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was ist ein pappenheimer

gefragt von panarillo am 29.03.2007 um 17:27 Uhr

mensch oder sowas

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panarillo x 1

anonym
beantwortet von occident am 29. März 2007 17:32
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Die Redewendung -... meine Pappenheimer- ging hervor aus der Wallenstein-Triologie von Friedrich Schiller. Hier äußert Wallenstein sich anerkennend gegenüber seinen Pappenheimern (Regiment von Gottfried H. Pappenheim) mit dem Auspruch: -Ich kenne meine Pappenheimer-. Er lobt mit diesem Ausspruch ihre Treue und ihren Mut. Heute meinen wir eher das Gegenteil bei der Bezeichnung -Pappenheimer-. Wir titulieren so einen Menschen, dessen Schwächen wir meinen genau zu kennen und wissen was wir von ihm erwarten können. Quelle: blueprints.de


holzloewe
beantwortet von holzloewe am 29. März 2007 17:38
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Die Pappenheimer sind ein altes Adelsgeschlecht. Bekannt geworden sind sie durch Friedrich Schillers "Wallenstein". Die Pappenheimer sind keine Erfindung von Schiller sondern er beruft sich auf eine Begebenheit aus dem 30-jährigen Krieg.

Genaueres auf: www.wikepedia.ded


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 29. März 2007 17:35
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a) ein Bewohner Pappenheims - die Stadt gibt es wirklich! b) ein Mitglied eines kaiserlichen Reiterregiments unter dem Befehl von Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim im 30jährigen Krieg.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 29. März 2007 17:48
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Hier auf die Schnelle für alle Interessierten der entsprechende Text aus der Wiki: Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim war ein für seine Zeit äußerst gebildeter Mensch. Er galt zwar als impulsiv, doch zugleich auch als furchtlos und zuverlässig. Seine Charakterzüge ließen sich leicht mit dem Selbstverständnis der Kürassiere in Einklang bringen.

Die Entschlossenheit seiner Reitertruppen wurde redensartlich festgehalten: „Ich kenne meine Pappenheimer!“ Dieser Ausspruch war ursprünglich positiv gemeint. Einer vom Regiment Pappenheimer zu sein, stand damals für unbedingten Mut, Treue und Tapferkeit. Heute ist die Bezeichnung „Pappenheimer“ eher mit der augenzwinkernden Einsicht in menschliche Unzulänglichkeiten verbunden.

Friedrich Schiller verwendete diesen Satz abgewandelt in seinem Drama „Wallensteins Tod“. Er lässt den Feldherrn Wallenstein sagen: „Daran erkenn' ich meine Pappenheimer.“ Wallenstein sagt dies zu einer Delegation der Pappenheimer Kürassiere, die ihn darüber befragen, ob das im Heer umgehende Gerücht über Verhandlungen mit dem schwedischen Kriegsgegner der Wahrheit entspricht.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 29. März 2007 20:24

Warum Daumen runter - die Antwort stimmt und erspart allen interessierten das selber-Nachschauen!!


krucker
beantwortet von krucker am 29. März 2007 18:19
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Pappenheim ist ein Örtchen im Altmühltal bei Eichstätt nördlich von Donauwörth.

Kommentar von C8fa8e7e3918dd09ebe0b6520e8e0550smallkrucker am 29. März 2007 21:54

Wer macht sich da einen Spaß mit 'Daumen runter'? Sind's die Pappenheimer bei GF, deren schönes mittelalterliches Städtchen mit Stadtmauer und Fachwerkhäusern ich nicht genügend gelobt habe?


anonym
beantwortet von silberling am 29. März 2007 17:53
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zu DDR Zeiten Gab es einen Ort im Thüringer Wald der hieß pappenheim ist jetzt eingemeindet und heißt nun Kleinschmalkalden


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