dermischaa am 31.03.2008 um 22:46 Uhr
Hab mir heute Nudeln gekocht und zum ersten mal das Wasser VORHER am Wasserhahn ganz heiß gedreht, dann im Wasserkocher gekocht und dann in den Topf um damit Nudeln zu garen. Verbraucht das (auf heißes Wasser warten, Strom für Wasserkocher, weiteres Erhitzen) mehr Energie als kaltes Wasser direkt im Topf zu erhitzen?
es reicht, wenn Du das Wasser im Wasserkocher kochst, wenn es vorher kalt ist. Wasser kostet auch Geld
auf jeden fall das wasser im wasserkocher erhitzen. denn wenn du es laufen lässt bis es warm wird das kann schon recht lange dauern, bei mir zuhause dauert es fast 5 minuten bis das wasser aus dem hahn heiß ist, mit wasserkocher nur 2 minuten. und da geht wasser verloren... muss dann in der kläranlage aufbereitet werden weil es zu dem abwasser geht. muss ja nicht sein.

Mein Wasser ist in nullkommanix heiß. So gebe ich es dann sofort in den Topf und koche es auf dem Herd.
so machichs auch..
Im Wasserkocher zum Kochen bringen, und dann in den Topf auf die heiße Herdplatte. Geht superschnell.

Der Energieverbrauch ist immer derselbe, nämlich 1000 Kalorien, um 1 L Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen.
Aber im Wasserkocher geht es am schnellsten, und in einem Kochtopf ohne Deckel geht am meisten Energie verloren, sodass du insgesamt mehr verbrauchst.
Beim heißen Wasser aus dem Wasserhahn vergeudest du auch Wasser, bis es endlich heiß genug ist - das wird noch teurer.
Was wichtig ist: Erst wenn das Wasser kocht das Salz reintun, denn das Salz verzögert den Siedevorgang. Und es ist billiger wenn du warmes Wasser aus dem Hahn nimmst.

Energieeffizienter ist bestimmt vorher Geheiztes Wasser zu benutzen.
dermischaa am 31. März 2008 22:54 Dann mach ich das ab jetzt immer und hab ein gutes (besseres) Gewissen

Wegen ökologischen Gründen, ist dies überhaupt nicht relevant.

der wasserkocher zieht auch ganz schöb saft, koche das kaltewasser auf der platte und nutze die restwärme
Generell ist die dezentrale Energienutzung natürlich effizienter. Solange die gleiche Versorgung benutzt wird. Also wenn eine Gasheizung dein Warmwasser erzeugt ist es natürlich effizienter Wasser auf einem Gasherd zu erhitzen, da Du hier nicht die Leitungen im Haus mit erhitzt. Wenn eure Warmwasserbereitung aber auf Solarkollektoren beruht und ihr einen Elektroherd habt, sieht das ganze schon ungünstiger aus. Es gibt bei all diesen Betrachtungen ein ganz großes ABER, denn der allergrößte Teil der Energie im Haushalt wird nicht durch Warmwasserbereitung, und schon gar nicht durch Warmwasserbereitung fürs Kochen verbraucht, sondern durch die Heizung. Wenn Du also wirklich was für die Umwelt tun willst, sorge dafür, dass Dein Haus oder Deine Wohnung wirklich gut wärmegedämmt ist! Denn ca. 80 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung, 10 Prozent auf Warmwasserbereitung, und nur 10 Prozent auf jeden anderen Verbrauch. Also Licht,Kochen,Standby deiner Geräte, usw..
Es ist energieeffizienter Wasser im Wasserkocher zu erhitzen, da die Heizspirale die Wärme direkt an das Wasser abgibt. Beleg: http://www.nest-wob.de/downloads/Energie/Energiespartipps%20schoenau.pdf Die Angabe steht oben auf Seite 29.
Dauert das nicht wesentlich länger?
nein, unwesentlich. Überleg mal, wieviel Wasser dir sonst verloren geht
Aber insgesamt spart das Vorkochen schon, ja? Hab nen 1500 Watt Wasserkocher, für nen Liter braucht der ca. 1 Minute
ja, das Vorkochen spart Energie