Frage von Michelliii 06.01.2013

was ist mit diesen wirtschaftlichen aussagen gemeint?

  • Antwort von VirtualSelf 06.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Einige Unternehmen werten es als negative Standortfaktoren, dass sie Leute nicht nach Lust und Laune feuern können und sich an viele gesetzliche Standards (Umweltschutz, Baurecht ..) usw. halten müssen.

    Ist letztlich eine kurzfristige Milchmädchenrechnung ohne ökonomischen Sachverstand, da Rechtssicherheit auch für Mitarbeiter und innerhalb einer Konkurrenzsitaution langfristig das Unternehmensüberleben befördern, zur Systemstabilität in einem grundsätzlich chaotischen Kontext beitragen.

  • Antwort von ichamcomputer 06.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    1.Für Firmen (gegenüber US) ists schwer Leute zu entlassen.

    2.....es dauert bis man eine Firma angemeldet hat - und damit arbeiten kann...

  • Antwort von demosthenes 07.01.2013

    "deutschland hat eine mangelnde flexibilität des arbeitsrechts/-platzes"

    In Deutschland haben wir einen recht ausgeprägten Kündigungsschutz, was gut ist für jeden AN, der einen Job hat, aber eher schlecht für einen Arbeitslosen, weil ein AG einen neuen AN erst dann einstellt, wenn er ganz sicher sein kann, dass er für diesen auch auch Dauer Arbeit haben wird, da er ihn später nur sehr schwer wieder entlassen könnte.

    "deutschland hat eine überbordende bürokratie + regulierungsdichte"??

    Wer in Deutschland eine Firma gründen oder ein Haus bauen will, der muss sich erst einmal mit etlichen Behörden und Organisationen herumschlagen, ehe er die erforderlichen Genehmigungen zusammen hat, was natürlich nicht gerade ermutigt und wenn die Firma dann läuft, wird er weiterhin von etlichen "Vereinen" drangsaliert, was ihm im Minimum viel (unnütze) Ausgaben verursacht.

  • Antwort von BewiBerlin 07.01.2013

    Hast du das FDP-Programm erwischt? Schmeiß es weg, was will man mit nem Programm einer 2 %-Partei! Gerade die Dereguklierung der Finanzmärkte hat zur Finanzkrise geführt (nicht etwa gierige Griechen oder permanent siesta-machende Spanier) weil die Zocker machen konnten was sie wollten. Nun rettet der Staat die Banken (nicht etwa die Länder und schon gar nicht die arbeitende Bevölkerung dort)

    Und das Teilzeit- und Entfristungsgesetz, Minijobs etc. führten auch nur zur Deregulierung des Arbeitsmarktes, also zu immer mehr schlecht bezahlter und prekärer Beschäftigung. Die Thesen, die du da gefunden hast, sind schlicht Unsinn. Nicht vergessen: Nur Reiche können sich einen schwachen Staat leisten.

  • Antwort von CharlieBrownXV 07.01.2013

    "deutschland hat eine mangelnde flexibilität des arbeitsrechts/-platzes"

    Simplifiziert: Arbeitszeit und Kündigungsschutz sind starr geregelt und nach dieser ANSICHT kontraproduktiv bei der Standortwahl großer Unternehmen.

    "deutschland hat eine überbordende bürokratie + regulierungsdichte"??

    Da ist etwas wahres dran. Die steuerlichen und gewerblichen Regulierungen sind in Deutschland oft hahnebüchen. Das Steuerrecht versteht selbst ein Steuerberater kaum noch. Allerdings ist Deutschland hier kaum schlimmer als z. B. Frankreich.

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