Was ist ein Leibeigener?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ein Bauer, der im Mittelalter persönlicher Besitz eines Adligen ist, für den Herrn auf einem kleinen Hof, der dem Herrn gehört, arbeitet und seinen Wohnort nicht verlassen darf. Er braucht vom Herrn Heiratserlaubnis, muss jährlich Leibzins und andere Fronabgaben entrichten, muss Frondienste leisten (z. B. eine Woche Arbeit auf der Burg des Herrn). Wenn er stirbt, muss seine Frau das "Besthaupt" bezahlen, das beste Stück Vieh im Stall.

Dafür darf er einen Teil des Ertrags seines Hofes behalten, wird vom Herrn geschützt und vor Gericht vertreten. Anders als ein freier Bauer ist er vom Kriegsdienst befreit. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jemand der Alles nur für Dich macht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das war früher jemand der seinen Adelsherren gehörte.

Bis Napoléonischer Zeit gab es in Europa in machen Regionen dass die Bevölkerung Eigentum des Adelsherren war  (Bischof, Paron ,Graf ,etc) dieser dürfte über diese verfügen ,Frohnarbeit etc. anordnen  und war auch oberster Richter über diese ohne juristische Ausbildung. 

Die Personen unter diesem Machbereich ,nannte man Leibeigene. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Schlauerfuchs
06.11.2016, 14:53

Napoléon hat dies mit dem Code Civil abgeschaft. 

Nun ja die BRD hat die für gewisse Bevölkerungsgruppen mit der Zwangsmitgliedschaft im LSV ( LKK / LAK ) wieder eingeführt! 

0

Was möchtest Du wissen?