Frage von jan0510, 168

Was ist ein normaler Mensch?

Man hört oft "Der Typ ist nicht normal" oder "Ich bin eher normal".

Oft werden Menschen mit Einschränkungen, ob geistig oder körperlich, nicht als "normal" gesehen. Auch Menschen mit Neigung zum selben Geschlecht sind für viele nicht "normal".

Was ist denn ein normaler Mensch? Und wer hat dieses Bild eines normalen Menschen erschaffen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EinNarr, 34

Normal, dass leitet sich aus dem Wort ab, ist der oder das, was der Norm entspricht.

Nun kann man natürlich anfangen darüber zu diskutieren, was die Norm schlussendlich sein soll. Im Prinzip beschreibt diese erst einmal nur "das Übliche" oder "das allgemein anerkannte" und ist damit ein sehr dehnbarer Begriff.

Was als "üblich" empfunden wird, ist zum Großteil eine subjektive Wahrnehmung und ist abhängig von dem Umfeld, in dem man sich bewegt. Zu erkennen ist das in Aussagen wie "Bei uns ist das üblich.". Was normal ist und was nicht, unterliegt dementsprechend einer enormen Varianz. Als Beispiels könnte man folgendes anführen:

"Am Abend mit der Familie ein Brettspiel spielen ist normal."

Wenn ich mich in einem sozialen Umfeld befinde, in dem dies üblich ist, also alle dieser Handlung nachgehen und sie allgemein, also in dieser Familie, anerkannt ist, dann wäre sie normal - normal innerhalb diese soziale Gruppierung respektive Familie.

Nun ist das ein sehr kleiner Rahmen, allerdings lässt er sich prinzipiell beliebig vergrößern - auf das gesamte soziale Umfeld, auf eine Stadt, auf einen Landabschnitt, auf ein ganzes Land, auf einen ganzen Kulturkreis und auch global. 

Desto weiter man den Rahmen streckt, desto schwerer wird es, aufgrund der Vielzahl an Haltung, eine Norm abzustecken. Als Faustregel kann man sich jedoch an der einfachen Verteilung orientieren. Nehmen wir dafür das Beispiel mit der Behinderung von dir.

Laut dem Statistischem Bundesamt (Quelle: Unten) sind, stand 2015, in Deutschland rund 13% der Menschen anerkannt behindert. Damit wären, als simple Gegenrechnung, 87% der Bevölkerung ohne eine anerkannte Behinderung - sie bilden eine klare Mehrheit. Anhand dieser Zahlen lässt sich ableiten, dass es nicht üblich ist eine anerkannte Behinderung zu haben. 

Eine Behinderung wäre in dem Falle nicht die Norm, ergo nicht normal auf Landesebene.

Damit kommt aber auch der entscheidende Faktor - die negative Besetzung des "Anormalen". Nur weil etwas von der Norm abweicht, muss es prinzipiell nicht negativ besetzt oder sogar stigmatisiert werden. Eine Behinderung ist per se erst einmal nichts Positives, jedoch muss der Betroffene, aufgrund dieser "Annormalität" nicht als ein Mensch zweiter Klasse behandelt werden. Die Aussage dahinter ist recht schlicht - "Anormal sein", sollte keine Grundlage bilden für wahllose Verurteilungen und erst recht kein Nährboden sein für Ausgrenzung und Ressentiments.

Weiterhin ist jeder von uns, in bestimmten Punkten, "Anormal". Nicht jeder handelt, denkt, fühlt, empfindet et cetera wie es übliche ist - also wie die Mehrheit. Es gibt bei jedem Abweichungen, nur sind sie manchmal nicht so schnell auszumachen oder sind "allgemein anerkannt" und fallen damit nicht mehr ins Gewicht respektive gar nicht erst auf. Weiterhin muss man, desto größer man den Rahmen fasst, auch "die Frage" allgemeiner stellen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Ein Beispiel:

Eine bestimmte Musikgruppe zu hören, wäre nahezu immer "Anormal", da es meines Wissens keine Band gibt, die von der Mehrheit - also über 50% der Bevölkerung - gehört wird. Für den Rahmen ist der "die Frage" also zu konkret. Musik zu hören hingegen wäre allerdings die Norm und auch Musik zu hören, die nicht die absolute Mehrheit der Bevölkerung hört, wäre die Norm - man muss also die Frage "Ist XY normal?" insofern anpassen, als das die Frage mit der größere des Rahmens, auch "mitwachsen" beziehungsweise gröber gefasst werden muss.

Was normal ist und was nicht, ändert sich jedoch mit der Zeit immer wieder. Die Gesellschaft verändert sich, das soziale Umfeld auch. Im Prinzip ist die Norm aber erst einmal, streng nach Definition, einfach das, was eine Mehrheit bildet.

Liebe Grüße.

Antwort
von Dahika, 21

Das ist ein in jeder HInsicht durchschnittlicher Mensch. Einstein war nicht normal, Angelina Jolile ist nicht normal, Robert de Niro ist nicht normal. Sie alle haben Begabungen, die sie über den Durchschnitt heben. Andere sind unterdurchschnittlich. Ich bin nicht normal, wenn ich einen Marathon laufen müsste. Ich würde nach 500 m zusammenbrechen.

Normal wird allerdings allgemeinsprachlich oft als "gesund" angesehen und "nicht normal" als abartig oder krank. Es liegt eine Wertung darin. Aber eigentlich ist das Blödsinn. Denn dann muss man immer die Frage stellen: wer bestimmt die Norm? Früher oder heute auch noch in vielen Ländern galten/gelten Homosexuelle als nicht normal.  Aber das ist Quatsch.

Kommentar von EstherNele ,

Danke, dass du noch mal den Aspekt der Wertung mit erwähnt hast. Der wurde von den meisten irgendwie vergessen.

Wir nutzen den Begriff von Normalität, um zu bewerten. Und da fängt der Blödsinn an.

Antwort
von EstherNele, 22

Soziale Normen (gesellschaftliche Normen) sind konkrete Vorschriften, die das Sozialverhalten betreffen.
Sie definieren mögliche Handlungsformen in einer sozialen Situation.
Sie unterliegen immer dem sozialen Wandel, sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und sind daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das
Verhalten von Individuen.
Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert (siehe auch Tabu).
Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftge-mäßer Gewissensprüfung von Handlungen (siehe Moral, Ethik). 

Der wichtigste Teil in dieser Definition ist für mich der Satz:
"Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das
Verhalten von Individuen. "

Allerdings schein "Norm" inzwischen ein viel missbrauchter Begriff für Mehrheiten zu sein, die ihre Sicht zu einer Sache, ihre Art zu leben, und und und  für die einzig richtige halten. Alle, die anders agieren oder leben, sind außerhalb der Norm, also nicht normal.

Inzwischen ist der Begriff "normal" - also einer  Norm entsprechend (wenn es denn eine gibt) - ja auf alle Lebensbereiche ausgedehnt worden. Leider ...

Wenn ich mir das Haar grün färben, meinen Weihnachtsbaum an die Decke hängen und mein Auto kariert lackieren würde, dann hätte ich ganz schnell den Ruf weg, nicht normal zu sein.

Lt. Definition sind aber solche individuellen Eigenheiten vom Begriff "soziale Norm" gar nicht erfasst, denn letztendlich ist meine Haarfarbe der "Gesellschaft herzlich egal - es geht um mein Verhalten, nicht um meine Äußerlichkeiten.

Wenn ich sexuell auf das eigene Geschlecht orientiert bin oder gern mehr als eine andere Person beim Sex dabei hätte - dann bin ich ebenfalls nicht normal - so die gängige Auffassung. Wieso aber sollte denn für die Gesellschaft von Belang sein, mit wem ich ins Bett gehe?

Das zieht sich so durch unser Leben, dass wir schneller, als uns lieb ist, irgendwo das Prädikat "nicht normal" verpasst bekommen.

Für meine Eltern war nicht normal, dass ihre Tochter Elektronik studiert hat.
Sie haben sich ja fast noch dafür entschuldigt, dass aus mir nichts Vernünftiges geworden ist.

Die nächsten fanden es total unnormal, dass ich keine Riesenfete wollte zu meinem 50. Geburtstag, auch kein Wellnesswochenende, sondern statt dessen zum Offroader-fahren in einem alten Tagebau in der Lausitz war. mit mächtig viel Spaß.

Fleischesser bezeichnen Vegetarier als unnormal (umgekehrt ebenso), Anhänger eines autoritären Erziehungsstils halten Waldorff-Kuschelpädagogen für nicht normal ...

Jeder, der meint, seine Meinung sei die einzig richtige und der vielleicht noch die gleich denkende Mehrheit als Verstärkung hat, der bezeichnet anders denkende als nicht normal. Weil es seiner Meinung angeblich mehr Gewicht gibt ...

Du siehst -  es gibt keinen "normalen" Menschen, es sei denn, wir meinen den statistischen Durchschnitt. Und das würde einen blassen, langweiligen, unauffälligen Typen wirklich ohne jedes Anzeichen von Individualität geben.

Das zu sein - das würde vermutlich niemand wollen.

Ich wäre dafür, dass man den Mitmenschen daran wertet, wie er im gesellschaftlichen Miteinander (dort, wo es gesellschaftliche Regeln gibt) klarkommt und alle anderen individuellen Verrücktheiten, welche nur mich betreffen, bleiben bei dieser Wertung außen vor.

Was deine Frage nach "nicht normal" bei Menschen mit Behinderung angeht, finde ich diese Bewertung ganz schlimm.

Was ist normal bei IQ und Fähigkeiten? Wenn ich den Durchschnitt als Maßstab nehme, dann wären nämlich auch alle weniger gebildeten  Menschen nicht normal. Allerdings würde das auch für Hochintelligente gelten.

Du siehst - da trifft man schon auf den nächsten Widerspruch, wenn man den normalen Menschen definieren will.

Ich hoffe, dass ich nicht mehr erleben muss, dass die Annäherung an eine Norm für den Menschen verpflichtend wird - und ich meine nicht , dass ich mich nicht an Regeln halte, das tue ich ja heute schon.

Kommentar von Dahika ,

Gut geschrieben. LOL. Die 75 j. Mutter meiner Freundin ist nicht normal. Sie betreibt als Hobby das Fallschirmspringen. Den Sport hat sie mit 73 angefangen. Wenn ich unten stehe und gucke, wie sie springt, denke ich schaudernd: "Die ist doch nicht mehr normal." Aber Spaß hat sie.

Kommentar von EstherNele ,

Okay ... warum nicht?  Andere machen mit 60 ihren Flugschein. Oder lernen tauchen. Warum soll ich denn diese Dinge nicht machen, wenn ich altersmäßig noch dazu in der Lage bin?

Weil die Mehrzahl der anderen es auch nicht tut? Schlechtes Argument. Weil die meisten eh NIE springen würden, weil sie zu feige sind?

Eigentlich hat doch auch das, was du beschreibst, nichts mit gesellschaftlichen Normen, also dem Umgang der Leute miteinander in der Gesellschaft, zu tun.

Warum nennt niemand einen Rot-Fahrer oder Temporaser "nicht normal"? Diese Leute halten sich doch nachweislich nicht an gesellschaftliche Normen, nämlich an Verkehrsregeln.

Denn das sind soziale Normen. Für mich allein in der Pampa, da brauche ich keine Verkehrsregeln. Und hätten wir sie nicht, würde in der Stadt jeder fahren, wie er will. Sie sind also für die "Gesellschaft " gemacht und eigentlich verbindlich. Verstoß dagegen gilt oft genug als Kavaliersdelikt.

Aber die fallschirmspringende Oma - da haben wir ganz schnell eine Schublade parat.

Woran man wieder sieht, dass die Diskussion um den normalen Menschen irgendwie ins Absurde geht.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 8

Für die Gesellschaft ist jemand, der "unauffällig" ist, "normal".. sozusagen der deutsche Michel. Mal ein typischer "normaler Mensch" wie ich ihn oft erlebe.

Der deutsche Michel der Jahres 2016 hört etwa Mainstream-Musik nur damit er sagen kann "er hört das" ohne die Musik im Grunde seines Herzens zu mögen geschweige denn zu kapieren. Dazu bemüht er sich optisch um ein unauffälliges "sportliches" Erscheinungsbild mit Jeans & T-Shirt sowie Turnschuhen und trägt stets natürlich ganz günstige Klamotten, hat keine eigene Meinung & dockt sich immer irgendwo an was ihm mehrheitsfähig scheint und plappert auch im Bezug auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Ethik nur das nach, was er im Privatfernsehen oder in einer Lesezirkel-Lektüre vom Arztwartezimmer aufschnappt... Er hat keinerlei Fachwissen & auch keine eigene Meinung. 

Das was die Mehrheit denkt, findet er, wird schon stimmen. Eigene Gedanken macht er sich keine. Dazu ist er viel zu bequem.

Er fährt im Sommer jährlich in den Süden an überfüllte Strände um peinliche Facebookfotos zu schießen die er bedachtlos öffentlich für jedermann einsehbar postet (er weiß schließlich nicht, wie man die Privatsphäre einstellt^^), teilt bei Facebook ohnehin jeden Mist & kommentiert alles -------> als krassen Kontrast zu seinem Streben um einen dezenten Auftritt ;) Da liegt er fett & träge am Strand und schaut lüstern den Mädels hinterher ehe er seine Frau mit einem zuckersüßen Softeis & einem "Malle sehen und sterben"-Shirt wieder antänzeln sieht... 

Zurück in Deutschland wohnt er in einer Mietwohnung mit drei Zimmern im Hochhaus in der Stadt. Er hätte schon immer gern ein Haus auf'm Land, aber er kann sich nie aufraffen dazu, weil die anderen ja reden könnten & denken "er sei reich".. obwohl er im Herzen davon jede Nacht träumt. Außerdem ist es ihm zu teuer & es kann ja über Nacht seine Firma pleitegehen in der er täglich arbeitet... kurzum er denkt sehr pessimistisch. Er hasst sein Leben, weil er keinen seiner Träume verwirklichen konnte -------> aber er ist zu faul dazu, was zu ändern.. und hat Angst vor den anderen, die schimpfen könnten. Sowas wie Humor ist ihm fremd & wenn doch, ist es unlustiger Mainstreamhumor über den er lacht, obwohl er nicht weiß um was es dabei geht. Naja, die anderen lachen drüber also muss es ja lustig sein.

Er besitzt etliche Verträge, mit denen er Geld angelegt hat, für drei Zusatzrenten spart obwohl es für seine Gehalts- und Berufsklasse eig. das verkehrte Modell ist (aber die Bank schwätzte es ihm auf & er glaubte es halt, wird schon was dran sein^^).. entweder seit der Ausbildungszeit oder kurz danach.. außerdem quält er sich täglich in einem "vernünftigen" Kompaktwagen (Golf oder Koreaner) zur Arbeit die er eigentlich nicht mag obwohl er viel lieber was Sportlichere hätte^^ er ist ein begnadeter Schimpfer & Theoretiker, der alles besser weiß als "die da oben", traut sich aber nur wenn er mit seinem besten Kumpel ist das auszusprechen.  

Er begegnet im Job den Chefs oder auch privat "den Reichen Menschen" mit geradezu peinlicher Unterwürfigkeit (wie Hausmeister Krause ggü. Herr Makielski nur nicht so lustig), ehe er sich andererseits über Behinderte, Flüchtlinge oder Ausländer echauffiert und/oder die Azubis in der Firma disst, weil "Lehrjahre keine Herrenjahre sind" & er 1980 rum in der Lehrzeit selbst beschimpft wurde und den Frust nie verarbeitete. Insgeheim hasst er sich, aber das würde er nie zugeben. Er hasst auch seinen Job & schimpft jeden Abend drüber, quält sich dann aber wieder um Punkt 5.50 Uhr aus dem Bett & hockt sich in sein Muckefuckauto um zu seiner ungeliebten Arbeit zu fahren, wo er dann seinen Unmut an anderen auslässt.

Nur wenn er allein ist, setzt er seine Maske ab & hört die Rocksongs aus seiner Jugend, wird locker oder lacht auch mal, zeigt Gefühle & träumt von einem Urlaub in den USA, einem Porsche 911 & davon die Golden Gate Bridge zu sehen. 

Aber schnell holt ihn wieder die Realität ein & er resigniert, stumpft immer mehr ab und sagt sich, dass alles nur vernünftig sein muss und man ja nie aus der Reihe tanzen darf. Er lebt nur um zu arbeiten. Und alle, die vllt. "arbeiten um zu leben" sind ihm fremd bzw. über sie mokiert er sich -------> aber das nur, weil er selber gern so wäre sich aber nicht traut, seine Träume zu l(i)eben.

Das Traurige ist --------> die meisten kennen ihr Verhalten & die dadurch entstehenden Komplexe ganz genau & finden es selbst schlimm bzw. mögen sich selber nicht (deswegen schimpfen sie auf andere) -------> sie haben mMn aber zu wenig Mut was zu ändern.. sorry aber ich finde, die Deutschen achten viel zu streng auf das was ihr Umfeld sagen könnte bzw. dass die anderen ja "reden" könnten.. liegt also indirekt an der Mentalität bzw. an der Angst, vor der "Gesellschaft" negativ zu wirken getreu dem Motto "MAN macht es ja so".. sorry, aber das ist Unsinn.

Andere Ebene: Man argumentiert nach dem Motto "mein Haus, mein Kombiwagen, meine Frau die arbeiten geht & top aussieht, meine beiden Kinder die Abi machen, mein Hund, mein Boot, meine Nachbarn die ich anlache, ehe ich zuhause wieder schimpfe & als kulturelles Highlight des Jahres mein oberspießiger Urlaub am Strand von Malaga mit 2000 anderen Deutschen am Strand plus Bildzeitung in der Hand" ;) Jap, so werden teutonische Träume wahr ;) So debil das auch klingt.. oft isses doch so --------> sorry, ich amüsiere mich immer drüber! Und DAS ist für die Gesellschaft leider offenbar auch normal.

Aber das ist mMn nicht empfehlenswert -----------> Charakter hat man, wenn man sich traut sich selbst zu zeigen & nicht im Sog der Masse unterzugehen, so sehe ich das zumindest :)

Antwort
von Dekukind1, 38

"Normal" ist für eine Person das , was sie gewohnt ist. Neue Sachen können daher als "nicht normal" bezeichnet werden. Leute die es z. B. nicht gewohnt sind , Umgang mit körperlich oder geistig eingeschränkten Leuten zu haben , tendieren dazu , solche Dinge zu sagen.

Dies kann sich auf Aussehen sowie Verhalten beziehen , z. B. wenn ein Junge mit blonden Haaren und heller Haut in einem afrikanischen Stamm befindet. Er ist dem Rest nicht gleich und somit "anders" oder eben "nicht normal"

Manchmal ist es nötig , andere Leute darüber zu unterrichten , dass es auch andere Dinge gibt.

LG.

Antwort
von Psychn, 37

Normaler Mensch, ist der sogennante Urmensch.

So würde ich das deuten, man sagt & meinte es umgangssprach nicht so, aber es ist so.

Normal ist es also den ganzen Tag rumzulaufen, Aufagebn zu haben um zu überleben, gesund zu sein durch die Aufgaben die man hat (psychisch - ich habe eine Aufgabe & bin wichtig : Als Frau Kinder erziehen z.b Kinder zeugen, uvieles anderes Als Mann: Jagen, Essen suchen, ..)

Das ist körperlich sowie geistig WIRKLICH gesund, denn die Erde wurde perfekt aufgebaut sodass alles einen Sinn ergibt, im Gleichgewicht ist & zueinander passt.

Das ist gesund.

LG

Kommentar von gottesanbeterin ,

Ich denke, du bringst "normal" und "natürlich" durcheinander. Nicht immer entspricht Natürlichkeit der jeweiligen Norm. Was hierzulande normal erscheint wird anderswo den Menschen komisch und absurd vorkommen.

In der westlichen Welt ist doch das Absurde zur Normaliät geworden und das Natürliche zur Absurdität.

Schau dir doch an, was das Fersehen so zu bieten hat und die Werbeindustrie und das Lebensmittelangebot in den Kaufhäusern und die Damenmode und das Bildungsangebot für unsere Kinder und............!

Kommentar von Psychn ,

Ja natürlich ist dafür ein sehr passendes Wort.

Normal ist das aber für mich eigtl auch, ich finde das normal & natürlich.

Normal kann man natürlich auch anders darstellen, ich glaube ein normal in allen Menschlichen Bereich ist der Urmensch einfach.

Wenn man aber etwas genauer auf ein Bereich eingeht kann man normal auch im hier und jetzt etwas genauer einordnen, was aber SCHWER möglich ist.

Z.b: "Ist es normal homosexuell zu sein?" - geht man von dem Durchschnitt der Menschheit aus (was auch die Normalität bestimmen kann - laut einiger Aussagen), würde man sagen "Nein, es ist nicht normal." - natürlich soll das jetzt nichts gegen Homosexuelle sein. (Es ist nur ein klassisches Beispiel was auch in manchen Religionen als Falsch abgestempelt wird)

Aber man sieht an diesem Bsp das es eigtl nicht einfach zu beantworten ist, weil man homosexuell ist heißt es niht das msn unnormal ist, aber meiner Meinung nach kann man Normalität heututage nicht mehr messen. Man muss einfach schauen, was macht der Durchschnitt.

Was der Durchschnitt macht ist aber nicht immer gut, aber in der heutigen Gesellschaft stellt der Durchschnitt normal da.

Z.b überdurchschnittlich viele Männer schauen Pornos im Internet, was aber zu Errektionsstörungen u.s führen kann, auch Jugendliche. (Somit ist das etwas negatives) - jedoch ist Pornographische Videos gucken somit "normal" erstrecht beim männlichem Geschlecht.

Meine Meinung bleibt daher, Urmensch ist normal & natürlich.

Was normal ist kann man heutzutage anhand vom Durchschnitt feststellen (doch weil es normal ist, ist es nicht gut & KANN SOGAR KRANK machen - manches, also ist es eigtl nicht normal, denn normales macht nicht krank)

Du merkst, bei diesem Thema kann man viel diskutieren.

Antwort
von schilleralina, 45

Ein "normaler " Mensch ist quasi das Norm. Das Mittelding, das was am meißten vorkommt. In Deutschland ist die Durchnittsfrau z.B 1,64m groß.Das heißt alles was etwa in diesem Rahmen liegt nennen wir normal alles was aus der Reihe tanzt unnormal. 

Die mehrheit ist einfach heterosexuell und deshalb ist es für vielenunnormal wenn jemand homosexuell ist.

Kommentar von jan0510 ,

Danke!

Antwort
von NIKL02, 62

Gut Frage

Ein normaler Mensch ist, der relativ harmlos , ohne körperliche und oder geistliche Einschränkungen ist und der beliebt ist, modisch ist und das ist das Hauptmerkmals eines normalen eschnes er ist genau so wie du, denn in deinen Augen bist du normal, doch in anderen Augen kannst du unnormal wirken. 

Ich jogge ich hab dir geholfen 

LG NIKL02 

Kommentar von jan0510 ,

Eine schwer lesbare Antwort, aber danke! :)

Kommentar von NIKL02 ,

OK sry. 

Antwort
von gottesanbeterin, 5

"Normal" ist, was einer bestimmten Norm entspricht.

Die jeweiligen Normen werden an eine bestimmte Gesellschaft / Kultur/ Religion/ Volk / Nation / Familie etc.gebunden.

Sie sind gewachsen und oft unbewusst stark verinnerlich, deshalb auch nicht so einfach "auszurotten", auszumerzen, abzulegen.

Antwort
von Klebzettel, 32

Ein Mensch, der in der Masse von Menschen weder durch Aussehen, Verhalten oder Äuserungen auffällt wird als normal angesehen.

Antwort
von bestratgeber, 49

Ein normaler Mensch ist der Durchschnitt von allen.

Kommentar von jan0510 ,

Diese kurze Antwort ist nicht einmal so schlecht. Danke!

Kommentar von user6363 ,

Kann man auch nicht so sagen, wie du vielleicht aus der Schule weißt, dass Durchschnitt gleich normal ist.

Ich hoffe du verstehst es wie ich es erkläre, ich bin nämlich nicht gut darin.

Zum Beispiel, angenommen, der Durchschnitt ist Abitur, 2 Kinder, kerngesund und Geschieden.

So, zu erst mal, wie berechnet man den Durchschnitt? Wie viel Gewicht hat was? Das ist das erste Problem, das zweite wäre dann, angenommen man ist nicht gesund, man ist krank, gleicht man dann es mit 4 Kindern aus? Oder angenommen, du hast überhaupt keinen Abschluss aber bist verheiratet und hast 3 Kinder. Mathematisch gesehen wärst du immer noch der Durchschnitt, aber gesellschaftlich nicht, daher kann man Durchschnitt nicht so sagen. 

Kommentar von bestratgeber ,

Es geht hier ja nicht um Mathematik. Aber es gibt zum Beispiel weniger Behinderte als nicht Behinderte. Also hat der Durchschnitt eher keine Behinderung.

Antwort
von user6363, 47

Ein normaler Mensch der normgerecht der Gesellschaft handelt und ist.

Sprich, ein Behinderter ist nicht normgerecht (normal) weil er nicht laufen kann. Ich finde das Wort 'normal' auf gesellschaftlicher oder gar auf menschlicher Ebene so verwerflich. 

Antwort
von Kunfilum, 46

Normal wäre ein Mensch, wenn er wie jeder andere wäre. Das ist ein normaler Mensch aber nicht.

Kommentar von gottesanbeterin ,

genau, und damit sind wir alle abnormal, oder so?

Antwort
von Tufotoast, 27

Wir sind eine Gesellschafft.Wir sind "Normal".Wer aber gegen die Geselschafft ist, ist anders als wir.Darum ist er nicht normal.

Kommentar von EstherNele ,

Wer sich das Haar grün färbt, sich ein wenig mehr tätowiert, eher seltene Hobbies hat usw. , gilt auch sehr schnell als nicht normal. Aber er ist Teil der Gesellschaft und nicht gegen sie nur aufgrund seiner individuellen Eigenheiten..

Antwort
von EinfachMomo2016, 20

Normal ist man selber, wenn einen selber was unbekannt ist dann ist es nicht normal.
Das heißt ich lache wenig ein anderer viel, ich frage mich ist der nicht normal warum lacht er so viel, er hingegen fragt sich ist er nicht normal oder warum lacht er nicht.
Hoffe könnte dir helfen :)

Antwort
von nixawissa, 21

Wir sind schon für viele nicht normal weil wir nicht so sind wie der Bétrachter! Für den Islam sind wir schon Ungläubige und nicht normal! Wenn jemand nie Sex hat ist er schon nicht normal! Also - jeder Bäcker lobt seine eigenen Brötchen...... wenn Du merkst was ich meine!

Antwort
von SLS197, 24

Ich glaube das definiert jeder für sich

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Psychologie, 10

Kennst Du einen?

Und wenn ja: willst Du dann noch einer sein?

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