Frage von xxGbxx123, 84

was ist mit meiner Mama los, wir wissen nicht weiter?

Hallo, ich bin weiblich (17 Jahre) und habe auch einen kleine Schwester (14). Zur Zeit haben wir einige Probleme mit unserer Mutter. Sie ist immer total negativ und denkt auch so. Das mit dem negativen Denken war leider schon immer so, aber es gibt Tage, da könnte ich weine, weil es dann echt extrem ist. Sie erzählt einfach so einen Schwachsinn. Sie würde ihr Leben für einen kranken Menschen abgeben, sie hofft, dass sie schnell stirbt, so wie ihre Mutter mit 50 an Krebs. So etwas sagt sie, wenn wir alle zusammen mit Papa am Tisch sitzen und zu Abendbrot essen. Wenn meine Schwester und ich ausgezogen sind, würde sie ja sofort in ihre Heimatstadt abhauen und so weiter, was sie sowieso nicht machen würde, da sie bei Papa bleiben will. Außerdem hat sie auch gar keine Freunde und geht nichtmal zu irgendwelchen Veranstaltungen, geschweige schon irgendwelchen Geburtstagen. Dazu kommt auch noch, dass sie meine Schwester und mich wie richtige Kinder behandelt, obwohl wir "schon" 14 und 17 sind. Meine Schwester möchte beispielsweise in den nächsten Ferien mit einer Jugendreisegruppe wegfahren und mein Mutter erlaubt das nicht und will sich nicht einmal drüber informieren. Da ich jetzt in der 11. Klasse bin überlege ich schon, was ich später studieren möchte und dass ich gerne als AuPair in die USA möchte. Doch wenn ich das vorschlage, nimmt sie das überhaupt nicht ernst und sieht mal wieder das Negative, da AuPairs ja ausgenutzt werden würden usw.. Sie stürmt auch immer einfach so in unsere Zimmer. Auch wenn wir zum Beispiel Urlaub planen wollen, klappt es nie, da sie immer sagt: "Ich will das nicht planen, wer weiß ob ich da noch lebe!" Es mach meine Schwester, Meinen Papa und mich total fertig und solche negativen Gedanken und so eine Verbissenheit zieht auch einfach runter. Sie meinte auch mal, dass sie zu einem Psychologen gehen würde, aber die Ärzte hier seien ja alle doof und sowas. Wenn wir sie fragen, wie wir helfen können oder ihr sagen, dass sie mal aufhören soll so etwas von sich zu geben, fängt erst recht Stress an. Was können wir machen? Was soll das von ihr?

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Antwort
von Schokolinda, 43

sag ihr mal, was du in dem moment denkst, wenn sie von todeswünschen spricht. vielleicht rüttelt sie das etwas auf.

du solltest auch mit deinem vater reden oder mit einem vertrauenslehrer- es sollte ein erwachsener mit deiner mutter reden und ihr klar machen, dass sie sich dauerhaft nicht so gegenüber kindern nicht verhalten.

Kommentar von xxGbxx123 ,

danke :)

Antwort
von Ostsee1982, 41

Es ist zu verstehen, dass ihr euch Sorgen macht. In dem Fall wäre aber vorallem euer Vater gefragt da einzuschreiten. Was sagt er denn dazu? Vielleicht will auch dein Vater die Situation nicht richtig wahrhaben. Deine Mutter hat mit Sicherheit ein großes Problem aber das könnt ihr nicht klären, da muss ein Fachmann ran und zu dem muss sie freiwillig hingehen. Eine Möglichkeit wäre es wenn ihr zwei mit dem Vater redet, euch absprecht wie das weitergeht und dann alle miteinander ein 4er Gespräch führt und eurer Mutter die IST-Lage vor Augen haltet, sagt wie es euch damit geht und was ihr euch wünschen würdet.

Kommentar von xxGbxx123 ,

Okay, Dankeschön!

Antwort
von Othetaler, 37

Was sagt denn dein Vater?

Und ist deine Mutter denn krank? Hat sie auch Krebs?

Ich setze aber mal voraus, dass sie nicht wirklich krank ist, sondern auch so langsam auf die 50 zugeht und dabei ständig an ihre eigenen Erlebnisse mit ihrer Mutter denken muss. Wahrscheinlich hat sie deren Tod noch nicht richtig verarbeitet. Vielleicht hat sie auch einfach nur Angst, dass sie jetzt selbst bald dran ist.

Kann sein, dass sich das von alleine legt, wenn sie die 50 geschafft hat. Kann aber auch sein, dass sie da professionelle Hilfe braucht.

Du solltest zuerst mal mit deinem Vater sprechen und ihn fragen was er denkt. Vielleicht bist du dann schlauer.

Kommentar von xxGbxx123 ,

Dankeschön!

Antwort
von Fredderred, 34

Meine Mutter ist genauso gewesen vor vielen Jahren, wie sie alleinerzieherin war. Aber das kommt von einer inneren Unzufriedenheit mit dem Leben. . Hier kann nur dein Papa etwas machen finde ich. Sowie mein Stiefvater, der sie dann aufgeweckt hat, weil er zum Beispiel Leute zu uns eingeladen hat, wo meine Mutter gezwungen war dann dabei zu sein. Später hat sie selber Lust bekommen in die Öffentlichkeit zu gehen und mit Leuten was zu unternehmen.

Kommentar von xxGbxx123 ,

okay, danke! :)

Kommentar von Fredderred ,

Ich würde ihr irgendwann auch erwähnen, dass du aus Sorge und Ratlosigkeit das Problem hier gepostet hast. Weil, dass wird ihr vielleicht zu bedenken geben, wie viel Sorgen du dich um sie machst. Würde ich persönlich aufjedenfall so machen.

Antwort
von Rosalielife, 1

Deine Mutter trägt die Urangst eines jeden Menschen, das Wissen um die Sterblichkeit, der niemand entgehen kann, nach außen. Sie transportiert das in euren Abendbrottisch, egal, was ihr vorhabt, sie platzt damit raus und bemerkt es nur manchmal, wie sehr sie euch damit belastet und übergeht.

Sie hat soviel mit den eigenen Bedürfnissen zu tun, dass sie nicht mehr sehen kann. Eigentlich ist sie Junggesellin mit Familie, möchte dahin zurück, wo sie mal glücklich war und plant ohne euch ihr weiteres Leben- klar, dass euch das verletzt und ihr euch fragt, was das soll.

Setzt euch zusammen und besprecht das- schildert eure Gefühle, wenn sie unaufgefordert ins Zimmer kommt, wenn sie von einer Zukunft spricht, die sie allein leben will, wenn sie eure Pläne ignoriert oder abblockt.

Kommt ihr nicht weiter, sie zeigt aber leise Einsicht, braucht sie eine Therapie bei einem Spezialisten für Bindungsängste etc.

Eine Familientherapie wäre auch angeraten, aber diese Schritte kommen erst, wenn die einzeltherapie fortgeschritten ist.

Antwort
von Morpheus94, 30

Hört sich für mich eindeutig nach Depressionen (ausgelöst durch midlifecrysis?) an!
Tut mir leid das es ihr so schlecht geht und das sie euch damit auch runter zieht. Meiner Meinung nach brauch sie Hobbys, mehr Spaß in ihrem Leben und vor allem Gespräche beim Psychologen/Therapeuten. Das könnte ihr echt weiter helfen. Allerdings sind die Wartezeiten sehr lang. Bis zu einem halben Jahr.

Was ihr tun könnt: versucht sie irgendwie zu motivieren und sie aus dem Haus zu kriegen und irgendwas zu unternehmen! Geht mit ihr ins Kino, spazieren, macht Sport zsm, geht shoppen, kocht zsm, Familienabend mit DvDs oder Gesellschaftsspielen und und und... Und das SO OFT WIE NUR MÖGLICH:) das wird ihr gut tun, euch auch und ihr verbessert eure Beziehung zu einander. Alles gute und viel Glück.

Kommentar von xxGbxx123 ,

Danke für die guten Ideen!

Kommentar von Morpheus94 ,

bidde

Antwort
von CoraVampyria, 18

Hört sich nach Depressionen an.
Ein Psychologe wäre da die beste Lösung, allerdings wartet man da schon ewig für ein erstgespräch, was vielleicht auch helfen könnte wäre mal über einen Klinikaufenthalt nachzudenken.

Antwort
von oxygenium, 26

schwierig sich hier eine Meinung zu bilden,denn man müsste die Worte deiner Mutter dazu hören.

Vielleicht braucht sie einfach mal ne Auszeit von Euch und ein Urlaub im Alleingang würde ihr gut tun?

Kommentar von Fredderred ,

Das stimmt glaube ich.

Kommentar von xxGbxx123 ,

Danke!

Antwort
von DrMeise, 23

Hört sich nach Depression an.

Wenn Deine Mutter nicht zum Arzt gehen möchte und sich selber oder andere nicht gefährdet, kannst Du sie leider nicht zwingen.

Du kannst ihr da nicht wirklich helfen.

Kann Dein Vater nicht mit ihr reden ?

Kommentar von xxGbxx123 ,

Ich versuche mal mit ihm zu reden. Dankeschön!

Antwort
von kiniro, 14

Geht ab sofort nicht mehr auf ihre Selbstmitleidsmasche ein.

Seht zu, dass ihr euch schöne Momente macht - also du, deine Schwester und dein Vater.

Ich weiß nicht warum, aber mir kommt es so vor, als wolle sie euch die Schuld an ihrer "Weltuntergangsstimmung" geben.

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