Was ist Gender-Mainstreaming, und warum soll es schlimm sein?

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7 Antworten

http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/gender-mainstreaming/

Gender Mainstreaming bedeutet, dass die Politik, dass aber auch Organisationen und Institutionen jegliche Maßnahmen, die sie ergreifen möchten, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersuchen und bewerten sowie gegebenenfalls Maßnahmen zur Gleichstellung ergreifen. Das heißt, in allen Phasen der Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen müssen die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern und die Auswirkungen auf beide Geschlechter berücksichtigt werden

So die Bundeszentrale für politische Bildung. Wie man etwas dagegen haben kann? Nun, wenn man keine Gleichstellung der Geschlechter will, dann ist Gender-Mainstreaming natürlich etwas ganz übles. Ansonsten aber nicht.

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Gleichberechtigung kann nicht immer Gleichbehandlung bedeuten.Ein Damenhaarschnitt muß nicht zwangsläufig doppelt oder mehrfach so teuer ,wie ein Herrenhaarschnitt sein.() Die Bezahlung im Büro sollte und ist auch immer mehr geschlechterunspezifisch.Auf dem Bau ,im Handwerk kann es aber durchaus eine Rechtfertigung für "ungleichen" Lohn geben.() Wenn Gender -Mainstreaming politisch mißbraucht wird,zur Gleichmacherei wird,ist es "schlimm".Nicht weniger schlimm wie einst "Gleichschaltung".Ich halte wenig von diesen Begriffen,die ideologisch und politisch verwendet werden.Das zählt zum Dengleutsch ,was wir nicht benötigen.Ich provoziere mal,wenn es so weiter geht,brauchen Männer dann irgendwann einen Männerbeauftragten? ^^Beste Grüße

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Kommentar von SchIaufuchs
06.10.2016, 10:19

Viele z.B. beruflich abgehängte Männer machen ja gerne angebliche gesellschaftliche Tendenzen für ihr Scheitern verantwortlich. Einige der niedrigsten Beweggründe gipfeln dabei in machistischen Angriffen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter.

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Erklärung: https://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming

Die AfD ist rückständig und reaktionär, der Gedanke, daß Frauen gleichberechtigt sein könnten macht den alten Männern der AfD Angst. Und "alte dumme Männer" ist nunmal mit Abstand die größte Gruppe in der Partei. 

Und der Gedanke, Frauen den gleichen Lohn zahlen zu müssen macht den Arbeitgebern Angst, und da die AfD eine neoliberale und unsoziale, ja im eigentlichen Wortsinns asoziale Partei ist, die das Wohl des Unternehmers an sich über alles stellt, gefällt der AfD dieser Aspekt folgerichtig dann auch ganz und gar nicht.

Und da überwiegend linke Parteien sich für Gleichstellung stark machen und die AfD eine zutiefst blöde und rechte Partei ist gehört es schon zum Selbstverständnis alles doof zu finden, was vom politischen Feind kommt. (Nicht Gegner. Demokratische Parteien haben Gegner, Extremisten kennen nur Feinde) Nachdenken ist da dann nicht mehr, nur blinder, blöder Haß. (Die Spezialität der AfD)

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Das ist einfach ein Anglizismus für Gleichberechtigung von Mann und Frau und den Versuch, der jahrtausendelang währenden Unterdrückung der Frau und ihre bis heute andauernde strukturelle Benachteiligung durch Gleichstellunggspolitik entgegenzuwirken.

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Danke für die einfachen Punkte.. Googlen würde dir da schon helfen.  

Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, ist eine Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.

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Kommentar von AfDZoologe
06.10.2016, 10:13

Und warum gibt es Leute die dies für schlimm halten?

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Was heißt hier schlimm, lästig und närrisch noch dazu ist dieser Gender-Mainstreaming. Was soll man davon halten wenn es auf einmal heißt: "Herr Busfahrerin, hinten in Ihrem Bus sitzt noch eine Fahrgästin". Solche und zhalreiche andere Stilblüten durchwuchern mittlerweile unsere Sprache und alles tendiert dazu, möglichst nur noch weibliche Formen zu verwenden. Da ist z.B. "Mitarbeiterinnen", "Studentinnen", "Mieterinnen" so als wenn es auf einmal keine Männer mehr gebe. Tolldreistwerweise nennt sich das dann auch noch Emanzipation der Frau, gemeint ist aber Matriarchat in Reinkultur.

Es gibt mittlerweile Unis in Sachsen, wo sich ein Professor mit Herr Professorin ansprechen und bezeichnen lassen muß. Eine Vorstandssprecherin der Grünen, sprach von den Gewaltszenen in Köln von Gewalttäterinnen, obwohl es doch Männer waren, die übergriffig wurden.

In Sachen Sprache wird Deutschland und auch Österreich immer mehr zu einem Narrenparadies, was die Sprache anbelangt. In Wien isses mittlwerweile so, dass die Lesebücher für die untersten Klassen schon wahre Wortungetüme aufweisen, was das Lesen lernen ungemein erschwert, wenn man denn vorliest und dann stets die Doppelform der Geschlechter vorträgt.

Deutsche haben die Angewohnheit, wenn sie denn politisch aktiv werden, völlig zu übertreiben. Das es ihnen mittlerweile auch die Österreicher gleichtun, ist regelrecht bedauerlich.

Abschließend kann ich nur empfehlen, sich über die neue Form der political correctness hinwegzusetzen, wenn sie einem im Wege ist.

Angemerkt sei zudem, dass diese ganze Gendereien von den Grünen ausgingen und ausgehen und dort besonders fröhliche Urständ halten. Diese Leute haben keine wirklichen Probleme, leben weitestgehend im Wohlstand und denken sich dann halt irgendwelche Spleenereien und Mätzchen aus, um sich so aufzupeppen und  in Stellung zu bringen. An sich sind sie als Partei nämlich ziemlich überflüssig, da sie sich ansonsten ja nicht von sPD, CDU und FDP weiter unterscheiden.

Wie heißt es doch so treffend: "wenn`s dem Esel zu gut geht, geht er auf dem Glatteis tanzen" Die Eselin gehört da unbedingt mit in die nun zu modernisierende form hinein.



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Kommentar von Kunsttier
06.10.2016, 12:06

Da ist wohl jemand furchtbar in Panik geraten bei dem Gedanken an Lehrerinnen, Mitarbeiterinnen und Busfahrerinnen – wieso, wenn ich fragen darf? Erzähl mal! Wie oft ist es dir passiert, dass man für dich ganz selbstverständlich die verkehrte Anrede verwendet hat? Und wie oft hast du mitbekommen, dass ein Herr neben dir mit "Frau" angesprochen wurde?? Genau…noch nie!!! Und trotzdem hast du dir so viel Mühe für eine elend lange Falschaussage gemacht! 

Das Einführen der weiblichen Endung soll verhindern, dass Frauen aus einem größeren Kontext ausgeschlossen werden. Das kann zum Teil sogar rechtlich von Belang sein. Wo Frauen anwesend sind, sollten sie auch als solche bezeichnet werden. Eine Lehrerin ist nunmal kein Lehrer und eine Tänzerin ist nunmal kein Tänzer! Zu sagen "das ist doch das gleiche", ist schlicht und einfach inkorrekt! Du möchtest auch nicht mit dem anderen Geschlecht verwechselt werden! Dafür haben sogar Die Grünen Verständnis! 

Also sortiere mal dein Weltbild, anstatt von unnötiger Panik getrieben Dinge zu verbreiten, die wirklich von vorne bis hinten einfach nicht stimmen! Das von dir angeführte Beispiel von der Universität, an der es angeblich dank des "Gender-Wahnsinns" nun ausschließlich die weibliche Form gibt, stimmt auch nicht so ganz! (An der Uni Leipzig bestand bisher die Schreibweise "Professor/innen", die aber Beschwerden von wegen der Lesbarkeit nach sich zog. Ein Professor hat daraufhin vorgeschlagen, die scheinbar weibliche Form in der Schreibweise "ProfessorInnen" einzuführen, was von dem Gleichstellungsgremium der Universität so angenommen wurde. Diese Entscheidung hatte keinen politischen oder "radikal-feministischen" Hintergrund!). Du tätest deinem gepeinigten Gemüt einen großen Gefallen, wenn du Dinge einfach mal anständig recherchieren würdest, so dass du dich in Diskussionen nicht zunehmend als uninformierter Schreihals outest! Die Fakten darfst du ja trotzdem kritisch sehen. Aber irgendeinen Wahrheitsgehalt muss das schon haben, Freundchen! ;)

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Hallo liebe Fragestellerin und lieber Fragesteller! 

In der deutschen Sprache wird mit dem generischem Maskulin und der generischen Maskulinin die Mehrzahlin und die Mehrzahl von Substantivinnen und Substantiven gebildet.  Beispiel: Der Mörder, die Mörderin, aber Plural die Mörder. Die Verfechterinnen und Verfechter möchten geschlechteneutrale Wortinnen und Worte einführen. Statt die Mörder soll es am besten "die Tötenden" heißen. Es gibt noch andere Beispiele. Ausländische Deutschsprecher fassen sich mittlerweile anden Kopf. Das geht nicht nur der AFD auf den Sack, mir auch! Als wenn wir nicht genügend andere Probleme hätten!

Es werden UNSUMMEN rausgeworfen, um altbewährte Texte genderkonform zu machen und neu zu drucken. Mann und Frau überschlagen sich förmlich vor Politischer Korrektheit. 

Ich für meinen Teil spreche so wie ich es gelernt habe und bilde die Mehrzahl so wie immer.

Schönen Tagin und Tag allerseits!

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Kommentar von SchIaufuchs
06.10.2016, 10:32

Bemühter habe ich selten jemand Witze zu machen versuchen gesehen.

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Kommentar von ThadMiller
06.10.2016, 10:58

Der Spruch "Als wenn wir nicht genügend andere Probleme hätten!" ist nie passend. Denn das würde bedeuten das man ALLE Probleme fallen läßt und sich nur noch um das EINE und größte Problem kümmert.

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