Frage von DBKai, 74

Was ist ein angemessenes Gehalt für eine 40-Stunden-Woche?

Wie viel ist angemessen:

  • wenn man keine spezielle Ausbildung hat und in vielen Bereichen eher auf Level 0 und ohne Berufserfahrungen ist? Wenn man ev. auch keine Schulbildung abgeschlossen hat?
  • wenn man einen Schulabschluss hat und neu ins Berufleben einsteigt?
  • wenn man eine abgeschlossene Lehre hat?
  • wenn man Matura hat?
  • wenn man viele Fähigkeiten - viel Wissen und viel Können hat und wenn man mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen kann - sich in vielen Situationen gut zu helfen weiß - sich gut auskennt?

Wie viel sollte man mindestens bekommen, wenn man 40 Stunden arbeitet - einen klar definierten Aufgabenbereich fair zugeteilt bekommt, der zeitlich erfüllbar ist? Welche Aufstiegschancen hat man? Was wäre für euch auch ok?

Und wie viel sollte man maximal für 40 Stunden pro Woche bekommen? Wie kommt es zu dem Gehaltsunterschied? Wie kann man bis dort hin aufsteigen? Was wäre für euch ok?

Antwort
von emib5, 29

Am einfachsten ist die Frage zu beantworten, wie Du zu einem guten Gehalt kommst: Eine vernünftige Ausbildung oder ggf. ein Studium in einer Fachrichtung, die Dir Spaß macht und die Dir liegt.

Dann einen Job finden, möglichst in einem guten Betrieb, und Einsatz zeigen.

Je nach Beruf / Lage auf dem Arbeitsmarkt / Arbeitgeber am Anfang alle paar Jahre den Arbeitgeber / Job wechseln und dabei aufsteigen.

Antwort
von Akka2323, 13

Du hast zwei Ausbildungen, in denen Du arbeiten kannst und auch aufsteigen und dann auch entsprechend verdienen. Was hindert Dich daran?

Kommentar von DBKai ,

Zum einen habe ich mich bei diversen Stellen beworben und man nimmt mich nicht überall - da bekomme ich auch Absagen..

Zum anderen habe ich in letzter Zeit bei unterschiedlichen Stellen in der Pflege angefangen - wurde aber nach kurzer Zeit wegen - meiner Ansicht nach: Nichtigkeiten oder auch Falschaussagen (manche schienen ein persönliches Problem mit mir zu haben) gekündigt....

Nach einer Woche... nach einem Monat... nach einem oder nach zwei Tagen...

Somit bin ich verunsichert....

Was den Arbeitsalltag in der Pflege betrifft, macht es auf mich ohnehin den Eindruck als würde es da einige größere und kleinere Probleme geben, die man lösen könnte und sollte... damit das Ganze eine gute Zukunft haben kann.

Selbst wenn ich wieder eine neue Stelle finde, kann ich es nicht wissen, ob ich nicht innerhalb der ersten Woche wieder gekündigt werde... ganz EGAL was ich auch tu... denn wenn jemand unzufrieden mit mir sein will und mich nicht da haben will, wird er immer einen Grund finden/erschaffen um mich zu kündigen... Da kommt es nicht nur darauf an, dass ich rein gehe, meinen klar definierten, fair zugeteilten und zeitlich erfüllbaren Aufgabenbereich abarbeite und wieder Heim gehe.... Oftmals könnte ich wohl nur bleiben, wenn ich mich einschleime... und bereit bin ALLES zu tun was diese von mir wollen - ohne Unterscheidung von gut und böse... sonst bin ich einigen von diesen Leuten ein Dorn im Auge. Es liegt nicht wirkich in meiner Hand ob ich aufsteigen kann, wenn sich viele Leute eher so verhalten, dass eine erstrebenswerte Zukunft nicht möglich sein kann...

So sieht mein Problem derzeit meist noch aus.

Kommentar von Akka2323 ,

Wenn Du so schnell und so oft in einem Mangelberuf gekündigt wirst, liegt das Problem bei Dir. Das ist nicht normal. 

Antwort
von Unkraut1401, 23

Zu: "Wie viel sollte man mindestens bekommen, wenn man 40 Stunden arbeitet -
einen klar definierten Aufgabenbereich fair zugeteilt bekommt, der
zeitlich erfüllbar ist? Welche Aufstiegschancen hat man? Was wäre für
euch auch ok?"

In D sin knapp 9,-/h Brutto Mindestlohn, wie das in A ist weis ich leider nicht.

Nach oben sind dem keine Grenzen gesetzt.

Dein Gehalt und deine Aufstiegsmöglichkeiten hängen natürlicherweise an vielen Faktoren. Welche Banche, welche Firma, deine Aufgaben, deine Persönlichkeit, dein Verhandlungsgeschick.

In einer perfekten Welt bekäme jeder was er Wert ist, allerdings leben wir in der Realität ;-)


Kommentar von DBKai ,

Die Realität war schon mal um ein vielfaches schlimmer als heute und nur weil sich Leute für eine Veränderung eingesetzt haben, hat sich auch etwas verändert und es kann sich ja auch weiterhin vieles zum Guten verändern... vieles fairer ablaufen...

Nach oben sind keine Grenzen gesetzt? Wenn man ganz unten ist - wie kann ich dann spezielle Ausbildungen machen um aufsteigen zu können? Und welche Möglichkeiten stehen mir offen, wenn ich mich unfair beurteilt fühle, wegen unklaren Stoffangaben z. B.?

Kommentar von Unkraut1401 ,

Als erstes solltest du mal wissen, was du gerne tun würdest und in deiner Umgebung tun kannst. Weis jetz nich wie Alt du bist und wo du im Leben stehst, aber was solides ist z.B.: Ausbildung - Weiterbildung (in technischen Berufen z.B. Meister /Techniker / technischer Betriebswirt) damit am besten noch ne Hochschulreife erwerben und Studieren - das wäre in D der zweite Bildungsweg. Oder: Abitur/Madura und anschließend in dem Fachbereich studieren, der dich interessiert.

Wenns es dir um viel Geld verdienen geht würde ich von sozialen Berufen abraten, wird meist schlecht bezahlt eher sowas wie Volkswirtschaft, Technik, Handel, Jura oder Medizin, hier wird Geld gemacht - Noten und Fähigkeiten müssen natürlich passen

Kommentar von DBKai ,

Matura hätte ich gerne... aber vielerorts kostet das etwas.... 

Kommentar von Unkraut1401 ,

In A gibts doch bestimmt auch Ausbildungskredit/Förderung in D heißt das "Bafög"

Kommentar von DBKai ,

Ich will aber möglichst keinen Kredit aufnehmen, wenn ich nicht einmal weiß, ob ich den jemals zurück zahlen kann... gerade hab ich noch nicht einmal einen Job... 

Kommentar von Unkraut1401 ,

No Risk - No Fun; oder du versuchst es auf dem 2. Bildungsweg, in ner Ausbildung verdienst du Geld. Mach dich mal schlau wie das in A mit dem 2.Weg is. Wenns das nicht gibt kommste nach D - wir sind doch alle Europäer

Kommentar von DBKai ,

Es fällt mir schwer den "fun" in einer jahrelangen Verschuldung zu finden.... 

Da riskiere ich lieber etwas, wenn die Chancen gut stehen, dass dadurch langfristig gesehen viel "fun" - im guten Sinne - entstehen könnte... 

Falls ich mal wieder einen Job habe - möchte ich den länger machen und wenn ich dann hoffentlich mal etwas Geld auf der Seite habe, dann kann ich mir ja einige Ausbildungen leisten... 

Kommentar von Unkraut1401 ,

Bevor du Jahrelang irgendeinen Job machst um Kohle fürs Matura zu sammeln, mach doch gleich ne vernünftige Ausbildung. Gibt vill bissl weniger Kohle aber danach haste was solides in der Tasche

Kommentar von Unkraut1401 ,

"Morgen" ist die kleine Schwester von "Nie"

Kommentar von DBKai ,

Wann hab ich "morgen" gesagt? 

Manchmal sag ich das schon - aber nur wenn mir etwas eh nicht so wichtig ist... etwas nicht unbedingt "heute" erledigt werden muss...

Wenn mir etwas wichtig ist, verschiebe ich es selten auf morgen... 

Kommentar von DBKai ,

Hab schon zwei Ausbildungen - Krankenpflegerin und Bürokauffrau - ist trotzdem momentan nicht so leicht für mich eine Stelle zu finden und auch länger zu behalten...

Grundsätzlich bin ich sehr offen für neue Aus- und Weiterbildungen... 

Kommentar von Unkraut1401 ,

Wenn du Stellen eh nich lange behältst. - Schonmal über "Personalmanagement" nachgedacht? - scheinst dich ja mit auszukennen und bring Kohle ;-)

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