Mephisto13 am 13.12.2008 um 15:06 Uhr

Ein kastrierter Hahn. Soll lecker schmecken - ich habe noch keinen probiert.
Ich kenne Kapaune nur aus Harry Potter, ich weiß aber nicht, ob es die in echt auch gibt.
Nachtflug am 13. Dezember 2008 15:08 Ja, gibt es auch in echt. Die gab es sogar schon im Mittelalter.

Ja, kastrierter Hahn und die sollen besonders zart sein.

Ein Kapaun (von indogermanisch kâp: schneiden) oder auch Kapphahn oder Masthahn ist ein im Alter von etwa zwölf Wochen kastrierter und gemästeter Hahn. Kapaune werden im Handel nur in der Zeit von Anfang bis Ende Dezember angeboten und daher ist ein Kapaun ein klassischer Weihnachtsbraten. Sein Fleisch ist besonders mild, weiß und fett und daher wird es auch in der feinen Küche geschätzt. Dem echten Kapaun werden bei dem operativen Eingriff auch sein Kamm und die Bartlappen abgeschnitten. Die Operation wird zu jeder Jahreszeit, hauptsächlich am Morgen und auf nüchternen Magen, von Tierärzten oder geübten Personen vorgenommen, da eine genaue Kenntnis der Anatomie des Geflügels erforderlich ist.
Im Gesicht, an den Resten des Kamms und den Lappen bleicht seine Farbe aus, sein Körper streckt sich in die Länge, die Federn am Halskragen, auf dem Rücken, an den Lenden und am Schwanz werden länger und vollständiger als beim normalen Hahn. Die Federn an Rücken und Halskragen hängen dicht und buschig herab, der Schwanz wird in gestreckter Weise, fast horizontal getragen. Ein Kapaun kräht seltener als ein unkastrierter Hahn. Seine Stimme klingt heiserer, tremolierend, fast gläsern.
Ein Geschlechtstrieb ist bei Kapaunen nicht mehr feststellbar. Sie stehen in der Hackordnung an unterer Stelle, gehen Rangordnungskämpfen mit ausgewachsenen Hähnen aus dem Weg und ergreifen nicht selten auch die Flucht vor kampflustigen Hennen.
In Deutschland werden jährlich nicht mehr als 1500 Kapaune gekauft. Die im Fachhandel angebotenen Kapaune stammen meist aus Italien, Österreich (Steiermark) oder Frankreich. Berühmt für ihre ausgezeichnete Fleischqualität und einen kräftigen Geschmack sind die Chapon de Bresse.
Von Tierschützern wird die Kastration von Hähnen zur vermeintlichen Genusssteigerung als Tierquälerei angesehen und abgelehnt.
Mephisto13 am 25. Dezember 2008 21:47 Quelle?

Ich denke, es ist ein Truthahn. Und Nein, ich würde es nicht essen. Lass ihn frei und glücklich auf seine alten Tage daherziehen.
Luzi4 am 13. Dezember 2008 15:14 lol

Schmeckt sehr lecker, nur wenn Du ihn gegessen hast, kannst Du nicht mehr viel mit ihm machen!
Mephisto13 am 25. Dezember 2008 21:46 Ha Ha sehr witzig - Rezepte, mein Lieber - Rezepte wollte ich !!! ☺