Frage von SonoPazzo, 82

was ist eine freiwillige Krankenversicherun bei der AOK?

Ich weis das es Gesetzliche und Private Krankenversicherung gibt....

was zum teufel ist freiwillige???

Antwort
von DerHans, 12

Bei der gesetzlichen Krankenkasse unterscheidet man zwischen Pflichtmitglieder und freiwilligen Mitgliedern.

FreiwilligesMitglied wird man, wenn man als vorher selbst versichertes Mitglied die Erwerbstätigkeit aufgibt, oder wenn man die Bedingen der Pflichtversicherung der Rentner nicht erfüllt.

Der Unterschied besteht darin, dass freiwillige Mitglieder ihren Beitrag vom GESAMTEN Einkommen entrichten müssen. Also auch Kapitalerträge und aus Vermietung und Verpachtung zählen dazu

Antwort
von Rolf42, 30

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Pflichtversicherung und die freiwillige Versicherung.

Bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze ist man als Arbeitnehmer pflichtversichert, über dieser Grenze oder z.B. als Selbständiger kann man sich freiwillig versichern.

Kommentar von SonoPazzo ,

ich bin grad mal bald azubi..

Kommentar von Rolf42 ,

Damit dürfte für dich nur die Pflichtversicherung infrage kommen.

Was die AOK da macht, weiß ich nicht, ich bin bei der www.big-direkt.de versichert.

Antwort
von Peter42, 28

ab einem gewissen Jahreseinkommen (wird ständig angepasst) hat man die Wahl, ob man sich privat krankenversichert (bei einem entsprechenden Versicherungsunternehmen), oder ob man "freiwillig" in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt. Beides hat seine Vor- und Nachteile - aber diejenigen, die sich für die Variante "gesetzliche Krankenversicherung" entschieden haben, sind dort eben die "freiwilligen".

Kommentar von SonoPazzo ,

ich fange aber erst im september meine erste ausbildung an und bekomme so ein brief als hätte ich das selber beantragt..

Kommentar von Peter42 ,

guckst du z.B. hier https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Krankenversicherung

das ist einer der Fälle, wo sie auch greift - eine Versicherung vorher (z.B. über die Eltern) ist weggefallen, dann muss da eine "andere" her.

Antwort
von SupraX, 32

Als Beamter, Selbständiger oder Arbeitnehmer dessen Einkommen die Einkommensgrenze überschreitet unterliegt man nicht (mehr) der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Man kann sich dann privat versichern. Oder eben freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung werden.

Hauptunterschied ist, man trägt die Beiträge dann in der Regel komplett alleine. Unter Umständen bekommt man vom Arbeitgeber einen Zuschuss.

Sinnvoll ist das zum Beispiel dann, wenn die Beiträge für eine private KV zu teuer sind (man steigt zu alt ein oder möchte seine mehrköpfige Familie umfassend versichern) oder man überhaupt nicht erst angenommen wird (wegen Vorerkrankungen oder zu hohem Risiko).

Die verlockenden Einstiegsangebote der privaten Krankenkassen hat schon so manchem im Alter das Genick gebrochen. Auch wenn es in jungen Jahren oft nicht so aussieht, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben kann sich langfristig durchaus lohnen.

Kommentar von SonoPazzo ,

und wo ist der sinn wenn ich so ein brief bekomme als jegendlicher der am 1 september ausbildung anfängt?????  

ich gehöre wohl kaum zu denn selbständigen

Kommentar von SupraX ,

Welchen Brief meinst du genau?

Du warst bisher sicher in der Familienversicherung bei deinen Eltern mitversichert. Jetzt als Azubi versicherst du dich selbst.

Kommentar von SonoPazzo ,

ja. aber warum steht da freiwillige Krankenversicherung?

Kommentar von kevin1905 ,

§ 188 Abs. 4 SGB V.

Schulische oder betriebliche Ausbildung?

Wie alt?

Wie sind Eltern versichert?

Kommentar von SonoPazzo ,

Duale ausbildung :P 
19 Jahre und eltern sind gesetzlich versichert

Kommentar von DerHans ,

Auch eine duale Ausbildung ist grundsätzlich pflichtversichert.

Antwort
von Daleduc, 42

Wenn du zB "nichts" machst, nicht arbeitest, nicht arbeitslos gemeldet bist usw dann kannst du ca 150€ freiwillig jeden Monat zahlen, um weiterhin versichert zu bleiben.

Kommentar von kevin1905 ,

dann kannst du ca 150€ freiwillig jeden Monat zahlen

"Dann musst du ca. 170€ kraft Gestzes jeden Monat zahlen"

Antwort
von soissesPDF, 10

Das braucht Dich als Azubi noch nicht tangieren.
Es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze, ab der ist man nicht mehr verpflichtet gesetzlich versichert zu bleiben.
Dann könnte man freiwillig bei der KV bleiben oder in die private Versicherung wechseln.

Kommentar von Apolon ,

Heute sind ja viele Versicherungstrolle am Werk!

Es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze, ab der ist man nicht mehr verpflichtet gesetzlich versichert zu bleiben.

Völliger Unsinn!  Angestellte können sich nur dann versichern, wenn ihre Brutto-Einkünfte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen.  Nach der Beitragsbemessungsgrenze wird lediglich der Höchstbetrag in der GKV berechnet.

Allerdings frage ich mich was dieser Kommentar bezüglich eines Auszubildenden / Lehrling für einen Sinn hat. Oder glaubst du wirklich, dass dieser im ersten Lehrjahr ein mtl. Brutto-Einkommen von über 4.687,50 € bekommt.

Antwort
von kevin1905, 8

§ 6 SGB V.

Antwort
von bodyguardOO7, 20

Die ausführliche Antwort findest Du hier.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Krankenversicherung

Antwort
von Kurpfalz67, 19

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