Banken Wertpapiere

Eine Inhaberschuldverschreibung ist eine Sonderform einer Schuldverschreibung bei der der Inhaber auf der Urkunde nicht namentlich erwähnt wird; sprich, wer die Schuldverschreibung besitzt ist somit praktisch auch der Gläubiger.
Inhaberschuldverschreibung sagt nichts über die Art der "Schuld" aus. Es sagt lediglich aus, dass der Gläubiger (also der der die Rechte aus der "Schuld" hat) sich nicht ausweisen muß sondern das Papier als solches als Berechtigung ausreicht.
Wenn Du also eine Inhaberschuldverschreibung über 100.000 $ findest dann kannst Du zu dem Gläubiger z.B. die amerikanische Notenbank gehen und Dir entsprechend den Bedingungen des Papieres das Geld auszahlen lassen.
Die amerikanische Notenbank kann in diesem Fall zahlen und ist von der Schuld frei.
Du hast natürlich eine Fundunterschlagung gemacht und der rechtmäßige Besitzer kann Dich verklagen - aber das ist eine andere Geschichte.
Der Schuldner haftet für die Rückzahlung, also solange er solvent ist. Im Gegensatz zu Pfandbriefen oder Staatsanleihen ist die Beurteilung der Bonität des Ausstellers (Schuldners)wichtiger.