Was ist Histonemodifikation in der epigenetik?

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1 Antwort

Histone sind Protine, bestehen also aus Aminosäuren. Ihre Funktion ist, dass sich ein "DNA-Faden" um sie herumwickelt und damit weniger Platz einnimmt. Ist die DNA um Histone herumgewickelt, so ist sie an diser Stelle nicht "verfügbar" für die Transkription, daraus ergibt sich dann auch eine regulatorische Funktion.

Histonmodifikationen sind nun Beeinflussungen der Struktur der Histone, das funktioniert so, dass an einzelne Aminosäuren funktionelle Gruppen (Acetly-, Methyl- oder Phosphatgruppe) angehängt oder entfernt werden. Dadruch wird die Bindung der DNA an die Histone beeinflusst und kann im Falle einer Schwächung der Bindung zum Ablösen der DNA führen, die dann für die Transkription zugänglich wird und entsprechende Gene exprimiert werden können oder eben alles umgekhert.

Damit kann also die Aktivität von Genen beeinflusst werden, da es sich nicht um Mutationen handelt zählt es zur Epigenetik.

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