Was ist genau eine Depression und wie fühlen sich die Betroffenen?

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7 Antworten

Jede Person hat ab und zu einen schlechten Tag, ist traurig,
abgekämpft und/oder missmutig. Dies sind normale Gefühlreaktionen von
uns Menschen. Mit der Krankheit „Depression“ hat dies allerdings wenig
zu tun.

Depressive Menschen empfinden nur noch negative Gefühle, dauerhaft,
bis hin zum „Gefühl“ der Gefühllosigkeit. Nichts kann sie aufheitern.
Jede Aufgabe stellt ein fast unzuerklimmender Berg dar, und sei sie noch
so klein. Die Betroffenen können sich zu nichts mehr aufraffen, in
schwereren Fällen auch nicht um alltägliche Dinge zu tun, wie kochen
oder abzuwaschen.

Depressive Menschen verlieren das Interesse an ihrer Umgebung. Nichts
was sie früher mal interessierte bereitet ihnen eine Abwechslung. Es
ist ihnen fast unmöglich sich abzulenken, da sie auch keine Freude an
jenen Sachen emfinden, die ihnen früher einmal Freude bereitet haben.
Sie fühlen sich innerlich tot. Dies führt sehr häufig zu einem starken
sozialen Rückzug.

Dieser unaushaltbarer Zustand wird dadurch verstärkt, dass depressive
Menschen fast immer eine negative Zukunftsperspektive (vor allem für
sich selbst) sehen. Diese Hoffnungslosigkeit spiegelt sich in den
Gefühlen wieder, nicht im kognitiven Denken. Der Depressive weiss in
seinem rationalen Verstand, dass wieder bessere Zeiten kommen, nur fühlt
er dies emotional nicht. Die Depression ist ein gefühlmässig schwarzes
Loch. Dies und die Qualen der Krankheit führen dazu, dass die Krankheit
„Depression“ in einigen schweren Fällen tödlich enden kann (Suizid).

Doch damit nicht genug. Zu diesem ohnehin schon katastrophalen
Zustand kommen noch Begleitbeschwerden hinzu. Eine Depression tags durchauszuhalten ist mit einem enormen Kraftakt verbunden. Es geht jeden Tag ums nackte Überleben. Umso wichtiger wäre es Nachts gut schlafen zu
können, doch weit gefehlt. Schlafstörungen sind einer der häufigsten
Nebenerscheinungen von Depressionen. Manche können fast nicht
einschlafen, andere wachen mitten in der Nacht auf. Um beispielsweise zu
lesen hat man keine Kraft, keine Lust, ist müde (und kann trotzdem
nicht schlafen) sowie ein weitere häufige Nebenerscheinung: die
Konzentrationsfähigkeit ist massiv eingeschränkt. Wäre dies nicht schon
ohnehin zuviel des Guten, kann noch ein vermindertes Selbstwertgefühl
und Appetitstörungen hinzukommen.

Fast alle betroffenen von schweren Depressionen schildern diesen
Zustand als „die Hölle auf Erden“. Jemand der noch nie eine Depression
hatte kann sich auch nicht wirklich hineinfühlen wie es ist, unter
dieser Krankheit zu leiden.

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Eine Depression lässt sich nicht so einfach erklären. Da jeder Betroffene sie oft ganz anders wahrnimmt.

Ich habe zum Beispiel teilweise Phasen in denen ich richtig Angst bekomme, weil es mir mal ein paar Tage richtig gut geht. In habe dann Angst, dass ich bald wieder zusammenbrechen werde und es dann nur noch schlimmer ist, weil es mir erst so gut ging.

Das ist allerdings auch nur ein Part meiner Depressionen.

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Ich versuch es mal mit ein paarzitaten:

-Einem normalen dasgefühl einer Depression zu erklären ,ist wie einem blinden Farbenzu erklären ( autor ist mir gerade unbekannt)

- die depression ist der Krebs der Seele ( auchsie kann dich zerfressen)

-
Jemanden zu lieben, der Depressionen hat, ist wie London. Es ist die
schönste und tollste Stadt der Welt, aber es regnet jeden Tag.

Nun zumeiner eigenen meinung,wie ich es dir beschrieben kann,die unter rezidivieiderenden ( immer wieder auftauchenden ) schweren Depressionen leidet ( geppaar mit Angst,Zwang etc):

Ich fühle mich kraftlos und leer, selbstdas Zähne putzen habe ich in der letzten Depression nicht geschafft , das Lich war mein feind, ich habe ca 98%des Tages im Bett verbracht

Es ist so als wäre man in der Zeit immer von einfer dunkelgrauen Hülle umgeben,man sieht alles schwarz ( es kann nur shclimmer werden)

viele Leute die Depressionen ahben (w ar in der Psychatrie hab mich mit vielen unterhalten) leiden in der Zeit auhc unter extremen Ängsten.

Wenn du weitere infos zu Depressionen brauchst ,schua mal  hier in den Diagnosekatalog:

http://www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html

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Man kann das nicht beschreiben das ist bei jedem unterschiedlich aber du merkst es du denkst anders du fühlst anders. Für dich wird alles grau. Du bist danach nicht mehr die selbe Person. Es reißt dich von den Füßen es nimmt dir die Luft manchmal sind es nur Stunden. Wann anders Wochen. Du denkst erst es sei nur so eine kleine Schwankung doch dann wird es alltag und doch nicht alltäglich ... immer tut es anders weh macht irgendwie anders traurig ... manchmal weist du nicht mal wieso ohne anlass oder Vorwarnung ...

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Du bist kalt zu zb leuten die dir eig viel bedeuten oder allgemein halt in deinem verhalten zu jedem und deiner umwelt, hast ständig ein schweres gefühl als würde eine unendliche große Last auf dir sein, eine ständige traurigkeit, du bist wegen kleinigkeiten am ende, fühlst dich leer, bist dauerhaft antriebslos/kraftlos,  hast an nichts mehr freude auch wenn es dir früher immer mega spaß gemacht hat, bei manchen selbsthass, starke schuldgefühle oder hass auf andere..
Kommt immer auf die Person an.

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Wenig Antrieb, Schuldgefühle, Müde oder Schlafstörungen, manchmal traurig, gleichgültig, Angst, Schmerzen ohne Grund. 

Es gibt leichtere und schwerere. Erstere nach einem Ereignis, schwere sind oft vererbt. 

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Google mal...findest alles aus erster Hand, das du wissen willst.

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