Habe nun 3 Wochen relativ strenges Fasten hinter mir und bin ziemlich stolz auf mich. Mit welchen Ernährungskomponenten empfiehlt sich der Einstieg in die Nachfastenzeit?
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Ich bin ebenfalls fast am Ende einer 3-wöchigen Fastenkur. Ich habe keine feste Nahrung zu mir genommen. Habe täglich 1L Gemüsesaft getrunken. Dazu natürlich auch ca. 2L Leitungswasser. Morgen starte ich mit den Aufbautagen. Ich werde nur Früchte und rohes Gemüse essen die nächsten 2-3 Wochen. Ich mache dies schon viele Jahre und hatte niemals wirklich Probleme. Pass einfach auf mit Milchprodukten die Ersten paar Tage. Die Aufbauphase sollte mindestens 1/3 der effektiven Fastenzeit betragen. Und höre nicht zuviel auf andere Menschen.. Nur du spürst was dir wirklich gut tut. Und eine andauernde Umstellung auf wirklich gesunde Nahrungsmittel ( viel roh ! ) fällt dir nun besonders leicht. Viel Spass und alles Gute dabei..

Was verstehst Du unter "relativ" strengen Fasten? Hast Du Dir jeglich feste Nahrung entzogen? Hast Du Dir vor dem Fasten mit Glaubersalz o.ä. die gesamte Darmflora rausgespült? Oder hast Du in den drei Wochen nur ab und zu etwas gegessen?
Solltest Du in den drei Wochen komplett auf feste Nahrung verzichtet haben, musst Du Dein Verdauungssystem erst wieder langsam daran gewöhnen. Du solltest zum Anfang alles vermeiden, das schwer im Magen liegt oder stopft. Das kann dann nämlich schnell zu Verstopfungen führen, die Du dann wieder mit Abführmitteln bekämpfst, das ist äußerst unschön. Fang am besten mit passierten Gemüsesuppen OHNE scharfe Würzung an. Dazu kannst Du ja ungetoastetes Toast knabbern. Du kannst Dir auch ein paar Kartoffeln zerdrücken und ein bisschen Butter drauf zerlassen. Vermeide allzu große Eiweißschocks.
Wenn sich Deine Eingeweide wieder eingerenkt haben (vielleicht 2-3 Tage) kannst auch wieder langsam anspruchsvolleres wie Salat oder Rohkost zu Dir nehmen. Mit Fleisch (vom Stück) würde ich vielleicht eine Woche warten. Das gleiche gilt für scharfe Gewürze.
Wenn Du Deiner Darmflora etwas auf die Sprünge helfen möchtest, kannst Du 2-3 mal täglich einen Teelöffel Milchzucker nehmen. Aber Vorsicht, die bedankt sich mit häufigeren Besuchen im WC.
Danke für die tolle Antwort - helmuth