Frage von Loeffelqualle, 95

Was ist für eine Mutter schlimmer: ihr Kind zu verlieren oder ihren Partner (der Vater des Kindes)?

Was wäre für eine Mutter schlimmer? Ihr eigen Fleisch und Blut zu verlieren oder ihren Partner mit dem sie ihr eigen Fleisch und Blut gezeugt hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von WilsonV, 42

Biologisch betrachtet das Kind. Da es als Nachkomme das Erbgut der Mutter hat und dieses wiederum ihre Gene weitergibt. 

Psychologisch betrachtet kommt es auf den Kontext an. 

  • Wie alt ist das Kind (z. B. Neugeburt)?  
  • Wie ist die Bindung zu dem Kind (z. B. Wunschkind)?
  • Wie lange ist die Mutter mit dem Mann zusammen?
  • Wie ist die Bindung zu dem Mann?
  • usw.

Antwort
von bikerin99, 41

Mütter, die ihr Kind verloren haben, dass es das Schlimmste ist, was einer Frau passieren kann. Es hat ja auch damit zu tun, dass der normale Ablauf ist, dass zuerst die Eltern sterben und nicht ein Kind.
Für schwangere Frauen ist es auch traumatisch ihr Baby zu verlieren, auch wenn sie es noch nie gesehen haben. Kinder sind die Zukunft, die frau auf dem Weg zum Erwachsenen begleiten, behaftet mit Wünschen und Träumen für das eigene Kind.
Aber auch ältere Menschen berichten, wenn sie ihr erwachsenes Kind verlieren, das Schlimmste in ihrem Leben war.

Antwort
von TheTrueSherlock, 50

Beides ist ein Schicksalsschlag und es ist sicherlich schwer, das allgemein zu beantworten.

Wenn ich mich aber entscheiden müsste, würde ich sagen, es ist schwieriger das Kind zu verlieren. Als Mutter hast du dazu eine enge Bindung.. du hast es neun Monate im Bauch getragen, mitgefüttert und diese ganzen Anstrengungen.. Die Mutterbindung ist etwas ganz Besonderes.

Trotzdem ist es natürlich nicht leicht, i-einen geliebten Menschen zu verlieren und alleine ein Kind aufzuziehen, zerrt auch gewaltig an den Nerven.

Antwort
von Goodnight, 15

Das kann man nicht sagen und so etwas muss man ja auch nicht entscheiden.

Das ist individuell sehr verschieden. Für Betroffene ist so eine Frage oder Aussage abartig schlimm und verletzend.

Antwort
von Crysali, 50

Ich denke nicht, dass man diese Frage objektiv beantworten kann. Es hängt immer vom Einzelfall ab. Man kann aus der Summe all der Erfahrungen und der Gesamtheit der Vorstellungen der Mutter keine allgemeingültige Regel oder Antwort für alle Fälle ableiten.

Ich bin mir sicher, es gibt auch Mütter, die der Verlust des Partners schwerer erschüttern würde als der Verlust des Kindes.


Antwort
von eccojohn, 21

Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann ! Es ist mit nichts zu vergleichen - aber die Art, wie man es verliert spielt natürlich eine GANZ ganz große Rolle ! Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es einem als Mutter oder als Vater trifft.

Es wird wohl bei Kindern auch sehr viel davon abhängen, das man bei einem Kind real und gefühlsmäßig sehr in der Veranwortung steht. Bei einem erwachsenen Partner ist da die Situation meist ganz anders gelagert - auch die Gespräche haben eine ganz andere Art.

Der Schmerz ist in beiden Fällen erst einmal unbeschreiblich, aber die Verarbeitung der Situation - gerade bei Kindern ist gänzlich anders.

Antwort
von habibiiiii, 37

Ich würde sagen das Kind . Dein Partner kannst du jederzeit ersetzen ... Kannst du dein Kind ersetzen ? Nein , finde ich nicht .

Kommentar von Lapushish ,

Naja 'jederzeit ersetzen' kann man den wohl kaum so einfach. Aber ich verstehe, was du meinst

Kommentar von Loeffelqualle ,

man könnte jetzt auch sagen "du kannst doch einfach ein neues kind machen"

Kommentar von habibiiiii ,

Wenn du dein ernstes Kind verlierst , wirst du das zweite Kind natürlich lieben und alles , aber würdest nicht diese Liebe verspüren , wie beim erstes Kind . Beim Partner , wird es natürlich auch schwer sein , aber man könnte jemand neues kennenlernen , der dir die Welt schöner gestaltet als der vorherige .

Antwort
von Carolin16, 37

Das kann man so nicht beantworten , nur wenn man die Mutter genauer kennt könnte man das vielleicht beurteilen. Aber ich finde es am  schlimmste wenn man ein Kind verliert. lg caro

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