Funktion
... am Beispiel des Nockenwellensensors
Mit der Nockenwelle dreht sich ein Rotor aus ferromagnetischem Material.
Der Hall-IC befindet sich zwischen Rotor und einem Dauermagneten, der ein Magnetfeld senkrecht zum Hall-Element liefert.
Passiert nun z.B. ein Zahn (Schranke) das stromdurchflossene Sensorelement (Halbleiterplättchen) des Stabsensors, verändert er die Feldstärke des Magnetfeldes senkrecht zum Hall-Element.
Somit werden die Elektronen, die von einer an das Element angelegten Längsspannung UR getrieben werden, senkrecht zur Stromrichtung stärker abgelenkt.
Dadurch entsteht die Hall-Spannung, die im Millivoltbereich liegt.
Sie ist unabhängig von der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Sensor und dem Rotor.
Die integrierte Auswerteelektronik im Hall-IC bereitet das Signal auf und gibt es als Rechtecksignal aus.
Diese sich ändernde Spannung wird an das Steuergerät geleitet und dort ausgewertet, um die erforderlichen Daten festzuhalten**.

Ganz genau so - deswegen DH! Anwendungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Zündung bei Benzinern (Signal, wann gezündet werden muss)
ABS/ESP zur Erfassung der absoluten Drehzahl des einzelnen Rades.
Gruß, C.