Frage von Cathy3000, 39

Was ist los mit und bei mir?

Heyy heyy ihr lieben!:) Ich bin 15 Jahre alt und bin psychisch Krank. Ich verletze mich selber (Klinge) und habe auch ziemlich miese, ungewöhnliche und heftige Stimmungsschwankungen. Das hat alles vor ca. 6 Jahren angefangen. Aus welchen Gründen weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht mehr, was früher alles passiert ist. Also wirklich so ziemlich gar nichts mehr. Vllt helfen die Informationen, um meine Frage irgendwie zu beantworten. Seit kurzem habe ich auch das verlangen danach, dass mich mich jmd mit Absicht körperlich verletzen soll und ich das auch bei jemanden anderes machen möchte. Das einfach jmd die Klinge nimmt und mit Kraft in einen meiner Arme oder in eines meiner Beine rein zu schneiden und andersherum genauso. Ich war auch schon in 2 psychiatrischen Kliniken, wo ich beide Male allerdings entlassen worden bin und mich sowieso wieder selbst entlassen wollte. Deren Meinung war, dass ich nicht mit arbeite. Muss ich zugeben, hab' ich auch nicht richtig. Ich kann mir aus irgendeinem Grund einfach nicht helfen lassen und inzwischen möchte ich das auch gar nicht mehr. Zu dem Zeitpunkt hatte ich diese Gedanken aber noch nicht. Also ich weiß fast nie worüber ich nachdenke. Mein Kopf ist voll mit irgendeinem Kram und ich weiß nicht mit was. Ich kann's auch einfach nicht raus finden.. Ganz gaaanz selten weiß ich mal, worüber ich nachdenke, aber sonst weiß ich gar nichts. Das nervt mich schon seit langem. Ich weiß auch leider nicht, wie ich es raus finden kann. Also ist meine Frage, ob ich das irgendwie rausfinden kann?

Antwort
von tellME30, 13

Am besten du setzt dich hin und nimmst ein Blatt Papier. Und dann schreibst du einfach drauf los. Auch wenn es nur einzelne Worte sind. Nennt sich "Brain-Storming". So findest du zumindest schonmal raus was in deinem Kopf vor sich geht. 

Das du dir nicht helfen lassen möchtest heißt für mich als Laie das du noch nicht soweit bist. Manchmal benötigt der Betroffene eine lange Leidenszeit um Hilfe wirklich konstruktiv annehmen zu können. Vielleicht hast du tief in dir das Gefühl das es dir nicht gut gehen darf. Oder auch die Angst was du ohne deine Krankheit "wert" wärest. Das meine ich keinesfalls als Angriff. Es könnte jedoch sein das es dir deswegen schwer fällt Hilfe anzunehmen. Veränderungen bringen erneute Ängste mit sich. Vielleicht gehst du diesmal an eine Therapie anders heran. 

Alles Liebe! 

Antwort
von Begin, 23

Lass dir von einem Facharzt (Therapeuten) helfen. Sprech am besten erst mal mit einer Vertrauenswürdigen Person darüber und dann mit deinen Eltern (Vorteil wäre natürlich, wenn die auch vertrauenswürdig sind).

Viel Glück

Kommentar von Cathy3000 ,

Ich kann mir von niemandem helfen lassen.. Erzählen kann ich das nur meinem besten Freund und ansonsten niemand. Ich kann eigentlich mit absolut niemandem darüber reden.

Kommentar von Begin ,

okay, das kann ich nachvollziehen. Aber was kann schon schiefgehen, wenn du das jemanden erzählst? Wenn du wieder in die Klinik kommst, dann kannst du dort niemandem weh tun und du kannst lernen bewusst mit dir selbst umzugehen (wenn du es darauf anlegst)

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