Frage von irena1999, 177

Was ist eure Meinung zu dem Flüchtlingsproblem?

Antwort
von flyingBlub, 79

Wenn man einem Menschen helfen kann, dann sollte man es tun! Aber es ist sinnvoll sein Hirn dabei einzuschalten.

Wenn Menschen einer Heimat mit Mord und Gewalt entfliehen, dann kann man nicht so tun als ginge einen das nichts an. Die Menschen in Syrien werden Massenweise umgebracht! Seit Kriegsbeginn sind das 220.000 Menschen!

Auf der anderen Seite hat AlterEgo1 hat schon recht, wer weis schon, wie viele Flüchtlinge Deutschland finanzieren kann. Helfen ist gut, aber man kann sich nicht für andere aufopfern. Aber mal ehrlich, den meisten Menschen die ich kenne geht es ganz gut. Ich wäre schon bereit, ein bisschen weniger zu haben wenn das den Flüchtlingen hilft. Muss ja nicht jeder gleich viel geben, Wohlhabende ein bisschen zu Kasse bitten tut niemandem weh (auch den Wohlhabenden nicht).

Als Antwort auf oxygenium: Dass mit Flüchtlingen mehr Menschen kommen und mehr Menschen mehr Kriminalität mitbringen, vor allem wenn diese Menschen in sehr armen Verhältnissen leben, das ist vermutlich nie völlig zu vermeiden. Ebenso, glaube ich, gibt es andere Wertvorstellungen in Syrien was Geschlechtergleichheit angeht. Das sollte man nicht tolerieren. Aber zu sagen, weil es schwarze Schafe bei den Flüchtlingen gibt, werden alle dem grausamen Schicksal ihrer Heimat überlassen, ist nicht richtig.

Meiner Meinung nach ist der richtige Ansatz an vielen Fronten anzupacken: Krieg in Syrien beenden, europäische Lösung der Flüchtlingsverteilung finden, wissenschaftlich herausfinden wer in Deutschland bleiben kann und wo diese Leute an der Gesellschaft teilhaben können, herausfinden wer Probleme machen kann, herausfinden wo kulturelle Unterschiede liegen die zu lösen sind, herausfinden welche Deutschen Probleme machen und warum, auf Ängste eingehen, herausfinden welche Ängste berechtigt sind, transparente Politik machen ... Ist glaub ich alles ganz schön kompliziert. :)

Antwort
von 222schlau222, 54

Ich finde nicht nur Deutschland und Schweden sollten Flüchtlinge aufnehmen. Auch andere EU- Staaten sollten Flüchtlinge aufnehmen. Deutschland hat schon rund eine Millionen Flüchtlinge aufgenommen und z.b Polen noch keinen einzigen. Eine Millionen Flüchtlinge reichen. Die Flüchtlinge die Straftaten begehen sollte man sofort abschieben. Aber auf Flüchtlinge schießen oder Flüchtlingsheime abfackeln geht gar nicht. Bin also Zwiegespalten.

Kommentar von irena1999 ,

und wie kann dieses Prolem gelosst werden deinder Meinung nach>

Kommentar von 222schlau222 ,

Nur noch eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen aufnehmen z.b wie Seehofer sagt 200000 im Jahr. Krisensitzung mit allen EU Staaten sollte es geben. Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländer abschieben.

Kommentar von carnival ,

Grenzen schließen.

Antwort
von roboboy, 69

Es ist eine sehr schwierige Situation. Jeder, dessen Meinung nicht der Politischen Meinung entspricht, wird als Nazi abgestempelt. 

Meiner Meinung nach ist die Meinungsfreiheit das wichtigste Gut in Deutschland, da ohne Meinungsfreiheit keine Demokratie existieren kann!

Und wenn jemand zu mir kommt, und mir sagt, dass alle Flüchtlinge sofort abgeschoben werden sollen, bitte, es ist seine Meinung, ich respektiere sie. Und es wurden schon Menschen ihre Arbeitsplätze wegen solchen Äußerungen weggenommen und das ist sehr besorgniserregend. Man darf seine Meinung äußern, ohne dafür "auf den Sack" zu bekommen. Und das ohne wenn und aber. Dazu muss ich sagen, dass dies natürlich in beide Richtungen in Ordnung ist, und wenn jemand der Meinung ist, man müsse den Flüchtlingen das Paradies auf Erden finanzieren, habe ich damit auch kein Problem. Ich muss diese Meinung ja nicht teilen. 

Um es ganz extrem zu sagen: Wenn einer sagt, dass alle Flüchtlinge dumm sind, weil die schwarz sind (NICHT MEINE MEINUNG!), so habe ich das zu respektieren, kann dies aber zur Anzeige bringen. Dennoch hat die Person, die so etwas sagt, ihren Arbeitsplatz zu behalten. 

PEGIDA ist rechts orientiert, was man aber merkt ist, dass Pegida immer mehr Zulauf bekommt/bekommen hat, welcher sicher nicht nur aus Radikalen Nazis bestand, sondern auch aus Leuten wie dir und mir, welche sich sorgen machen. Und das kann man nicht leugnen. Viele Deutsche machen sich sorgen wegen der momentanen Situation, und wir müssen auch diese anhören, und die Sorgen ernst nehmen! 

Gleichzeitig stehen Millionen Flüchtlinge vor unseren Türen und wollen Schutz, und wir als reiches Land sind verpflichtet, ihnen diesen zu gewährleisten. Aber auch die EU muss dringend handeln mit einer gerechten Aufteilung, irgendwann ist jedes Land an seinen Grenzen angekommen. 

Erst gerade habe ich wieder gelesen von Hunderten bis 1000 Nordafrikanern, welche am Kölner Bahnhof Randale gemacht haben:

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist, dass wir die Grenzkontrollen wieder einführen müssen. Wir müssen wissen, wer sich in unserem Land aufhält. Und wenn es den Vorgang verlangsamt, wir können nicht nur darauf achten, dass es den Flüchtlingen gut geht, sondern auch auf unser eigenes Wohl achten. 

Es sollten auch einfache Regeln existieren: 

Wer sich nicht an Deutsche Gesetzte hält, fliegt raus. Er ist ein Gast in Deutschland, und es ist wie bei dir Zuhause, wer sich dort daneben benimmt, muss eben raus. Das kann natürlich nicht willkürlich geschehen, sondern muss natürlich über ordentliche Gerichte ablaufen. Wir leben ja in einem Rechtsstaat. 

Flüchtlinge bekommen nicht mehr den Hartz IV Regelsatz. Ich bin weiterhin für ein Taschengeld, wie hoch dieses ist, muss dann noch entschieden werden, und für Sachleistungen. Dazu gehört natürlich ein Dach überm Kopf. 

Und das wichtigste, was über Asyl aber schon geregelt ist: Sie müssen zurück, sobald die Situation das zulässt. Natürlich sollten sie eine Ausbildung erhalten in Deutschland, aber vielleicht lässt sich eine Lösung finden, bei der nicht die Deutschen um ihre Ausbildungsplätze fürchten müssen. So können sie helfen, ihr Land wieder aufzubauen. 

Ich sehe in dieser Kriese nicht das Hauptproblem auf den Flüchtlingen, dieses Problem kann einfach gelöst werden. Das Problem ist die Meinungsäußerung, wie oben beschrieben. Erst wenn diese wieder respektiert wird, erst dann kann man vernünftig diskutieren. Und wenn man diskutieren kann, lässt sich jedes Problem lösen. 

LG

Kommentar von Ruehrstab ,

Siehste: Funktioniert. Jetzt hast du lang und breit deine Meinung gesagt, und?
Trotzdem "keine auf'n Sack bekommen" ! Was nun?

Kommentar von roboboy ,

Ja, bis jetzt noch "keine auf'n Sack bekommen". Aber glaube mir, wegen diesem Thema habe ich es schon so häufig erlebt, auch persönlich. Wenn sich hier gerade nur Menschen tummeln, die Meinungen respektieren, dann liege ich mit meinen Erfahrungen ausnahmsweise Falsch. 

LG

Kommentar von Ruehrstab ,

Ach so, du wartest erstmal ab; kann ja noch kommen ... Fürchtest du außer Sackhaue auch offizielle Bestrafung? Da gehört die ja weniger zum Repertoire, oder?

Kommentar von roboboy ,

Nein, ich warte nicht ab. Hier ist jetzt keine Fette Diskussion losgebrochen, ich habe auch versucht, mich sehr gemäßigt auszudrücken. 

Wie gesagt, diese Situationen, wo man heruntergemacht wird, nur weil man kritisch gegenüber den Flüchtlingen ist, kenne ich nur zu gut. Und nur, weil es hier gerade nicht passiert, heißt nicht, dass es das nicht gibt.

LG

Kommentar von Ruehrstab ,

"... ich habe auch versucht, mich sehr gemäßigt auszudrücken."

Gut, dass du das sagst - das merkt man sonst gar nicht.

Kommentar von roboboy ,

Wo meinst du denn, hätte ich mich nicht gemäßigt ausgedrückt? 

LG

Kommentar von Cliche ,

Ich finde, dass du dich sehr wohl gemäßigt ausdrückst, aber dass Deutsche deswegen ihre Arbeitsplätze fürchten müssen stimmt nicht! Die Flüchtlinge müssen bis zu 15 Monate warten bis sie einen Job bekommen, da in dieser Zeit ein Europäer oder Deutscher immer Vorrang in der Auswahl geniest. 

Ich finde auch deine Ansicht falsch, dass sie ins Heimatland zurück müssen, sobald dort keine Gefahr mehr besteht. Die Menschen haben sich dann gerade an Deutschland gewöhnt, einen Job und Freunde gefunden und vielleicht sogar eine Familie aufgebaut mit einer deutschen oder einem deutschen Staatsbürger/in und dann aufeinmal müssen sie wieder in ihr Land zurück, was ihnen vielleicht sogar fremd ist, da sie bereits als Kleinkinder nach Deutschland gekommen sind. Wenn du in diese Situation kommen würdest, wie würdest du dich dann fühlen?

Also ich möchte das keinem Menschen zumuten!

Kommentar von roboboy ,

Ich finde momentan leider die Quelle nicht mehr, und bei diesem Arbeitsplatz verlist ging es nicht um die Konkurrenz mit den Flüchtlingen, sondern die Person hatte sich sehr heftig negativ zu den Flüchtlingen geäußert. 

Wenn du damit auf die Aussage mit den Ausbildungsplätzen abzielst, mir ist klar, dass es in Deutschland viele freie Ausbildungsplätze gibt. Nur es ist eine häufig angesprochene Sorge vieler junger Deutscher, sodass hier eine, klare Regelung vielleicht viele Spannungen entschärfen könnte. 

Das Problem mit dem Zurücksenden, welches du beschreibst, ist mir sehr wohl bewusst, und ich möchte es auch niemandem zumuten. Ich selbst habe auch die Amerikanische Staatsbürgerschaft, und wäre auch komplett fremd in dem Land, wenn ich dort hin müsste (da ich aber auch Deutscher bin, besteht zum glück diese Gefahr nicht). 

Nach dem Deutschen Gesetz ist es nach 16 Jahren möglich, die Deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, und diese Regelung finde ich sinnvoll. Und wenn diese Manschen dann zurück gehen, haben sie die Möglichkeit, das Land nach den Werten aufzubauen, welche sie in Deutschland zu schätzen wussten, oder auch auf Werte, welche sie im damaligen Syrien schätzten. 

Was ich jedoch anders Regeln würde wäre, dass die Syrer, welche sich zu dem Zeitpunkt in einer Ausbildung befinden (egal ob Schule oder Studium/Lehre) diese in Deutschland Fertig stellen dürfen. Und es sollte auf keinen Fall solche übernacht-Aktionen geben, von denen man schon manchmal hörte. Es muss geordnet ablaufen und vor allem Vorlaufszeiten geben. 

LG

Kommentar von Tagwerker ,

Ich finde momentan leider die Quelle nicht mehr, und bei diesem Arbeitsplatz verlist ging es nicht um die Konkurrenz mit den
Flüchtlingen, sondern die Person hatte sich sehr heftig negativ zu den Flüchtlingen geäußert.

Kann mich an so einen Beitrag erinnern. Nur du musst zugeben, der war schon sehr unmenschlich und rassistisch der Kerl.  Wenn ich Chef wäre, wäre ich auch mehr für das mit einander als die Gegensätze die Arbeitsabläufe behindern und dem Betrieb schaden.

Zu dem Beitrages von flyingBlub und dem Kommentar von roboboy muss ich sagen, es ist schön das mal Tacheles geredet und nicht nur fantasiert oder Klug geschießen wird.

Eine offene Meinung sollte zulässig sein.

Kommentar von roboboy ,

Danke ;)

Ja, für mich zählt auch Rassismus zur freien Meinungsäußerung. Ein Gericht (Nicht der Arbeitgeber) kann dann später feststellen, dass es sich um Rassismus gehandelt hat, und kann dann entsprechende Strafen festlegen, die meiner Meinung nach auch wirklich nötig sind. Ich verurteile Rassismus, ich urteile aber nicht selbst aus einer Machtposition über diese Aussagen, meiner Meinung nach ist auch das eine Form der Selbstjustiz. Und damit eine absolute Fehlentscheidung des Chefs, auch wenn es vielleicht die beste pädagogische Maßnahme war. 

LG

Antwort
von 1988Ritter, 27

Im großen und ganzen haben sich die Befürchtungen der als "Wutbürger" verunglimpften Mahner bewahrheitet.

Die Politik hat versagt, und Europa ist in ein Chaos gestürzt.

Die Situation ist nur noch mit einer absolut restriktiven und besonnenden Vorgangsweise in den Griff zu bekommen. Dazu gehört auch eine strenge Kontrolle der Grenzen und eine durchgreifende Abschiebungspolitik.

Wer meint in europäische Kulturen fliehen zu müssen, um sich dann europäischer Gesetze zu widersetzen ist hier fehl am Platz.

Antwort
von Zavoe, 60

6,5 Millionen - diese Zahl würde sich das Arbeitskräfteangebot schon in den nächsten zehn Jahren verringern, wenn es keine Zuwanderung gäbe. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer Prognose geschätzt. Denn Deutschland altert - und damit sinkt die Zahl der Erwerbsfähigen. Betriebe hätten dann weniger Auswahl bei der Stellenbesetzung, womöglich sogar gar keine. Das drückt im schlechtesten Fall die Produktivität der Unternehmen und damit auch das Wirtschaftswachstum.

Antwort
von GreySkies, 82

Flüchtlingen MUSS geholfen werden! Das sind Leute, die ALLES verloren haben, eine lebensgefährliche, lange Reise machen und oft ihre Familie zunächst zuhause lassen und später legal nachholen, weil der Weg in ein sicheres Land viel zu gefährlich ist. Man sollte sie aufnehmen und sich um sie kümmern. Die suchen ja nichts als Schutz.

Kommentar von Bu88ble2000 ,

Wahnsinn, was für naive Menschen es gibt...

Kommentar von GreySkies ,

Unser Land schafft das. Wenn die Flüchtlinge erst mal arbeiten gehen dürfen, gleicht sich das wieder aus. Außerdem überrennen sie uns ja nicht. Das hier passt echt gut zum Thema "Flüchtlinge":

https://m.youtube.com/watch?v=6X9CEi8wkBc

Kommentar von flyingBlub ,

Schade, dass du so ein unqualifiziertes Kommentar schreibst. Eine völlig unbegründete Wertung hilft keiner Diskussion. Naja, ist das Internet. Dennoch wäre es der Themenstellerin gegenüber angemessen hier nicht so plump zu sein.

Kommentar von GreySkies ,

Also, ich glaube, Flüchtlinge sind nicht die einzigen, die Deutsch lernen müssen... ("ein unqualifiziertes Kommentar") bzw. es ist nicht gut, über andere zu urteilen und denselben Fehler zu machen...

Kommentar von carnival ,

Hallo, 1. wir haben doch gar nicht genug Arbeit für alle. 2. Viele kommen allein hier her und sind minderjährig mit der Absicht ihre Eltern nachzuholen, dass hat Methode die Bundesregierung hat das endlich mal kapiert. Die Kosten belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro in den nächsten Jahren wer soll das bezahlen? Deutschland muss dann die Steuer erhöhen, dann müssen wir alle zusammen zahlen! "SUPER" LG Carnival

Antwort
von theHund, 56

Refugees welcome

Antwort
von AlterEgo1, 70

Dass genug Ressourcen für die Flüchtlinge da wären, die Regierungen aber vollkommen inkompetent sind!

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