Was ist für euch überzeugend um an Gott zu glauben?

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27 Antworten

Es ist schön, dass du dich trotzdem interessierst, wie ich mich als Gläubige für die Denkweise der Atheisten interessiere. Aber diese Antworten von "wissenschaftlich" inspierierte Menschen sind einfach irrelevant, da nicht gefragt wurde, wer nun glaubt oder eben nicht. Sie wurde spezifisch den Leuten gestellt, die an Gott glauben, man muss ja nicht stetig seinen Senf dazu abgeben, zumal man nicht gefragt wurde, my Lord. 

Jedenfalls sind es die Erfahrungen, die man als Individuum macht. Genauso wie Erfahrungen, die einem zum Nichtglauben verleiten, aber um auf den Atheismus zurückzugreifen, vermute ich, dass die rede von keinerlei gemachten Erfahrungen ist, wenn man nicht gläubig ist. Ich persönlich bin nicht religiös, aber eben sehr gläubig. Der Unterschied ist für mich, dass ich es nicht einsehe stets zur Moschee zu gehen, einen Kopftuch zutragen, oder genau Fünft mal am Tag zu beten - das ist reine Privatsache. 

Zurücl auf deine Frage - Erfahrungen die mich sehr geprägt haben. Es ist natürlich nicht anders zu erwarten, dass die Eltern auch große Einflussfaktoren sind, aber es gab einen Moment in meinem Leben, in das ich mich fragte, wieso ich eigentlich glaubte, so fragte ich meine Bezugsperson, die gleichzeitig meim Vorbild ist - Meinen Vater. Er erklärte mir, ich solle doch Gott selber fragen, wer er sei und wieso ich glauben solle. Und ich fragte, und so passierten unglaublicje Dinge, die du als Außenstehender nicht plausibel finden kannst, denn Allah, Gott, Jahwe (nenn ihn wie du willst) dein privates ist und es immer sein wird, verstehst du? In der Bibel, in der Tora, sowie im Koran wird zunehmend der Imperativ verwendet. Du kannst dir also selbst zusammenreimen wie so ich das ziemlich privat finde :) 

Also diese Erfahrungen die ich machte sind halt so - du als Außenstehender und Beobachter, bzw Zuhörer kannst das nicht zu hundert Prozent nachvollziehen wie gesagt, deshalb hoffe ich, dass du akzeptieren kannsg, warum ich hier meine Erfahrungen nicht aufliste. Außerdem habe ich keine Lust auf diesen Hate, denn es gibt eben Menschen (nicht spezifisch Atheisten [Denn ich stemple Menschen nicht nach etwas ab, das sie ausleben wollen, davon sollten sich einige 1938381 Scheiben zurecht schneiden.]) die das eben als Angriff (warum auch immer) ansehen. Deshalb könnte ich dir sogar privat einige auflisten, natürlich nur wenn du willst und interessiert bist, u know c: 

Und mein Beweis für die Existenz Gottes ist eben die, dass du dir anhand der Erfahrungen, deines Wissens, während du das heilige Buch liest, mehr siehst und stets Wissen "aufsaugst" um mehr zu erfahren und zu verstehen, dir im Endeffekt nur selber und keinem anderen Beweisen kannst, dass es die eine und die höchste Macht gibt :) wieder eine Erfahrungsangelegenheit, checkste checkste checkste haha. 

Das ist meine Erfahrung. Und cool dass dich das interessiert hat, als Atheist c: 

Hoffe, du kannst was mit dieser Antwort anfangen c: 

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Ich glaube an das Ursache-Wirkung-Prinzip und gehe dabei so weit, daß ich für den Umstand, daß überhaupt etwas existiert und nicht einfach nur "nichts" ebenfalls von einer Ursache ausgehe.

Diese Ursache wäre dann das, aus dem entweder alles Existierende hervorgegangen ist oder in dem alles Existierende auf irgend eine Weise bereits vorhanden ist (wenn vielleicht auch nur als Möglichkeit).

Diese Ursache nenne ich je nach Diskussionsumgebung mal Gott, mal Ursache, mal Grund für alles. Und wenn ich es mit Menschen zu tun habe, die meinen, daß alles Existierende nur durch Zufall entstanden ist, dann begründe ich, daß in einem solchen Fall dann eben der "Zufall" Ursache ist, was auf dasselbe herauskommt.

Doch mit Religionen und speziell mit dem, wie Religionen paßgenau zu irgendwelchen Begehrlichkeiten in jeder Epoche ihren Gott zusammengebastelt habe, habe ich nicht viel im Sinn.

Meine Überzeugung ist die, daß Wahrheit besser ist als Lüge, Gerechtigkeit besser als Ungerechtigkeit, Frieden besser als Feinschaft usw., und ich gebe mir Mühe, nach dieser Überzeugung zu leben. Mich einfach nur "regelgetreu" gemäß irgend welcher Vorschriften zu verhalten, um so an ein "Grundstück im Himmel" zu kommen, ist mir wesensfremd.


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Kommentar von SchakKlusoh
01.10.2016, 21:44


Diese Ursache nenne ich je nach Diskussionsumgebung mal Gott, mal Ursache, mal Grund für alles.


Jedes Mal, wenn Wissenschaftler eine Ursache für etwas finden, wird Dein Gott kleiner und ist weiter weg.

https://www.youtube.com/watch?v=SX9Qg3f3tVY

Mickriger Gott

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Gott ist die Natur, damit gibt es Gott.


Wenn Gott Allmächtig, Allwissed, Allgegenwärtig sein soll, muss er dann nicht auch das All sein?

Diese Ansicht nennt sich Pantheismus oder Monismus, Goethe war dieser Ansicht, und sie passt auch gut zur Bibel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn\_Gebote#Wortlaut


„Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgendetwas darstellt am
Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“

Auch das gibt nur dann Sinn, wenn Gott die GANZE Natur ist, denn nur dann wäre jedes Teilbild falsch da unvollständig.

Versuche das mal als Atheist zu Widerlegen.

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Kommentar von SchakKlusoh
01.10.2016, 21:27

Gott ist die Natur, damit gibt es Gott.

Nein. Das ist einfach nur eine Behauptung.

Das hat so viel Beweiskraft wie: Schokoladenpudding ist Gott, damit gibt es Schokoladenpudding.

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Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Wenn es Gott gäbe, müsste er nur zum Tee vorbeikommen und ein paar Kunststücke vor mir durchführen, damit ich seine Existenz als Gott akzeptieren würde, ansonsten kann mich wohl nichts davon überzeugen dass er keine Märchenfigur ist.

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Kommentar von xSasukex
30.09.2016, 20:54

Schon mal daran gedacht, dass Gott sich nicht in personifizierter Gestalt offenbart, sondern einfach alles ist was da ist, dich und mich und generell einfach alles und jeden ei geschlossen? Ich finde die Menschen sollten weg von dieser personifizierten Gottesvorstellung kommen. Wenn man die Bibel zB. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf liest, ergibt vieles auch mehr Sinn.

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Glauben heißt glauben. Überzeugung heisst wissen. Es gibt keine Beweise für die Existenz Gottes deshalb kann man nur glauben.

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Ich kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Ein wichtiger Punkt, der m. E. für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:21

Aber haben die Menschen vor 100 Jahren unseren heutigen Routine Eingriffe oder Behandlungen bzw Überlebens Chancen nicht auch als Wunder abgetan? Es wird immer Dinge geben die wir uns nicht erklären können aber nur deshalb etwas zu erfinden, tut mir leid wenn das jetzt ein bisschen hart klingt is nicht so gemeint :D, finde ich wirklich "dumm" wie stehen Sie denn zur Bibel? Weil das stört mich persönlich am meisten am Christentum

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:29

Gott liebt "alle" Menschen, wieso wird Sklaverei dann unterstützt, wieso gibt eine Unterdrückung der Frau, wieso hin ich als Frau weniger Wert als ein Mann? Ich sehe das absolut nicht ein

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Hallo Duschvorhange,

nach meiner Überzeugung sind viele Beweise für die Existenz Gottes in der Natur zu finden. Die Lebewesen z.B. sind derart komplex gestaltet, dass nur ein meisterhafter Erfinder und Konstrukteur sie ins Dasein gebracht haben kann. Denke bitte einmal über folgendes nach: Die Cheops-Pyramide in Ägypten, der Panamakanal, die chinesische Mauer, die Golden Gate Bridge - die Liste dieser berühmten und faszinierenden Bauwerke ließe sich noch beliebig lange fortsetzen. Jedem ist klar, dass die Konstrukteure dieser Bauwerke eine Menge an Können, Wissen und Sachverstand brauchten, um diese Dinge ins Dasein zu bringen. Wie sieht es nun aber mit den "Bauwerken" in der Natur aus? Ist es logisch, davon auszugehen, dass sie keinen Architekten oder Designer benötigten? Ist es denkbar, dass sie allein aufgrund der Naturgesetze und einer Reihe zufälliger Entwicklungen entstehen konnten? Betrachte einmal folgende Beispiele einiger Lebewesen und ihrer faszinierenden Konstruktionsmerkmale:


Das Facettenauge

Das Facettenauge der Insekten gehört mit zu den faszinierenden Konstruktionen in der Natur. Das Auge der Biene oder der Libelle beispielsweise besteht aus einer großen Anzahl optischer Einheiten, von denen jede einzelne in eine bestimmte Richtung zeigt. So ist das Insekt in der Lage, ein mosaikartiges Weitwinkelbild wahrzunehmen, das ihm hilft, Bewegungen sehr schnell und präzise wahrzunehmen.

In der Wissenschaft versucht man, das Facettenauge der Insekten nachzuahmen, um dieses dann z.B. in Kameras zu verwenden, die man im medizinischen Bereich in Gestalt einer Minisonde einsetzten könnte. Einem Team von Bauingenieuren ist es gelungen, ein künstliches Facettenauge mit etwa 8500 Linsen herzustellen. Dennoch hält es einem Vergleich zu seinem Vorbild aus der Natur nicht stand, da dieses aus 30.000 (!) Seheinheiten besteht.

Das Flagellum der Bakterien

Das Flagellum der Bakterien wird auch Geißelmotor genannt, da es sozusagen die Antriebseinheit eines Bakteriums ist und in seinem Aufbau sowie seinen Einzelelementen ziemlich genau einem Außenbordmotor gleicht. Die rotierenden Flagellen ermöglichen die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bakteriums sowie die schnelle Richtungsänderung.

Das Gebilde ist aus etwa 40 verschiedenen Proteinen zusammengesetzt, die, wie gesagt, den einzelnen Bauteilen eines Außenbordmotors entsprechen. Und das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

In dem Buch The Evolution Controversy wird gesagt: „Das Flagellum der Bakterien verfügt über einen Rotationsmotor, der es auf 6  000 bis 17  000 U/min bringt. Damit nicht genug, kann er innerhalb einer Vierteldrehung in die Gegenrichtung umschalten und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterlaufen.“ Und in der Zeitschrift New Scientist wird das bakterielle Flagellum als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Die Honigwabe


Die Honigwabe der Biene wird wegen einiger Besonderheiten ihres Aufbaus als eine eindrucksvolle Ingenieurleistung betrachtet. Warum?

Der Honigbiene ist es gelungen, mit möglichst wenig Baumaterial viel Raum zu schaffen. Lange Zeit vermuteten Mathematiker, dass die optimale Form die der in der Honigwabe anzutreffenden Sechsecke sei. 1999 erbrachte dann Professor Thomas C. Hales den mathematischen Beweis für die Überlegenheit der Sechsecke gegenüber anderen Formen wie z.B. Quadrate o.ä.

Die sechseckigen Strukturen der Honigwaben ermöglichen es der Biene, den Platz im Bienenstock ökonomisch auszunutzen. Sie benötigt dazu nur eine kleinstmögliche Menge an Wachs und doch entsteht eine stabile Wabe, in der die Bienen die größtmögliche Menge Honig aufbewahren können. Nicht umsonst wird daher die Honigwabe auch als ein "architektonisches Meisterwerk" bezeichnet.


Diese drei Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Natur an faszinierenden Formen und Strukturen aufzuweisen hat. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Für einige sind sie lediglich das Produkt einer ungerichteten Evolution. Andere, darunter auch viele Wissenschaftler, sehen darin jedoch eindeutig die Werke einer gestalterischen und schöpferischen Macht.

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, der bereits viele Jahre am Max-Planck-Institut in der Züchtungsforschung tätig ist, sagte dazu: "Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen". Dem schließen sich viele andere Forscher ebenfalls an. Sie halten es nicht für wahrscheinlich, dass eine erste lebende Zelle in einem Urozean aus unbelebter Materie von allein entstanden ist, oder all die vielen Erscheinungsformen des Lebens allein durch natürliche Gesetzmäßigkeiten und zufällige Ereignisse entstehen konnten.

Ob jemand aufgrund dessen, was er in der Natur beobachten kann, an Gott glaubt oder nicht, hängt letztendlich von seiner inneren Einstellung ab und davon, wie er das Beobachtbare bewertet. Eines kann man jedenfalls mit Sicherheit sagen: Bleibt man allein bei den Tatsachen, dann ist man nicht gezwungen, den Glauben an einen Schöpfer abzulehnen, eher im Gegenteil. Auch die langjährigen Forschungen auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie haben nicht dazu geführt, die Entwicklung sämtlicher Lebewesen aus einer Urzelle zu beweisen. Es bleibt also weiterhin genug Raum für den Glauben an einen Gott.

LG Philipp


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Kommentar von SchakKlusoh
01.10.2016, 21:24

Die Lebewesen z.B. sind derart komplex gestaltet, dass nur ein meisterhafter Erfinder und Konstrukteur sie ins Dasein gebracht haben kann.

Die Lebewesen hatten Millionen von Jahren um sich zu entwickeln.
Wieso sollte Schöpfer sich immer wieder selbst kopieren und dabei Altes mitschleppen und Fehlkonstruktionen machen?

den "Bauwerken" in der Natur

Du setzt das Wort zurecht in Anführungszeichen. Es sind eben KEINE Bauwerke. Wir wissen, daß Menschen bauen, weil wir sie dabei beobachten. Man kann keinen Natur-Baumesiter beobachten, weil es keinen gibt.

Einem Team von Bauingenieuren ....

Es waren keine Bauingenieure. Bauingenieure bauen Bauwerke.

...ist es gelungen, ein künstliches Facettenauge mit etwa 8500 Linsen herzustellen. Dennoch hält es einem Vergleich zu seinem Vorbild aus der Natur nicht stand, da dieses aus 30.000 (!) Seheinheiten besteht.

Nur weil Menschen etwas (noch) nicht können, heißt es nicht, daß es einen Gott gibt.

Das Flagellum der Bakterien .... das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

Die Entwicklung hat etliche Millionen Jahre gedauert und nicht 20 Minuten.

die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Auch hier: Nur weil wir etwas (noch) nicht können, ist das kein Gottesbeweis.

Die Honigwabe .... als eine eindrucksvolle Ingenieurleistung betrachtet.

Als was man etwas betrachtet, bedeutet nicht, daß es eine ist. Das ist eine nette Vermenschlichung. Bienen können nicht reden, egal wieviele Biene Maja-Sendungen es gibt.
Evolution bedeutet auch, daß Effizienz gewinnt.

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig

Herr Lönnig verbreitet eine Meinung, die aus seiner religiösen Überzeugung besteht. Nichts davon ist bewiesen. Herr Lönnig ist ein Vertreter des sogenannten "Intelligent Designs", einer Pseud-Wissenschaft.

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für mich ist es überjhaupt nicht nachvollziehbar wie sich jemand als Atheist bezeichnen kann. Meine Lebenserfahrung ist auch,dass das ein Selbstbetrug ist und in Wahrheit es solche Menschen gar nicht gibt.

Mir ist jedenfalls noch niemand begegnet auf den das zutraf, viele die sich so bezweichnet haben allerdings schon. Aber spätestens nach der dritten Nachfrage war es aus mit dem Atheismus.

Du hättest da bei dieser Idiologie also ziemlich ein Alleinstellungsmerkmal.


Ich würde den Schuh jedenfalls gerne umdrehen.

Etwas idiotischeres als nicht an Gott und höhere Wesen zu glauben kann ich mir nicht vorstellen. Mir sind im Leben auch schon sehr viele Begegnungen mit Transzendentem zuteil geworden. womit sich für mich diese Frage auch erst gar nicht stellt, denn ich weiss natürlich, dass es da oben etwas gibt.

ich sehe Atheisten ähnlich wie Menschen die blind oder taub sind, jedenfalls mit einem gewaltigern Defizit im Leben. ich meine auch, man sollte Leute die nicht dazu fähig sind religiöses zu empfinden ähnlich einstufen.            Für mich sind das Behinderte die ich bedaure und bei denen ich hoffe, dass sie das seltsame Defizit der Wahrnehmung überwinden können.

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Kommentar von Susanne88
01.10.2016, 19:58

Nun meine ich tatsächlich, Atheistin zu sein.

Deiner werten Meinung nach folglich so was wie "idiotisch", "blind oder taub", "mit einem gewaltigern Defizit", "Behinderte" in der Wahrnehmung. Sehr gute klassifizierung, weil du als Gläubiger dir selbstverständlich so Urteile über mich erlauben kannst. Du steht ja drüber, du bist schließlich was Besseres, zumindest Urteil berchtigt über mich. Aber wenn du meinst, ich nehme dir deinen Glauben, auch an Ferndiagnosen über mich, nicht.

Du: "spätestens nach der dritten Nachfrage war es aus mit dem Atheismus."  Ja schön, also maximal noch drei Fragen zum Gläubigsein!
Ich warte auf die Erste!

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Also ich bin zwar evangelisch getauft und konfirmiert, glaube aber nicht an Gott oder etwas anderes.

Bevor ich anfange an Gott zu glauben, läutet Lilith's Tod die Apokalypse ein.

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 20:47

Ja ich auch :D Jetzt mal ehrlich die Konfirmation hat sich echt finanziell gelohnt

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Ich sag dir ganz ehrlich, ich bin zwar katholisch, aber glaube nicht wirklich so stark an Gott.

Mich überzeugt der Glaube einfach nicht, andere Menschen aber glauben daran, gerade weil man ihn nicht sehen kann (ich zum Beispiel glaube nicht an Gott, weil ich ihn nicht sehen kann) . 

Lg Nico

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(Alles) Lob gehört Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen und die Finsternisse und das Licht gemacht hat; dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich.
Er ist es, Der euch aus Lehm erschaffen und hierauf eine Frist bestimmt hat. Und (es gibt) eine (andere) festgesetzte Frist bei Ihm; dennoch zweifelt ihr. (6:1-2)

Der Fürst der Gläubigen Imam Ali sagte: Ich erkannte meinen Herrn durch das Zunichtewerden meiner Absichten.

Ein Mann fragte Imam Jafar:

Was für einen Beweis kannst du mir hervorbringen hinsichtlich dessen, dass ein Schöpfer für dieses Universum existiert?

Der Imam antwortete: Die Schöpfung an sich ist ein Beweis dafür, dass ein Schöpfer existiert – Blickst du denn nicht auf ein Bauwerk und bist dir währenddessen sicher, dass es einen Baumeister hat, selbst wenn du ihn doch nie sahst, und die Errichtung (des Bauwerkes) auch nicht miterlebtest?

(Al-Ehtijaj, von al-Tabarsi, Seite 332)):

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Kommentar von SchakKlusoh
01.10.2016, 21:28

Du kannst gut zitieren.

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Wie kommst oder kamst du denn zu deiner Überzeugung / zu deinem Glauben, dass es keinen Gott gibt?
Welche Gründe und Belege und so nen Zeug hast du dafür?

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 20:49

Siehst du das ist das einzige Argument der Kirche: man kann die nixht Existenz eines Gottes nicht beweisen...aber wenn die Kirche kein Argument für ihre Religion hat wieso ist sie dann gegen die Religion anderer

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:24

Ich persönlich unterscheide ziemlich stark zwischen Gott und Kirche, ich kann mir die Existenz von Gott vorstellen aber die Bibel, die Methoden und Ansichten der Kirche finde ich einfach beschissen

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Kommentar von SchakKlusoh
30.09.2016, 21:37

Für eine Nicht-Existenz kann es keine Belege geben. Die Beweislast liegt immer bei dem, der eine Existenz behauptet.

Ansonsten würde sich mit "beweise mir das Gegenteil" alles beweisen lassen. Auch die Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters.

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:38

Natürlich ist Glaube relativ und aus der Perspektive eines jeden Menschen anders zu definieren, dies war jedoch nicht meine Frage. Ich habe nach Gründen gefragt die für eine religiöse Ansicht von Glauben sprechen, du hast lediglich die Bedeutung von Glauben nach deiner Meinung nach zusammen gefasst. Deine Inkompetenz bezüglich einer Beantwortung meiner Frage nach lässt wohl darauf schließen, dass eine vernünftige Diskussion unmöglich ist.

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Meine eigene Existenz lässt mich an einen Gott glauben. 

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:26

Das finde ich grad wirklich wirklich schön und philosophisch :D

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Kommentar von SchakKlusoh
30.09.2016, 21:35
  1. Das ist ziemlich unlogisch. Immerhin existieren ja auch andere Menschen.
  2. Und an welchen Gott von all den Hunderten glaubst Du?
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Nichts. Ich bin einfache Atheistin, spreche aber keinem seinen Glauben ab.

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Wenn es "Gott" (Jes.45,22) nicht gäbe, würdest du diese Frage nicht stellen können, denn du existiertest nicht (1.Mose 1,26-27).

Der "Gott dieser Welt"  (Offb.12,9) jedoch tut alles (auch durch "seine Kirchen" - Offb.17,1-6), die Menschheit zu verdummen (2.Kor.11,14).

Seine Zeit ist jedoch bald abgelaufen (Offb.20,2).

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Kommentar von SchakKlusoh
01.10.2016, 21:28

Du kannst gut zitieren.

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Mach die Augen auf. Die Existenz von etwas ist für mich Beweis genug. Ich persönlich bin nicht religiös, glaube jedoch an Gott. Und zwar glaube ich, dass Gott alles ist was existiert. Er ist keine Person, sondern du, ich, und einfach alles was da ist bzw existiert IST Gott. Gott drückt sich durch uns aus.

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 20:52

Aber wieso bist dass wir Gottes "Werkzeuge" sind und nicht aus eigenem Abtrieb handeln?

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Kommentar von xSasukex
30.09.2016, 20:55

Wie bitte? Formulier das bitte nochmal neu dir scheint ein Fehler unterlaufen zu sein:D

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Kommentar von Duschvorhange
30.09.2016, 21:13

Ach da muss noch bist du dir sicher rein ^^

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Kommentar von SchakKlusoh
30.09.2016, 21:54

Wenn Gott alles ist, was existiert, was ist dann Alles? Alles ist dann doch nichts.

Weil nichts kann zwei Dinge gleichzeitig sein.

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Das Argument ist immer der Zweifel. 
"Und diese perfekte Welt muss doch irgendwer gemacht haben" 
"Da muss es doch einen höheren Willen geben" 
Und das Verlangen dieses Unerklärbare, diese ewig letzte Frage zu beantworten. 

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