Frage von Zeitreisende123, 69

Was ist in Zusammenhang mit Zwangsversteigerung mit "Gläubiger" gemeint?

Hey:) Was bedeutet "Gläubiger" im folgenden Satz: "Bei einem Gebot von 1000€ kann der betreibende Gläubiger der Zuschlagserteilung widersprechen."

Was ist ein Gläubiger? (In Zsmhang mit Zwangsversteigerungen)

Danke für alle Antworten:)

LG Zeitreisende123

Antwort
von lesterb42, 35

Zwangsversteigert wird das Grundstück. Als der Eigentümer das Darlehen zur Finanzierung des Grundstücks aufgenommen hat, hat er das Grundstück verpfändet. Wenn der Eigentümer den Zahlungsverpflichtungen aus dem Darlehen nicht erfüllt, kann der Darlehensgeber (im Normalfall eine Bank) das Grundstück versteigern lassen. Diese Bank ist der Gläubiger. Der Darlehensnehmer der Schuldner.

Antwort
von schelm1, 27

Glübiger sind die im Grundbuch eingetragenen dem Verfahren beigetretenen Beteiligten.

Ein solcher Gläubiger der als Inhaber einer gekündigten Forderung gegen den Schuldner Ansprüche im Zwangsversteigerungsverfahren geltend macht, hat im 1. Termin die Möglichkeit bei Nichterreichen eines Mindestgebotes von 70 % des Verkehrswertes den Zuschlag zu versagen.

Im 2. Termin entfällt dieses Einspruchsrecht des Gläubigers.

Von amtswegen ist im 1.Termin ebenfalls der Zuschlag zu versagen, wenn nicht wenigstens 50 % des Verkehrswertes geboten werden.

Dieses Versagungsrecht entfällt ebenfalls im 2. Termin.

Hier wacht der Rechtspfleger lediglich darüber, dass es nicht zur Verschleuderung des Pfandobjektes, z.B. unter 20 % bis 25 % des Verkehrswertes kommt und kann dann die Verfahrensbeteiligten bitten, neu zu verhandeln.

Der erstranig betreibende Gläubiger kann aber auch dann noch jederzeit das Verfahren einstellen lassen, welches dann wieder neu betrieben werden müßte.

Antwort
von AnglerAut, 42

Derjenige, der den Gegenstand pfänden hat lassen um durch dessen Versteigerung an sein ihm zustehendes Geld kommen will.

Antwort
von Hugito, 26

Der Gläubiger ist der, der aus der zu versteigernden Immobilie eine Forderung verlangen kann (z.B. eine Bank die noch Geld bekommt und eine Sicherheit im Grundbuch stehen hat) (Aus einem Grundpfandrecht, z.b. Grundschuld oder Hypothek. Denn diese geben dem Gläübiger das Recht, die Zwangsversteigerung machen zu können.)

Der "betreibende Gläubiger" ist ein solcher, der die Zwangsversteigerung betreibt (beim Amtsgericht beantragt hat) oder dem Verfahren beigetreten ist.

Antwort
von Gerneso, 41

Gläubiger sind diejenigen bei denen jemand Schulden hat.

Wenn dieser dann seine Schulden nicht bezahlt / bezahlen kann aber Eigentum in Form von Immobilien hat, kann es zur Zwangsversteigerung kommen.

Er wird also gezwungen zu verkaufen und vom Verkaufserlös werden die Schulden bezahlt. Ziel des Verkaufs ist es also, dass der Gläubiger sein Geld erhält. Insofern kann der Gläubiger dem Verkauf zu einem niedrigen Preis widersprechen, da das Gebot ihm nicht genug Geld zurück bringt.

Kommentar von lesterb42 ,

Von welchem "Verkauf" sprichst du?

Kommentar von Gerneso ,

Vom Verkaufserlös den den Zwangsversteigerung einbringt. Das Haus wird ja verkauft im Rahmen einer Zwangsversteigerung.

Kommentar von lesterb42 ,

Ein Verkauf kommt zustande, wenn der Eigentümer es verkaufen will. In der Zwangsversteigerung kommt es - wie der Name schon sagt - auf den Willen des Eigentümers nicht an.  Insbesondere wird auch gegen den ausdrücklichen Willen des Eigentümers versteigert. Mit dem Zuschlag wird der Ersteher auch nicht Rechtsnachfolger des Alteigentümer sondern erwirbt originär neues Eigentum. Das alte Eigentum erlischt.

Zwischen Verkauf und Zwangsversteigerung bestehen also erhebliche Unterschiede, die man beachten sollte.

Kommentar von Gerneso ,

Den "Eigentümer", von dem Du sprichst, gehört das Haus aber gar nicht wirklich wenn darauf ein Kredit bei der Bank läuft. 

Die Bank hat sich da auch vertraglich abgesichert. Wenn der Kreditnehmer die Schulden nicht mehr zahlt dann wird das Haus nunmal im Auftrag der Bank, veräußert über die Zwangsversteigerung.

Und die Bank entscheidet wie viel dabei raus springen muss.

Kommentar von lesterb42 ,

Leider dringe ich mit meinen Ausführungen nicht zu dir durch. Ich gebe auf. Denk über die Sache was du willst.

Kommentar von Gerneso ,

Richtig. Beschränke Dich doch einfach auf das Beantworten der Fragen statt die Antworten von anderen zu kritisieren.

Kommentar von lesterb42 ,

Wenn du (oder jemand anders) mit sehr geringen Kenntnissen eine völlig verdrehte und falsche Antwort gibst, werde ich auch weiterhin versuchen, das richtig zu stellen. Wenn du auf deiner unbegründeten falschen Auffassung beharst, kann ich das dann aber auch nicht ändern.

Kommentar von Gerneso ,

Der Deiner Meinung nach Eigentümer ist jedenfalls nicht das Opfer, welches ja nicht gefragt wird.

Der wusste dass das Haus solange der Bank gehört bis der Kredit bezahlt ist.

Kommentar von lesterb42 ,

Begriffe wie "Opfer" kennt das Zwangsversteigerungsgesetz nicht und bürgerlich-rechtlicher Eigentümer ist derjenige, der als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Meine "Meinung" spielt dabei keine Rolle.

Kommentar von Gerneso ,

Der Eigentümer hat das Haus der Bank als Sicherheit gegeben. Zur Zwangsversteigerung kommt es nur weil der Eigentümer trotz aller Warnungen nicht begriffen hat dass er sich mit dem Haus übernommen hat.

Kommentar von lesterb42 ,

Wir können so noch eine Weile weiter machen, gewinne aber immer mehr den Eindruck, dass du Walzer tanzt und ich Tango.

Kommentar von Gerneso ,

Dann hör einfach auf in anderer Leute Antworten rum zu pfuschen. Dies ist kein Diskussionsforum.

Kommentar von lesterb42 ,

Wer hier Pfusch liefert, ist ja wohl eindeutig. Du sprichst von der Versteigerung, wie der Blinde von der Farbe. Nicht, dass du nur den Unterschied zwischen Verkauf und Zwangsversteigerung nicht kennst, du weigerst dich auch den Unterschied zu erkennen, wenn man ihn dir erklärt.

Wenn du so gar keine Kenntnisse hast und nur irgendwelche wirren Plattheiten von dir gibst, würde ich aufhören Leuten Rat geben zu wollen, die um ihr Häuschen kämpfen. Überlass soetwas bitte den Profis.

Kommentar von Gerneso ,

würde ich aufhören Leuten Rat geben zu wollen, die um ihr Häuschen kämpfen.

Um "sein" Häuschen kämpft man nicht. Man muss einfach seine Raten zahlen und gut ist. Bei Abschluss des Kreditvertrags wird man aufgeklärt was passiert wenn man den Kredit nicht bedient.

Davon abgesehen ging es in der Frage lediglich darum was ein Gläubiger ist.

Antwort
von PatrickLassan, 7

Gläubiger ist laut Duden:

jemand, der durch ein Schuldverhältnis berechtigt
ist, an einen anderen finanzielle Forderungen zu stellen, der einem
Schuldner gegenüber anspruchsberechtigt ist

http://www.duden.de/rechtschreibung/Glaeubiger_Anspruchsinhaber_Geld

Antwort
von ChristianLE, 12

Was ist ein Gläubiger? (In Zsmhang mit Zwangsversteigerungen)

 

Derjenige, der die Zwangsversteigerung veranlasst hat.

In der Regel ist das die Bank, die ein Darlehen für eine Immobilie gewährt hat und seine Zahlungen vom Schuldner nicht erhält.

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