primavera45 am 25.03.2009 um 22:37 Uhr
ich meine bitte nicht die körperliche Zuneigung, bzw. Liebe, . . . sondern die unbeschreibliche LIEBE, oder auch Kraft, welche dem inneren unserer Herzen entspringt . . . Bitte um andere Worte, oder Beschreibungen, Zitate, Gedichte, usw

Liebe ist Energie, Kraft, Geborgenheit - die warme Flamme unserer Herzen. Sie ist Hingabe, Respekt, und Achtung voreinander. Zärtlichkeit und Zuwendung, alles in einem.
Kurzum: die Kraft des Lebens.

Ist unerklärbar und nicht in Worte zu fassen. Man verwechsele dabei aber bitte nicht "verliebt sein" mit "Liebe". Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
heureka47 am 27. März 2009 11:53 Liebe ist universelle, göttliche Energie, die uns IMMER UND EWIG dargeboten wird - und jeder Mensch entscheidet selbst, ob er sie durch sich fließen lassen will.

Den Partner sich entfalten lassen, nicht einengen.
heureka47 am 27. März 2009 11:55 Die höchste Form und Dimension von Liebe ist BEDINGUNGSLOSE Liebe, die ALLES sich entwickeln und entfalten läßt, die nichts behindern oder einengen und alles SEIN in seiner Entwicklung, in seinem Sein fördern will.

Liebe ist eine Kunst. Sie ist kein Akt des Besitzen-Wollens, sondern des Sich-Geben-Wollens.
(empfehlenswert: Erich Fromm, Die Kunst des Liebens !!)
heureka47 am 27. März 2009 11:59 Liebe gibt sich um ihrer selbst willen. Sie sucht keinen Vorteil, keine Gegenleistung, keinen Dank, keine Anerkennung - nichts davon. Liebe ist ein bedingungsloses Geschenk. So wie jeder Mensch, wenn er sich der göttlichen Liebe öffnet, die Erfahrung machen kann, sich als bedingungslos geliebt zu erkennen, kann sich jeder Mensch dazu entscheiden, in ähnlicher Weise bedingungslos zu lieben; zumindest: Es immer wieder anzustreben.
primavera45 am 27. März 2009 21:51 DH

1 kor.13 . . . Das Wichtigste ist die Liebe
.
1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin.
. 2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. .
3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere1, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts. .
4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. .
5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. .
6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. .
7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. .
8 Die Liebe wird niemals vergehen. Einmal wird es keine Prophetien mehr geben, das Reden in unbekannten Sprachen wird aufhören, und auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein. .
9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden. . 10 Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein.
. 11 Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt. . 12 Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.
.
13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte.
Gritti am 26. März 2009 12:44 DH! Das ist eine schöne Übersetzung.

U n b e d i n g t e Liebe
heureka47 am 27. März 2009 12:12 DH!

Liebe ist mehr als ein Gefühl. Sie ist eine innere Haltung, die Gutes für den anderen will und tut - auch wenn man dafür mal selbst zurückstecken muss. Liebe lässt dem anderen die Freiheit, er selbst zu sein und nimmt ihn so an, wie er ist. Die schönste Beschreibung von dieser Art Liebe findet sich in der Bibel:
1.Korinther 13
Das Hohelied der Liebe
1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. 2 Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts. 4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu5, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, 7 sie erträgt alles6, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 8 Die Liebe vergeht niemals;
Knuddeln :-)
primavera45 am 25. März 2009 22:42 (schmunzel) . . . hey, das ist lediglich ein Ausdruck, bzw. kann eine Form von Liebe sein, aber keine Definition
liebe ist das was man fühlt ohne sinn und verstand
heureka47 am 27. März 2009 11:51 Dann freue dich auf die Erfahrung, daß es eine - höherdimensionale - Liebe gibt, die kein flüchtiges Gefühl ist, sondern eine Kraft MIT "Sinn und Verstand", die Kraft deiner eigenen Entscheidung Bestand hat und von dem Augenblick der Entscheidung an nie mehr von dir weicht.
primavera45 am 27. März 2009 21:47 DH

Begrenzt ist das Leben, doch unerschöpflich die Liebe.
Liebe ist- ein Versuch, es kurz zu fassen und doch nur eine Momentaufnahme-: ein Gefühl oder Zustand, der über Urteilen, Nachdenken oder Zweifel hinausgeht bzw. das alles hinter sich lässt. Liebe ist einfach plötzlich da und man fühlt sich eins mit dem, was ist: einem Anblick, einem Menschen, einer Musik, dem eigenen Tun oder Sein...Liebe ist ein fragloses Gefühl, in dem man sich lebendig und echt fühlt, so etwas wie der Urgrund des Daseins. Ein Glücksgefühl, mehr Geben als Nehmen, ein natürlicher Fluss, der augenblicklich erkannte und empfundene Sinn des Daseins- Liebe zum Leben und allem, was einem darin begegnet.
primavera45 am 25. März 2009 22:54 sehr schön, DH
Danke, aber wie gesagt: nur eine Momentaufnahme...es ginge auch mehr, anders, aber besser? Liebe ist auch, das und sich anzunehmen, wie es gerade ist :-) Liebe Grüße
heureka47 am 27. März 2009 12:11 "Gott ist Liebe" heißt es im christlichen Glauben. Der Mensch kann Gott in seiner Gänze, in seiner höheren Dimension und Vollständigkeit, nicht erfassen noch verstehen. Aber der Mensch kann einzelne Aspekte von Gott erkennen - je nach Blickwinkel. Und Liebe ist EIN wichtiger Spekt von Gott. Diese Liebe können wir gelegentlich körperlich fühlen. Und wir können mit dieser bedingunglosen Liebe unser Bewußtsein imprägnieren und sie zur Grundlage unseres geistigen Seins werden lassen.
primavera45 am 27. März 2009 21:52 DH

Die ganze Welt redet von der "Liebe". Doch niemand kann sie wirklich definieren... Liebe. Sie ist wohl eins der wichtigsten Bestandteile unseres Lebens. Und es gibt etliche Arten diese zu spüren und preiszugeben. Aber konzentrieren wir uns auf die partnerschaftliche Liebe: Liebe ist doch nichts, was man anfassen kann, sie ist auch nicht unsichtbar und tanzt uns irgendwo vor der Nase herum, sondern sie ist "einzig und allein" ein Gefühl. Da stellt sich gleich die Frage: Gibt es die Liebe? Wie oft hat man gedacht sich verliebt zu haben und kurze Zeit später sind keine Gefühle mehr da, nichts. Es ist, als wäre die Liebe einfach auf und davon. Ist es vielleicht ein Gefühl, dass uns zu Menschen macht? Durch Liebe sind wir in aller Hinsicht manipulierbar. Wir würden, durch dieses Gefühl gestärkt, fast alles oder sogar alles für den Partner machen. Wir können dadurch von unseren Wegen abweichen, (un)glücklich werden, wir können auf Wolke sieben schweben und dann im Sturzflug wieder auf den Erdboden aufschlagen. Die Liebe hat uns alle in der Hand. Selbst wenn wir das abstreiten, denn in dem Moment, wo wir das Gefühl haben die Liebe kontrollieren zu können, lehrt sie uns wieder eines besseren. Ich meine, das alles heißt nicht, dass wir Gefühle nicht zulassen sollten, aber wir sollten immer nur für uns handeln und uns von ihr nicht versklaven lassen. Denn diese Gefühle entstehen von Mensch zu Mensch und Menschen haben für gewöhnlich alle Fehler. Wir selber können dadurch andere verletzen, sowie selber verletzt werden und das alles in einem Atemzug...
Quelle: rp online
heureka47 am 27. März 2009 12:23 >>Liebe ist doch nichts, was man anfassen kann, sie ist auch nicht unsichtbar und tanzt uns irgendwo vor der Nase herum, sondern sie ist "einzig und allein" ein Gefühl.<< DAS ist wahrscheinlich eines der größeren Missverständnisse in der Welt, dass die Liebe ein Gefühl sei (und nicht mehr). In der Tat erlebt der Mensch zunächst mal Liebe als Gefühl - und deutet sie entsprechend.
Warum aber stellen so wenige Menschen die Frage, was dieses Gefühl möglich macht? Glauben wir eher der materie-orientierten Wissenschaft, daß es sich um chemische Vorgänge im Körper handelt, daß "Liebe" da und dann entsteht, wenn wir einen anderen Menschen "erotisch" anziehend finden?
Oder glauben wir dem Weisen, dem Mystiker, dass es sich um göttlich-universelle Energie handelt, die in uns / durch uns fließt - und die wir als "Freude", als "Glücksgefühl" in uns spüren, wenn wir uns ihr überlassen, hingeben??
Wir sind nicht auf das "zufällige" Entstehen von "Liebe" in uns angewiesen. Wir brauchen kein "Objekt" der Liebe, damit wir in der Liebe leben können.
Der Mensch kann die göttliche, universelle Liebe als Kraft, als Energie erkennen, die er immer zur Verfügung hat, wenn er will, wenn er sich dazu entscheidet. Die göttlich-universelle Energie ist in ihrem Wesen BEWUSSTSEINS-Energie und ich kann IMMER in einem Bewußtsein von lieben und Geliebtwerden leben - wenn ich mich dazu ENTSCHEIDE.
primavera45 am 27. März 2009 21:54 DH

Da gibt es ein Gedicht drüber. Schenkt Dir ein Mädchen ihre Huld, dazu das Ding aus dem sie strullt, zum unentgeldlichen Betriebe, ja das ist Liebe
daddysdearest am 26. März 2009 14:29 traurig...
heureka47 am 27. März 2009 14:57 Der Akt der körperlichen Liebe ist symbolischer Ausdruck dessen, was auf der geistigen Ebene ursächlich geschieht. Der Akt der körperlichen Vereinigung ist symbolträchtiger Ausdruck des universellen Gesetzes der Anziehung, der LIEBE. Liebe auf der körperlichen Eben ist deswegen nicht geringwertiger als die göttlich-geistige Liebe. Auch der menschliche Körper und sein Ego-Bewußtsein sind letztlich aus göttlicher "Substanz"!

Die Liebe ist etwas viel Wunder-bares als die Kunst.
(Oscar Wilde)

liebe kommt aus dem herzen sie ist unbeschreiblich schön hat man sie gefunden u kann man sie weitergeben. liebe kann aber auch sehr schmerzen das herz zerreisen wenn sie sich nicht erfüllt.
heureka47 am 27. März 2009 14:45 Dann war es nicht die höherdimensionale, bedingungslose Liebe, sondern - Begehren...

Zwischen Liebe und Verliebtheit gibt es eine Menge Abstufungen. Und ich gebe zu, dass meine Liebe noch lange nicht so ist. Was ich geschrieben habe, ist ein Versuch, ein Hinweis auf ein lohnendes Ziel.
Liebe ist, wenn dein Ehepartner, dein Kind, dein Freund, dein Bruder oder deine Schwester sich so ganz anders verhält, als du es erwarten darfst. Und wenn er sich noch so schlimm zu dir verhält: du wirst ihn niemals hassen. Du bleibst dabei: Ich stehe zu diesem Menschen. Du bist für ihn als Mensch, was nicht heißt, dass du für das Negative bist, das er tut, denn du kannst ja nicht für etwas sein, das ihn zerstört, seine Würde zunichte macht, ..... Du vergibst ihm, du hältst fest, an das Gute in diesem Menschen zu glauben, das Gute von und für ihn zu erwarten. Dass er wieder auf den rechten Weg findet, dass die gegenwärtige negative Situation überwunden wird. Vielleicht ist dieser Mensch krank und quält dich mit seinem Selbstmitleid, seiner Eifersucht, vielleicht kannst du sein Leiden schon gar nicht mehr mit ansehen ..... Vielleicht geht er schlimme Wege, du aber bleibst treu, kündigst ihm deine Liebe nicht auf, erwartest das Gute, die Gesundheit für ihn, seine Rückkehr, .......
Liebe ist, wenn du auf dein ganzes Eigeninteresse, deine Rechte an ihm verzichtest, wenn du ihn frei lässt, wenn du ihn ganz in die Hände dessen legst, der das Leben und die Existenz selber ist. Du glaubst ohne irgendein sichtbares Zeichen, dass schließlich alles gut sein wird. - Das ist die Liebe, nach der sich die Menschen sehnen, die Liebe, die dir diesen Menschen zurückbringt.
Wir müssen zwar Gott sei Dank in keinen Krieg ziehen. Aber ein Gedicht von Konstantin Simonov zeigt, was unbeirrte Liebe vermag.
Warte auf mich und ich werde sicher kommen. Nur warte lange.
Warte auf mich wenn sich der herbstliche Regen ergießt.
Warte auf mich wenn der Wintersturm braust.
Warte auf mich, wenn die Luft in der Hitze erglüht.
Warte auf mich, auch wenn es sonst niemand tut.
Warte, auch wenn keine Briefe aus der Ferne kommen.
Warte, auch wenn es die anderen verdrießt.
Erwarte mich, und ich werde sicher kommen.
Hör nicht auf sie, wenn sie dir sagen: „Es ist an der Zeit“ und „die Hoffnung betrügt dich.“
Mag mich auch die Mutter aufgeben, der Sohn und die Freunde mich nicht mehr erwarten.
Sollen sie bittern Wein trinken bei Feuer! Setz dich nicht zu ihnen und trinke nicht mit.
Warte auf mich und ich komme gewiss. Kein Tod wird mir etwas anhaben können.
Wer mich nicht erwartet hat, soll ruhig behaupten: „Der hat Glück gehabt.“
Wer nicht warten kann, wird nicht verstehen, auch anderen bleibt es verborgen:
Du allein hast mich gerettet mit deiner unbeirrten Erwartung.
Nur wir zwei werden es wissen, wie ich dem verfluchten Feuer entgangen bin. Du wusstest zu warten, wie sonst niemand auf der Welt.
primavera45 am 26. März 2009 08:28 DH . . . ich bin sehr beeindruckt. GRAZIE
Liebe ist, Dich in den Geliebten Person so tief zu vereinigen, dass es DICH gar nicht mehr gibt.
P.S. Wenn dies wirklich jede Paar tun sollte, gäbe es nie Probleme untereinander.
Gritti am 26. März 2009 12:36 DH! >Liebe ist, Dich mit der geliebten Person so tief zu vereinigen, ....< dass du dich erst in ihr ganz selbst wiederfindest, und dass du auf diese Weise fähig wirst, sie zu erkennen und dich ihr ganz hinzuschenken.
Probleme und Kampf mit sich selbst wird es immer geben, denn der Mensch hält das nicht durch, aber auch der Weg gehört zum Ziel.
primavera45 am 26. März 2009 13:14 DH
du hast es besser als ich formuliert, danke schön
Lese mal dass Buch: Liebe, von Peter Lauster!!!
Da findest Du Antwort.
Das wichtigste kurz: Liebe sollte frei sein und keinen Anspruch auf Besitz haben. Sie kommt und geht, wann immer sie will. Wir sollten das akzeptieren und sie genießen, solange sie da ist. Ich habe eine Freundin (keine Partnerin und auch keine Affaire) aber wir haben eine innere Seelenverwandtschaft, diese Liebe ist etwas Gewaltiges und Wunderschönes!
Gritti am 26. März 2009 12:24 >........ wir haben eine innere Seelenverwandtschaft, diese Liebe ist etwas Gewaltiges und Wunderschönes!< DH!
heureka47 am 27. März 2009 11:47 Ich kenne eine Liebe, die geht nimmermehr; sie ist kein Gefühl, das kommt und geht im Wechsel mit anderen Gefühlen, sondern sie ist ein immerwährendes Bewußtsein, das all mein Denken, Wollen und Handeln durchströmt und es erleuchtet. Es ist die universelle, göttliche Liebe - AGAPE - die ewig auf mich gerichtet ist und der ich teilhaftig werde, wenn ich nur im Geiste in ihre Richtung schaue. Diese göttliche Liebe sagt mir, wann immer ich mir ihrer bewußt bin: Du bist ein bedingungslos geliebtes Geschöpf des Universums. Du selbst bist ein Universum und Gott darin und entscheidest darüber, was geschehen soll - ob du, der du der Gott in diesem Universum bist, ein bedingungslos liebender Gott bist - wie eine Wärme, Licht und Leben spendende Sonne - oder ein schwarzes Loch....
primavera45 am 27. März 2009 21:56 DH

Gibt es eine menschliche Liebe, die nicht mit dem körperlichen = äusserlichen zu tun hat?
Menschliche Liebe hat immer mit Sympathie zu tun.
Göttliche Liebe geht weit darüber hinaus - nicht damit vergleichbar.
Gritti am 26. März 2009 12:40 Und doch sind wir als Abbild Gottes geschaffen (Gen 1,26), berufen, ihm ähnlich zu sein (zu werden, weil wir in der Zeit leben).
primavera45 am 26. März 2009 12:49 Jesus/Gott sagte; . . . habt geduld, bleibt in der LIEBE, so bleibe ICH in Euch !
heureka47 am 27. März 2009 14:54 Der Mensch ist nach dem Bilde und Gleichnis Gottes geschaffen und wenn wir Gott in seiner größten Dimension und tiefsten "Grundsubstanz" als BEWUSSTSEIN ("ICH BIN") verstehen, dann können wir Menschen uns ebenfalls als Bewusstsein erkennen - ausgestatet mit derselben Befähigung, die unser göttlicher Vater hat/ist: Bedingungslose Liebe.
primavera45 am 27. März 2009 21:56 DH

Liebe ist die mächtigste Kraft im Universum. Liebe zieht uns zurück zu Liebe, Liebe enthüllt Liebe, Liebe macht uns ganz und Liebe bringt uns nach Hause. In den Tiefen der Seele werden wir von Gott geliebt. Das ist das tiefste Geheimnis des Menschseins, das Bündnis der Liebe, welches im Kern unseres Seins ist. Aber wir haben diese essentielle Natur unseres Seins vergessen; unsere eigene tiefste Liebe ist uns verborgen. Der mystische Weg ist ein Enthüllen dieser Liebe, ein Erwachen zu unserer eigenen Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden.
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Es ist die Liebe, die uns zurück bringt zu Gott, die Sehnsucht, das Leere in uns erfüllt zu bekommen. Sehnsucht ist ein sehr dynamischer Zustand und gleichzeitig ein Zustand der Empfänglichkeit. Wir haben den Zugang zu unserem Potential der Sehnsucht verloren. Viele Menschen spüren einen undefinierbaren Schmerz des Herzens und kennen seinen Wert nicht; sie wissen nicht, dass er die innerste Verbindung zur Liebe ist.
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„Sehnsucht ist der süße Schmerz der Zugehörigkeit zu Gott.“ Sobald die Sehnsucht im Herzen erwacht ist, ist sie der direkte Weg nach Hause. Wie ein Magnet zieht sie uns tief in unser eigenes Herz hinein, wo wir ganz gemacht und umgewandelt werden. Es heißt „Oh Gott, nähre mich nicht mit Liebe sondern mit dem Verlangen nach Liebe“. „Begehre nicht das Wasser, sei durstig“.
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„Das Mysterium der Sehnsucht gehört zur Natur der Seele, welche immer sichtbar ist vor Gott. In der innersten Kammer unseres Herzens schauen wir zu Gott, empfänglich und aufmerksam, Gottes Nahrung brauchend. Nur Gott kann uns ganz machen, nur Gott kann die Krankheit der Seele heilen.“
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„Die Quelle einer Betrübnis und Einsamkeit sitzt tief in der Brust. Dies ist eine Krankheit, welche kein Arzt heilen kann. Nur Einssein mit dem Freund kann sie heilen.“
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„Das Herz sehnt sich nach Gott und begehrt ihn zu finden. Wenn wir unserer Sehnsucht folgen, wenn wir es erlauben, vom Schmerz der Trennung von unserer Quelle durchdrungen zu werden, werden wir zurückgezogen zu Gott.“
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Sehnsucht ist der zentrale Kern jedes Weges. „Dein ganzes Leben muss ein Leben der Sehnsucht sein“.
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Doch unsere gegenwärtige westliche Gesellschaft ist so entfremdet von diesem Faden, der jedem spirituellen Weg zu Grunde liegt, dass wir keinen Kontext haben, in welchem wir die Natur der Sehnsucht unseres Herzens nach Wahrheit wertschätzen könnten. „Es gibt viele Menschen, die das Unglück und Heimweh ihrer Seele fühlen, doch sie kennen den Grund nicht. Sie erkennen nicht „das Wunder ihres Schmerzes, der die Sehnsucht ihres Herzens ist und sie nach Hause bringen wird.
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Die Sehnsucht unseres Herzens ist die Erinnerung an das Zusammensein mit Gott. Der Schmerz der Trennung ist unser Erwachen zu der Wahrheit, dass wir irgendwo verbunden sind mit Gott.
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Sehnsucht treibt uns von der Trennung zurück zur Einheit, von der geteilten Wahrnehmung unseres Selbst, zur tieferen Ganzheit unseres wahren Seins. Die Sehnsucht des Herzens ist das Zeichen der tiefsten Erfüllung, „jedoch erschreckt sie den Verstand, weil sie nicht zu dieser Welt gehört. Da ist kein sichtbarer Geliebter, niemand zum Anfassen oder Kontrollieren. Es ist eine Liebesaffäre von Essenz zu Essenz, die geboren wurde vor Anbeginn der Zeit. Traurigerweise haben wir ihr Potential vergessen. Unsere Gesellschaft hat keinen Platz für diese Sehnsucht nach dem Unfassbaren.“
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Leiden und Tod sind Tore zu einem höheren Bewusstsein. Der Liebende wartet weinend darauf, dass der Geliebte (Gott) seine wahre Natur offenbart.
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Unsere Kultur hat den Weg der Hingabe begraben und vergessen, der Liebende bleibt oft hilflos zurück, ohne die wahre Natur und den Grund der herzzerreißenden Sehnsucht zu kennen. „Es ist einfach zu glauben, dass diese Unzufriedenheit der Seele ein psychologisches Problem ist, Sehnsucht mit Depression zu verwechseln oder sie als Mutterkomplex oder als Folge einer unglücklichen Ehe zu identifizieren. Wir müssen uns zurückbesinnen auf die Heiligkeit der Traurigkeit und die Bedeutung der Tränen des Herzens. Denn die Sehnsucht des Liebenden ist die Sehnsucht danach, zur Quelle zurückzukehren, in der alles in seiner Ganzheit umarmt ist. Das Leiden Seiner Liebenden ist der Geburtsschmerz, der uns zu diesem höheren Bewusstsein erweckt und in dem Liebe diese Welt mit dem Unendlichen verbindet.“ Das Herz umarmt das Leben nicht aus der teilenden Perspektive des Egos, sondern aus der ewigen Dimension des Selbst heraus. Aus dem Inneren des Herzens wird die Einheit der Liebe zum tiefsten Wunder des Lebens, denn, mit den Worten von Hildegard von Bingen: „Es ist das Herz, das die ursprüngliche Ewigkeit jedes Lebewesens kennt“.
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Wenn wir einen Kontext der Sehnsucht erschaffen können, werden die, deren Herzen belastet sind mit diesem Bestreben, die wahre Natur ihres Schmerzes erkennen. Sie werden ihn nicht länger unterdrücken müssen, in der Angst, er wäre eine Abnormität oder ein psychologisches Problem. Wir müssen fähig sein, dieses innere Geheimnis gemeinsam zu bestätigen: „dass das Herz leidet, weil es seine wahre Liebe nicht vergessen hat.“
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„Wenn wir den Weg eines jeglichen Schmerzes, einer jeglichen psychologischen Verletzung verfolgen, so werden diese uns zum grundlegenden Schmerz führen: dem Schmerz des Getrennt seins.“
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Geboren in diese Welt, erleben wir die Trennung vom Einssein, von Gott, von unserem Geliebten. Wir sind vertrieben aus dem Paradies und tragen die Wunden dieser Trennung. Aber wenn wir dieses Leiden umarmen, wenn wir ihm erlauben uns tief in unser Inneres zu führen, wird es uns tiefer führen als jede psychologische Heilung. Liebe und Leiden sind mächtige transformierende Kräfte, da sie das Mysterium des Menschseins umarmen. Sehnsucht ist der Ruf der Liebe „zurückzukehren zur Wurzel der Wurzel deines eigenen Selbst“, zu dem Platz im Kern unseres eigenen Selbst, wo wir immer ganz sind.
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Wir sind konditioniert Schmerz zu vermeiden, aber der Schmerz des Herzens ist der Faden, der uns leitet, das Lied der Seele, das uns enthüllt. „Gott ist der Seufzer der Seele“ und dieser Seufzer, dieser Kummer ist ein äußerst wertvolles Gift. Wie die Liebe uns heilt von den Leiden, die wir uns selbst zufügen, ist immer ein Mysterium. Liebe kann nicht vom Verstand begriffen werden, genauso, wie sie nicht vom Ego erfasst werden kann. Liebe ist die Kraft, die uns öffnet und verändert, uns berauscht und verwirrt. Liebe führt uns tiefer, weg vom Gefängnis unseres begrenzten Selbst, zur Freiheit und Ganzheit unserer göttlichen Natur.
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Alle staunten und verstanden ihn nicht, als Jesus sprach; „ich bin NICHT gekommen, um das Gesetzt (AT , bzw. 10 Gebote) aufzuheben . . . . , sondern um es zu ERFÜLLEN . . .
.
……….. Und als er an anderer Stelle von seinen Jüngern einmal gefragt wurde, WAS DENN DIE ERFÜLLUNG DES GESETZES SEI ? . . . . . antwortete ER; ………….. . ............" DIE L I E B E "!
.
Joh 18,37 Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Mit fällt auf, daß die meisten dieser Frage noch keine Plus-Bewertung gegeben haben! Wär das nicht auch ein Akt der Liebe??
primavera45 am 27. März 2009 21:38 . . . . am Ende der Zeit erkalten die Herzen der Menschen . . . .
Chemie :-)
heureka47 am 27. März 2009 14:46 Energie! Und zwar universelle. Allgegenwärtig...
primavera45 am 27. März 2009 21:57 DH
Liebe ist ein chemischer Vorgang in deinem Gehirn, sehr romantisch :-)
Hannipuepp am 26. März 2009 12:06 Das ist Verliebtheit
heureka47 am 27. März 2009 15:03 Die wahre, echte, höherdimensionale Liebe, das ist die, aus der ein Mensch auch dann denkt und handelt, wenn das typische Gefühl NICHT gegenwärtig ist. Der Mensch kann lernen, aus einem BEWUSSTSEIN von Liebe zu denken und zu handeln, auch wenn gerade ganz andere Gefühle in ihm gegenwärtig sind. Ich habe die erste Erfahrung dieser Art gemacht, als ich etwas grundsätzlich liebevolles getan habe, während große Angst in mir war.

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Die Getrennten
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Immer noch verlieren die Getrennten,
was sie ganz nicht fassten, Ding um Ding,
da sie zitternd ihre Zeit umfing.
Ach es brach aus allen Elementen.
Und, ganz hoch, der Flug der wilden Enten,
der durch ihre Himmel ging.
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Wo vermöchte einer aufzuleben
Flut und Einfluss einer Liebes-Zeit?
Denn allein schon das, von weit,
erste Zueinanderschweben
kannte keine Fülle neben
seiner vollen Herrlichkeit.
.
Und so bleiben, die sich nicht mehr trugen,
sich verlierend älter im Verlust:
immer weiter rinnt durch alle Fugen
unbekanntes Glück durch ihre Brust.
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Mensch ist der, der grenzenlos verliert:
aus dem Blicke, aus dem Schluss der Hände
und aus seiner armen Wände
unbeteiligtem Geviert.
.
Rainer Maria Rilke, Winter 1913/14, Paris
.
.
Ein Erwachter!
;-))
primavera45 am 26. März 2009 11:48 Merci
sehr schön gesagt :-)
DH
Boh...DH
Liebe ist LEBENS-ENERGIE; die Leben gebende und erhaltende, Gesundheit und Glücklichsein spendende, alles heilende universelle göttliche Kraft. Liebe ist die mächtigste Kraft im Universum. Gott ist Liebe; und Gott ist das "große Ganze", das Universum; dann ist folglich unser Universum ein Liebe-Universum; seine "Grundsubstanz" ist eine Energieform, die wir, wenn sie in uns fließt, als "Liebe" und "Freude" empfinden.