Frage von walter2233, 37

Was ist Glaube eigentlich, brauchen die Menchen Glauben an einen Gott, an eine Macht die über uns steht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alwaysserious, 31

Lies mal bitte Hebräer Kapitel 11, da erfährst Du eine ganze Menge über Glauben, das ist weitaus mehr als leidlich bekannte Volksmunddefinitionen.

Antwort
von mwesterhoff, 15

Glaube hat Ähnlichkeiten zu menschlichen Beziehungen, die auf Vertrauen basieren, wie Freundschaft, Eltern-Kind-Beziehung, Meister-Lehrling, Beziehung unter Geschwistern.

Antwort
von DieKatzeMitHut, 32

Glaube ist das Vertrauen, dass es etwas übergeordnetes gibt und einen größeren Sinn.

Menschen brauchen keinen Gottesglauben, nein. Aber vielen geht es mit dem Glauben an Gott besser.

Antwort
von warehouse14, 30

Da Menschen Rudeltiere sind brauchen sie natürlich eine übergeordnete Macht. Sonst würde man sich nicht allgemein immer nach irgendeiner Führung umsehen... Allein die Existenz von Gesetzen zeigt sehr deutlich, daß alle Menschen eine gewisse Orientierungshilfe brauchen.

Der Glaube an Gott ist im Grunde auch nur eine Folge der durch vernunftlose Menschen missbrauchten Machtposition. Der Wunsch nach einer guten Führung sitzt eben manchmal sehr tief, was den Platz der Führung in höhere Sphären treibt... ;)

Wie heißt es so schön: zu allen Zeiten hat der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht.

Nicht mal Atheisten kriegen es besser hin. Aber sie glauben trotzdem gerne, daß sie keinen Gott brauchen.

warehouse14

Antwort
von realsausi2, 19

brauchen die Menchen Glauben an einen Gott, an eine Macht die über uns steht?

Nur die Schwachen. Millionen von Atheisten sind der Beleg, dass man sowas nicht unbedingt braucht.

Antwort
von webschamane, 37

Ich finde die Erklärung am lateinischen Wortstamm leichter. Glaube im lateinischen Credo, bezieht sich auf die Frage ob du einen persönlichen Verhaltens-Codex ein Credo hast. Die meisten Leute haben das nicht und deshalb wirken auf sie Menschen mit festen Lebensregeln anziehend. Ein Gott braucht es dazu nicht, wie der Buddhismus oder weltliche defacto Religionen wie der Kommunismus zeigen. Persönlich würde ich mich am ehesten auf Psalm 82:6 berufen, wo es heißt "Ihr seid Götter" damit ist jeder Mensch gemeint. Ich würde mich also als meinen persönlichen Gott sehen. Das schließt den Glauben an eine höhere Macht nicht aus. Aktuelle Forschung weißt darauf hin, dass unser Bewusstsein nur ein Wurmfortsatz unseres Unterbewusstseins ist. Daher könnte man sagen, dass wir unterbewusst schon vieles entschieden haben und daher die Vorhersehung durchaus existiert.

Antwort
von Raubkatze45, 27

Wenn es Gott als Ursprung allen Seins gibt  und dieser Gott alles im Dasein erhält, sind Menschen als Geschöpfe natürlich von ihm abhängig - sowohl in dieser Zeit als auch in der Ewigkeit.

Menschen glauben nicht, weil sie eine Macht über sich brauchen. Sie glauben auch nicht ins Blaue hinein, sondern sie vertrauen der Offenbarung Gottes und finden sie durch persönliche Gotteserfahrungen bestätigt. Glaube und Verstand schließen einander nicht aus.

Antwort
von chrisbyrd, 13

Vielleicht helfen ein paar der folgenden Bibelstellen, um die Frage zu beantworten:

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln auf das, was man nicht sieht."
Hebräer 11,1

"Jesus Christus spricht: Kehrt um und glaubt an das Evangelium."
Markus 1,15                     

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt."
Hebräer 11,6

"Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
Johannes 20,29

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen."
Johannes 5,24

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes."
1. Johannes 5,13

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."
Johannes 3,16

Antwort
von comhb3mpqy, 29

Ich finde es nicht so wichtig darüber nachzudenken, ob wir Gott brauchen. Stattdessen sollten wir uns fragen, ob es Ihn gibt. Und ich glaube, dass es Ihn gibt. Wenn du wissen willst warum ich das glaube, kannst du gerne mein Profil besuchen, da stehen Gründe, warum ich glaube.

Antwort
von Karsim86, 35

Nein lebe seit 3-4 Jahren ohne glaube und bin damit vollkommen zufrieden!

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