Detlev123 am 24.06.2009 um 6:40 Uhr
Quantentheorie hat jeder schon einmal gehört. Assoziationen bieten sich an: Einstein, Wurmloch etc. Wer kann in verständlichen Worten diesen Begriff erklären, ohne dass man vorher 10 Semester Physik studiert haben muss.

Quantentheorie behandelt das Verhalten von sehr kleinen Teilchen. Sie verhalten sich dann nichtmehr nur wie normale Teilchen sondern bekommen auch noch je nachdem andere Eigenschaften wie zb die Eigenschaften einer Welle. Mittlerweile kann man das Verhalten von Quantenteilchen fast perfekt vorhersehen und berechen, aber wieso das so ist, kann dir keiner sagen :)
"Wer sagt dass er die Quantentheorie versteht, hat sie nicht verstanden" Zitat von irgend nem tollen Physiker ;)

Quantentheorie sagt, dass Energie, Impuls, ... gequantelt sind, also nicht kontinuierlich, sondern in kleinen Portionen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Entwicklung der Quantenphysik zunächst mit den sogenannten alten Quantentheorien.[2] Diese erklärten allerdings immer nur einzelne Phänomene, konnten jedoch keinen Zusammenhang zwischen verschiedenen Experimenten herstellen. Sie beschrieben Phänomene in mikroskopischen Größenordnungen, bei denen bestimmte Größen wie Energie oder Drehimpuls nur bestimmte Werte annehmen konnten. Diese Beobachtung wurde als „Quantisierung“ der Größenwerte bezeichnet. Außerdem ließ sich das Verhalten einzelner Teilchen nicht eindeutig festlegen, sondern es konnten nur Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten bestimmter Messwerte angegeben werden. Diese beiden Eigenschaften waren zentral bei der Entwicklung der Quantenmechanik.
Im Jahr 1924 veröffentlichte Louis de Broglie seine Theorie der Materiewellen, wonach jegliche Materie einen Wellencharakter aufweisen kann, und umgekehrt Wellen auch einen Teilchencharakter aufweisen können.[3] Diese Arbeit führte die Quantenphänomene auf eine gemeinsame Erklärung zurück, die jedoch wieder heuristischer Natur war und keine genauen Vorhersagen ermöglichte. Daher wird sie als letzte den alten Quantentheorien zugeordnet, war jedoch richtungsweisend für die Entwicklung der Quantenmechanik. De Broglies Theorie wurde drei Jahre später in zwei unabhängigen Experimenten bestätigt, welche die Beugung von Elektronen nachwiesen. Der britische Physiker George Paget Thomson leitete einen Elektronenstrahl durch einen dünnen Metallfilm und beobachtete die von de Broglie vorhergesagten Interferenzmuster.[4] In einem ähnlichen, bereits 1919 in den Bell Labs durchgeführten Experiment beobachteten Clinton Davisson und sein Assistent Lester Germer die Beugungsmuster eines an einem Nickel-Kristall reflektierten Elektronenstrahls. Die Erklärung gelang ihnen jedoch erst 1927 mit Hilfe der Wellentheorie De Broglies.[5]
Die moderne Quantenmechanik fand ihren Beginn im Jahr 1925 mit der Formulierung der Matrizenmechanik durch Werner Heisenberg, Max Born und Pascual Jordan.[6][7][8] Wenige Monate später stellte Erwin Schrödinger über einen völlig anderen Ansatz - ausgehend von De Broglies Theorie der Materiewellen - die Wellenmechanik bzw. die Schrödingergleichung auf.[9] Kurz darauf konnte Schrödinger nachweisen, dass sein Ansatz mit der Matrizenmechanik äquivalent ist.[10]
Heisenberg beschrieb seine Unschärferelation im Jahr 1927; im gleichen Jahr wurde auch die Kopenhagener Interpretation formuliert. In den Jahren ab etwa 1927 vereinigte Paul Dirac die Quantenmechanik mit der speziellen Relativitätstheorie. Er führte auch erstmals die Verwendung der Operator-Theorie inklusive der Bra-Ket-Notation ein und beschrieb diesen mathematischen Kalkül 1930 in seinem Buch Principles of Quantum Mechanics.[11] Zur gleichen Zeit formulierte John von Neumann die strenge mathematische Basis für die Quantenmechanik, wie z. B. die Theorie linearer Operatoren auf Hilberträumen, die er 1932 in seinem Buch Mathematische Grundlagen der Quantenmechanik beschrieb.[12] Der Ausdruck „Quantenphysik“ wurde erstmals 1931 in Max Plancks Buch The Universe in the Light of Modern Physics verwendet.[13] Die in dieser Aufbauphase formulierten Ergebnisse haben bis heute Bestand und werden allgemein zur Beschreibung quantenmechanischer Aufgabenstellungen verwendet.
P.S.: Obgiges Zitat aus Wikipedia. Einfach ausgedrückt: Die Energie, so die Beobachtung vor 100 Jahren stellte sich im Mikrokosmos des Lichtes und, der Atome und der Elektronenbahnen dar als nichtkontinuierlich ausgestrahlt, sondern immer in bestimmten Mengen (Quanten). Es ist wie wenn Fußgäger über die Straße wollen. Die Ampel versagt. Ein Schutzmann gibt ihnen das Signal, rüber zu dürfen. Aber nur einer bestimmten Anzahl von Menschen. Dann wartet der Schutzmann wieder, bis die nächste Anzahl voll ist, das nächste Quantum darf dann erst rüber. Die Menschen können nicht kontinuierlich, sondern nur "gequantelt" die Straße überqueren. So verhält sich die ganze Natur im Kleinsten.
SecondAttempt am 15. August 2009 07:36 Nettes Beispiel, aber die Ampel hätte nicht versagen müssen ;-) Verkehrsampeln lassen auch immer nur ein bestimmtes Quantum an Verkehrsteilnehmern passieren.
Dh!

beschreibu der gesetze, nach denen sich mikrophysikal. system verhalten. aber das ist wirklich nur eine grobe beschreibeung...

Hab grad mal gegoogelt und das gefunden: http://www.drillingsraum.de/room-10pluseinedimension3/10pluseinedimension3_i.html
LG

quantenphysik und einfache worte??? sorry aber des geht it XD