Frage von IchF1ckeDasLebn, 148

Was ist mit unserer Geseschaft los - es wird alles verweichlicht - unsere heutigen Probleme scheinen "Burnout, Depressionen, Magersucht,..." zu sein?

Während Afrika verhungert und versklavt wird....

Antwort
von RheumaBaer, 55

Ein klares Einerseits.. Andererseits..,
Hier haben wir unseren Weg gemacht,hatten Erfolg,viel Glück,(Aufbau durch USA trotz Weltkrieg,wenn auch aus Politischen,nicht menschlichen Gründen),wir wuchsen,das MEHR war stets ein Ansporn. In den 80ern begann das Stolpern.. die Umwelt,die Folgen unserer Lebensweise wurden deutlich. Die alten Machtblöcke zerfielen,aber es brachte uns nicht näher. Dann Terror,lokale Kriege,die Grenzen des Wachstums,Klimawandel.. die Rezepte greifen nicht mehr. Wohin mit uns? Nur Krebs wächst ewig. Und das Ende kennen wir ja. Ich musste nicht soviel arbeiten wie meine Eltern. Die Generation nach mir weniger als ich,körperlich,technischer Fortschritt,aber die Bedingungen ändern sich. Und ich hatte als jetzt 49jähriger noch klarere Ziele. Nun ist die Frage-alles Öko? Mauern bauen und Waffe in die Hand? Das letzte Benzin lustvoll verbrennen,Pfeif auf alles? Die Reichen werden reicher und isolieren sich. Aus der Sicht Afrikas sind wir alle reich - und isolieren uns. Das Konzept fehlt. Da hören wir auf TrumpTrompeten oder bewundern einen Zaren in Ausbildung wie Putin. Aber rettet uns einer? In Afrika werden viele Kinder geboren.. nicht nur dort. Diese Erde wird es so aber nicht schaffen. Auch wenn wir unser Essen aus dem Fenster werfen und sie es fangen-die Masse Mensch ist Zuviel für diese eine Murmel. Unser System ist idiotisch-die,die Arbeit haben,kämpfen gegen Streß,und Zuviele müssen zusehen und fühlen sich nicht gebraucht,erwünscht. Wir sollen dauernd flexibel sein-aber das sind wir doch nicht wirklich. Meine Arbeit,mein Viertel,meine Wurzeln.. Identifikation. Planbarkeit. Sehnen sich nicht die meisten danach..? Und nicht nach dauernd umziehen,(in welche Wohnungen?),und 3-Monats-Arbeitsverträge..? Und das fördert alles die seelischen Verrenkungen. Und ein paar Seilen sich auf Burnout ab,weil es so schön nach,"Alles gegeben und fürs Vaterland gefallen" klingt,statt nach "Kein Bock mehr aber die Kohle langt nicht."
Wenn wir in Afrika leben,kämpfen wir ums Überleben. Wenn ein Afrikaner in unseren Problemen steckt,haut er auch nicht mehr singend auf die Trommel. Wir brauchen neue Wege,schön wäre,uns klarzumachen,das wir alle unsere Erde verlieren können. Wir sind enger aufeinander und abhängiger,als wir uns vorstellen.
Wie sollten besser miteinander umgehen und Kraft finden,andere Wege zu gehen.
Na,Amen,Mahlzeit,musste mal raus. :)

Antwort
von einfachichseinn, 27

Das sind Krankheiten mein Freund.

Ich möchte allerdings gerne mal die Quelle sehen, die besagt, dass in Afrika niemand Depressionen hat!

Nur weil ein Mensch in einem kleinen afrikanischen Dorf keine Chemotherapie bekommt, hat er trotzdem Krebs!

Das selbe gilt für psychische Erkrankungen!

http://mobil.berliner-zeitung.de/psychologie-steht-in-afrikanischen-laendern-wie...

Antwort
von HeikePlauner, 87

Das ist die Gesellschaft, deren Eltern immer predigten, dass man seinen Teller leer essen soll, da es Kinder in Afrika gäbe die verhungern müssen. 

Der Zwang zum Essen, das Einreden von Schuldgefühlen und Drohungen in der Kindheit, werden heute als Burnout, Depression und Magersucht zum Ausdruck gebracht.

Kommentar von Dianaartem ,

Das ist doch total logisch, dass das krank macht.

Schuldgefühle sind schädlich und krankmachend.

Antwort
von paranomaly, 23

Das nennt sich Wirtschaftssystem. Die Regierungen wissen zwar dass es seine Nachteile hat, aber solange das Konzept im Großen und Ganzen funktioniert, die Produktion im eigenen Land ankurbelt und Geld bringt, haben sie ja nicht wirklich einen Grund daran entwas zu ändern.

Da das System nicht funktionieren kann auf die Dauer, beweist, dass immer mehr Leute in Deutschland an Burnout erkranken.   

Antwort
von Schwoaze, 39

Ja, so seh ich das. Ein kleines Zipfelchen des Problems seh ich auch im Internet. Erbarmungslos wird Dr. Google ausgequetscht und rauskommen ausschließlich ganz böse Krankheiten.

Wenn man mal nicht gut drauf ist, hat man Depressionen, wenn man überarbeitet ist, hat man Burnout und der Gipfel ist die Magersucht... verhungern an vollen Töpfen.

Einen weiteren Grund sehe ich im Elternhaus. Die Kinder werden ruhiggestellt, früher mit Fernseher, jetzt mit Computer. Hauptsache, man hat seine Ruhe. Man setzt Kinder in die Welt und kümmert sich nicht weiter um sie.

Auch die Religionen haben nachgelassen als moralisches Rüstzeug.

Afrika ist ein Kapitel für sich. Das kann man nicht einfach in einem Nebensatz abhandeln.

Antwort
von OlliBjoern, 38

Solche Dinge gab es auch früher schon, nur wurde es früher nicht so thematisiert (oder die Dinge wurden anders genannt; die Bezeichnung "verweichlicht" trifft die Sachlage meiner Ansicht nach nicht wirklich, auf mich wirkt diese Nomenklatur reichlich altmodisch).

Mit Afrika hat das nichts direkt zu tun, auch wenn es hier keine Depressionen gäbe, würde es Hunger geben dort.

Man könnte das ja auch positiv sehen, dass es heute thematisiert wird. Früher hat man nur gesagt "reiß dich mal zusammen", aber das hat kein Problem gelöst. Heute ist man da lösungsorientierter.

Natürlich spielt auch eine Rolle, dass sich unsere Arbeitswelt gewandelt hat. Früher wurde mehr körperlich gearbeitet, also gab es auch mehr körperliche Beschwerden. Heute wird mehr im Büro gearbeitet, und heute ist der Stress in der Arbeitswelt eher psychologischer Natur. Das hinterlässt Spuren. Auch die Schule kann psychischen Stress auslösen.

Magersucht ist vor allem ein Problem bei Mädchen/jungen Frauen (ok, auch Männer können davon betroffen sein, aber seltener). Hierbei spielt sicher das Schönheitsideal unserer Werbung, in Filmen und in der Öffentlichkeit eine Rolle.

 

Antwort
von moopel, 52

Liegt vielleicht daran, dass sich das ganze Leben verändern hat in Deutschland. Durch Handys ist man immer und überall erreichbar, soziale Netzwerke, Modetrends,... Zudem sind Menschen sensibler. Alles wird leichter gemacht und kommt den Menschen zugeflogen. Früher musste man jagen und heute kommt das essen auf Rädern. Computer vereinfachen unsere Arbeit. Dadurch reagieren viele Menschen anfälliger auf Stress und Druck. Zudem gilt es nicht mehr als Tabu. Früher wurden die Krankheiten verschwiegen. Jetzt ist es ok psychisch krank zu sein.

Afrika beschäftigt weiterhin viele Menschen. Allerdings sind andere Sachen hinzu gekommen wie Syrien, Flüchtlingskriese. Es sind viele unzufrieden in Deutschland. Haben zu wenig Geld, bzw viele klagen zumindest darüber, und wollen erst im eigenen Land helfen. Darüber wird akut mehr drüber gesprochen. Und Afrika helfen trotzdem viele. Auch große Firmen pflanzen sich langsam dort an statt in China um da die Wirtschaft in Gang zu bekommen. Stars machen auch dort immer was, meistens nur aus PR. Es gibt genug die da noch spenden...

Kommentar von Dianaartem ,

Früher waren die Menschen auch psychisch krank und es ist ein Glück, dass das heute ok ist!

Die Menschen sind auch nicht sensibler, sondern werden deshalb krank, weil sich die Gesellschaft immer weiter von der Natur entfernt.

Kommentar von moopel ,

Ja klar waren Menschen früher auch psychisch krank, das sage ich ja. Dadurch, dass das Tabu endlich gebrochen wurde, sieht es so aus, dass unendlich viele mehr krank werden. Damals wurden einfach mehr verschwiegen. Die waren krank, aber kaum einer aus dem Umfeld wusste das. Gerade bei depressionen uns Burn-out. 

Es ist wahr, dass sich Menschen immer weiter von der Natur entfernen. Sensibler werden sie aber auch.  Der ganze Alltag wird durch die Technik leichter gemacht. Das Internet erlaubt es uns alles zu uns kommen zu lassen statt selber in die Stadt fahren und einkaufen. Essen kommt zu uns. Und das sind nur wenige Beispiele. Alles wird uns einfacher gemacht. Darum ist der Stress für uns schwerer zu ertragen als damals. Bosse verlangen nicht mehr auf der Arbeit als früher, sondern eher weniger. Trotzdem können die Menschen das nicht so wegstecken wie damals, weil uns das Leben eben einfacher gemacht wird. Wir sind es nicht mehr so gewohnt

Antwort
von newcomer, 66

die Gesellschaft macht sich sehr viele Sorgen um Afrika deshalb entstehen

Burnout, Depressionen, Magersucht

Antwort
von FarblosesKind, 9

Ich denke, diese psychischen Krankheiten gab es früher sicher genau so nur wurden sie damals nicht als solche anerkannt. Das sind Krankheiten, die man durchaus ernst nehmen sollte und die sich keiner aus sucht. Afrika hungert auch wenn wir keine Depressionen oder Anorexie haben. Ich finde es nur erschreckend, dass wir doch alle auf einer und der selben Welt leben und doch so verschiedene Problem auf den Kontinenten haben...

Antwort
von Dianaartem, 58

Diese Gesellschaft ist einfach krank und macht die einzelnen Menschen krank, das hat nichts mit Verweichlichung zu tun.

Das die ursprünglich gesunde Seele davon immer kranker wird, ist eher natürliche Reaktion.

Antwort
von earnest, 43

Ich betone ausdrücklich, nicht Teil deines "UNS" zu sein oder sein zu wollen.

Unter solchen Begriffen lasse ich mich nicht vereinnahmen.

Solche Pauschurteile, solche verbalen Rundumschläge halte ich für gefährlichen Unfug.

Magersucht? Dir ist klar, dass Millionen Deutsche zu fett sind?

Deinen Nick finde ich auch nicht lustig.

Gruß, earnest


Kommentar von Hayat17 ,

Guten morgen, 

oh ja, du hast so recht. Anstatt das wir alle zusammen halten, gibt es so viele Vorurteile, immer diese Worte "Andere haben es schlimmer..." wir Bürger können wenig tun, den Politikern geht es um die Kohle. Schade, aber wad soll man machen :/

Antwort
von Kefflon, 44

Das nennt man auch Luxus. Wir können es uns in Deutschland leisten.

Kommentar von Dianaartem ,

Luxus? Aber kein Luxus für die Seele!

Das ist nur Luxus für die primitiven, materialistischen Bedürfnisse. Sicher, es ist ein total großes Glück nicht hungern zu müssen,(obwohl, das gibts in Deutschland zum Teil auch schon wieder) aber durch einen fragwürdigen Luxus krank zu werden, ist deshalb nicht schon ideal.

Kommentar von Kefflon ,

Seele? Wir reden doch gerade über Hunger... das existiert nämlich. Eine Seele wird die Mägen der in Afrika verhungernden Menschen auch nicht füllen. Diese Menschen habe einfach Pech, dass sie dort und nicht in Deutschland geboren wurden.


Und ach ja, hungern muss(!) in Deutschland niemand. Wer es tut hat irgend ein Problem zur Tafel (oder ähnlich) zu gehen.

Kommentar von Hayat17 ,

Fast 8 Milliarden Menschen, doch die Menschlichkeit fehlt 

Kommentar von Kefflon ,

Menschlichkeit gefährdet den eigenen Luxus.

Antwort
von Johannax31, 85

Burnout, Depressionen und Magersucht sind Krankheiten. Normalerweise wird niemand freiwillig krank. 

Gehst du auch zu einem Krebskranken und fragst ihn, warum er nicht einfach gesund ist? 

Informiere dich lieber mal über die Ursachen dieser Krankheiten. 

Und anstatt die Gesellschaft anzuprangern, könntest du dich ebenfalls nützlich machen und deinen Beitrag dazu leisten, dass sich etwas in der Welt ändert. An dem Verhalten der anderen kannst du nichts ändern, an deinem hingegen schon.

Kommentar von juergen63225 ,

Naja .. gerade bei den psysischen Krankheiten erfindet die Medizinindustrie immer mehr behandlungswürdige Krankheiten ... der Anstieg der Fälle und der verabreichten Medikamente heisst nicht dass frühere Generationen keine oder weniger Probleme hatten.

Ich sehe da beide Argumente: sicher ist gut, dass man heute professionelle Hilfe bekommt, wenn man sie braucht,

Anderseits ist es aber tatsächlich so, dass je mehr man drüber liest und redet, desto niedriger wird die Schwelle zur Krankheit .. und es ist auch verlockend, nicht selber verantwortlich zu sein, sondern krank zu sein und Hilfe zu brauchen.

Nicht jeder Fall von depressiver Stimmung, Hyperaktivem Kind, Trauer, Trennung Arbeitsplatzerlust ist gleich ein Fall für den Therapeut ... das sehe ich ganz ähnlich wie der oder die Fragesteller/in.

Antwort
von Dawido, 35

Ja weil es uns so gut geht, können wir uns mit so einem Blödsinn beschäftigen.

In Afrika.. Die bekommen nichts hin, es ist sinnlos dort.

Kommentar von OlliBjoern ,

Das ist nun aber auch Blödsinn. Der Fragesteller vermengt zwei völlig unzusammenhängende Themen.

Zudem ist die Beschäftigung mit den Themen (Burnout...) kein "Blödsinn", sondern erforderlich, denn Krankheiten wie Burnout usw. diese beeinflussen nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern
die ganze Gesellschaft. So zu tun, als gäbe es keine Probleme, bringt uns da nicht weiter.

Natürlich kann man auch über das andere Thema Afrika sprechen. "Die bekommen nichts hin" ist eine unzulässige Vereinfachung. Und es ist auch nicht "sinnlos".

Du willst offenbar deine Ruhe haben. Das ist in Ordnung. Insofern hättest du dir auch die Mühe sparen können, diesen überflüssigen Kommentar zu schreiben.

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