Frage von joppelsch, 228

Was ist euere Meinung zu drogen?

Antwort
von Glueckspilzler, 72

Kann man nicht über einen Kamm scheren, es gibt einfach zu große Abweichungen an Wirkspektren. Es gibt Drogen die man sinnvoll gebrauchen kann und welche die keinen wirklichen Nutzen für einen selbst haben.

Umstritten ist die ganze Thematik eigentlich erst durch die Politik, die mit dem Verbot von Substanzen ja eigentlich das Grundrecht verletzt und sich massiv in die Privatsphäre der Menschen einmischt eben mit der Strafverfolgung.

Was aus einem Menschen wird hängt vielmehr vom Menschen selbst ab als davon was er konsumiert hat, den er hat selbst in der Hand zu entscheiden wie und zu welchem Zwecke er diese Dinge benutzt und wenn man eine Substanz falsch gebraucht sind Schäden nunmal die Folge, das rechtfertigt allerdings kein Verbot, welches außerdem eh nichts bewirkt, außer dass die Leute ihr Zeug von unsicheren möglicherweise noch anderweitig kriminellen Händlern bekommen.

Nehmen wir mal an ein Vollidiot kommt auf die Idee 1 Liter Motoröl zu exen und stirbt in Folge dessen. Sollte man demzufolge Motoröl verbieten weil es eine "potentielle Gefahr" ist? Soll man weil Menschen im Wasser ertrinken können alle Schwimmbäder schließen?

Es ist einfach Nonsens und anstatt Steuergelder in den Krieg gegen Drogen zu stecken sollte man viel eher das Geld dafür verwenden Aufklärung zu betreiben, den safer use an forderster Front zu stellen sowie Schadensprevention zu preferieren. Was man doch vermeiden will ist Schädigung und Menschen die sich nunmal mit diesen Mitteln berauschen oder sonst was wollen sollte man sinnvollerweise beizubringen wie ein Umgang mit minimaler Schädigung funktioniert anstatt diese Menschen als Verbrecher darzustellen, denn solange sie keine Zweitperson auch nur im Ansatz schädigen kann einfach von keinem Verbrechen die Rede sein.

Zudem gibt es auch soeinige Substanzen, die großes potential im therapeutischen Bereich haben und Menschen vielmehr heilen können als schädigen. Dadurch dass die Politik in dieser Richtung die Forten geschlossen hält kann dies leider nicht gefördert werden, was schade ist.

Droge ist nicht gleich Gift, der persönliche Umgang damit bringt das Resultat. Verantwortungsvoller Umgang ist möglich, allerdings nicht von allen Menschen. Die welche einfach nicht damit umgehen können spreche ich in dem Sinne auch garnicht an.

Ich selbst bin ein Vertreter der Meinung, dass Menschen ein Recht auf Rausch haben. Der Mensch, der sich zu diesen Dingen hingezogen fühlt sollte nicht gleichgestellt mit einem Gewaltstraftäter o.Ä. werden.

Dass viele Drogen verboten sind hat irrationale und gar wilkürliche Gründe, die Politik führt uns da an der Nase herum.

Antwort
von tony5689, 57

Sollten alle legalisiert werden. Ausnahmslos. Von cannabis, über heroin, bis methamphetamin. Jede droge, mal abgesehen von alkohol, hat auf die eine oder andere weise einen nuzten. Und wirklich gefährlich sind die wenigsten, ausserdem sind bei ausnahmslos jeder droge das gefährlichste die streckmittel, die bei einer legalisation ja wegfallen würden. Drogen selber sind nicht schlimm - es sind die konsumenten die nicht mit den drogen klarkommen, sich fuchtbar überdosieren weil sie es einfach nicht besser wissen (stichwort -> fehlende aufklärung), und die dann im rausch irgendwelchen mist machen. Wenn sich abhängige das leben zerstören, unter der brücke leben und nur auf der suche nach dem nächsten schuss sind, dann ist das problem keinesfalls die droge - sondern dass diese menschen schlichtweg angst haben sich hilfe zu suchen weil sie ja immerhin eine straftat begehen, und sie von der gesellschaft verächtet werden würden wenn sie mit ihren problem an die öffentlichkeit gehen würde . Glaub mir, ich mache grade zum zweiten mal einen entzug, diesmal hilft mir meine freundin, aber ich habe eine tierische angst davor in eine klinik zu gehen. Und selbst in diesen kliniken ist zumindest in deutschland auch nicht unbedingt beste hilfe gewährleistet, in portugal z.B. Sind alle drogen entkriminalisiert, da können die abhängigen in die klinik gehen und werden fachgerecht versorgt. das soll nicht heissen das man in deutschland nicht auch versorgt wird - nur meiner meinung nach ist das noch verbesserungswürdig.

Und zu guter letzt: es ist doch jeden selbst überlassen was er tun und lassen will oder? Alkohol z.B. Ist legal, niemanden interessiert es ob sich jemand besäuft, obwohl alkohol die schädlichste droge überhaupt ist, schädlicher als das ach so schlimme heroin, schädlicher als die "teufelsdroge" methamphetamin (oder crystal meth auch wenn das eine irreführende bezeichnung ist, die nicht richtig ist). Trotzdem ist alkohol legal, jeder darf saufen bis er umkippt. Und dabei macht alkohol nichts ausser den körper zu zerstören. Z.B. LSD, psilocybin, DMT und andere halluzinogene - sind körperlich fast vollkommen unschädlich, könnten unter umständen psychische schäden hervorrufen, wozu alkohol aber genauso qualifiziert ist. Der große unterschied ist aber: der rausch. Alkohol ist ziemlich langweilig - wer mal erfahrung mit anderen drogen gemacht hat weiss wovon ich spreche. Aber eigentlich jede andere droge löst einen viel schöneren, angenehmeren oder aufregenderen rausch aus. Vorallem hat der rausch bei einigen drogen auch einen hohen nutzen - halluzinogene oder (meth)amphetamine wie MDMA sind sehr wirkungsvoll in der psychotherapie, cannabis z.B. Hilft bei so vielen krankheiten, das ich es mittlerweile leid bin die alle aufzuzählen. Aber alkohol hingegen... Man wird aggressiv, hat sich irgendwann nichtmehr unter kontrolle, muss sich unter umständen übergeben und man kann sich sehr leicht gefährlich vergiften. Und doch ist alkohol legal. Wer also hat das recht den leuten einen angenehmen psilocybintrip zu verwehren, ihnen aber ein möglicherweise sehr peinliches oder sogar tödliches besäufniss zu erlauben, ja fast schon aufzudrängen bei den mengen an alkohol-werbung? Ich denke das sollte jeder selbst entscheiden dürfen. Man sollte sich in der apotheke drogen kaufen können, mit beipackzettel und allem drum und dran, es sollte regelmäßig ordentliche aufklärungsseminare geben, in denen man sein wissen über die dinge die man konsumiert erweitern kann, und in denen nicht irgendwelche falschen tatsachen aufgezählt werden, so wie es ja im moment der fall ist bei vielen drogen "aufklärungs" gesprächen wie z.B. An schulen.

Kommentar von atze3011 ,

Gut geschriebn bin Exakt der gleichen Meinung.

Hinzu kommt: Die Welt hat jahrtausende ohne Drogenverbote sehr gut funktioniert! Opium wird seit ca 4000 vChr konsumiert (und wurde im 20. Jahrhundert verboten), viele indigene Völker konsumierten Pilze, DMT (in Form von Ayahuasca) und Meskalin (alles drei heute verboten). Auch Cannabis wurde erst in den 1930ern verboten.

Antwort
von seife23, 41

Finde sie eine interessante und herrliche Abwechslung im Alltag. Ich meine, wozu haben wir Menschen Rezeptoren für all diese Substanzen, wenn wir uns verbieten sie zu beeinflussen? Sicher muss man deshalb nicht alles testen aber wenn mir die Wirkung von etwas zusagt, warum sollte ichs dann nicht nehmen?! Ich finde wenn man das Thema respektiert und sich Zeit nimmt, sich richtig in das ganze hineinzufinden, kann es eine wunderbare Sache sein, die man im Leben nicht mehr missen möchte. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Denn man sollte sich auch im Hinterkopf behalten, dass diese Substanzen genauso viel geben, wie sie einem auch wieder nehmen können...manchmal überwiegt leider der Verlust.

In jedem Fall stehen demnächst einige Revolutionen zum Thema Drogen bevor und ich frage mich, wann das erste mal "harte" Drogen legal sein werden. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass sie es sein werden.

Kommentar von atze3011 ,

Wann "harte" Drogen legal sein werden?

Bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert waren alle Drogen vollkommen legal..

Kommentar von seife23 ,

Bis manche Menschen entdeckt haben, was für einen Profit man erzeugen kann, wenn man den Konsum zu lenken beginnt.

Antwort
von jumper121, 58

Ich nehme im moment selber drogen und es fällt mir echt schwer damit aufzuhören....es ist aufjedenfall was ganz schlimmes. Ich hoffe,dass keiner von euch irgendwann zu drogen greift....

Kommentar von KnifeParty3 ,

dann hast du anscheinend viele Probleme in deinem Leben wenn du nicht mehr davon wegkommst

Kommentar von Psylinchen23 ,

Cannabis kann nur Psychisch abhängig machen. Und der es nicht schafft los zu kommen hat Psychische Probleme.

Kommentar von mairse ,

Welche Drogen denn bitte? Alkohol, Heroin, Cannabis, Kaffee???

Man kann doch nicht einfach alles über einen Kamm scheren.

Kommentar von atze3011 ,

Den Fragen etc von ihm nach zu urteilen hat er vor ein paar Tagen seine letzten Grasreste weggeworfen..

Kommentar von atze3011 ,

Nur weil du mal gekifft hast heißt das nicht dass du Abhängiger Junkie bist.. Du machst dir damit übrigens auch den "Entzug" viel schwerer, dass ist alles eine Psychische Sache. Wenn du dir sagst "ich hab das jetzt hinter mir" dann hast du das auch hinter dir. So machst du es dir unterewusst nur noch schwerer.

Antwort
von shemyeverything, 32

Da kann man Bücher schreiben und ich hab das Gefühl die Kommentare hier ergeben allein schon die ersten paar Bände.
Ich Fass mich kurz und zwar bin ich Buddhist und darf mich eh nicht berauschen aber natürlich hab ich mich viel informiert. Die beste Quelle ist der yt-Kanal "open mind"
Der vertritt fast meiner Meinung. Ein Verbot bringt nichts außer Kriminalität. Ändert aber nichts daran dass Drogen schhhhhlimm sind ( vor allem Heroin Kokain Tabak und Alkohol). Außer Ausnahmen wie LSD, Pilze oder Gras usw. Alles legale sollte verboten werden. das schlimmste ist die ganze Fehlinformation der Leute. Wer sich damit befasst hat rsucht lieber Gras als zu Tabak oder zu trinken.
Meine Meinung LG

Antwort
von tannein112, 61

Ich nehme selbst nichts und würde es auch keinem empfehlen.

(Nein, abgesehen von Tee auch nichts legales)

Antwort
von Katie27, 78

wenn man sieht was einige im Rausch getan haben und welche Folgen es nach sich zieht. Damit meine ich keine Strafen, sondern dass andere vielleicht ein Leben lang davon geschädigt sind: sage ich ganz klar, zum Einnehmen ein Monster!

aber Kaffee zähle ich nicht dazu.

Drogen sind für mich alles was die Sinne und Wahrnehmung verändert, beeinträchtigt

Kommentar von KnifeParty3 ,

Kaffee zählt auch dazu ^^

bei zu viel kaffe kann man auch Paranoia bekommen

Kommentar von Katie27 ,

Ich rede von richtig schlimmen Gefährlichen Drogen. so welche wie dem Mann in Amerika das Gesicht weggerissen wurde. sowas ist Gift pur

Kommentar von atze3011 ,

Dieser Fall ist das ultimative Beispiel dafür dass unsere Drogenpolitik in Form von Prohibition gescheitert ist.

Der Mann hat aus Angst vor Strafverfolgung, gesellschaftlicher Tabuisierung und aufgrund mangelnder Aufklärung zu einer wesentlich gefährlicheren Alternative zu den "herkömmlichen" Drogen gegriffen und (wieder aufgrund mangelnder Aufklärung) gnadenlos überdosiert. Wir haben gesehen was dabei herauskam.

Die jetzige Drogenpolitik muss dringend überholt werden. Informiert dich sm besten mal darüber. Auf beiden Seiten. Der pro und der kontra Seite. Du wirst erkennen dass momentan unhaltbare Zustände herrschen.

Antwort
von Psylinchen23, 26

Cannabis sollte Legal werden würde vielen helfen wie zb. Krebs und ... Haben. Dafür sollte Alkohol Illegal werden.

Kommentar von atze3011 ,

Ist auch schwachsinn. Sorry wenn es etwa shart ausgedrückt ist, aber dass ist doch das selbe: der Staat schränkt die Freiheiten der Bürger ein. Jeder sollte konsumieren dürfen was er will.

Kommentar von Psylinchen23 ,

Der Meinung bin ich schon seit Jahren. Aber ich meinte es halt so in eintausch ;) verstehst du^^

Kommentar von Ololiuqui ,

Nur hätte ein Verbot von Alkohol wahrscheinlich noch verheerendere Folgen als bei Cannabis, da es viel mehr Konsumenten gibt. Prohibition ist bei keiner Substanz gut. Wie “gefährlich“ sie auch sein mag, die Prohibition macht sie gefährlicher.

Antwort
von bbzzii, 22

Jedem das seine. In kleinen Mengen habe ich nichts gegen Drogen, ob illegal oder legal, solange man es nicht übertreibt kann man es mal machen. Bei manchen ist nur leider das suchtpotentzial zu groß.

Antwort
von atze3011, 34

Jeder sollte konsumieren dürfen was er will. Der "Normalbürger" kann sich von mir aus besaufen, dann soll er mir nicht verbieten am WE ein wenig Gras zu rauchen, ein paar mal im Jahr auf LSD zu trippen und andere Drogen zu nehmen und anzubauen. Das gilt genauso für den obdachlosen Heroin-Junkie, solange er damit glücklich ist. Helfen kann man Abhängigen sowieso nur wenn sie es auch wollen.

Allerdings muss genauso für funktionierende Aufklärung gesorgt werden, die momentan vom Staat nicht gewährleistigt werden kann. 

Kommentar von atze3011 ,

Bonus: Legalisierung allein schon aufgrund des Menschenrechts auf Selbstbestimmung. Ein volljähriger Mensch sollte sich nicht bevormunden lassen müssen.

Kommentar von atze3011 ,

Bonus 2: Ausführlichere Antwort bei dieser Frage: https://www.gutefrage.net/frage/warum-sind-drogen-zb-cannabis-illegal?

Antwort
von Tortuga240, 4

keine macht den Drogen, Mkay

Antwort
von Keyshawn, 32

Finger weg bringst dich nur um (meine meinung)

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