Frage von Babylon666, 273

Was ist eigentlich so schlimm am Tod?

Was finden eigentlich viele Menschen so schlimm am Tod? Ich meine der Tod ist doch eher eine Erlösung oder? Vor allem wenn man sehr krank ist, psychisch als auch physisch und kaum mehr gehen kann, und sich sonst auch absolut nicht gesund fühlt. Also für mich ist der Tod sowas wie eine Erlösung, trotzdem ist der Tod für viele etwas sehr schlimmes, aber warum eigentlich? Und wenn man sowieso halbtod ist, dann ist der Tod wirklich eine Erlösung. Ich meine wenn man so krank ist das man sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Ich jedenfalls habe keinerlei Lebenswille mehr und warte nur noch auf den Tod. Ich meine wirklich einen Sinn um zu Leben gibt es ja auch nicht oder? Also was ist so schlimm an Tod, daran zu sterben? Eigentlich nichts oder?

Support

Liebe/r Babylon666,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüße

Chris vom gutefrage.net-Support

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Antwort
von RicVirchow, 103

Es ist doch offensichtlich, was schlimm an dem Tod ist. Wenn du stirbst, kannst du deine Ziele im Leben nicht mehr erreichen. Wenn du mal eine Familie gründen wolltest oder später Arzt werden wolltest oder die Welt durchreisen wolltest. All das kannst du nicht machen, wenn dein Leben beendet wird. Das ist der Grund, weshalb viele Menschen nicht sterben möchten, weil sie einfach weiter leben möchten. Denn solange du lebst, hast du noch Zeit deinem Leben einen Sinn zu verleihen und Freude zu schaffen, glücklich zu sein. Jeder kann sein Leben selber gestalten und so wie du deine Gedanken gestaltest : "Das Leben ist sinnlos, wieso sollte man überhaupt leben?" Ist es klar, dass deine Welt so negativ ist, weil alle deine Handlungen auf diese Werthaltung abgestimmt sein werden.

Die Menschen wollen auch nicht sterben, weil sie wissen, wie ihre Angehörigen darunter leiden werden. Selbst sterben zu wollen ist, wenn man auch nur mindestens eine positive Beziehung zu einem Menschen hat, sehr egoistisch, denn damit vernachlässigt man den Schmerz, den man anderen zufügt. Ich kenne Menschen, die Jahre lang am Boden zerstört waren, weil so etwas in ihrem Leben eingetreten ist. Das Gleiche gilt auch für den Sterbenden. Er will weiter mit den Menschen sein, die er liebt und Zeit mit ihnen verbringen. Er will die Nähe zu ihnen nicht verlieren und immer noch für sie verantwortlich sein und für sie einstehen. All das kann er nicht, wenn er stirbt.

 Viele sehen in dem Tod die Spaltung von den Geliebten oder haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht wissen, was danach passiert, oder Angst vor dem Gefühl haben sich von ihrem Körper zu trennen, in dem sie Jahre lang verbracht haben. Klar kann man auch Angst von dem Prozess des Sterbens haben, aber ich glaube an sich ist die Furcht vor dem Tod an sich bei vielen auch sehr groß

 Ich persönlich bin gläubig und glaube daran, dass nach dem Leben der jüngste Tag kommt, bei dem jeder Mensch für seine Taten in Rechenschaft gezogen wird und all die Ungerechtigkeit auf, die auf der Welt stattfand, ausgeglichen wird, z.B. Kriege, Zerstörung der Natur, Betrug, Morde, Misshandlung, etc. und wo ein Leben der Unendlichkeit beginnt, das Leben der Seele. Ich glaube daran, dass das weltliche Leben nur das Leben des Körpers ist, aber in Wahrheit auf uns nach dem Tod viel mehr wartet. Ich will auch nicht, dass es anders kommt, denn sonst müsste ein 3 Jähriges Kind, das im Irakkrieg durch eine Bombe getötet wurde, völlig umsonst gestorben sein. Ich glaube, dass jeder Mensch, der auf der Welt unschuldig leiden musste, dafür im Jenseits beglichen wird und denke, dass dieses Leben dazu dient durch Liebe, Empathie, Hilfsbereitschaft, Glauben und Menschlichkeit, Vernunft seinen Lebenssinn und damit sein Leben im Jenseits zu verbessern und deswegen habe ich keine Angst vor dem Tod, sondern sehe das Leben als eine einmalige Chance das Leben zu nutzen, was Gott mir gegeben hat und weiß, dass am Ende die Gerechtigkeit siegen wird.

Kommentar von Babylon666 ,

Das glaubst vielleicht du, hoffst du auch, aber du kannst es nicht wissen. Für mich ist der Tod Erlösung.

Kommentar von RicVirchow ,

Ich weiß es nicht, aber ich richte mein Leben danach aus uns sehe dieses Leben als einmalig und alles, was wir haben und deswegen schätze ich es sehr und versuche gute Dinge zu verrichten. 

Wie du es siehst,kann ich nicht ändern, aber denke daran. Entscheidungen, die dein einzigartiges Leben betreffen, sind irreversibel.

Warum willst du sterben, was macht dich dem zu sicher? Bist du dir überhaupt bewusst darüber, was es heißt zu sterben? 

Du kannst mir gerne darüber erzählen.

Versuche deine Probleme lieber in den Griff zu bekommen und gestalte dein Leben so, dass es dich glücklich macht und dass du dir Ziele setzen kannst.

Hier ein gutes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Ofo2lv9-nVY

Kommentar von Babylon666 ,

 Der Tod ist die Erlösung, ich kann das Leben nicht mehr ertragen. Ich bin sowieso halb Tod. Kann kaum mehr aufrecht gehen.

Kommentar von RicVirchow ,

Ich weiß, dass das Leben manchmal schwer sein kann. Manchmal fühlt man sich erdrückt von den Problemen und all dem, was einem getroffen hat. So ist das Leben, es dynamisch und voller Schicksalsschläge. Von heute auf morgen können wir alles verlieren, was uns wichtig ist. Von heute auf morgen kann sich alles ändern und wir verlieren den Willen da zu sein.

Aber denkst du, dass das Leben dadurch sanfter und erbarmungsvoller wird? Das ist die Kälte des Lebens, dass es sich nicht an dich anpasst und es sorgt auch nicht wieder dafür, dass es dir wieder besser gehen wird und deine Probleme gelöst werden. Das ist die raue Realität, der wir abgewinnen, dass das Leben sinnlos erscheint, das es kalt ist. Aber nein, genau das ist die Freiheit. Es ist unser einziges Leben, wir sind frei. Vielleicht nicht alle im selben Maße, nicht jeder ist völlig gesund, nicht jeder hat die gleichen Stärken oder die gleichen Schwächen und nicht jeder ist gleich. Aber jeder kann sein zur Verfügung stehenden Freiraum nutzen ,um aus seinem Leben das Beste zu machen. Das Leben ist einzigartig. Es ist wie ein Bild, dass uns widerspiegelt. Es gibt uns Freiheit für das Gute und für das Schlechte. Wir wählen.

Du könntest genau in diesem Moment unzählige Dinge tun, die dir dabei helfen könnten deinen Lebenssinn zu finden und dir die Freude an diesem Leben wiederzugeben. Du könntest aber auch weiterhin warten, bis der Lebenssinn dich erreicht, weiterhin an dem Punkt bleiben, an dem du bist. Es ist wie ein Bild, das nicht zu Ende gemalt wird. Wie ein Maler, der eine lange Pause einlegt und deswegen keine Fortschritte erlangt. Du entscheidest, wie du dein Bild gestaltest und ob du es gestaltest, oder zerstörst. 

Niemand kann dich daran hindern, Entscheidungen zu treffen oder Dinge zu denken. Das ist die erbarmungslose Freiheit des Lebens und der einzigartige Eigenwille, den der Mensch besitzt. Wenn du diese Freiheit besitzt, und du sie dazu nutzen kannst, um diesem Weg zu gehen, wieso kannst du dann nicht auch den andere, den guten Weg gehen? Wieso versuchst du es nicht?

Es ist deine Entscheidung, was du machst. Ich kann dich nicht daran hindern, noch kann ich dir sagen, was richtig ist und was nicht. Ich lebe mein Leben. Ich bin nicht gezwungen diese Nachricht zu schreiben, doch ich weiß, dass du einen großen Fehler damit begehst, dass du die Einzigartigkeit und die Größe dieses Lebens vergisst und ich möchte nicht zulassen, dass du dieses Wunder aufgibst, was du vielleicht im Moment nicht als Wunder siehst.

Du suchst nach einem Lebenssinn. Ich kann dir deinen Lebenssinn nicht sagen.  Es ist dein Weg, du musst versuchen ihn zu finden und er wird sicherlich nicht in deinen Weg kommen. Gebe du deinem Leben einen Sinn und erwarte nicht, dass er dir in die Hände gelegt wird, in dem all deine Probleme gelöst werden.

Egal was dich deiner Meinung nach in deinem Leben einschränkt, egal welche Krankheit oder körperliche Beschaffenheit oder egal welches Erlebnis. Niemand wird dir dafür eine Wunderheilung geben, das Leben wird dir keine Lösung dafür beschaffen. Es ist die Gegebenheit. Du hast aber immer noch Lebensfreiheit und kannst in deinem Rahmen dein Leben so gestalten, dass du glücklich wirst und akzeptieren, dass das Leben dadurch an Schönheit nicht verliert, im Gegenteil. Du lernst dadurch wahre Werte zu entwickeln, um unabhängig von körperlichen Grenzen glücklich zu sein.

Ich hoffe ich konnte dir dadurch helfen. Wie gesagt, ich kann nicht verhindern, dass du das Ein oder Andere denkst oder tust oder dass du die Ein oder Andere Entscheidung triffst. Du bist ein freier Mensch und wir sind vielleicht hunderte Kilometer voneinander entfernt. Du trägst die Verantwortung für dein handeln. 

Viel mehr kann ich dir leider auch nicht in der nächsten Nachricht sagen. Bitte ziehe eine Weisheit aus dieser Nachricht und verstehe, wieso ich mich um dich sorge und was tatsächlich das Problem ist.

Alles Gute wünsche ich dir.

Kommentar von Babylon666 ,

Findest du das etwa witzig? Was  soll ich denn tun wenn ich kurz vor dem Sterben bin? Zumindest fühle ich mich so.  Warum darf ich nicht sterben wollen? Was ist daran so falsch sterben zu wollen? Gerade heutzutage ist das doch verständlich in dieser perversen kranken Welt.

Kommentar von RicVirchow ,

Schade, dass du dich nicht differenziert mit meiner Nachricht auseinandergesetzt hast, in die ich viel Zeit investiert habe. 

Es enttäuscht mich, dass du nicht mindestens Dank oder Wertschätzung dafür zeigst, dass ich in DEINE Lebensfreiheit und Lebensqualität Mühe Kraft und Empathie  investiere. Und wenn ich sehe, dass ein Mensch nicht meine Hand greifen möchte, mit der ich ihm aus seinem Zustand heben möchte oder sich nicht mit den Aussagen beschäftigt, die ich ihn auferlege, dann werde ich wohl nicht weiter aufdringlich sein.

Es ist nicht die "perverse, kranke" Welt. Es ist deine Welt, die du dir im Kopf ausmalst. Deine Handlungen, die auf deine negative Werthaltung zurückzuführen sind und wenn du nicht ansatzweise etwas daran änderst, dann wird dein gesamtes Leben von dieser Werthaltung begleitet werden.

Wenn du dieses Schicksal für dich auswählst , na bitte. Ich lebe mein Leben und werde dich deines leben lassen.

Alles Gute

Kommentar von Babylon666 ,

Empathie? Du hast keine Empathie, aber was bitteschön ist denn so toll am Leben? Ja genau gar nichts, warum darf man nicht einfach sterben? Warum darf man den Tod nicht als Erlösung sehen?

Kommentar von Scheremy ,

Das Tolle am Leben sind die positiven Erfahrungen, Gefühle die man erleben KANN!, aber du wirkst wie jemand der sowas gar nicht erleben will, bzw. sich sehr dagegen sträubt. Wie auch schon Ric geschrieben hat, solange DU es nicht willst, kann auch nichts positives passieren

Antwort
von bikerin99, 88

Der eigene Tod ist etwas Endgültiges und die große Frage, was ist danach? Das macht große Angst.
Dann gibt es Menschen, die das Gefühl haben, dass sie unbedingt etwas noch erledigen oder sagen oder erleben müssen. Wenn jemand Kinder hat, dann das Gefühl, die Kinder im Stich zu lassen oder nicht erleben zu können, wie sie groß werden, usf.
Es gibt natürlich auch Menschen, die froh wären, wenn sie sterben könnten, sei es, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushalten oder weil sie so eingeengt sind mit ihren Schwierigkeiten oder Problemen, dass sie keine Lösung für ihre Zukunft sehen.
Wie du lesen kannst, dass es sowohl die Angst als auch der Wunsch nach dem Tod geben kann.

Kommentar von Babylon666 ,

Nein das macht mir keine Angst. Und ja ich will endlich erlöst werden.

Antwort
von Barbaratlos, 45

Ich glaube daran, dass der Tod eine Transformation ist. Von einem Zustand in einen anderen. Ich habe ein bisschen Angst davor, weil dieser nächste Zustand mir unbekannt ist, so fremd und unvorstellbar.

Ich habe oft große Angst in Bezug auf das Leben. Vor meinen Aufgaben, die mich manchmal überfordern. Vor Schmerzen. Vor Hilflosigkeit. Davor, Schwächen zuzugeben und dafür verurteilt zu werden. Und, und, und...

Ja, das Leben ist nichts für Feiglinge. Da gibt es viel zu bewältigen. Und jedesmal, wenn ich etwas geschafft habe, fühle ich mich großartig, gewachsen und fähig.

Du sprichst deine Situation nur kurz an, aber es kommt so rüber, als hättest du mehr Angst vor dem Leben als vor dem Tod, und vor allem: als hättest du keine Hoffnung mehr, dass sich dein Leben positiv verändern kann.

Meine Erfahrungen sagen mir, dass nichts so bleibt, wie es ist. Alles verändert sich ständig, mit oder ohne unser Zutun. Aber wir können aus allem etwas machen. Sieh dir mal Stephen Hawking an, der kann nicht mal sprechen. Aber er hat etwas aus seinem Leben gemacht und sich nicht einfach in seine Situation ergeben.

Ich bin sicher, es gibt in diesem Leben hinter jedem Schmerz und hinter jeder Not etwas, das Freude bereitet und etwas, was man kann und sich damit stark und sicher fühlt. Wenn es nicht das Gehen ist, dann ist es etwas anderes. Was ist es wohl bei dir?

Kommentar von Babylon666 ,


 Wozu denn Leben? Warum muss ich unbedingt Leben? Welchen Sinn hat das? Warum darf ich nicht endlich sterben? Warum nicht? Wie lange muss ich dieses "Leben" noch aushalten? Wie lange?

Kommentar von Barbaratlos ,

Das weiß ich nicht. Die Antwort kannst nur du finden. Wenn du willst,kann ich dich dabei unterstützen.

Kommentar von Babylon666 ,

Wozu sollte ich weiterleben in dieser kranken und perversen Welt? Und sie wird immer perverser...

Antwort
von Schwoaze, 60

Du schon  wieder!

Du solltest einmal offen erzählen, welche Krankheit(en) Dir so zu schaffen machen. Vielleicht wächst dann das Verständnis dieser Community.

Natürlich kann einem der Tod in schwerem Leid als Erlösung erscheinen. Wenn man aber jung und gesund und quietschfidel ist und beim Überqueren der Straße den Tod findet... ist das eine vollkommen andere Geschichte. Man hinterlässt vielleicht Frau und Kinder ... also: Was ist so schlimm, in so einer Situation zu sterben. Sag Du mir's!

Kommentar von Babylon666 ,

Für einen selbst ist es ja nicht schlimm weil man dann tot ist. Ausserdem bin ich nicht gesund. Sondern eher halb tot.

Kommentar von Schwoaze ,

Aber lesen kannst schon nicht mehr, gelle? Also: Spucks aus! Welche Krankheit hast Du?

Kommentar von Babylon666 ,

Woher soll ich das wissen?

Kommentar von Schwoaze ,

Frag mich, ich weiß es inzwischen. Die Antwort ist glasklar: In Deinem Kopf stimmt etwas nicht. Du bist nicht imstande, auf Fragen einzugehen, sie zu beantworten, Du bis praktisch Analphabet, kannst zwar lesen, verstehst aber nicht, was der Sinn der Worte ist und vor lauter Selbstmitleid bist Du zu nichts mehr imstande außer zu jammern!

Kommentar von Babylon666 ,

Nein ich bin kein Analphabet. Ich weiss nicht welche Krankheit ich habe. Sicher ist das ich nicht mehr wirklich imstande bin zu Leben.

Kommentar von Schwoaze ,

Was sagt der Onkel Doktor?

Antwort
von FckTheSystem, 121

Naja viele Leute haben einfach Angst was auf sie zukommt. 

Es gibt Menschen die an Himmel und Hölle glauben und vielleicht haben diese Leute angst in der Hölle zu landen

Manche Menschen haben angst vor einem qualvollen Tod zB ersticken

Sie haben angst ihre verwandten, bekannten zurückzulassen

Angst davor dass sie bestimmte Dinge noch nicht getan oder ihren Lebenswunsch nie erfüllt haben

Angst davor dass sie ihren Frieden nicht finden können und auf der Erde als einsame Seele feststecken

Kommentar von Babylon666 ,

Bringt nichts Angst zu haben wenn es entschieden ist, bei mir zb. ist es klar das ich bald sterben werde, und auch will, weil ich endlich erlöst werden will.

Kommentar von FckTheSystem ,

Klar bringt es nicht angst zu haben, so wie in jeder Situation auch. Aber manche Menschen lieben das Leben und sie wollen einfach nicht sterben aber früher oder später muss das jeder..

Wie meinst du das? Warum ist dir klar dass du bald sterben würdest?

Kommentar von Babylon666 ,

Naja ich bin jetzt schon halb Tod.

Antwort
von MrRomanticGuy, 10

Die Wahrheit ist den Tod wünscht man sich nur wenn es einem schlecht geht. Wenn ich keine Depressionen habe, denke ich nicht an Suizid. Allerdings versteh ich es wenn man das Leben nicht mehr ertragen möchte sei es aus Leid oder Erkenntnis. Jedoch sollte man sich dann nicht gewaltsam das Leben nehmen sondern durch den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und essen wie es manche Mönche tun. Da kann man sich auch immer noch für das Leben entscheiden falls man es sich anders überlegt.

Antwort
von me2312la, 105

ich denke für viele menschen ist der tod nicht das schlimme, sondern das sterben, also der weg zum tod...

viele haben angst vor schmerzen, davor abhängig von pflege und unterstützung zu sein, vor einem langsamen und qualvollen sterben, viele machen sich vielleicht sorgen um hinterbliebene

den tod als erlösung finde ich trotzdem eine falsche einstellung und trifft nur auf einen kleinen teil der menschen zu..es ist keine erlösung durch einen unfall oder ein verbrechen zu sterben

Kommentar von Babylon666 ,

Und ich habe Schmerzen und bin ziemlich krank, schon lange und will endlich erlöst werden.

Antwort
von max230, 98

Schlimm finde ixh selbst auch nicht den Tod an sich .... Ich z.b. habe auxhckein Angst zu sterben jedoch finde ich es weit schlimmer wenn jemand oder etwas aus meinem Umfeld stirbt genauso wie mein Umfeld trauern würde falls ich sterbe deswegen bleibt der Tod etwas schlimmes

Kommentar von Babylon666 ,

Ja ich will einfach nur noch erlöst werden vom "Leben",

Antwort
von MorsElthrai, 29

Der Tod an sich ist absolut nicht schlimm. Er ist lediglich ein Zustand in dem sich ein Organismus befindet. Aber viele Menschen haben Angst vor dem Sterbevorgang an sich, weil er meistens mit sehr viel Schmerzen verbunden ist und gegen den Überlebensinstinkt der meisten Lebewesen handelt.

Gesellschaftlich ist der Tod schlimm, weil die Hinterbliebenen den Verlust spühren. Und um in der Öffentlichkeit als Mitfühlend da zu stehen, verurteilt man auch den Tod von Fremden als etwas negatives, selbst wenn man zu der Person die tod ist keinen Bezug hat.

Es ist also eher die Angst vor dem Vorgang und den Konsequenzen als der Tod selber der als negativ angesehen wird.

Kommentar von Babylon666 ,

Ich kann eben einfach nicht mehr.

Kommentar von MorsElthrai ,

Nun DeineFrage war ja auch nicht ob Du selbstmord begehen sollst oder nicht, sondern nur was am Tod als solches so schlimm ist. ;) Daher habe ich Dir nur darauf geantwortet.

Was nun Deinen Todeswunsch betrifft. Diese Entscheidung musst Du mit Dir selber ausmachen und entscheiden was Du den Menschen in Deinem Umfeld zumuten willst und was nicht.

Aber ich kann Dir ein wenig von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Thema erzählen, vielleicht hilft es Dir ja weiter.

Obwohl ich seit ich 5 Jahre alt bin so ziemlich jeden Tag mit dem Wunsch zu sterben lebe, habe ich es noch nicht beendet. Der Grund ist nicht, das ich den Willen zum leben hätte, sondern das ich Lebewesen habe, die mir genug bedeuten das ich entschieden habe nicht den leichten Weg zu nehmen, sondern die Pflicht zu ihrem Wohlergehen bei zu tragen wahr zu nehmen. Also lebe ich einfach weiter und erfülle meine Pflichten.

Kommentar von Babylon666 ,

 Ja aber ich bin sehr krank und kann kaum mehr aufrecht gehen und sterbe sowieso bald.

Kommentar von MorsElthrai ,

Wie gesagt, diese Entscheidung kannst nur Du treffen. Du musst Dir eben der Konsequenzen Deiner Entscheidung bewusst sein.

Kommentar von Babylon666 ,

Was für eine Entscheidung?

Kommentar von MorsElthrai ,

Ob Du weiter leben willst oder nicht.

Kommentar von Babylon666 ,

Ich kann nicht mehr.

Antwort
von FelinasDemons, 18

Wie kann der Tod für dich erlösend sein? Du bist doch noch gar nicht tot und kannst somit hat nicht wissen,ob der Tod dir Erlösung bringt.

Kommentar von Babylon666 ,

Noch nicht, aber bald.

Antwort
von hobbybotaniker, 16

Ich denke, dass die meisten mit dem Gedanken nicht klar kommen, irgendwann nicht mehr da sind. Weg, einfach weg.

Antwort
von sonders, 1

Moin. Der Tod gehört zum Leben dazu. Die Entscheidung, wann, wie, wo ist eine Entscheidung, auf der wir keinen Einfluss haben und das ist gut so. Selbsttöter, sind F e i g e. Klar ist das Leben eine Herausforderung, was denn sonst. Tipp von mir:  Stellen Sie sich vor ein Spiegel und was bzw wem sehen Sie???!  Markenzeichenvonmir.

Nun  können Sie alles erzählen bzw sagen,  was Ihnen auf den Herzen liegt.Ihr Zwilling bleibt immer bei Ihnen, dieses wissen nur Sie. ToitoitoiAllesGute sonders OhneGewähr

Antwort
von DerDieDasDash, 95

Ich denke es ist nicht die Angst vor dem Tod an sich, sondern die Angst davor, wichtiges zu verpassen.

Kommentar von Babylon666 ,

Was soll denn so wichtig sein? Und vor allem wenn man so krank ist das man eh nicht mehr wirklich etwas machen kann?

Kommentar von Otilie1 ,

was verstehst du unter °°nicht wirklich °° - da geht doch  noch was, oder ?

Antwort
von fxckyou, 56

Angst vor dem Tod zu haben, ist vollkommen gerechtfertigt. Man weiß nicht was auf einen zukommt. Ist es wirklich eine Erlösung? Woher sollte jemand wissen, was folgt? Es könnten theoretisch auch noch schlimmere Qualen sein, niemand kann das wissen.

Wie soll man seinen Frieden finden, wenn man weiß, dass hier Menschen zurück bleiben die darunter leiden. Die dich lieben und sich fragen wieso das alles passiert ist. Die verzweifeln und vielleicht sogar aufgeben. Wie soll ich dann meinen Frieden und Erlösung finden, mit dieser Gewissheit?

Man macht es sich selber nur erträglicher, wenn man sagt, dass es einem nach dem Tod besser geht. Die Wahrheit ist, wir haben keine Ahnung. Aber das werden wir alle noch herausfinden, wenn die Zeit gekommen ist um Abschied zunehmen.

Der Tod ist nicht schlimm für einen, man stirbt einfach. Schlimm ist es für die, die hier bleiben müssen, ohne einen.

Kommentar von Babylon666 ,

Ich bin sowieso schon praktisch tot, ich kann ja kaum mehr aufrecht stehen.

Kommentar von fxckyou ,

Wie gesagt, man macht es sich selber nur erträglicher, wenn man sagt, dass es einem nach dem Tod besser geht. Du weißt nicht ob sich nach dem Leben alles zum Guten wendet, vielleicht wird es auch noch viel Schlimmer, wir haben keine Ahnung.

Kommentar von Babylon666 ,

Hast du etwa Angst?

Kommentar von fxckyou ,

Ja ich habe Angst vor dem Tod. Versteh das nicht falsch, ich habe keine Angst davor dass ich sterbe, sondern wie es den Menschen geht die ich liebe und zurücklasse.

Kommentar von Babylon666 ,

Warum hast du Angst?

Antwort
von DaleksMasterPln, 119

Mann weiß eben nicht was auf einen Wartet

Kommentar von Babylon666 ,

Ja und?

Antwort
von DarkGamingYT, 53

Hallo.

Die Menschen haben nicht Angst vor dem Tod,sie haben nur Angst wie sie sterben werden (Sie wollen lieber einmal einschlafen und nie wieder aufwachen und nicht einen schmerzhaften Tod erleiden)

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag

LG Dark

Kommentar von Babylon666 ,

Ja aber im Grunde ist der Tod Erlösung.

Kommentar von DarkGamingYT ,

Ja da gebe ich dir Recht.Aber wie gesagt die Leute haben Angst ob sie schmerzhaft sterben.

Antwort
von Otilie1, 88

Also für mich ist der Tod sowas wie eine Erlösung - bist du denn krank ???

Kommentar von Babylon666 ,

Ja psychisch als auch körperlich.

Kommentar von Otilie1 ,

ok, dann kann ich deine einstellung doch eher verstehen.

ich bin zwar schon alt und auch etwas gebrechlich, liebe aber mein leben: ich will meine kinder und enkel aufwachsen sehen, mich mit alten freunden treffen- reisen.................es gibt noch viele wünsche die ich mir erfüllen will und werde ! ich häbe keine direkte angst vor dem tod , nur vor dem zeitpunkt - ich will (noch ) nix verpassen

Kommentar von Babylon666 ,

Ich bin noch nicht alt. Aber trotzdem sehr krank. Kann ja kaum mehr aufrecht gehen.

Kommentar von Otilie1 ,

du musst ja auch nicht aufrecht gehen können - wie wäre es mit sitzen ? ich war auch ein 3/4 jahr im rollstuhl und dachte - so dann soll es eben so sein - und gegen scmerzen gibt es medikamente - möchtets du denn nicht mehr leben , ist es denn sooo... schlimm ?

Kommentar von Babylon666 ,

Was bringt es denn noch zu Leben?

Kommentar von Otilie1 ,

bist du denn ganz alleine auf dieser welt ?  -was ist mit eltern, geschwister, verwandschaft, freunde, bekannte, nachbarn.........................schulkollegen ? komm schon, da ist doch jemnad  der dich stützt !!!

Kommentar von Babylon666 ,

Wie gesagt es gibt keinen Sinn mehr zum Leben, weil ich gar nicht mehr in der Lage bin wirklich zu Leben.

Kommentar von Otilie1 ,

es gibt immer irgendwo und irgendwie einen sinn zum leben .................aber wenn du nicht mehr willst und du da so sicher bist ...........dann kann man nix machen - alles gute für dich trotzdem

Kommentar von Babylon666 ,

Stimmt nicht, was bringt es wenn man sich kaum noch auf den Beinen halten kann?

Kommentar von Otilie1 ,

da sind die ansichten verschieden - eine nachbarin von uns hat schwer ms und das seit jahrzehnten - es ist eine bewundernswerte frau die trotz bettlägerigkeit freude am leben hat , dazu helfen viele freunde und nachbarn - sie sagt sie muss ihr schicksal eben annehmen und das beste draus machen .....super einstellung !

aber wenn du nicht mehr leben willst , dann musst du eben gehen , schade um dich - alles gute

Kommentar von Babylon666 ,

Ich will eben nicht ewig leiden.

Kommentar von Otilie1 ,

ewig geht eh nicht !!!!!!

Kommentar von Babylon666 ,

Nein auch nicht Jahrzehntelang.

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