Himmelsgucker am 07.11.2009 um 8:45 Uhr
Der GAU ist schon der größte anzunehmende Unfall, oder doch nicht, weil es ja noch den super größten anzunehmenden Unfall gibt?

Als Super-GAU wird ein Unfall bezeichnet, bei dem stärkere Belastungen auftreten, als beim schlimmsten Störfall, für den die Anlage noch ausgelegt wurde.
Mit „Super“ wird angedeutet, dass die Folgen des GAU übertroffen werden. Dabei wird die Vorsilbe super- in der ursprünglichen lateinischen Bedeutung ‚über‘, ‚darüber hinaus‘ verwendet. Ein synonymer Begriff ist die etwas umständlichere Umschreibung Auslegungsüberschreitender Störfall.
Eine Bedingung für die Genehmigung von kerntechnischen Anlagen ist der Nachweis, dass selbst im Falle des größten anzunehmenden Unfalls (GAU) kein radioaktives Material der Anlage an die Umwelt abgegeben wird. Bei einer Freisetzung von Radioaktivität jenseits der gesetzlich festgelegten Grenzwerte ist daher nach Definition der Rahmen des GAU überschritten und der Super-GAU eingetreten. Streng genommen erfüllt ein Unfall ab der INES-Stufe 5 diese Bedingung. Es ist jedoch üblich, erst schwere und katastrophale Unfälle mit Super-GAU zu bezeichnen (INES 6 und INES 7). Bekanntestes Beispiel für einen Super-GAU ist die Katastrophe von Tschernobyl.

Es ist einfach die Steigerungsform von Gau: http://de.wikipedia.org/wiki/Auslegungsst%C3%B6rfall
tschernobyl war ein super gau aber ganz genau kann ichs net sagen