Überlieferungen  nicht glaubt, wird auch dann nicht glauben, wenn Er heute erscheinen würde. Auch dies geschah durch die Jahrhunderte immer wieder, auch Wunder geschehen in Seinem Namen bis heute - wer aber nicht glauben will, wird auch keine Erfahrungen machen.

Antwort
von Rationales, 21

Die Menschen vermissen schon seit zehntausenden von Jahren Einwirkungen von "Gott". Und doch gibt es noch soviele Leute, die an diese Wahnfigur glauben.

Antwort
von josef050153, 7

Wieso? Er hat sich doch gezeigt! Allerdings wurde von Ignoranten wie du einer zu sein scheinst gekreuzigt.

Antwort
von gottesanbeterin, 4

Vielleicht hat er sich schon gezeigt, und du hast ihn nicht erkannt!


Antwort
von stoffband, 8

Also mir hat er sich gezeigt! Frag mich gerade warum dir nicht? Das ist die Wahrheit! Vielleicht musst du noch zu oft inkaniert werden und würdest dran verzweifeln wenn du erfahren würdest wie oft!

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