Was ist eurer Meinung nach negativ an der Gentechnik?

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6 Antworten

das einzige problem ist, dass man langzeitfolgen nicht abschätzen kann. ansonsten ist es ne super sache. das blöde wäre nur, wenn man in 50 bis 100 jahren feststellt, dass alles was gentechnisch verändert wurde nicht überlebensfähig ist und nach 2 oder 3 generationen kaputt geht... warum auch immer. aber es könnte passieren. und dann hat man den salat... oder eben keinen mehr.

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Kommentar von Agronom
19.01.2016, 10:31

Das würde aber schon früher auffallen. Die wichtigsten Kulturarten zur Nahrungsproduktion sind sowieso nur einjährig, daher wäre sowas auch nur halb so wild.

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Zuwenig wissenschaftliche Untersuchungen über die Auswirkung in unseren Ökösystem.

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na ja, die Frage ist, ob man alles machen darf und soll, was man auch machen kann. Ich sehe es z.B. kritisch, das Lebewesen (halb)-künstlich ,,hergestellt" werden.

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Die Gentechnik ermöglicht uns, wenn mit Bedacht und regelementiert verwendet ungeahnte Möglichkeiten. Jedoch sind wie bereits erwähnt worden ist, die Auswirkungen auf das angrenzende Ökosystem nicht absehbar. Es ist, im Falle von Genmais z.B., illusorisch anzunehmen, eine natürliche Kreuzung mit nicht gemanipulierten Mais kann 100%ig ausgeschlossen werden. Eine Verbreitung dieses Risikofaktors kann also nicht garantiert werden.

Warum aber ist das ein Risikofaktor? Weil wir ebenfalls zu wenig über die Auswirkungen auf die Nahrungskette haben. Wenn der Pflanze nun gewisse biochemische Prozeße verliehen wurden, die sie resistent gegen bestimmte Ungeziefer machen, könnten eben diese auch Unverträglichkeiten und Allgerien bei uns Menschen auslösen. Und dies könnte nur eines der kleinen Probleme sein. Durch die Nahrungskette könnten diese Stoffe auch indirekt auf unseren Tellern landen.

Andererseits ist es möglich, dass sich diese künstlich veränderte Spezies einen enormen Vorteil gegenüber ihren natürlichen Verwandten hat und sich letztlich durchsetzt und diese komplett verdrängt. Das wäre das Szenario frei nach Darwins "survival of the fittest", nur das der Mensch hier einmal mehr manipulativ eingegriffen hätte. 

Ein Blick in die Pharmabranche, oder allgemein in den medizinischen Sektor birgt ebenfalls Gefahren, wenn nicht mit großer Vorsicht vorgegangen wird.

So sind der Bekämpfung aller bekannten Krankheiten, bis hin zur Regulierung von Gendefekten keine Grenzen mehr gesetzt, doch ein solch profitables Geschäft läd auch zum Missbrauch ein. So könnten Föten bereits pränatal den Vorstellung der Eltern entsprechend angepasst werden. Was vielleicht nicht verkehrt klingt, ist aber ein gravierender Einschnitt in die Entwicklung unserer Spezies. Eine Anpassung des Menschen an besondere Bedürfnisse wie in einigen Sience Fiction Szenarien beschrieben, klingt zwar befremdlich aber kann auch nicht ausgeschlossen werden.

Auch finanzielle Ausbeute ist hier ein krititsches Thema. Die Firma die beispielsweise ein wirksames Krebsmedikamten mit der Hilfe der Gentechnik entwicklet, wird auch den Preis dieses Mittels diktieren können. Und wie die Erfahrugen leider zeigen, siegt besonders in der Pharmabranche eher der Kapitalismus als der Altruismus.

Alles in allem birgt die Gentechnik ein unglaubliches Potenzial, ist aber zu vergleichen mit dem Kind, dass die Pistole des Vaters im Schrank findet.

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Irgendwie blöd wenn ein Schäferhund mit einem Froschkopf rumbellt

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Kommentar von siedler2000
19.01.2016, 07:56

So weit ist die Gentechnik noch nicht:)

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Wolpertinger sollten nur auf Bildern und in Museen ihren Platz haben.

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