Frage von LeuchtturmLiebe, 66

Was ist Klickertraining für den Hund?

Mir wurde empfohlen, das mit meinem Hund zu machen, dass er während des Gassigehens nichts frisst, was seiner Gesundheit schadet und wenn ich ihn dabei etappe und er es ausspucken soll, er mich nicht anknurren darf und beißen will

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo LeuchtturmLiebe,

Schau mal bitte hier:
Hund Haustiere

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MarkusMueller1, 12

Hallo,

der Klicker ist ein Trainingsgerät welches zur Zeit immer beliebter wird, weil es eben so effektiv ist. Das Grundprinzip ist folgendes: Der Hund wird jedes Mal belohnt wenn der Ton vom Klicker ertönt. Da du den Klicker steuerst und entscheidest wann du Klickst, kannst du exakt entscheiden welches Verhalten du belohnen willst. Der Hund verknüpft nach nur sehr kurzer Zeit diesen Ton als etwas sehr gutes und wird das Verhalten weiter ausführen.

In deinem Fall wird es nicht ganz so einfach sein mit dem Klicker zu arbeiten, da du ihm ja ein bestimmtes Verhalten abgewöhnen und nicht angewöhnen willst. Deshalb rate auch ich dir zu einem Hundetrainer.

Falls du sonst noch Hilfe bei er Hundeerziehung brauchst kannst du auf diese Website gehen: http://xn--beste-hundehtte-kaufen-3lc.de/

Die hat mir oft sehr gut weitergeholfen und vor allem unter der Sektion "Hundeerziehung ohne Stress" findest du viele wertvolle Informationen :)

Ich hoffe das hat weiter geholfen :)

Markus

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 20

Was man unter Clickertraining versteht, hat Flauschy schon sehr gut beschrieben.

Allerdings bin ich der Meinung, daß diese bei Eurem Problem nicht der geeignete Weg ist. Ich lese aus Deiner Frage, daß Du Deinem Hund nichts abnehmen kannst, was er einmal im Maul hat, daß er Dich anknurrt und sogar die Gefahr besteht, daß er Dich beißt.

Wenn das so ist, dann stimmt in Eurer Beziehung grundsätzlich etwas nicht. Ich empfehle Dir, Dir einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer zu suchen und gemeinsam mit ihm erstmal dieses Problem anzugehen.

Zum Clickern selber würde ich Dir den Besuch eines Seminars empfehlen (beispielsweise bei Claudia Wagner http://www.1a-teamwork.de/seminare.html), damit Du das Prinzip hinter der ganzen Sache erstmal gut erklärt bekommst und verstehst und später dann darauf aufbauend mit Deinem Hund arbeiten kannst.

Antwort
von Andracus, 32

Ein Klicker ist son kleines Plastikding, das einfach nur klick macht. Man kann damit Hunde oder auch Ratten konditionieren, auf dieses Signal hin irgendwas bestimmtes zu tun. Wie genau das abläuft in deinem speziellen Fall, kann ich dir damit auch nicht sagen. Du solltest nochmal nachfragen, wie das im Detail auszusehen hat.

Antwort
von Flauschy, 19

Mit einem Clicker (oder auch Markerwort) bestätigst du richtiges Verhalten bei deinem Hund. Der Vorteil des Clickers ist, dass er immer gleich klingt im Gegensatz zu deiner Stimme.

Erst mal muss der Hund aber wissen was du in der Situation von ihm erwartest. "Nur" indem du dir einen Clicker kaufst wird sich dein Problem nicht lösen.

Warum hast du nicht nachgefragt als dir das Clickertraining empfohlen wurde?

Antwort
von MiraAnui, 28

bei denen problemen halte ich Klickertraining falsch.. denn da stimmt so einiges nicht...

Such dir einen Hundetrainer und arbeite zusammen mit ihm..

Klickern erfordert 100%iges Timing...

Antwort
von bdogan, 31

Das ist sowas handgreifliches wenn man drauf klickt klickt es  sagen wir mal du bringst deinem Hund bei auf Kommando zu kommen benutzt du diesen klicker so das immer wenn du ihn rufst dabei klickst und ihn dann ein Leckerlie gibst danach nur mit klicken und immer so weiter 

Kommentar von Tocopherol ,

Das ist genau das, wofür der klicket nicht verwendet werden soll. Für den Rückruf nutzt man eine hundepfeife

Antwort
von klaerchen1, 21

Das Klickertraining ist dafür völlig ungeeignet

Kommentar von Tasha ,

Nicht zwingend.

Man darf nur nicht versuchen, direkt an der Symptomatik zu schrauben, denn der Hund ist dann viel zu sehr in seiner alten Gewohnheit gefangen und wird nicht reagieren. Also: Nicht den Hund NACH dem Fressen abrufen oder direkt VOR dem Fressen davon abhalten!

Stattdessen kann man einfache Anfängerübungen machen - youtube: Clickertraining eingeben, nicht zwingend nur "Clickertraining Hund", obwohl es da auch sehr viele kurze Videos gibt, die das Prinzip verdeutlichen - Clicker konditionieren (sollte sehr schnell gehen beim Hund: Clicken, sofort danach das Leckerli geben, ein paar Mal wiederholen) und dann loslegen. Targetstick oder etwas in der Art einüben (Hund berührt Gegenstand - Stab, Kochlöffel etc. - und bekommt ein Leckerli dafür. Damit kann man den Hund lenken, man könnte ihm so z.B. Sitz etc. beibringen, oder ihn "herumführen" - beim Spaziergang ist er dann lieber beim Menschen, tippt den Stick an und bekommt das Leckerli statt nach Futter zu suchen.

Andere Übungen (Shpaing, "freie Übungen") zu Hause einüben: Stehenbleiben, sich umdrehen, hinlegen - nachdem er sie kennt, sie schnell abrufen und anfangs immer belohnen, später variabel (beim ersten, zweiten, dritten Mal, dann völlig unvorhergesehen, aber so oft, dass er nicht immer enttäuscht wird und noch bei der Stange bleibt).

Dann kann man beim Spaziergang  (anfangs mit langer Leine, um die Gefahr zu mindern, dass er wieder was frisst) diese einfachen Übungen abrufen. Gehen - stopp! Leckerli! Gehen - schau mich an! Leckerli. Gehen - umdrehen! Leckerli. Später: Gehen - stopp - super! :-) Weiter gehen - Platz! Leckerli! usw.

 Suche mal nach Übungen für Hunde, da gibt es viele! Suche Übungen, die Deinem Hund und seinem Naturell entgegen kommen (je nachdem, ob er eher gemütlich oder agil ist, was ihn an Spielen interessiert usw.).

Nachteil für den Halter: Er muss immer aufmerksam sein beim Spaziergang. Vorteil für beide: Hund achtet auf Halter und wenigstens dem Hund, oft auch dem Halter macht der Spaziergang mehr Spaß, es passiert mehr, die Bindung wird gestärkt, alles andere ist interessanter als die anderen Sachen, die hund so fressen könnte unterwegs. Wenn der Hund immer beschäftigt ist während des Spaziergangs, bzw. immer auf das nächste Kommando warten muss, auch mal nachdenken, sich körperlich auslasten muss, immer mal wieder dafür belohnt wird, denkt er nach einiger Zeit nicht mehr an die alte Gewohnheit. Bis es so weit ist, sollte das Training engmaschig verlaufen - viele Aufgaben, viele Belohnungen, anfangs immer, später noch sehr oft.

Hat der Hund sich daran gewöhnt, sich mehr auf den Halter als auf das Fressen am Wegesrand zu konzentrieren, kann man die Häufigkeit von Übungen und Leckerli reduzieren - Leckerli sind beim Clickern allg. sehr, sehr klein und der Hund bekommt sie NUR beim Clickern - sollte aber immer wieder überraschend etwas abrufen und belohnen, damit er bei der Stange bleibt. Der Hund ist dann gewohnt, auf den Halter zu achten und freut sich auf die Übungen, vergisst das Fressen am Wegesrand.

Beim Clickern fängt man immer mit sehr einfachen Übungen an, die er auf jeden Fall kann und endet immer mit einer größeren Portion Belohnungen und fairerweise einem Wort oder einer Geste, die dem Hund mitteilt: "Betteln ist jetzt sinnlos, das Training ist vorbei". Ich sage - zu meinen Wellensittichen - immer danke. ;-)

Sinnvollerweise sollte anfangs das Training auch direkt vor der Haustür nach dem Spaziergang beendet sein; später kann man das Ende auch vorverlegen, wenn der Hund ausgepowert ist und zur Tür problemlos ohne nach Futter am Wegesrand zu schauen mitlaufen würde.

Das Ganze wird in Minischritten aufgebaut und oft ohne Ablenkung (nicht auf dem Spaziergang) geübt, bis er die Übungen kennt und sehr gerne macht, also heiß aufs Training ist, dann wird die Ablenkung nur langsam eingeführt. Wenn er dann eine Trainingsroutine hat, wird er die auch unter Ablenkung auf dem Spaziergang weiter beibehalten. 

Zur Anregung google nach Clickertraining Hund, Clickertraining anfangen - dafür gibt es Webseiten und Videos. Viele Ideen findet man bei "Karen Pryor Clickertraining" auf englisch - auch Ideen für Problemlösungen - dort muss man sich einmal kostenlos registrieren und kann dann alles lesen.

Antwort
von bdogan, 30

César Millan Videos schauen hilf manchmal echt. Außerdem glaub ich wenn dein Hund dich anknurrt respektiert er dich nicht als rudel Führer bin mir da aber nicht sicher 

Kommentar von Berni74 ,

César Millan Videos schauen hilf manchmal echt.

Ganz gewiß nicht. Genau das ist die Gefahr - jeder guckt sich den Mist an, ohne sich über mögliche Konsequenzen bewußt zu sein.

Kommentar von LillyFee000 ,

Cesar millan darf man auf keinen Fall nachmachen !!!! man kann sich zwar ein paar Dinge annehmen aber wirklich nur Sachen wie z.b dass ein hund kein Mensch... aber einfach mal so machen wie er wäre grob fahrlässig !! bitte nicht nachmachen !!

Kommentar von bdogan ,

Ja klar da steht ja selber das man das nicht nach machen soll aber wenn man das guckt dann weiß man wie man umzugehen hat 

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