Hallo Pe1erss0n,
ich geh mal davon aus, dass du ElektRolyt meintest?
Ein Elektrolyt ist schlicht ein Elektrischer Leiter der 2. Klasse.
Ein Klasse 2 Leiter leitet den Strom mit Hilfe von beweglichen, elektrisch geladenen Ionen, die entstehen, wenn sich Moleküle aufspalten (Fachbegriff: Dissoziation).
Bestes Beispiel ist da meiner Meinung nach das Salzwasser.
Wasser allein ist nicht Leitfähig, da weder lose Elektronen noch bewegliche Ionen vorhanden sind. Das selbe gilt für Salz. Wenn jetzt Salz ins Wasser gegeben wird, spalten sich einige der Salz-Moleküle im Wasser auf, und es entstehen dabei lose Ionen, die dann den Strom leiten.
Also ist ein Elektrolyt ein Stoff (meistens flüssig) der aufgrund von aufgespalteten Molekülen ausreichend lose Ionen hat, um Elektrischen Strom zu leiten.

Ein Elektrolyt (von agr. ηλεκτρόν elektron, „Bernstein“ i.ü.S „elektrisch“ und agr. λυτικός lytikós, „auflösbar“) ist ein (üblicherweise flüssiger) Stoff, der beim Anlegen einer Spannung unter dem Einfluss des dabei entstehenden elektrischen Feldes elektrischen Strom leitet (Leiter 2. Klasse), wobei seine elektrische Leitfähigkeit und der Ladungstransport durch die gerichtete Bewegung von Ionen bewirkt wird. Außerdem treten an den mit ihm in Verbindung stehenden Elektroden chemische Vorgänge auf. Elektrolyte sind wie ionisierte Gase Ionenleiter. Die Leitfähigkeit von Elektrolyten ist geringer als es für Metalle typisch ist; Metalle werden deshalb als Leiter der 1. Klasse bezeichnet.
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Schön erklärt, aber wer sagt, dass destilliertes Wasser keine Leitfähigkeit besitzt? Es besitzt zwar nur eine von 5 x 10 hoch minus 6 [S/m], aber ich würde mich nicht mit einem Fön in eine Aqua-dest.-Wanne setzen!
Stimmt, das habe ich zu sehr vereinfacht. Danke für die Richtigstellung. Also: Selbst absolut reines Wasser leitet Strom!