Frage von yxcvbnmxo, 190

Was ist mit unserem Hund nur los ?

Hallo.
Meine Mutter hat sich vor rund einem Jahr einen Yorkshire Terrier mix gekauft.
Wir haben seit dem große Probleme mit unserem Hund.
Er hat seinen schlafplatz im Flur zum Zimmer hin meiner Mutter und nachts kratzt er an allen Türen extrem und jault rum. Das ist auch tagsüber so, wenn ich zb in den garten gehe um was zu holen will er immer mit. Ich mach dann die Tür zu und er kratzt auch dann wie verrückt an der Tür rum, springt daran und jault sehr laut. Wenn er alleine ist, beißt er alles kaputt, was er findet. Das führt leider dazu dass wir grundsätzlich alle Türen schließen und er sich nur im Flur aufhalten kann. Dazu kommt noch, dass er wirklich alles auffressen will, was er ins Maul bekommt. Es ist ganz extrem bei ihm. Man kann es ihm auch nicht wegnehmen weil er dann abhaut. Auf Kommandos hört er auch nicht. Wir wissen nicht, was wir falsch gemacht haben und wissen nicht mehr weiter.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jww28, Community-Experte für Hund, 41

Hi,

Ich nehme mal an das alle Anfängerfehler mitgenommen wurden ;) aber keine Bange, ihr seit weder die ersten denen es so geht, noch die letzten ;)

Ich würde euch empfehlen, zunächst mal eine Hundeschule zu besuchen, da lernt ihr den Hund Sachen beizubringen und der Hund lernt mit euch zu arbeiten, das erleichtert schon mal ein bisschen den Umgang.

Denn ihr müsst da eine Menge nachholen, wie Selbstkontrolle, Alleine bleiben, Vertrauen usw. Der Hund ist so gesehen ein roher Diamant, er wurde nur noch nicht geschliffen ;) Leider ist die Hundeeerziehung nicht immer so leicht wie man sich das denkt, denn als Mensch ist man leicht verleitet eher beizubringen, was er nicht darf. Das versteht nur leider der Hund nicht, da ist es vorteilhafter ihm beizubringen was er machen darf.

Und das muss man erreichen ohne ihn körperlich einzuschränken, im Moment hält ihr ihn nur physisch durch geschlossene Türen zurück, Ziel der Hundeerziehung ist es das der Hund auch bei geöffneter Tür liegen bleibt, sobald man den Raum wechselt oder im Garten geht. Denn wenn er schon hinterher läuft, bringt auch das auch nix die Tür zu schliessen, das verschlimmert die Problematik nur.

Bei meiner Hündin hat es geholfen mal ein Tag wie eine Irre die Räume zu wechseln und nirgends länger zu verweilen, da muss man nur hart im Nehmen sein und ggf auch bereit sein das solange durch zuziehen bis der Hund aufgibt. Dabei alle Türen auflassen, Hund komplett ignorieren und erst belohnen wenn sich entnervt weglegt und da mindestens 5 Min liegen bleibt. Ratsam ist es vorher richtig schön Gassi zu gehen, das der Hund schon etwas k.o. ist.

rUndauch wenn er vielleicht klein ist, kenne euch ja leider nicht, aber viele unterschätzen den Terrier, Spiel, Sport, Spass und Abwechslung muss sein um ihn bei Laune zu halten. Das erreicht man indem man beim Gassigehen einige Übungen macht, wie Futter\ Spielzeug suchen, Parcour laufen im Wald, Gehorsamsübungen wie Sitz, Platz usw, dann gibt es noch Intelligenzspielzeuge, Aportieren usw. Es sind ja geschickte Jäger, die gerne Aufgaben lösen und arbeiten wollen.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 50

warum wird der hund nachts ausgesperrt?

ein hund muss das alleine-sein-koennen in winzigen schritten lernen..

erst geht man einige sekunden ohne hund in einen anderen raum, dann einige minuten zum muell/briefkeate/etc erst wenn das ohne probleme klappt kann man es auf  eine vietet/halbe/ganze stunde ausdehnen und max auf 4 bis hoechstens 6 stunden..

in der trainingsphese bracuht man einen hundesitter.

ir solltet euch gut ueber hundehaltung und hundeerzeihung informieren. es gibt daszu gute buecher im animal learn verlag.

Kommentar von yxcvbnmxo ,

Danke, ich werde mal nach solchen Büchern schauen. Ansonsten wollten wir sowieso mit ihm in die Hundeschule und mal schauen, was der Trainer zu dem Verhalten sagt. Ich denke, es liegt an uns. Irgendwas haben wir falsch gemacht. Wir hatten schon mal einen Hund, der ganz anders war und mit dem wir niemals solche Probleme hatten. Aber ich weiß, dass jeder Hund individuell ist.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 59

Der Hund hat extremen Stress, weil er nie gelernt hat, alleine zu sein. Ihr müsst mit ihm trainieren!

Guck mal hier: http://www.russell-info.de/erziehung/allein.html

Kommentar von yxcvbnmxo ,

Danke !

Antwort
von autmsen, 19

Schön dass Ihr nun in die Hundeschule wollt. Bitte beachte: 

Der Hund kann. Ihr Menschen müsst lernen. Ihr müsst seine Bedürfnisse erkennen lernen, seine Sprache. Ihr müsst lernen so darauf einzugehen dass weder der Hund noch Ihr deswegen einen Nachteil erlebt. 

Das geht. Terrier sind sehr intelligente Hunde. So einen temperamentvollen Mini-Arbeitshund kann ein Mensch der sich hat entsprechend ausbilden lassen mit den Augen steuern, der Körperhaltung und so fort. 

Aber eben: Ein Mensch der es erlernt hat. 

Antwort
von aleynnags, 78

Zunächst einmal sollte man sich bevor man sich einen Hund holt genau schauen was für einen möchte ich denn gerne haben? Welche Eigenschaften sollte er haben ? Der hund muss ausgelastet sein fördert ihn und belohnt ihn mit leckerlies wenn er denn mal nicht kratzt ihr müsst mit einer festen dennoch liebevollen stimme Respekt vor dem Hund schaffen er denkt er seie der "anführer" er versucht euch zu dominieren was ihm ja auch gelingt kleine Hunde versuchen es meist vermehrt da hilft nur richtig gute leckerlies und das der hund auf euch hört wenn ihr was sagt!! Viel Glück!

Antwort
von Taxifahrer606, 16

Wieviel Ahnung habt Ihr von Hunden, speziell Terriern? Scheinbar nicht viel. Der hund hat 1. viel Langeweile, fühlt sich vom Rudel ausgeschlossen und rebelliert so eine Art ADHS. Ihr müßt Euch mit dem Hund, speziell mit einem Terrier viel viel Beschäftigen und ihn auspowern und Ihr dürft ihr nie von Rudel (also von Euch) trennen. Wieso holt man sich einen Jagdhund und sperrt ihn dann weg und schließt alle Türen? Verstehe ich nicht

Antwort
von wotan0000, 58

Euer Hund hat Verlustangst. Der kann nicht alleine  bleiben.

Warum muss er alleine schlafen?

Wie habt ihr ihm beigebracht, dass alleine sein nicht schlimm ist? (Vermutung: Ihr seid einfach gegangen)

Kommentar von yxcvbnmxo ,

Weil er, wenn wir das Körbchen zu irgendwem ins Zimmer stellen würden, mit ins Bett hüpfen würde. Das will aber keiner von uns. Anfangs die ersten Wochen haben wir das nämlich probiert aber er bleibt nicht in seinem Korb. Deshalb schläft er jetzt im Flur.

Kommentar von wotan0000 ,

Erziehung!

 Hund kommt ins Bett. Hund wird aus dem Bett geschoben.

Solange bis er verstanden hat: "nix Bett".

Kommentar von yxcvbnmxo ,

Und nein,ich habe es ihm jedenfalls nicht beigebracht.
Wir sind morgens ab dem ersten Tag an einfach aus dem Haus gegangen.
Wir hatten schon mal einen Hund, der leider verstorben ist. Der war ganz anders und mit dem hatten wir so derartige Probleme nie.

Kommentar von wotan0000 ,

Ihr lasst einen untrainierten Hund einfach so alleine und wundert Euch?

Der Hund tut mir echt leid.

Antwort
von Asperergia, 74

Hallo . Im meine Familie hatten wir auch Yorki  hund un am anfang war auch so mit ihm, aber später haben wir verstanden das er nur nicht alleinesein möchte und zu Menschen will, also suchte nehe zu unsere- seine Liebe Familie und machte das auf unterschidliche weise ....war lieb oder nicht mehr lieb ...hat generw oder nicht ...er suchte nur nach wärme und liebe und möchte immer in Eure nehe sein und das Ihr ihm auch lieb habt 🐶🌞( tut mir leid für meine schreibtfehler) ich wünsche Euch alles gute und gibt bitte bitte nicht auf - weil eines tages wird das alle liebste hundchen sein! Grüss🐕🍀🌹🌞🌝

Antwort
von kordel1984, 72

Das größte Problem was Ihr wohl habt euch aber anscheinend nicht auffällt ist, das der Hund euch dominiert. Wenn er ein Fehlverhalten aufweist dann packt dem Hund auch mal im Nacken sowie man ein Kaninchen greifen würde. Wahrscheinlich wird der Hund jaulen, aber lasst euch davon nicht irritieren, es tut dem Hund nicht weh und ist rein natürliches Verhalten von Hündinnen zur Erziehung von Welpen und das jaulen kommt nur daher weil der Hund mitleid erregen will und somit versucht seinen Willen durch zusetzen. Der Schlüssel zu jeder Hundeerziehung ist Konsequenz. Nein heißt Nein und fertig es gibt da keine Ausnahmen.

Die Frage wäre vielleicht noch wie viel Bewegung der Hund bekommt? Bzw was macht Ihr mit dem Hund außer spazieren gehen? Agility, Nasenarbeit oder ähnliches?

Das ganze hört sich für mich auch danach an das der Hund nicht ausgelastet ist.

Kommentar von yxcvbnmxo ,

Wenn ich ganz ehrlich bin, meiner Meinung nach nicht genug !
Meine Mutter hat eigentlich gar nicht so richtig Zeit für einen Hund. Sie geht einmal am Tag 10 min mit ihm um unseren Block und sonst kommt er noch ein paar mal am Tag in den garten.
Ein großes Problem bei uns ist, dass wir nicht alle gleich Konsequent handeln. Ich zB lasse ihn nicht rein, wenn er jault. Egal wie nervig das ist und auch wenns manchmal über Stunden geht, ich ignoriere es aber meine Mutter lässt ihn nach kurzer Zeit dann raus oder rein, je nachdem. Wenn er irbendwas im Mund hat, was er nicht haben soll, holt sie leckerlies damit er das aus dem Mund nimmt. Das halte ich auch für eine sehr schlechte Idee.

Kommentar von kordel1984 ,

Ignorieren ist sinnvoll und nachgeben die möglichst schlechteste Idee, dann hat der Hund gewonnen und wird immer weiter machen. Ist ja dann auch erfolgreich. Die Leckerchen würde ich auch nicht geben, denn dadurch wird der Hund belohnt und macht ebenfalls immer weiter so. Ihr müsst mit klarer und deutlicher Stimme "Nein" sagen und wie gesagt falls das nicht klappt im Nacken packen, egal ob der Hund dann jault oder nicht, irgendwann gibt er beides auf, garantiert.

Und 10min spazieren gehen am Tag ist gerade für einen Terrier VIEL zu wenig!!! Es sollte mindestens 1 Stunde am Tag sein und gerne mehr, gerade kleine Hunde haben viel Energie und die muss abgebaut werden.Am besten hilft immer noch mal 30min mit anderen Hunden toben und spielen lassen, da kannst du nicht gegen an spielen. Und raus gehen heißt nicht in den Garten. Für den Hund sind Haus und Garten ein und das selbe.Und wenn deine Mutter es zeitlich nicht schafft, dann musst du vielleicht mit dem Hund raus oder Ihr müsst jemand suchen der das macht. Alternativ kann man den Hund auch ans Fahrrad nehmen oder Inliner fahren.

Kommentar von wotan0000 ,

Der Hund braucht ca 3 Std Gassi mit Beschäftigung.

Kommentar von monjamoni ,

man packt Kaninchen nicht am Nacken!

Kommentar von wotan0000 ,

Der dominiert nicht! Der hat alleine bleiben nicht gelernt. Der hat Panik.

Kommentar von Margotier ,

Du rätst, einen Hund, der eh schon Panik hat, mit dem Tode zu bedrohen?!

Der Hund dominiert nicht und Hündinnen erziehen ihre Welpen auch nicht damit, in dem sie sie im Nacken packen.

Übrigens greift man auch Kaninchen nicht im Nacken!

Kommentar von spikecoco ,

dich sollte man mit deiner außerordentlich unsinnigen Antwort und deinen aggressiven Erziehungsmethoden auch mal am Nacken packen . Der Schlüssel zu einer optimalen Erziehung gehört eine geduldige ,souveräne Konsequenz ohne körperliche Maßregelungen.

Kommentar von kordel1984 ,

Erst einmal gibt es hier keinen Grund persönlich zu werden!

Abgesehen davon ist dieses im Nacken greifen ein rein natürliches Verhalten das der Sprache des Hundes entspricht um Ihn auf großes Fehlverhalten hinweist. Dieses, den Hund in Watte packen, eine Käseglocke und dann noch ein Schloss drum herum bauen zeigt einem Hund nur eins, Schwäche, und es gibt keinen schwachen Rudelführer daher übernimmt der Hund dann die Kontrolle und sowas darf niemals passieren. Es ist falsche verstandenes Mitleid mit dem Hund, "es tut dem nicht weh!" Und ich habe nur beste Erfahrung damit nur gemacht, da ich jedes Fehlverhalten nur einmal auf diese Weise korrigieren musste und der Hund es jedes mal sofort begriff was Sache war.

Es ist kein grobes umgehen mit dem Hund und wenn Ihr mir nicht glaubt geht bitte in richtige Hundeschulen oder dort hin wo mit Hunden regelmäßig gearbeitet wird wie z.B. Rettungshundestaffeln.

Und nochmals, es gibt keinen Grund persönlich zu werden

Kommentar von inicio ,

bitte schreibe doch nicht so einen unsinn! ein nackengriff ist eine todesdrohung - eine mutterhuendin erzieht ihre welpen ganz anders. 

weder hunde noch kinder sollte man mit gewalt erziehen -konsequente liebevolle erziehung geht anders und ist auch erfolgreich!

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