Frage von DBKai, 123

Was ist ein Loser/Verlierer?

Wann ist jemand ein Loser? Was macht einen Loser aus? Kann man helfen, damit er kein Loser bleibt?

Z. B. wenn jemand IMMER bei einem Spiel verliert... kann man ihm das ja beibringen und ihn gut schulen und schon kann er auch gegen ein paar Anfänger gewinnen.... Der, der das Spiel besser beherrscht, kann dem Schwächeren helfen... Umgekehrt geht das nicht..

Ob jemand etwas gut oder gar nicht kann - hängt ja fast immer nur mit der mangelnden Übung zusammen... wenn man es der Person zeigt, WIE sie in dem und dem Bereich besser werden kann und sie da auch gerne besser werden will - wird sie das bestimmt hinkriegen! "Der Schüler hat seinen Meister übertroffen" - kommt dann immer wieder mal vor... Bei mir war es auch so, dass ich früher immer gegen meinen Opa beim "Mühle spielen" verloren habe - doch er hat mir viele Tricks erklärt... beigebracht... und da ich mit vielen Leuten immer mal wieder gespielt habe - auch gegen mich selbst... bin ich besser geworden und später hab ich dann meinen Opa immer in dem Spiel geschlagen... Es hat sich also gedreht...

Und es gibt immer Menschen, die in bestimmten Bereichen einfach mehr drauf haben als ich.. das kann ich sehen... schmecken oder fühlen... das gestehe ich auch ein... und es gibt Menschen, die in bestimmten Bereichen weniger drauf haben als ich... von den einen kann ich noch etwas lernen und den anderen kann ich noch etwas beibringen... Mal so und mal so...

Antwort
von Eatofid, 60

Guter Artikel, dennoch schreibst du um den heissen Brei herum? :-)

Bezieht sich das Wort Loser nun generell auf den Sport oder doch auf die menschlichen Aspekte?

Menschen betiteln anderen oft als Prolet, primitiver Mensch, geschweige denn als Asozialer. Oft liegt das am Selbstwertgefühl sprich an Komplexen derjenigen, welche solche Wörter kund tun.
Natürlich gibt es auch diverse Beispiele, die eventuell teilweise dazu berechtigen, jemanden als Prolet zu bezeichnen.

Wenn ein Arbeitskollege beispielsweise ohne Badeschlapfen in die Gemeinschaftsdusche geht, in eine Wasserlake steigt, in welche andere reinspucken, reinbluten, teilweise rein******....
Wenn man ihn dann fragt ob ihm davor nicht graust, lächelt er nur und meint, dass es doch eh egal sei. Sowas empfinde ich dann als Loser, weil solch ein Verhalten für mich einfach als total entfremdet gilt. Das liegt eben an der Erziehung und ebenso am Charakter der Person an sich.

Ein Loser ist im Grunde genommen jemand, der sich zu nichts überwinden kann. Ich habe beispielsweise lange keinen Sport betrieben, wollte mich jedoch wieder fitter fühlen, also habe ich "kurzerhand" angefangen zu Joggen und diesen Sport beizubehalten. Klar gehört da auch Überwindung dazu.
Wenn ich jedoch dahin vegetiere, sprichwörtlich wie ein "Schwein", dann würde ich mich selbst wohl ebenso als Loser empfinden.

In punkto Sport
Spielte früher sehr lange leistungsorientiert Basketball, später Streetball.
In dem einen Verein waren die alle um einige Jahre älter und die spielten in der Kampfmannschaft und in der Bundesliga in Österreich. Da konnte ich körperlich nicht wirklich mithalten. Bei einem kompletten Baskebtall Spiel wäre ich grocky gewesen, jedes mal. Maximal für das erste Viertel hätte meine Konstituion gereicht. Bei großen Streetball Turnieren jedoch, konnten sie mir nicht das Wasser reichen. Da wird nur auf einen Korb gespielt und in dieser Sportart dreht es sich nicht so um die Kondition oder die körperliche Überlegenheit, sondern um das Können an sich.

Also so betrachtet war ich in einer Sportart ein Loser, obwohl ich andererseits oft als Gewinner vom Platz ging.

Man kann somit behaupten, dass der Schmal zwischen gewinnen und verlieren oft nur ein kleiner ist. :-)

Kommentar von DBKai ,

Welcher heiße Brei? Was hab ich dir zu viel geschrieben? Du kannst dich auch  nur auf die Hauptfrage beziehen - ganz wie du willst! Aber ich erkläre gerne etwas deutlicher, worum es mir geht...

Bezieht sich das Wort Loser nun generell auf den Sport oder doch auf die menschlichen Aspekte?

Ganz allgemein. Jemand, der einfach in sehr vielen Bereichen des Lebens ständig verliert... bei Prüfungen abkackt.. kaum über den Tag kommt... - ein Pechvogel wie Donald Duck z. B.

Menschen betiteln anderen oft als Prolet, primitiver Mensch, geschweige denn als Asozialer. Oft liegt das am Selbstwertgefühl sprich an Komplexen derjenigen, welche solche Wörter kund tun.
Natürlich gibt es auch diverse Beispiele, die eventuell teilweise dazu berechtigen, jemanden als Prolet zu bezeichnen.

Es gibt wirklich Verhaltensweisen die primitiv und asozial sind und das kann man dann auch beim Namen nennen. Wenn jemand mit allem Sex haben will, was ihm vor die Nase kommt und sonst nichts anderes im Kopf hat - dann ist das schon eher ein primitiver Mensch... heißt ja nicht, dass das für immer so bleiben muss/wird... der kann sich ja auch weiterentwickeln...  Da muss man gar keine Komplexe haben, wenn man es ausspricht, wie es nun einmal wirklich ist.

Wenn ein Arbeitskollege beispielsweise ohne Badeschlapfen in die Gemeinschaftsdusche geht, in eine Wasserlake steigt, in welche andere reinspucken, reinbluten, teilweise rein******....
Wenn man ihn dann fragt ob ihm davor nicht graust, lächelt er nur und meint, dass es doch eh egal sei. Sowas empfinde ich dann als Loser, weil solch ein Verhalten für mich einfach als total entfremdet gilt. Das liegt eben an der Erziehung und ebenso am Charakter der Person an sich.

Diese Person hat aber bei deinem Beispiel überhaupt nirgends "verloren". Wie soll da die Bezeichnung "Loser" passend sein? Sie empfindet nur andere Dinge als ekelhaft... Ich gehe auch Barfuß durch nasse Wiesen, wenn mir danach ist... trete dabei in Matsch oder steige mal auf eine Schnecke... und es kann leicht sein, dass ich auch wo drauf steige, wo vorher mal ein Tier oder Mensch hingeblutet oder hinuriniert hat und das ist mir trotzdem egal... ich gehe später heim - unter die Dusche und schon ist alles wieder sauber... Wenn ich ganz steril durch das Leben gehen soll, nehme ich mir ja selbst jede Freude daran... ein wenig Dreck - dann und wann schadet keinem... Wenn man stinkt- schmutzig ist - muss man sich eben danach waschen gehen/umziehen... das will man dann eh oft selber auch gerne tun, weil man sich dann wohler fühlt...

Ein Loser ist im Grunde genommen jemand, der sich zu nichts überwinden kann. Ich habe beispielsweise lange keinen Sport betrieben, wollte mich jedoch wieder fitter fühlen, also habe ich "kurzerhand" angefangen zu Joggen und diesen Sport beizubehalten. Klar gehört da auch Überwindung dazu.
Wenn ich jedoch dahin vegetiere, sprichwörtlich wie ein "Schwein", dann würde ich mich selbst wohl ebenso als Loser empfinden.

Es gibt ein Sprichwort, dass lautet: "Dahinvegetieren, wie ein Schwein"? - das ist mir neu. Ich denke auch nicht, dass das Verlieren etwas damit zu tun hat, dass man sich zu nichts überwinden kann... viel eher denke ich, dass es mit fehlender Übung und mit fehlendem Wissen zu tun hat!

Man kann somit behaupten, dass der Schmal zwischen gewinnen und verlieren oft nur ein kleiner ist. :-)

Sicherlich. Sobald man etwas gelernt hat, kann man es einem anderen beibringen oder ihn in diesem Gebiet "schlagen". Wenn mir nie jemand ordentlich die Spielregeln und Tricks beim Mühle beibringt und ich auch nicht lesen kann - oder es keine Spielanleitung gibt - lern ich das nie... oder lange nicht...

Habe ich einen guten Lehrer, kann ich es ev. morgen schon so gut, dass ich gegen einen anderen Anfänger gewinnen kann.


Kommentar von Eatofid ,

Na klar, wenn jemand immer  "abkackt" wie du schreibst, ist das natürlich ein Versager auf vollster Ebene. Andererseits gibt es auch Menschen, welche in der Jugendzeit die größten Flaschen waren und sich dann erst später entwickelten.

Es gibt Menschen welche in die Hilfsschule gingen und nun Unternehmen mit tausenden Mitarbeitern leiten. Unvorstellbar eventuell, für überhebliche Mitmenschen.

Das Versagen in der Schule kann an vielen Punkten liegen.
Unser Gehirn ist so komplex, da bedarf es oft einer strukturierten Antwort.

Oft liegts einfach auch am Charakter einer Person, großteils eben an der Faulheit. Erst im höheren Alter merken solche Menschen dann, dass sie endlich mal Gas geben müßen, denn sonst gehts ab in ne Einbahnstraße, früher oder später.

Wegen dem heißen Brei. Du hast mir nicht zuviel, sondern, bezogen auf die Kernfrage, zu wenig geschrieben. Aber ok... :-)

Jeder Mensch durchlebt diese Phase. Geht wieder vorbei.
Man muß sich nur selbst im Leben entscheiden.
Will ich als Verlierer oder Gewinner durch`s Leben gehen?
Ganz egal was man macht.
Wenn ich nur faul auf der Couch rumliege und dahin vegetiere und das ist alles was ich mach, bin ich definitiv ein Versager.
Wenn ich irgendwo Gas gebe und etwas leiste, jedoch nicht.
Es sollte halt etwas mehr als der Haushalt und die Körperpflege sein. :-)

Antwort
von Wuestenamazone, 48

Wenn er ein Spiel nicht kann macht ihn das nicht zum Looser. Er kann vielleicht was anderes besser. Und das kann man ihm nicht beibringen weil es ihm nicht liegt. Aber deshalb ist es kein Looser.

Kommentar von keulenman ,

Spitzenantwort die hätte eigentlich den Stern verdient!!!!

Kommentar von DBKai ,

Nun ja... der Verlierer des Spiels ist der Loser/Verlierer. Es kann sich um Glücksspiele handeln - dafür kann dann keiner was - da hatte er einfach Pech... z. B. bei Würfelspielen...

Es kann sich aber auch um Spiele handeln, bei denen man ein bisschen Vorwissen und Übung braucht, damit man gut darin ist.. dann hängt es davon ab, wie viel Zeit er darin investiert hat, um das Spiel gut zu beherrschen...

Jeder verliert und jeder gewinnt mal im Leben... Es gibt wohl keinen der absolut immer und überall gewinnt... und auch keinen der immer und überall verliert...  Man wird wohl immer jemanden finden, der etwas besser kann als man selber - als auch jemanden, der etwas weniger gut beherrscht..  Einmal ist man Lehrer und einmal ist man der Schüler! Abwechselnd...

Ich kann schon bis 100 zählen - also kann ich das einer anderen Person auch beibringen. Jemand der noch nicht zählen kann, kann mir das aber umgekehrt nicht beibringen... mir ev. sogar gar nichts beibringen...

Kommentar von DBKai ,

Sicher - so gut wie jeder Mensch kann irgendetwas besser als ein anderer... und irgendetwas anderes nicht so gut wie ein anderer....

Es gibt wohl keinen Menschen der sooooo wenig kann, dass es keinen gibt, der noch weniger kann....bzw. sich auf dem gleichen Level befindet...

Wir alle fangen als Baby ja bei Null an und haben kaum Fähigkeiten...

Wie definierst du einen Loser?

Für mich ist ein Loser, jemand der sehr sehr oft verliert... der in diversen Spielen nie gewinnt... der bei diversen Prüfungen immer verkackt... der auch sonst nichts auf die Reihe kriegt...

Trotzdem muss jemand, der wenig kann kein Loser bleiben, da so gut wie jeder Mensch alles mögliche erlernen kann, wenn er nur Möglichkeit, Know-how und Wille dafür hat...

Hat er noch dazu einen guten Lehrer, kann das besonders schnell gehen... während ein schlechter Lehrer den Lernprozess sogar hemmen kann...

Man kann sich vieles auch selber beibringen aber das braucht oft viel Geduld und Mühe!

Antwort
von Astridxxx, 47

Loser in dem Sinne... Das bestimmen bei mir an der Schule z.B. die die sich für cool halten. (= Ansichtssache ) ansonsten hast du ja Recht man kann Loser (= Verlierer) schulen und sie zu Gewinnern machen.

Kommentar von DBKai ,

Jeder ist irgendwann mal Gewinner und irgendwann mal Verlierer... kommt ganz darauf an, in welchem Gebiet man gegen wen antritt....

Wenn ich gut Mühle kann und gegen einen Anfänger spiele - gewinne ich schnell einmal... spiele ich aber gegen einen Fortgeschrittenen wird es spannend... doch auch wenn ich gegen ihn verliere, kann ich doch etwas durch diese Spielerfahrung dazu lernen... dadurch besser werden!

Im Grunde kann man sagen: "Ich verliere niemals! Entweder ich gewinne oder ich lerne!"

Kommentar von Astridxxx ,

Wenn ich das so lese, kann ich nur sagen: du hast absolut recht, wenn es um verlieren geht. Aber Loser ist ja auch eine von Kindern und Jugendlichen verwendete Beleidigung. Wenn man so ein Loser ist, kommt man aus dieser Rolle nicht durch Übung raus. Dass ist dann aber auch wieder Mobbing. Wenn es um Spiele etc. geht hast du auf jeden Fall recht.

Antwort
von wolfram0815, 43

Der Begriff "Loser"(Verlierer) wird ja heute schon ganz anders ausgelegt. Er reich ja z.B. schon aus nicht das neueste und teuerste Smartphone zu haben. Oder wer nicht reiche und spendable Eltern hat, ebenso.

Kommentar von Astridxxx ,

Genauso sehe ich das auch. Es ist irgendwie traurig oder?

Kommentar von wolfram0815 ,

Ja, das ist traurig, wenn man seine "Kohle" dazu verwendet, um andere schlecht zu machen. Das ist sogar richtig armselig. 

Kommentar von DBKai ,

Dafür kann ja keiner was, wenn er in eine arme Familie geboren worden ist....

In vielen Spielen gibt es aber immer einen Verlierer und einen Gewinner... es kann sich um reine Glücksspiele handeln, wo es jeden Treffen kann - wo man es nicht beeinflussen kann, ob man nun gewinnt oder verliert...

oder auch um Spiele, bei denen es Übung und ein Vorwissen braucht, damit man gewinnen kann...

Jeder kann durch Übung und Know-how in diversen Bereichen sehr sehr gut werden...

Wenn sich jemand für etwas toll vorkommt, für das er überhaupt nichts getan hat.. z. B. die Nationalität... kann man das nicht ernst nehmen... immerhin hätte er genau so gut, in einem anderen Land geboren werden können...

Kommentar von wolfram0815 ,

Bei vielen fehlt, meiner Meinung nach, das Spiel "Mensch ärgere dich nicht!". Da Lernt man dass Verlieren aber auch, was gewinnen wert ist.

Kommentar von Astridxxx ,

Ich kenne Leute bei denen dass nicht funktioniert, leider...

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