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Was ist entscheidend für Erfolg beim Klavierspielen: Talent oder Übung?

gefragt von Macchiato am 03.01.2008 um 22:30 Uhr

Ein Freund, der recht guten Erfolg mit dem Klavier hat (spielt in Clubs) erzählte mir an Silvester, das käme bei ihm nur daher, dass seine Mutter immmer dahinter her gewesen sei, dass er sehr viel geübt habe. Für ein Naturtalent hält er sich nicht gerade. Stimmt es, dass man so einen Erfolg allein mit Hartnäckigkeit erreichen kann oder betreibt er ein wenig Understatement?


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gri1su
beantwortet von gri1su am 3. Januar 2008 22:36
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Ein gewisses musikalisches Talent sollte schon vorhanden sein. Aber den Rest erreicht man nur durch ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 4. Januar 2008 11:35
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Vielleicht 15% Inspiration, aber 85% Transpiration, also harte Arbeit.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 4. Januar 2008 08:14
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Technische Fingerfertigkeit kommt nur vom Üben.

Aber wenn man keinen wirklich musischen Zugang zur Musik hat, bleibt alles eitel Fingerwerk.

Zuhörer hören, ob jemand die Musik fühlt, die er spielt, oder ob er nur spielt, dass er fühlt.


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 3. Januar 2008 22:33
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Man braucht natürlich auch Talent, um gut Klavierspielen zu können, der Rest aber ist fleißiges, ausdauerndes Üben.

Kommentar von Fc0d271649906bf68421ef985f83eb53smallstrick4a am 3. Januar 2008 22:35

...DH...


strick4a
beantwortet von strick4a am 3. Januar 2008 22:34
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Nein, technisches Können kommt nur durch permanente Übung.





Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 4. Januar 2008 02:11
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5 % Inspiration ( = Talent )

95 % Transpiration ( = üben, üben, üben )

Mein Sohn hat wirklich Talent, aber er macht nichts draus - und so verkümmert das Talent...


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 3. Januar 2008 22:47
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Bis zu einem gewissen Grad braucht man noch kein Talent. Aber Übung bringt einen schon ganz schön weit. Irgendwann ist dann auch das Talent gefragt.


Brynhild
beantwortet von Brynhild am 3. Januar 2008 23:59
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Mehr Talent - weniger Üben, weniger Talent - mehr Üben. Das eine kompensiert das andere. Aber ohne Übung und ohne Motivation (und sei es dankenswerterweise durch die Eltern) wird auch aus dem talentiertesten Kind kein wirklich guter Musiker. Und ohne Talent kann man vielleicht irgendwann nett Klimpern aber ist meistens weit entfernt davon, ein guter Pianist zu sein. Denn gute Technik macht nur die Hälfte des Musikspiels aus.


anonym
beantwortet von siggi1962 am 4. Januar 2008 23:48
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Um ein guter Pianist zu werden, genügt es natürlich nicht, einfach nur viel zu üben, da muss auf jeden Fall Talent da sein. Für das Spielen von einfachen Stücken der sogenannten ernsten Musik (Bach, Beethoven, Mozart...) vor Publikum, das nicht vom Fach ist, reicht es aus, wenn man durch vieles Üben zu einer gewissen technischen Qualität gelangt ist. Will man allerdings tatsächlich auch Kennerpublikum überzeugen, gehört schon musikalisches Feeling und Talent dazu, denn Übung reicht nur bis zu einem gewissen Schwierigkeitsgrad, das spürt auch das Publikum. Allerdings wage ich zu behaupten, dass das Publikum in einem Club, von dem Sie sprachen, nicht unbedingt Kennerpublikum ist.




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