Was ist eure meinung zu selbstmord?

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22 Antworten

Guten Abend!

Grundsätzlich ist es beim Freitod wie mit psychischen Erkrankungen: Man liest zu viel einseitige Sensationsberichterstattung, populistischen und wertenden Schund, der journalistisch absolut unseriös ist & das stigmatisiert eben, lockt vorgefertigte Meinungen an & bringt die Stammtischbrüder, die "alles besser wissen" ins Sinnieren..

Der Freitod ist deswegen so verpönt, weil er nicht mit gesellschaftlichen Idealen harmoniert ("man macht es nicht") und ihm in der Regel Sachverhalte vorausgehen, die gesellschaftlich negativ konnotiert bzw. stigmatisiert sind oder auch einfach als unseriös gelten -------------> zum Beispiel schwere Krankheiten, psychische Probleme, berufliche oder private/familiäre Schwierigkeiten oder andere Themen, aus denen der Betroffene, der dann den Freitod wählt, keinen Ausweg mehr gesehen hat,weswegen am Ende der Freitod steht, um das Leid nicht mehr ertragen zu müssen. Es sind mMn schlicht gesellschaftliche Vorurteile die dieses Bild erzeugen ----------> weil der Freitod mit seiner typischen Vorgeschichte eben nicht mit dem konformgeht, was die oft leistungs- und schönheitsorientierte Gesellschaft von einem "immer glücklichen, strahlenden, selbstbewussten, erfolgreichen Menschen, der keine Probleme hat und alles meistert" erwartet.

Ein paar Beispiele aus meinem Umfeld von den letzten 10 Jahren: Ich kannte einen Mann, der sich mit über 80 umbrachte, nachdem seine Frau mit der er 60 Jahre verheiratet war, wenige Monate zuvor verstorben ist. Ein paar Dörfer weiter hat sich vor ca. acht Jahren ein damals ca. 25-jähriger Jungjäger im Hochsitz erschossen, weil er Liebeskummer hatte. Ein mir entfernt bekannt gewesener Mann wählte vor ca. 10 Jahren den Freitod und stürzte sich von einem Hochhaus, weil er schwer depressiv war und keinen Ausweg mehr sah, und erst Anfang des vergangenen Jahres hat sich ein Kollege meines Onkels in seinem Schuppen erhängt, weil er krank war und keine Chancen mehr auf Heilung bestanden. Alles tragische Schicksale ----------> und alle gaben Anlass zu wilden Spekulationen, Theorien, Tuscheleien und sogar teilweise übler Nachrede.

Ich kenne in diesen Fällen die Hintergrundgeschichten & wenn jmd. erst mal in der Lage ist, in der es so aussichtslos ist, dass er keinen Sinn mehr im Leben sieht, dann ist ihm alles egal.. jmd. der sich in den Kopf setzte dass er sich tötet, der denkt weder an seine Familie noch an Freunde oder das, was nach ihm sein wird. So jemandem geht's echt nur noch darum seine seelischen oder körperlichen Schmerzen zu verlieren. Wer es machen will, der soll es machen.. man muss erst mal so weit unten sein bzw. gewesen sein damit man das verstehen kann finde ich.

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 23:08

Danke für die ausführliche Erklärung und ja ich bin voll und ganz deiner Meinung

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Ich wurde nicht gefragt, ob ich auf diese Welt kommen möchte. Aber es gibt genügend Menschen die glauben, sie hätten das Recht mir vorzuschreiben, dass ich weiterzuleben habe. Bis zum natürlichen Tod.

So ungefähr sehe ich das große Problem mit dem Leben.

Meine Idee zur Lösung wäre eine Tablette für den Suizid, die genetisch auf mich abgestimmt ist, so dass sie nur bei mir wirkt. Und jeder Mensch sollte Anspruch auf solch eine Tablette haben! Von Geburt an. Und wenn er jemanden bittet, sie ihm zu geben weil er es selber nicht mehr kann, sollte das straffrei sein.

Ich bin der festen Überzeugung: Ich lebe mein Leben so lange ich will und es steht mir zu, es zu beenden wann immer ich will. Ich habe niemandem gegenüber eine Verpflichtung zu leiden oder unzufrieden mit meinem Leben zu bleiben.

Klingt eventuell alles etwas radikal. Aber was unsere Gesetzgeber machen, finde ich noch radikaler. Sie versuchen mir meine Selbstbestimmung zu nehmen oder abzusprechen.

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 20:23

ganz genau so sehe ich es auch !😊

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Kommentar von HierBinIch321
19.05.2016, 22:48

Das Problem ist jedoch, dass man suizid wegen einer depressiven phase begeht, die irgendwann auch wieder vorbei ist. Das leben hat eben Höhen und tiefen und nach jedem tal folgt auch wieder ein berg, weshalb ich deine Aussage überhaupt nicht verstehen kann. Es gibt immer einen anderen Ausweg! 

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Jeder sollte entscheiden können, wann er sein Leben beenden will.
Derjenige soll dabei allerdings keine anderen Menschen reinziehen, indem er beispielsweise vor den Zug springt.

Das mag zwar radikal klingen, aber jeder Mensch kann für sich selbst entscheiden. Das kann für die Angehörigen unheimlich schmerzhaft sein, es ist aber nicht deren Entscheidung. Derjenige muss glücklich werden und vielleicht klappt das so.

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Meiner Meinung nach ist Selbstmord das egoistischste und schlimmste, was man machen kann! Abgesehen davon dass man damit allen anderen Menschen die man kennt das Leben zerstört, weil sie sich immer fragen würden ob sie es ändern hätten können oder vllt selbst dran schuld wären, könnte man mit seinem Leben auch noch so viel gutes tun. Wenn einem eh alles egal ist und man keinen Sinn mehr Leben sieht, kann man auch sein restliches Leben Menschen oder Tieren, die selbst ein schlechtes Leben haben, widmen und ihnen helfen :)

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Kommentar von Gotteskomplex
19.05.2016, 19:27

Und wenn man Schmerzen hat? Körperliche, durch Krankheiten? Wäre es denn immer noch egoistisch, wenn man nicht mehr leiden will?

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Kommentar von mila848
19.05.2016, 19:44

Nein das ist etwas anderes.. ich denk wenn man eine Krankheit hat an der man sterben wird und man sowieso schon höllische schmerzen hat, ist es in Ordnung :/ Warum fragst du?:/

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Ich finde es kommt drauf an.
Wenn man bspw. krank ist und sich nicht mehr wirklich bewegen kann und jeden Tag auf Hilfe angewiesen ist,  denke ich ähnlich wie du. Wenn man eben wiß, dass der Schmerz nicht besser werden kann.

Wenn es allerdings durch Depressionen etc. kommt finde ich es seehr tragisch. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder glücklich werden kann und man mit der richtigen Einsicht aus fast jeder Situation etwas machen kann. Man kann immer lernen mit sich selbst klarzukommen und man kann auch vom Pessimisten zum Optimisten werden.

Ich selbst hatte einen Bruder, der sich das Leben genommen hat mit nur 22 Jahren. Ich finde Mord, auch der Mord an sich selbst, ist die schlimmste Art zu sterben. Man hat sich selbst aufgegeben, das sollte niemand unter keinen Umständen je tun!!!

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Hallo Uknown,

Meine Antwort kommt relativ spät. In einem der Kommentare hast du erwähnt, dass sich einer deiner Freunde das Leben genommen hat.
Es tut mir sehr leid, dass du deswegen leiden musstest. In einigen Situationen ist das jedoch der einzige Weg, der für die Betroffenen noch Sinn macht, auch wenn sie dadurch die Menschen verletzen, die sie lieben. 

Es kann sein, dass der Schmerz, der Auslöser, der deinen Freund in den Tod getrieben hat, stärker war als alles andere, auch stärker als seine Zuneigung zu dir. 

Ein Beispiel: Ein Bekannter von mir ist seit langem sehr krank. Er hatte Krebs und war überglücklich, als er ihn besiegte, aber kurz darauf musste er feststellen, dass die Begleiterscheinungen der Behandlung irreversibel waren- er kann seitdem nicht mehr schmecken, kein Essen zu sich nehmen, nicht riechen, nicht reden, wird wegen einer offenen Wunde ständig schnell krank.

Es klingt für einen Außenstehenden nicht schlimm- hey, der kann ja noch Hobbys nachgehen und hat überlebt. Aber ihm wurden grundlegende Dinge entzogen, die menschliche Nähe ausmachen und ist dabei so unwahrscheinlich einsam geworden, dass er einfach nicht mehr leben will. 

Er vermisst das Leben einfach wie wahnsinnig und kommt aus der Depression nicht mehr raus. Er wird nie wieder die Lebensqualität haben können, das er geliebt hat- und ich weiß auch nicht, wie ich ihm helfen kann. Irgendwann war der Punkt auf einmal da, an dem man das nicht mehr konnte, und keiner hat es kommen sehen.

Ich kann ihn eigentlich verstehen. Ich denke allerdings immer, dass ich mich an seiner Stelle nicht umbringen würde, weil ich damit den anderen weh tun würde und mir die anderen nach wie vor wichtiger sind als ich.

Vielleicht war es für deinen Freund einfach die beste Lösung für ein tief in seiner Seele verankertes Problem. Es war nicht deine Schuld. Man bringt sich nicht einfach so um, es ist meistens eine Form von Einsamkeit, die nicht mal die besten Freunde heilen können. Ich hoffe, dass du dich mittlerweile von dem Schock und der ewigen Frage nach dem Warum etwas lösen konntest. Dein Freund hat sich ja nicht wegen dir umgebracht? Deswegen würde er auch nicht wollen, dass du dich davon unterkriegen lässt. Bleib dir treu, blicke nach vorne und genieße das Leben (so weit es schon wieder geht).

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Mein Bruder hat sich damals umgebracht.
Die Frage die man sich meist stellt, ist die, nach dem Warum.
Ich meine, ich kenne den Abschiedbrief und kann es verstehen. Ging mir nämlich genauso, aber ich konnte mich auch in schwersten Zeiten nicht umbringen. Mein Vater liebt mich über alles. Das kaann ich ihm nicht antun. Genauso meinem Freund. Ich fände es rücksichtslos. Aber man kann halt an den Rande der Verzweiflung kommen. Und man kann verstehen wenn einer nicht mehr kämpfen will. Man weis halt nie, wann es besser wird. Gerade wenn mehrere Schicksalsschläge auf einmal kommen.

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 19:28

Du sagst es👍 und mein Beileid wegen deinem Bruder.

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Nein, aus Rücksicht dir selber gegenüber. Jeder leidet mal, jeder denkt mal daran sein Leben zu beenden. Doch es gibt immer einen Weg aus diesem Loch heraus, manchmal muss man sich nur helfen lassen.

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Das Leben ist eben schön. Sinn des Lebens - darüber haben namhafte Philosophen dicke Bücher geschrieben. Ach, diese klugen Leute! Leiden -  ja, nun, so schön, wie das Leben ist, es hat eben seine Schattenseiten. Das gilt für mein wie für Dein Leben.

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 19:14

Ich will mich nicht umbringen , ich denke nur über das Thema nach. und ja du hast recht. aber es gibt eben auch schwache Menschen , die die schattenseiten zu stark spüren und darunter zerbrechen. nicht jeder kann Krisen überwinden , manche geben auf

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Ich kann es niemanden ausreden aber ich würde es mich nicht trauen wenn ich daran denke was ich verpassen werde... Ich hatte die selben Gedanken und stand schon auf einer Brücke. Was mich aufhielt? Der Gedanke an die die mir das antaten.
Schaffst du schon (Ich geh mal davon aus du fragst wegen dir)

Lg Miki♡

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 19:20

Ich will mich nicht umbringen , ich denke nur über das Thema nach weil ein freund von mir sich vor zwei Wochen das leben genommen hat. aber danke :)

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Kommentar von mikimausigirl
19.05.2016, 19:26

Achso ok:) bitte

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Suizid ist kein Ausweg. Viele schreiben hier selbstbestimmung, usw., jedoch tötet man sich nicht mal zu spass selbst. Das geht immer aus einer depressiven phase hervor, eingeleitet durch einen schicksalsschlag oder sonstiges. Im leben gibt es eben höhen und tiefen und nach jedem tal folgt auch wieder ein berg! Deshalb ist Suizid KEINE Lösung! Es gibt immer Auswege! Wir sind ja hier etwa nicht im stalingrader kessel, wo es wirklich keinen anderen weg als suizid gab, außer man ging in jahrelange harte gefangenschaft.

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Mir sieht Sebstmord feige aus, und es schafft sicher grosses Leid fuer die Hinterbliebenen. Aber ich war noch nie in so einer Situation, in der ich an Selbstmord gedacht haette, ich schaetze das kann man nicht nachvollziehen, wenn man nie da war.


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Weil,wenn alle ,die mal unglücklich sind oder keinen Sinn sehen,sich umbringen würden,wäre das Problem der Überbevölkerung gelöst! Probleme oder Herzschmerz macht jeder mal durch,könnten aber gelöst werden,wenn man nicht gleich den Kopf in den Sand steckt.Manchmal ist Selbstmord auch eine feige Tat,der jenige stiehlt sich einfach aus dem Leben um ja keine Verantwortung oder Initiative zu ergreifen.

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Kommentar von KlasWeld
19.05.2016, 19:37

Niemand bringt sich wegen solchen Problemen um. Da steckt meistens mehr hinter als nur eine Laune.

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Wenn man unglücklich ist, muss man halt schauen, dass sich das ändert.
Man sollte froh sein überhaupt noch zu leben.. 🙈

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Kommentar von NormalesMaedche
19.05.2016, 19:19

manchmal gibt es aber keinen Grund mehr froh über etwas zu sein

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Kommentar von Gotteskomplex
19.05.2016, 19:24

Was ist, wenn man unglaubliche Scherzen hat, die die Freude über das Leben nimmt? Wäre es dann ok?

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Kommentar von Cupcake4444
19.05.2016, 19:26

Wenn du Schmerzen hast musst das halt ändern. wenn deine "Freunde" sche isse zu dir sind such dir neue. Wenn du Stress mit deiner mum hast zieh aus. Es gibt immer eine Lösung und Selbstmord ist ganz sicher keine Lösung! ;)

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Kommentar von Nikita1839
19.05.2016, 19:30

Und was machen die, die sich garnicht bewegen können? Beschädigte nerven usw. Nicht reden können, nicht kommunizieren. Jeden Tag nur zuhause im Bett liegen. Die können nichts andern

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Unter bestimmten Bedingungen befürworte ich Suizid bzw. Sterbehilfe.
Man sollte sich zuerst Hilfe suchen. Wenn es keine Lösung für Probleme gibt,
ist es für mich moralisch vollkommen in Ordnung.

Ich selbst leide unter Cluster Kopfschmerzen und wünschte
mir, dass da Jemand… „nachhelfen“ könnte.

Es ist kein Zeichen für Schwäche. Menschen, die sowas sagen,
kennen keine Schmerzen.

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 19:20

interessant , wie die Meinungen auseinander gehen. aber ich bin vollkommen deiner Meinung

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Ich finde Selbstmord nur angebracht, wenn man sowieso in naher Zukunft qualvoll sterben wird oder man sein ganzes Leben durch eine schmerzende Krankheit verbringen muss.

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Warum solltest du dich umbringen du kannst auch ein Neues leben anfangen ohne Famillie weg ziehen neue Freunde neue Arbeit usw weisst was ich mein

Aber muss sich nicht umbringen weil es Bringt jeinem was auch nicht dir

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Kommentar von uknown
19.05.2016, 19:16

Ich will mich nicht umbringen , ich denke nur über das Thema nach weil ein freund von mir sich vor kurzem das leben genommen hat und mich Es halt beschäftigt

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Kommentar von FLUPSCHI
19.05.2016, 19:22

Du beschäftigst dich damit das find ich gut ich weiss das du dich nicht umbringen wolltest das hab ich aus deinem Text gelesen :) Behalte deinen Freund in guter Erinnerung fü immer

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Die Frage zu beantworten ist nicht einfach.
Kaum jemand wird sich umbringen, weil im spontan danach ist. Davor liegt oft eine lange Leidensgeschichte. Viele sehen Selbstmord als feiges Wegrennen vom Leben. Aber ich denke das ist vielen Selbstmördern herzlichst egal.

Über das Thema könnte man lange philosophieren. Um mit Worten zu spielen: Du sagst, jeder kann selbst über sein Leben bestimmen. Aber der Tod ist nicht das Leben. Man kann auch nicht selbst entscheiden wann man geboren wird, warum sollte man selbst entscheiden, wann man stirbt?
Das war nur eine Art, wie man darüber Argumentieren könnte, ich möchte hinzufügen, dass der letzte Absatz nicht unbedingt meine direkte Meinung war^^

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Heya,

Naja Selbstmord hmm. Hat nicht jeder mal solche Gedanken gehabt ? Ich glaub daran denkt jeder mal. Das leben kann schön und grausam sein aber jeder mensch hat es in der Hand wie das leben seinen Lauf nimmt. Wenn man nichts für sich tut ist es grausam. Wenn man sich Ziele setzt und seinen Weg geht kann es wundervoll sein.

Anderer seits kann das Leben auch durch 3. (Unfälle,mobbing o.ä) beeinträchtigt werden. Darauf hat man oft keinen Einfluss und kann einen in sehr schlimme deprisionen bringen. Aber auch hier. Wenn man selbst nichts daran tut (Hilfe suchen, Therapie etc.) Dann ist man selbst schuld. Es gibt immer einen weiter führenden weg. Man muss nur bereit sein ihn zu gehen.

Lg. Tiffany

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Kommentar von Habnefrage147
19.05.2016, 19:47

Eben diese Bereitschaft ist oft das Problem. Viele trauen sich auch einfach nicht, aus Angst, es könnte nur noch schlimmer werden. Aber deiner Denkweise stimme ich voll und ganz zu!

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Ja, jeder kann bestimmen wann sein Leben zu Ende ist. Das ist wahr.

Aber, mit so einer Tat bestimmt man auch für andere, man sorgt dafür, das deren Leben auch zu Ende ist.

Ich könnte NIE damit klar kommen wenn sich mein Kind etwas antun würde, für mich wäre das Leben auch vorbei, ich könnte so nicht weiter leben.

Und weil ich das weiß, würde ich das auch keinem antun, ich würde zu viel Leid damit verursachen, zu viele Fragen, zu viele Schuldgefühle. Damit könnte ich weder leben noch sterben.

Wenn jemand aber sehr schwer erkrankt ist und man genau weiß, dass nichts mehr geht und die verbleibende Zeit nur noch qualvoll ist, dann sollte wirklich jeder entscheiden ob er sich das antun will oder nicht.

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