Frage von muffin19, 67

was ist eine unvernehmliche Kündigung?

Antwort
von DerHans, 32

Eine "einvernehmliche" Kündigung wirst du der Arbeitsagentur erklären müssen. Das heißt eigentlich nichts anderes, wie ein Aufhebungsvertrag.

Antwort
von anitari, 31

Eine Kündigung die nicht vernommen wird.

Antwort
von Herb3472, 46

Eine "unvernehmliche" Küdigung gibt es nicht. Es gibt nur einr einvernehmliche Kündigung, d.h. dass beide Parteien mit der Kündigung einverstanden sind und im Einvernehmen voneinander scheiden.

Kommentar von Familiengerd ,

Es gibt weder eine "unvernehmliche Kündigung" - was offensichtlich ein Tippfehler war -, noch eine "einvernehmliche Kündigung", sondern nur eine Kündigung (von Seiten des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers) oder - wenn es "einvernehmlich" sein soll - einen Aufhebungsvertrag.

Eine Kündigung ist immer einseitig (als empfangsbedürftige Willenserklärung)!


Kommentar von Herb3472 ,

Du hast natürlich juristisch gesehen Recht. Trotzdem wird im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff "einvernehmliche Kündigung" verwendet und in der Regel zumindest außerhalb von gutefrage.net auch verstanden, was damit gemeint ist.

Kommentar von Familiengerd ,

Trotzdem wird im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff "einvernehmliche Kündigung" verwendet und in der Regel zumindest außerhalb von gutefrage.net auch verstanden, was damit gemeint ist.

Das ist falsch - wenn es auch für die Praxis keine Rolle spielt.

 Eine "einvernehmliche Kündigung" gibt es auch nicht im allgemeinen Sprachgebrauch - da spricht man dann von einer "einvernehmlichen Trennung" oder Ähnlichem (und damit wäre dann wahrscheinlich ein Aufhebungsvertrag gemeint).

Du hast natürlich juristisch gesehen Recht.

 Nicht nur juristisch!

Kommentar von Herb3472 ,

Sorry, lieber Familiengerd, bei uns in Österreich ist die Redewendung "einvernehmliche Kündigung" durchaus üblich. Die Begriffe "einvernehmliche Auflösung" oder "einvernehmliche Trennung" werden bei uns im Volksmund nicht verwendet, sondern nur dann eingesetzt, wenn es um die juristische Fixierung der Auflösung eines Dienstverhältnisses geht.

Kommentar von Familiengerd ,

Okay, Österreich ... Ich beneide euch um eure Landschaft, die Berge und vieles Andere mehr (ach, Bregenz, Hohenems, Vorarlberg, der Bregenzer Wald - jetzt bin ich nostalgisch "bedient" für den Rest der Nacht!)!

Irgendwie geht man auf dieser Seite (ein deutscher Betreiber) "automatisch" immer von deutschen Verhältnissen aus; wenn die Seite ".de" statt ".net" wäre, dann wäre es auch klar, und es gäbe nicht diese häufigen Missverständnisse mit österreichischen oder schweizerischen Antwortenden.

Kommentar von Herb3472 ,

Gibt nix zu beneiden, ist ja bei Euch in de in vielen Gegenden auch sehr schön! Vorarlberg ist von mir auch ein ganzes Stück weit entfernt - bin im südöstlichsten Zipfel Österreichs nahe der slowenisch - ungarischen Grenze zu Hause (Weingegend)

Antwort
von nextreme, 27

Eine nur von einer Seite gewollte.

Kommentar von anitari ,

Kündigungen sind immer nur von einer Seite gewollt. Stichwort einseitige Willenserklärung.

Kommentar von nextreme ,

Hmmm, Stimmt. Unvernehmlich kann auch still und heimlich bedeuten. Vielleicht nach Mafiaart? 

Antwort
von bert1980, 32

Du meinst wohl eine einvernehmliche ? Das bedeutet das beide Parteien mit der Kündigung einverstanden sind.


Kommentar von Familiengerd ,

Das bedeutet das beide Parteien mit der Kündigung einverstanden sind.

Das gibt es nicht!

Kommentar von bert1980 ,

Dann nennen wir es "einvernehmliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses". Umgangssprachlich ist das selbe gemeint.

Kommentar von Familiengerd ,

Dann nennen wir es "einvernehmliche Aufhebung des Arbeitsverhältnisses".

Das passt; damit ist dann aber auch keine Kündigung mehr gemeint, denn die "einvernehmliche Kündigung" gibt es - anders als von Dir behauptet - umgangssprachlich nicht (rechtlich schon einmal gar nicht).

Die Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, ob sie dem Empfänger nun passt oder nicht; die Aufhebung oder Auflösung eines Arbeitsverhältnisses ist überhaupt nur einvernehmlich möglich.

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