Was ist ein "Stroußer"?

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2 Antworten

Der Straußer ist ein Wirt in einer Straußwirtschaft. Straußwirtschaften findet man in fast allen Weinbaugebieten Deutschlands. Der Name kommt daher, dass zum Zeichen, dass der Gastbetrieb geöffnet hat, ein Strauß mit bunten Bändern über die Tür gehängt wird.

"Eine Straußwirtschaft ist ein in Deutschland (speziell in der Pfalz, Rheinhessen und im Rheingau) von Winzern und Weinbauern saisonal geöffneter Gastbetrieb, in dem die Erzeuger zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten Wein direkt vermarkten. Regional sind folgende Begriffe für diese Gastronomieform in Deutschland verbreitete: Straußenwirtschaft (im Rheinland und in Rheinhessen), Besenwirtschaft, Besenschänke oder kurz Besen (in Württemberg), Kranzwirtschaft (in Baden), Rädle und Rädlewirtschaft (in der Bodenseeregion) sowie Hecken-, Häckerwirtschaft oder Maienwirtschaft (in Franken). In Österreich werden für ähnliche Gastronomieformen die Begriffe Buschenschank oder Buschenschenke sowie Leutgebschank, in der Schweiz die Begriffe Besenwirtschaft, Besenbeiz oder auch Buschenschenke verwandt. (…)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Straußwirtschaft

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Kommentar von Volens
28.04.2016, 12:24

Meist sind die "Besen" ja nur einmal oder wenige Male im Jahr gestattet. In den einschlägigen Jahreszeiten muss man sich dann immer von Besen zu Besen durchschlagen, bzw. von Strauß zu Strauß. Manchmal ist das ja sogar im Wohnzimmer, das sind die gemütlichsten. Denn bei den größeren Besen - draußen im Garten und mit Bedachung - spielt doch schon eine Menge Kommerz mit.

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