Hallo, ich beschreibe mal mein Problem...ich hoffe mir kann wer weiter helfen... Seit einem Monat ist mir öfters schwindelig.(-> Hyperventilation) Dann vor ungefähr 3Wochen hatte ich einmal einen Hausarztbereitschaftsdienst gerufen, die sagte denn nur,Blutdruck normal und Puls auch.... 2 Tage später rief ich einen Krankenwagen.die dann EKG machten und sagten mir,dass alles in Ordnung sei. Danach war ich zum Vertretungsarzt,der denn auch Puls und Blutdruck gemessen hatte und auch Diabetiktest durchgeführt hatte. Wollte mir keine Überweisung zum Internisten(Facharzt für innere Medizin) schreiben.Sollte gleich zum Psychologen.(da ich erwähnte mit hyperventilieren) Ich sollte mein Poblem meiner Hausärztin schildern und weiter sehen. Dann war wieder mal ne Woche ruhe. Seit 3Tagen fing es wieder an mit dem Schwindelgefühlen , aber diesesmal rund um die Uhr und dazu seit ebend Kopfschmerzen. Könnt ihr mir vielleicht meine Angst nehmen und mich etwas beruhigen???? Ich habe erst nächste Woche Donnerstag einen Termin bei meiner Hausärztin und das ist mir zu lange,was soll ich jetzt machen??? Ich möchte das schnell aus der Welt haben,weil es nämlich ganz schön ängstliches Gefühl ist. Ich hab Angst,dass ich in Ohnmacht falle! Als kleine Hilfe:ich bin 17,168cm und wieg 65kg. Danke im vorraus...^^
Also ich hab auch solche anzeichen gehabt bei mir war es eine Angststörung. Ich hoff dir geht es mittlerweile besser

@ grizabella
also nach meinen schädel-hirn-trauma, hat man mir auch mal eine angststörung diagnostiziert, schwindel das gefühl in ohnmacht zu fallen, kribbeln und taubheit, das gehört auch alles dazu, aber man hat mir mal die lindenmethode empfohlen, muss sie aber noch durchlesen.
ich kann dir ja bescheid sagen ob das geklappt hat, war ganz schön teuer :(
Hey..ich habe auch oft Angst vor Ohnmacht..mir ist dann auch oft schwindelig aber nicht so das sich alles dreht sondern einfach so schwummerig.. Auch wenn ich nervös bin habe ich immer das gefül als wenn meine hände taub sind! Das macht mich alles verrückt.. kann mir jemand sagen ob das schlimm ist oder einfach eine angststörung ist..
Angststörung! Trust me, ich hab sie leider auch.
Hier eine kurze Erklärung von Somatic Experiencing:
Die Verarbeitung von überwältigenden Erlebnissen, Schocktraumata wie Verkehrsunfällen, Stürzen, Operationen, schweren Krankheiten, von Missbrauch, Gewalt und Bedrohung, Verlust eines nahen Menschen, Naturkatastrophen, Krieg, u.a.m. erfordert bei nachfolgenden Hilfestellungen oder therapeutischen Maßnahmen eine besondere Sichtweise. Somatic Experiencing bietet die Möglichkeit, mit solchen Erfahrungen besonders behutsam, dennoch in der Tiefe erfolgreich zu arbeiten. Die meisten Therapiemethoden berücksichtigen in der Regel nicht in ausreichender Weise die während eines bedrohlichen Ereignisses ablaufenden körperlichen Reaktionen. Anders das von Peter Levine entwickelte Modell zur Überwindung und Integration traumatischer Ereignisse. Es beruht auf Verhaltensbeobachtungen in der Tierwelt. Der zugrunde liegende biologische Mechanismus geht auf das Jäger-Beute-Verhalten zurück, einen ursprünglichen Reiz-Reaktions-Zyklus mit grundsätzlich drei Optionen: Flucht-, Angriff- und Totstell-Reflex.
Tiere in freier Wildbahn sind zwar häufig lebensbedrohlichen Gefahren ausgesetzt, werden jedoch nicht nachhaltig traumatisiert, da sie über angeborene Mechanismen verfügen, die es ihnen ermöglichen, die hohe, im Überlebenskampf mobilisierte Stress-Energie wieder abzubauen. Zwar sind wir Menschen mit grundlegend gleichen Regulationsmechanismen ausgestattet, doch wird die Funktionsfähigkeit dieser instinktgeleiteten Systeme häufig durch den „rationalen“ Teil unseres Gehirns gehemmt und außer Kraft gesetzt. Dies kann bei uns Menschen dazu führen, dass die vom Körper im Alarmzustand bereit gestellte Überlebensenergie vom Nervensystem nur unvollständig oder verzögert aufgelöst wird. Der Organismus reagiert in der Folge weiterhin auf die Bedrohung der Vergangenheit. In diesem Falle sind die in der Gegenwart zu beobachtenden Reaktionsweisen, Verhaltensmuster, Überzeugungen, Gedanken und Gefühle der Person oft noch mit den erschreckenden Erfahrungen der Vergangenheit gekoppelt.
Für die Betroffenen entstehen oft verwirrende und auch beängstigende psychische und somatische Symptome. Diese zeigen sich, eventuell erst Jahre später, als Übererregbarkeit, Überaktivität, jähzornige Wutausbrüche, Ängste, Panik, Depressionen, Gefühle von Entfremdung, Konzentrationsstörungen, Dissoziation, Bindungsunfähigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, chronische Schmerzen, Migräne, Nacken- und Rückenprobleme, Probleme mit dem Immunsystem oder dem Endokrinum, Burnout uvm. Trauma entsteht, wenn bei Überreizung des Nervensystems der ursprünglich natürliche Zyklus von Orientierung, Flucht, Kampf und Immobilitäts-Reaktion nicht vollständig durchlaufen werden kann oder gar nicht erst zustande kommt. Bei der Aufarbeitung der Folgen von Schock und Trauma muss deshalb die körperliche Reaktion auf das verursachende Ereignis als eigenes Phänomen verstanden und berücksichtigt werden. Gelingt es dem Menschen die biologischen Prozesse schrittweise und langsam zu vervollständigen, so kann die Person wieder Zugang finden zu ihren angeborenen, lebenswichtigen Reaktionsmöglichkeiten wie Orientierung, Flucht, Kampf, Verteidigung, und so ihre volle Lebensenergie zurückgewinnen, die zum Zeitpunkt der Überwältigung nicht zur Verfügung stand, bzw. eingefroren ist.
„Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Es ist somit eine biologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine als lebensbedrohlich erfahrene Situation. Das Nervensystem hat dadurch seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden“. ( Peter Levine ) Mit SE wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig „neuverhandelt“. Dabei ist nicht das Ereignis selbst entscheidend, sondern die Reaktionsweise des Nervensystems, d.h. wie die physiologischen Regulationskräfte des Nervensystems mit der Bedrohung fertig geworden sind. Mit SE ist es möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten, wenn das Ereignis emotional zu belastend erscheint. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden, indem die „eingefrorene“ Energie in kleinen Dosen „aufgetaut“ wird und schrittweise zur Entladung kommt. Durch das Aufspüren und Wiederbeleben dieser biologischen, körperlichen Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen.
Hallo Kruemel17,
Es scheit so als ob Deine Symptome die Folge eines Traumas sind. Hier ein paar Buchtips: "Verwundete Kinderseelen heilen"von Peter A. Levine und Maggie Kline,Kösel Verlag,... "Trauma - Heilung, Das Erwachen des Tigers" von Peter A.Levine, Synthesis Verlag, ...und googel mal "somatic- experiencing e.V. Da findest Du (neben anderen Buchtips) eine gute Beschreibung über eine wirklich effektive und sanfte Methode zum Lösen von Schock-Traumatas und den sich daraus ergebenden Symptomen. Hat mir selber geholfen und nachdem ich die Ausbildung zum SE- Praktitioner gemacht habe , arbeite ich schon 3 Jahre mit erstaunlichen Erfolgen. Zum Teil lassen sich mit dieser Methode innerhalb einer/oder ein paar Stunden Traumasymptome lösen,(bei emotionalen Traumata kann es erfahrungsgemäß länger dauern) ohne durch belastende Gespräche retraumatisiert zu werden. Es ist sogar möglich ohne "erinnerbare Ursache" zu arbeiten. Klingt erstmal unglaublich - ist aber wahr. Leider ist die Methode in Deutschland noch nicht so verbreitet. Aber man findet auf unserer Vereinsseite auch Therapeuten deutschlandweit. Kann ich von Herzen weiterempfehlen!

Du bist 17J. Das kann bedeuten, dass Du sich Deine Hormone jetzt umstellen. Das kann Deinem Körper auch zu schaffen machen. Da Du des öfteren wohl zu Deiner Frauenärztin gehst, frag sie doch bitte mal danach. Du könntest auch noch einen Wachstumsschub haben. Das macht Deinem Körper auch grossen Stress. Hoffentl. findest Du es bald heraus. :-)

Diese Symptome hatte ich über Jahre - bin 60 kg leicht und 1,69 groß, war damals 35 und bin von einem zum anderen Arzt gerannt - war bei vielen Spezialisten. Der Schwindel war stellenweise so stark, dass ich nicht mehr laufen konnte. Der Herzschlag extrem schnell und die Atemnot zum ersticken. Und die Angst ließ mich schwitzen wie ein Schwein und beschleunigte den Puls erst recht. Hatte auch schon den Notarzt geholt, weil ich dachte, ich sterb gleich. Am Ende warens tatsächlich nur die Nerven. Zuviel Stress, Ärger am Arbeitsplatz, Sorgen wegen der Beziehung und schon hatte es mich erwischt. War sogar beim Herzspezialisten deshalb. Alles ok - sagten die immer nur. Das kann doch nicht sein, dachte ich. Wahrscheinlich ist es bei Dir das gleiche. Dauert auch echt lange, bis das besser wird. Erst, als ich merkte, dass ich weder sterbe noch in Ohnmacht falle, wenn ich so ne Panikattacke hatte. Je öfter es passierte und nichts passierte, umso weniger Angst hatte ich. Also ruhig Blut. Auch wenn es sich so anfühlt, als wenn du gleich den Löffel abgibst, es passiert nix! Ich lebte seither schon 15 Jahre weiter und mittlerweilen ist es ganz weg. Um ganz sicher zu sein, kannste noch ein CT machen lassen.
vonRichthoven am 21. Mai 2009 06:40 DH
Also,meine Hausärztin sagte,dass es 100%ig danach aussieht,dass ich Bewegungsmangel hab. Da ich seit einem dreiviertel Jahr 12h schlafe und mich nicht weiter bewegen tu sagte sie, dass meine Muskeln erschlafft sind und sich Tag von Tag abbauen, Sie wundert sich,das ich überhaupt noch laufen kann. Wenn ich jett nicht mit Sport anfange meinte sie,hab ich wohl nicht mehr lange Zeit,bevor ich in den Rollstuhl muss. Ich war jetzt 3Tage im Krankenhaus(vorgestern wieder raus). Alles in bester Ordnung. Nun hab ich am 13.7 einen Termin zum MRT. Hab jetzt gestern angefangen mit Sport. Meint Ihr das könnte wirklich nur an Bewegungsmangel liegen???

Hast du momentan was zu verarbeiten? Es ist garnicht selten, dass bei psychisch starken Menschen die Trauer, der Stress, o.a. auf den Körper wirken. Ich kenn das nur zu gut. Das nennt man "somatisieren".
Andererseits: wieviel trinkst du so? Denn Schwindel und Kopfschmerz können auch gut durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme entstehen. Oder schläfst du vielleicht zu wenig?
So oder so, wenn der Arzt sagt, dein Puls/Blutdruck ist normal, dann wirst du nicht umfallen! Ich hatte auch mal so ne Phase, in der ich das dachte und bin nie umgefallen. Also keine Panik!

jaja diese aengste das nich gut. lenk dich ab.. friendz und so

Das hört sich nach jeder Menge Stress an.
Einmal am Tag Schwitzen und abends eine Flasche lauwarmes Bier
das gab mir mein Hausarzt vor 40 Jahren in einer ähnlichen Situation mit.
Davon mal abgesehen: Alle Elektrogeräte raus aus dem Schlafzimmer, alles Schnurlos-Telefone nachts ausschalten und Stecker ziehen, nichts auf Stand-by schalten.
Möglicherweise geht es dir nach 2 Tagen schon deutlich besser - Elektrosmog gaukelt dem Körper auch nachts vor es sei Tag. Und das ist Stress für den Körper - ununterbrochen
Naja der Vertretungsarzt meint ja,dass es alles vom Psychischen herkommt....nur weil ich durch Angst hyperventiliere
Raimund1 am 21. Mai 2009 12:34 Wenn du hyperventilierst, kann es helfen, wenn du eine Tüte über Mund und Nase hältst und da rein ein- und ausatmest. Bei mir hat das innerhalb von 20 Sekunden den Atem normalisiert.
damit komm ich nicht klar,da hab ich das Gefühl als ob ichmich übergeben muss....
Kann sein das du ne Brille brauchst wenn du viel liest! Schon über geschlechtskrankheit nach gedacht?
Nein ich lese nicht viel. naja Geschlechtskrankheit....denke ja ehr nicht,da ich ich jetzt in letzter Zeit viel bei einer Frauenärztin war...