Frage von Jenny6654, 139

Was ist eigentlich der wahre Sinn des Lebens?

Ich mache mir seit ich ein Kind bin Gedanken darüber was der Sinn meines Lebens ist .

Auf der einen Seite denke ich das der Körper bloß eine Hülle ist und die Seele die sich in uns befindet so oft in "neue Körper" schlüpft , bis sie sämtliche Erfahrung im miteinander,liebe usw gesammelt hat. Was im Prinzip Sinn machen würde . Das würde bedeuten : Wiedergeburt . Ich habe auch große Angst vorm Sterben ( ich glaube das hat so ziemlich jeder ) . Und manchmal hab ich das Gefühl als wäre ich für was größeres bestimmt. Aber Talente im spezifischen hab ich keine ( ich kann von vielem ein bisschen aber nichts besonders gut )

Macht das jeder beim erwachsen werden mit oder geht das an den meisten einfach vorbei und sie leben einfach ?

Ich mache mir immer mehr solcher Gedanken auch auf der Arbeit und es beeinflusst mich schon sehr.

Ich bin gespannt auf eure Theorien / antworten :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ichthys1009, 30

Vielleicht hilft dir dieser
Text ein wenig in deiner Situation:

Du fragst nach dem Sinn des
Lebens?

Nach dem Sinn dieser Welt,

nach dem Sinn von Menschen,

nach dem Sinn deines
persönlichen Lebens?

Jedem von uns drängt sich
die Frage nach dem Sinn auf.

Manche verdrängen diese
Frage,

andere verzweifeln an dieser
Frage.

Vor allem dann, wenn es
einem äußerlich gut geht,

wenn man alles haben kann,

wenn man alles machen darf,

wenn man alles erreichen
kann

und keine Ziele oder Wünsche
mehr hat,

wird die Frage nach dem Sinn
um so quälender.

Ich habe mir nicht
ausgesucht zu leben.

Ich habe mich nicht selber
gemacht.

Auch meine Eltern haben mich
nicht erschaffen.

Meine Eltern wünschten sich
"ein Kind",

wenn ich überhaupt ein
Wunschkind war,

aber sie konnten sich nicht
"mich" wünschen.

Ich bin einfach gekommen,

ohne dass sie mich gekannt
haben.

Der, Der mich gemacht hat,

Der mir das Leben gegeben
hat,

Der mir mit jedem Atemzug

neu das Leben gibt,

Der hat mich gewollt.

Der hat mich gerade so
gewollt,

wie ich bin.

Der wollte "mich",

sonst hätte Er einen
anderen erschaffen.

Und Der hat etwas mit mir
vor.

Aus dem Nichts wurde ich
gemacht,

aber nicht für das Nichts.

Der mich gemacht hat,

hat einen Plan mit mir.

Für diesen Plan braucht er
mich,

gerade so wie ich bin.

Mit meinen Talenten und mit
meinen Schwächen,

mit dem, was ich gelernt
habe,

und mit dem, was ich an
leidvoller Lebenserfahrung gemacht habe.

Wenn ich einen Sinn suche,

werde ich den Sinn nur
finden,

wenn ich mich an Den wende,

Der mich erschaffen hat.

Es ist ein Weg,

ein langer Weg,

manchmal ein Kampf,

mit Dem in Kontakt zu
kommen,

Der mir eigentlich am
allernähesten ist.

Kommentar von Jenny6654 ,

Genau diese Fragen versuche ich zu beantworten ^^

Antwort
von GanMar, 44

Ich denke, jeder muß seinem eigenen Leben selbst einen Sinn geben. Einfach nur dahin vegetieren wie eine Gartenhecke will sicher niemand.

Aber es gibt eben Leute, die sind mit sich selbst zufrieden, wenn es der eigenen Familie und den Freunden gut geht. Andere wiederum sehen einen Sinn darin, sich wie Mutter Theresa für die Ärmsten der Armen einzusetzen und diesem Ziel das eigene Leben unterzuordnen.

Überlege mal, was Dir wichtig genug ist, daß Du für dieses Ziel einiges hergeben würdest.

Kommentar von Jenny6654 ,

Wenn ich ehrlich bin würde ich mein Mensch sein opfern -> wäre lieber als Tier in die perfekte Natur geboren..

Kommentar von GanMar ,

Nun, Du könntest Dich mit dieser Einstellung im Bereich Naturschutz engagieren. Mußt ja nicht gleich eine militante Gegnerin von Wurstliebhabern werden.

Aber irgend etwas kannst Du sicher in dieser Richtung machen. Bedenke, welche Fähigkeiten und Talente Du hast. Vielleicht könntest Du ein Buch schreiben, um Deinen Mitmenschen ein wenig mehr Liebe zur Natur zu geben? Oder eine technische Erfindung machen, welche den Benzinverbrauch halbiert? Oder vielleicht nur hin und wieder am Infostand des Tierheimes Deine Mitmenschen um Geldspenden anhauen? Wo liegen Deine ganz persönlichen Stärken und wem könntest Du diese anbieten, wie diese nach Deinen Vorstellungen sinnvoll einsetzen?

Antwort
von Haldor, 32

Manchmal beschleicht mich auch das Gefühl, dass die Buddhisten, Hinduisten und Jainisten mit ihrer Wiedergeburtslehre gar nicht so falsch liegen. Auch die Karmalehre könnte vielleicht zutreffen. Wenn ich mir z.B. vorstelle, wie viele, obwohl sie Talente haben, einfach nicht auf einen grünen Zweig kommen, dass ihnen ständig im Leben Stoppschilder entgegengehalten werden, andere hingegen zu ihrem Lebensglück „durchgelassen“ werden. Als ob diese „Angelegenheiten“ in ihrem Vorleben, wo sie gutes oder schlechtes Karma gesammelt haben, entschieden wurden. Doch beweisen kann man derartige „letzte Fragen“ nicht. Der Sinn des Leben bestünde also - nach fernöstlicher Auffassung - darin, so viel wie möglich gutes Karma zu sammeln. Nach europäischer Auffassung könnte man den Sinn des Lebens so beantworten: Da der Mensch – im Gegensatz zu den Tieren – eine Vernunft mitbekommen hat, soll er diese Vernunft auch zur Entfaltung bringen (und sie nicht irgendwo verschimmeln lassen). Die Vernunft setzt ihn nicht in die Lage, letzte Fragen zu beantworten, er kann aber der Lösung der letzten Rätsel-Fragen zumindest nahekommen (indem er sich fragend bemüht, z.B. bei berühmten Philosophen und Theologen – d.h. ihren Welterklärungs-Modellen – Auskünfte einholt).
Zu den letzten Fragen habe ich bei Gute-Frage-net heute einen hervorragenden Kommentar gelesen, den ich hiermit zitiere:

„Wenn Du nun unbedingt wissen willst, warum Gott die Welt erschaffen hat, dann begehrst Du eine Art Herrschaftswissen, von dem ich nicht sicher bin, ob es Dir gut tun würde. - Sieh es mal so: In einem Unternehmen gibt es viele Know-how-Träger, die kennen sich aus in ihrer Materie, wissen wie der Hase läuft. Der Laden brummt. Darüber gibt es eine Führungsschicht. Die müssen den Überblick behalten. Personalplanung, Produktionsplanung und Finanzen. Die dürfen sich schon gar nicht mehr um jede Lötstelle und jede Getriebestange kümmern. Sind etwas abgehoben. Ganz oben ist das Topmanagement. Die kümmern sich um Strategien und Geschäftsentwicklung und solche Dinge. Es gibt somit eine Art Unschärferelation des Wissens und der Erkenntnis. Also entweder habe ich den ganz großen Überblick, dann kann ich aber nicht gleichzeitig ein allumfassendes Detailwissen haben. Oder ich bin der absolute Nerd und kenne jedes einzelne Detail, dann kann ich aber nicht gleichzeitig der Weltenlenker sein. Unsere Erkenntnisfähigkeit ist nun voll und ganz auf die uns bekannte Alltagswelt adaptiert. Meine Spekulation ist nun, dass wir ein Stück Lebensfähigkeit verlieren würden, wenn wir mit unseren irdischen Sinnen plötzlich die Gottessicht erleben würden.“

Was die Sucht nach Größe betrifft – ich glaube, jeder macht diese Phase durch. Jeder hält sich zunächst für etwas Großartiges, zumindest wenn sein Selbstbewusstsein von seinen Eltern gestärkt wird. Dann kommen die ersten Enttäuschungen und die Vernunft im erwachsen werdenden Menschen wächst; desgleichen – bei den Intelligenten – die Fähigkeit zur Selbstkritik und Selbsteinschätzung. Die allermeisten müssen erkennen, dass die unerlässlichen Talente zur Größe fehlen (oder sie sind nicht rechtzeitig – zu einer bestimmten Größe – erkannt und entwickelt worden und sind verkümmert). Doch (fast) jeder besitzt bestimmte Fähigkeiten zu einem gediegenen Beruf, und die muss der Betreffende dann mit aller Macht nutzen und sich einen Platz in der großen Hackordnung der Gesellschaft erkämpfen.


Antwort
von MarioXXX, 34

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollem Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE GENIESSEN UND LIEBEN. Das ist meine persönliche Sicht. Alles Gute. 

Antwort
von Peetaa, 45

Also mein Vater (gestorben an Krebs) hat mir ein ziemlich wichtiges Geschenk gemacht. Und zwar hat er mich davor gewarnt in dieser Gesellschaft einfach mit zu schwimmen. Arbeit sollte nur ein kleiner Bestandteil des Lebens sein und macht es auch nicht Lebenswerter wenn man ganz oben ist. Ganz im Gegenteil .. oft sind Menschen mit weniger viel GLücklicher. Das wichtigste im Leben ist für mich deshalb das zu tun was ich liebe egal was andere Denken. Das was mich glücklich macht. Mich selbst immer weiter durch Erlebnisse weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse zu sammeln. Ich finde man sollte einfach sich selbst am meisten lieben können und eine Aura erreichen wo andere Menschen denken: "Was macht dieser Menschn bloß das er so glücklich ist"  und so lernt man immer mehr Menschen kennen und Erlebt immer wieder neues und sammeln Erinnerungen... denn das was wir nie vergessen werden und was von anderen Bleibt sind schöne Erinnerungen .. und diese machen uns glücklich da wir diese erlebt haben :)

Kommentar von Jenny6654 ,

Danke für deine Antwort :)

Ich versuche diesem "system kaputtarbeiten " zu entrinnen aber in dieser Gesellschaft ist das fast unmöglich . Ich zweifle immer mehr an der Menschheit und glaube langsam das sie dazu erschaffen wurden um die Erde zu zerstören ( jedes Lebewesen passt sich der Natur perfekt an nur der Mensch nicht )

Antwort
von feirefiz, 23

Wir sind Säugetiere - unser Job ist, Nachkommen hervorzubringen, ihnen das Überleben bestmöglich zu sichern und dann beruhigt abzutreten.

Antwort
von Cuck1688, 54

Wie alt bist du denn? Da gibt es verschiedene Ansichten. Naturalisten oder Atheisten gehen nicht davon aus, dass es einen objektiven Sinn im Leben gibt, sondern dass er subjektiv ist, sprich du kannst ihn dir selber geben. 

In puncto Religion gibt es dann da alles Mögliche. Du glaubst an einen Gott der dich erschaffen hat und der sagt dann, dass das der Sinn deines Daseins ist.

Kommentar von Jenny6654 ,

Ich glaube nicht an einen Gott der alles erschaffen hat .

Was ich mir vorstellen könnte ist das vor 1000nden Jahren ( so blöd wie es klingt ) Aliens auf die Erde kamen und ihre Intelligenz den Menschenaffen näher brachten ( Sprache, Technik usw.) und die Menschen damals deshalb dachten das es götter wären die versprochen haben iwann wieder zu kommen . ( würde das Steißbein evtl erklären und das am Hinterkopf mind. 3 verwachsene Wirbel sind= längerer Hals usw.)

Ich bin 21 ^^

Kommentar von Cuck1688 ,

Und wer hat die Aliens erschaffen?

Kommentar von Jenny6654 ,

Keine Ahnung :)

Ich meine es gibt Sachen die wir bestimmt nie begreifen werden ( Größe / Anzahl der Universen usw)

Ich denke mir nur manchmal wenn die sehen was hier alles passiert lachen die sich bestimmt kaputt :'D

Kommentar von Cuck1688 ,

Stimmt. Die Weltkriege, der Holocaust, das Leben in der dritten Welt. Die sind sicher pausenlos am Lachen ...

Kommentar von Jenny6654 ,

Wenn sie schon sehen würden das wir unser Leben nach Geld ( was in meinen Augen nur buntbedrucktes Papier und gestanzte Blechteile ist ) richten und sehr viele andere dafür unbringen .. Das ist echt traurig ..

Antwort
von Peppi26, 43

Der Sinn des Lebens ist sein Leben so zu leben das man glücklich ist! Ich bin glücklich! Habe einen tollen Partner, eine Arbeit mit der ich zufrieden bin und Geld verdiene! Ich habe Hobbys die mir Spaß machen und süße Haustiere! Statt immer nach mehr zu streben, solltest du das genießen was du hast! Tu das worauf du Lust hast! Lebe einfach!

Kommentar von Jenny6654 ,

Ich habe auch einen tollen Partner und das ist momentan das einzig gute in meinem Leben ( natürlich auch essen und ein Dach über dem Kopf aber ich mache mir immer mehr Gedanken um die Natur und sowas )

Es ist leichter gesagt als getan einfach zu genießen wenn man die ganze Zeit daran denken muss ..

Antwort
von Torrnado, 20

kurz und knapp :

das Streben nach Glück, Liebe, Erfolg und innerer Zufriedenheit !  :)

Antwort
von FlyRic, 37

Für mich ist der Sinn des Lebens, nach dem Sinn des Lebens zu suchen ;)

Antwort
von Lynx1337, 62

Ganz einfach: 42

LG Lynx

Kommentar von Jenny6654 ,

-.- keine zufriedenstellende Antwort

Kommentar von Lynx1337 ,

Dann halt: Nachkommen zeugen und die menschliche Rasse am Leben erhalten.

Nein, aber jetzt mal im Ernst: Darauf wirst du höchstwahrscheinlich keine zufriedenstellende Antwort bekommen (mal davon abgesehen, dass das jeder anders definiert). Für mich zum Beispiel ist "42" eine zufriedenstellende Antwort :D

LG Lynx

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