Frage von Mixxie, 39

Was ist ein Diskriminativer Reiz in Zusammenhang mit der Operanten Konditionierung?

Beispiel: Wenn man in der Schule eine gute Note schreibt, weil man gelernt hat, und dafür ein Gummibärchen bekommt.

Dann ist die gute Note der Diskriminative Reiz, das Lernen das Konditionierte Verhalten, und das Gummibärchen die positive Verstärkung.

Habe ich das richtig verstanden? Wenn nicht, bitte ich um Rückmeldungen und Korrektur.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend, mit lieben Grüßen, Mixxie

Antwort
von Michele47, 38

Sh, jetzt hat das Programm gerade meine ganze Antwort gelöscht. Also nochmals alles von vorne.

An deinem Beispiel stimmt nicht, dass das Lernen ein konditioniertes Verhalten ist. Das kondit. Verhalten ist die gute Note. Diese könnte man ja auch durch Schwindeln erreichen.

Der Zusammenhang zwischen Lernen und guter Note ist in der Regel ein kausaler. Konditionierungen zeichnen sich aber dadurch aus, dass zwei Ereignisse zusammen gebracht werden, die von Natur aus nicht (zB kausal) zusammenhängen: hier Gummibärchen und gute Note.

Beim Pawlowschen Hund ist das Läuten der Glocke der diskriminative Reiz für die Speichelabsonderung.

Der Ausdruck diskriminativer Reiz ist oft gleich bedeutend wie Reiz.

Manchmal wird der Ausdruck aber auch gebraucht um einen Reiz aus einer Reizfülle (zB Gesicht) zu isolieren zB Klient: Wenn ich den Typen nur sehe, dann wird mir schon schlecht - Therapeut: Und was genau löst dieses unangenehme Gefühl aus? - Seine ständig herunter hängenden Lippen.

Ich hoffe, ich habe nicht noch für mehr Verwirrung gesorgt. ansonsten nochmals nachfragen.

Gruß Michele

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