was ist eigentlich drehmoment ich weiss nur das es gut für die beschleunigung ist

Das Drehmoment beschreibt die Größer der übertragenen Kraft auf einer drehbaren Achse. Viel Drehmoment = viel Kraftübertragung

Als Drehmoment (engl. Torque) bezeichnet man jene physikalische Größe, die bei der Beeinflussung (z. B.: Beschleunigung oder Verzögerung) eines drehbaren Körpers wirkt. Sie spielt dabei dieselbe Rolle wie die Kraft bei der geradlinigen Schiebebewegung (Translationsbewegung). D. h. ein Antriebsdrehmoment kann einen Drehkörper (z. B.: Rad) um seine Drehachse rotatorisch beschleunigen, sodass die Drehzahl des Rades steigt. Ein in die andere Richtung gerichtetes Bremsmoment kann die Drehzahl des Rades reduzieren. Sind Antriebs- und Bremsmoment gleich groß (Gleichgewicht), dann ändert der Drehkörper seine Drehzahl nicht.

Ein Drehmoment entsteht wenn ein Kraft auf einen Hebelarm wirkt. Die Formel ist M=Fl. Wobei F die Kraft und l die Länge des Hebelarmes ist. Z.B. die Kraft des Kolbens bei der Abwärtsfahrt auf die Kurbelwelle. Die Einheit eines Drehmomentes wird in Nm angegeben. F [N] und l [m]. 1 N= 9,81 kgm/s² . Wenn also ein Motor ein hohes Drehmoment hat, dann bedeutet das, das er auch noch bei niedriger Drehzahl ein hohe Kraftentwicklung hat.

Das Drehmoment wird in Newtonmeter gemessen. 1 kp x m (Kilopontmeter) = 9,81 N x m entspr. 10 N x m. Nun kannst Du, wenn Du möchtest, auch das Drehmoment Deines Motors, Krades oder >>>> ausrechnen.
Edgar Niklaus am 28. September 2007 20:41 Sorry aber Kilopond gibt es leider seit 30 Jahren nicht mehr
Arendt am 29. September 2007 18:24 Recht hast Du!! Aber, Du hast die Formel nicht richtig gelesen!!! 1 Kp x m = 10 Newton.

Stellen Sie sich einfach vor, sie hätten eine zusammengerollte Zeitung in ihren Händen. Jetzt versuchen Sie, die Zeitung in sich zu verdrehen. Die Kraft, die Sie dafür aufwenden, ist das Drehmoment. Je höher das Drehmoment, desto stärker wird die Zeitung eingedreht.
alles klar