Frage von heiko9912, 168

Was ist dran am Kreationismus?

Ich würde mich freuen wenn jemand sich die Zeit nimmt diese Argumente, die von Anhänger des Kreationismus sind, zu widerlegen.

Argument 1: Komplexität muss einen intelligenten Urheber haben

Argument 2: Die Erde ist erst 6000 Jahre alt - sagt die Bibel

Argument 3: Das Leben kann nicht zufällig entstanden sein

Argument 4: Evolution widerspricht der Physik

Argument 5: Die Evolutionstheorie ist unwissenschaftlich

Argument 6: Es fehlen fossile Zwischenformen

Antwort
von uteausmuenchen, 62

Hallo heiko9912,

ich hoffe jetzt mal, dass Du die Frage ernst meinst und es sich nicht um eine der üblichen Missionierungsfragen handelt...

Allgemein: Der Kreationismus ist eine religiös fundamentalistische Strömung, die sich scheinwissenschaftlicher Argumente bedient, um den naturwissenschaftlichen Laien zu beeindrucken. Sämtliche Argumente (nicht nur Deine 6 hier) sind bereits ausführlichst zerlegt. (Ich gehe gleich im Detail darauf ein)

Wenn Du ernsthaft Interesse an den naturwissenschaftlichen Argumenten hast (weil Du zum Beispiel kreationistische Bekannte hast), empfehle ich Dir das Buch "Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus". Das ist wirklich sehr gut.

Falls Du Englisch kannst, kannst Du auch immer auf http://www.talkorigins.org/indexcc/index.html nachsehen.

Jetzt zu den von Dir erwähnten Beispielen. Daran sieht man eigentlich sehr schön das vollkommen unwissenschaftliche solcher Einwände...

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Komplexität muss einen intelligenten Urheber haben

Nein, selbstverständlich nicht. Wir sehen überall in der Natur, auch in der unbelebten komplexe Strukturen, die sich unter dem Einfluss der Naturgesetze und Grundkräfte selbst formen. Die ganze Physik ist nichts anderes als die Beschreibung der Vorgänge der unbelebten Natur - und da sind einige sehr komplexe Strukturen dabei.

Diesen Einwand gibt es im Kreationismus in vielen verschiedenen Ausprägungen. Der Aufbau des "Argumentes" ist jedesmal gleich. Das Organ xy sei zu komplex - es kann nicht zufällig entstanden sein, die Wahrscheinlichkeit sei zu gering.

Das Argument ist auch jedesmal auf dieselbe Weise falsch: Die zu kleine Wahrscheinlichkeit beruht auf der falschen Annahme, die Organentstehung sei

  •  zielgerichtet (habe also nur eine einzige "Zielmöglichkeit" zur Verfügung gehabt. Das ist in aller Regel falsch. In jedem einzelnen Evolutionsschritt hat die Evolution auch eine Vielfalt an Möglichkeiten - nur stehen wir halt am Ende eines bestimmten Weges. Wie viele Abzweige es gegeben hätte, ist damit aber nicht gesagt. Setzt man das aber in die Wahrscheinlichkeitsrechnungen ein, so ergibt sich nicht mehr 1: .... sondern eben auch im Zähler eine sehr große Zahl.
  • in einem Entwicklungsschritt erfolgt. Das ist Unsinn. Die Entwicklung geht immer in winzigen Einzelschritten. Und dabei oft auch über den Funktionswechsel: Ein Organ muss weder von Anfang an die heutige Komplexität und Leistungsfähigkeit haben (ein primitives Auge unterscheidet nur hell/dunkel - was ein Vorteil ist, wenn die Konkurrenz das noch nicht kann), noch muss es von Anfang an die heutige Funktion haben (Gehörknöchelchen, etc...)

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Die Erde ist erst 6000 Jahre alt - sagt die Bibel

Wo ist das Argument? Altersbestimmung macht man nicht anhand eines alten, aus vorwissenschaftlicher Zeit stammenden Buches, sondern über wissenschaftliche Methoden der Altersbestimmung. Und hier ergeben unterschiedliche Methoden (interdisziplinär gelogisch und astrophysikalisch) eine sehr gute Übereinstimmung von rund 4,56 Milliarden Jahren.

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Das Leben kann nicht zufällig entstanden sein

Du musst Dir diesen Satz einmal genau durchdenken: Wie viel behauptet wihl jemand zu wissen, der diesen Satz sagt? Alles! Denn er behauptet jedwede denkbare natürliche Entstehung mit Sicherheit(!) ausschließen zu können...

Allein über einen derartigen Absolutheitsanspruch einer Nichtexistenzaussage ist der Satz als unwissenschaftlich zu erkennen.

Tatsächlich wissen wir nicht genau, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Es gibt aber einige sehr plausible Möglichkeiten. Dass wir nicht genau wissen, die die Abiogenese ablief, das liegt aber in unserer Unkenntnis der exakten Randbedingungen. Nach 4 Milliarden Jahren sind uns die Randbedingungen nicht exakt bekannt. Auch nicht, wo genau das Leben entstanden ist - oberflächennah oder eher in den Tiefen der Ozeane in der Nähe der schwarzen Schlote. In jedem Falle gibt es aber für Details der möglichen Lebensentstehung sehr plausible Ansätze - und damit ist ein "auf gar keinen Fall" einfach nicht haltbar.

Zu den beiden letzten Punkten vielleicht interessant: Ein Vortrag von Harald Lesch

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Evolution widerspricht der Physik

Als Physiker ist das immer mein Liebling unter den unhaltbaren Scheinargumenten. :-)

Tatsächlich ist auch das schon seit Jahren sauber durchgerechnet und ad acta gelegt: http://arxiv.org/abs/0903.4603

Worum geht es hier? Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann in geschlossenen Systemen die Unordnung nur zunehmen (Entropiezunahme).

Tatsächlich ist die Erde aber kein geschlossenes System. Das ist der Trick: Unter Energiezufuhr (und die Sonne schiebt hier jeden Tag Unmengen Energie rein), ist Strukturbildung und Entropieabnahme eben sehr wohl möglich.

Eines der Beispiele, an denen man besonders deutlich sieht, dass der Kreationismus auf den naturwissenschaftlichen Laien zielt - beim Fachmann aber nur ein Kopfschütteln bewirkt.

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Es fehlen fossile Zwischenformen

Ich ziehe das hier vor, weil ich dann den fünften besser erklären kann.

Diesen Einwand hört man sehr oft, er ist aber schon im Ansatz falsch. Und zwar in mehrfacher Weise.

Erstens ist "die Zwischenform" ein kreationistischer Mythos. Die ET sagt Mosaikformen voraus, also Formen, in denen Merkmale verschiedener Stammbaumäste realisiert sind. Und solche Formen finden wir sehr wohl. Archeopteryx z.B. Der Kreationismus verweigert nun die Anerkennung dieser Formen, indem er laaaaange diskutiert, ob der Archeopteryx nun doch eher schon ein Vogel oder noch ein Dino ist. Das ist aber biologisch völlig wurscht. Er ist in jedem Falle eine Mosaikform.
Wo genau der Stammbaum verzweigt, das ist de facto Interpretationssache, nicht in Stein gemeiselt. Deswegen gibt es "die Zwischenform" in der Biologie gar nicht.

Ein zweiter Punkt ist sogar eine Vorhersage der ET: Fossilisation ist ein seltener Prozess. Entsprechend ist eine Vorhersage ein immer bruchstückhaftes Fossilienbild. Wir werden nie alle Formen finden, weil es zu wenige Fossilien gibt. Es ist also zu erwarten, dass wir Lücken in den Stammbäumen haben - und entsprechend auch nicht alle Mosaikformen kennen.

Was eine Theorie aber vorhersagt, das kann nicht dazu dienen, sie zu widerlegen.

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Die Evolutionstheorie ist unwissenschaftlich

Nein, ganz und gar nicht. Die ET ist eine der am besten bestätigsten Theorien der modernen Naturwissenschaften und hat einen festen Platz im interdisziplinären Theoriennetzwerk der Naturwissenschaften.

Um  zu erklären, wo der Einwand herkommt, muss man allerdings ein wenig ausholen.

Der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper legt als Forderung für die Wissenschaftlichkeit einer Aussage fest, dass sie falsifizierbare Aussagen machen muss. Nun hatte er selbst bei der ET seine Zweifel - und zwar genau wegen dem, was ich gerade erklärt habe: Durch fehlende Formen kann die ET nicht widerlegt werden. Aus dieser Zeit stammt ein Popper-Zitat, das hier immer wieder von Kreationisten aufgewärmt wird.

Biologen haben es dann Popper aber einmal genauer erklärt: Die ET macht sehr wohl falsifizierbare Aussagen. Zum Beispiel macht sie Aussagen über das Fossilienmuster (ältere Formen in äteren Gesteinen. Gorillaskelette im Kambrium - das wäre ein echtes Problem für die ET. ).

Die Geschichte ist hier http://www.gkpn.de/Vollmer_Atheismus-Metaphysik.pdf unter Punkt 7 nachzulesen. Ich zitiere: ""Popper selbst hat das schließlich auch eingesehen und hat seine These 1978 widerrufen: „Meine Meinung über die Prüfbarkeit und den logischen Status der Theorie der natürlichen Auslese habe ich geändert;und ich bin froh, Gelegenheit zu einem Widerruf zu haben.""

Im Text ist mit der Sichelzellenanämie auch ein weiteres Beispiel einer falsifizierbaren Vorhersage der ET gegeben.

So. Und jetzt hoffe ich, dass Du Dir die Zeit nimmst, Dich mit den Antworten zu beschäftigen...

Grüße

Kommentar von vonGizycki ,

Liebe Uteausmuenchen. Ich fürchte Text und Film könnten als Erklärung zu lang sein.

Kommentar von sarahj ,

das wäre sehr schade. Die paar Minuten sollte man sich nehmen.
Allerdings ist zu befürchten, daß beratungsresistente Missionare die selbe Frage wieder und wider stellen, in der Hoffnung, unwidersprochen ihren tumben Thesen wieder und wieder Raum zu verschaffen, und sachkundige Antworten durch schlichte Masse zu erdrücken.
Daher: großes Lob an uteausmünchen für die Zeit & Mühe, die sie opfert, um der sich ausbreitenden Dummheit ein bisschen entgegen zu wirken.

Antwort
von Hamburger02, 67

Zu beachten ist allgemein, dass die Argumente der Kreationisten aus etwa Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts stammen und jegliche neueren Erkenntnisse ignoriert werden.

A1: Das ist widerlegt. In seiner Theorie Dissipativer Strukturen, für die Ilya Prigogine 1977 den Nobeloreis erhielt, zeigt Prigogine, wie durch die Entwertung von Energie komplexe Strukturen entstehen.

A2: ist durch Geologen längst widerlegt. Der Kreationismus geht davon aus, dass die Erde so geschaffen wurde, wie wir sie heute sehen. geologische Vorgänge über Jahrmillionen wie z.B, Kontinantalverschiebung, werden schlichtweg ignoriert. Ein weiteres Problem: wieso können wir Sterne sehen, die weiter als 6000 Lichjahre entfernt sind? Das dürfte bei einem Alter von 6000 Jahren nicht möglich sein.

A3: Auch das ist durch Prigogine widerlegt. Er zeigt, wie durch Energieenwertung informationstragende Markov-Ketten entstehen können, aus denen sich die DNA weiterentwickeln konnte.

A4: Genauer wird hier oft gesagt: Leben widerspricht dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Bisher musste ich auf Nachfrage aber immer feststellen, dass Leute, die dieses Argument bringen, den 2. HS gar nicht kennen sondern nur nachplappern. Tatsache ist, dass Prigogine in seiner Theorie Disspativer Strukturen sogar mathematisch darstellt, wie Evolution gerade im Zusammenhang mit dem 2. HS funktioniert und dass sich aus dem 2.HS sogar zwangsläufig ergibt, dass Evolution stattfindet.

A5: Die Evolutionstheorie (ET) ist neben der Relativitätstheorie eine der am besten wissenschatlich untermauerte Theorien, die wir überhaupt haben. Ganz im Gegenteil, in den 1980er Jahren versuchten Kreationisten den Kreationismus als Lehrfach in amerikanischen Schulen zu etablieren und vor dem obersten Bundesgericht, das den Fall verhandelte, musste der Krationistenchef unter Eid zugeben, dass es keinen einzigen wissenschaftlich fundierten Beleg für den Kreationismus gibt. Das Gericht entschied daraufhin gegen das Unterrichtsfach.

A6: Natürlich ist in den letzten 100 Jahren nicht die gesamte Entwicklungskette mit Fossilien belegt. Aber es ist halt auch nicht so einfach, Skelette, die 1 Million Jahre alt sind zu finden. Die müssen erstmal so lange erhalten werden. Gemessen an diesen Schwierigkeiten sind sogar schon erstaunlich viele Zwischenformen entdeckt worden, die wunderbar ins Bild und die Theorie passen. Die Kreationisten haben dagegen überhaupt keine Erklärung für die bereits gefundenen Fossilien. Die behaupten sogar, Dinosaurier und Menschen hätten gleichzeitig gelebt. Speziell was die Entwicklung des Menschen betrifft, sind sogar erstaunlich viele Zwischenformen in den letzten Jahrzehnten entdeckt worden. Und man kann sogar durch Genuntersuchungen die Wanderung des Homo sapiens und seine Vermischung mit dem Neandertaler nachweisen. Nun sind die Neandertaler aber schon mindestens 30.000 Jahre ausgestorben, was ein weiteres Argument gegen 6000 Jahre ist.

Kommentar von Abahatchi ,

Gemessen an diesen Schwierigkeiten sind sogar schon erstaunlich viele Zwischenformen entdeckt worden, die wunderbar ins Bild und die Theorie passen.

Genau genommen ist jedes Fossil eine Zwischenform von ihren Vorfahren und Nachfahren, nur dasz sehr oft die Unterschiede nicht so gravierend sind. Jedes Lebewesen ist auch immer die Zwischenform von seinen Eltern zu seinen Kindern.

Wer von Paläontologen eigentlich das Unmögliche verlangt, dasz sie einen kompletten und lückenlosen Stammbaum des Menschen vom Einzeller an mit Fossilien belegen, der müszte sich dann meine Forderung gefallen lassen, mir doch mal alle Skelette vor zu legen, die von Adam und Eva zu mir reichen!

Kommentar von Hamburger02 ,

Gutes Argument mit Adam und Eva.

Zum Kreationisten:

"Wieso wirfst du der Wissenschaft vor, 1 Million Jahre alte Fossilien nicht gefunden zu haben, wo ihr nicht einmal in der Lage seid, die nur 6000 Jahre alten Skelette von Adam und Eva zu finden."

...da bin ich mal auf die Antwort gespannt.

Kommentar von realsausi2 ,

So charmant der Gedanke ist, liegt im doch eine falsche Annahme zu Grunde: nämlich dass sich Kreationisten rational überlisten ließen. Wer diesen kreationistischen Unfug glaubt, kann das nur, wenn er die Ratio über Bord geworfen hat.

Es wäre allerdings schon spannend, wie sie sich hier rauswinden wollen ;))

Antwort
von realsausi2, 56

Zu 1) Sagt wer? Wer eine solche Behauptung aufstellt, ist auch in der Beweispflicht. Wir kennen unzählige Beispiele von Komplexität, die sich komplett ohne eine intelligenten Urheber bildet. Das beginnt bei einer Galaxie und geht bis zu uns selbst.

Es hilft, sich mal mit dem Prinzip der kummulativen Selektion zu befassen.

zu 2) Das ist nun so eindeutig falsch, dass es kaum der Mühe wert ist, darauf einzugehen. Mal nur zwei Beispiele: Die Lebensdauer von Sonnen kann man anhand ihrer Bestandteile recht gut sowohl vorwärts wie auch rückwärts berechnen.

Am Verhältnis von Wasserstoff zu Helium kann man ihr Alter bestimmen. Fest steht auch, dass schwerere Elemente als Eisen nur in Vorgängen entstehen können, bei denen Sonnen kollabieren. Allein die Existenz von schwereren Elementen als Eisen ist Beleg, dass die Erde älter aus 6000 Jahre sein muss.

Wir können am Himmel nicht nur Sterne im Umkreis von 6000 Lichtjahren sehen, sondern viel weiter entfernt und damit eben auch älter. Wollte man das in Zweifel ziehen, hieße das, dass bei einer Schöpfung das Licht all dieser Objekte am gleich Punkt gestartet sein muss. Also wären die Photonen von weit entfernten Galaxien nicht von dort gekommen, sondern kurz vorm Eintreffen bei uns aus dem Nichts gestartet worden.

Das ist so absurd, dass niemand, der seinen Verstand beisammen hat, das als möglich annehmen kann.

Ach, weils so schön ist, noch einen. Kontinentaldrift. Wir können die Geschwindigkeit, mit der sich die Kontinentalplatten bewegen, heute sehr genau messen. Daran kann man errechnen, wie lange sie von A nach B unterwegs waren. Soll mal ein Kreationist versuchen, eine Erklärung für den immer noch wachsenden Himalaya zu finden, die ohne Kontineltaldrift auskommt.

Es gibt hunderte anderer Beispiele.

Zu 3) Richtig. Aber genau das behauptet ja der Schöpfungsbericht. Ein zufällig existierender Gott hat an einem zufälligen Zeitpunkt in der Ewigkeit ein ganzes Universum aus dem Nichts rausgehauen. Alles ist darin zufällig so, wie wir es vorfinden.

Die Wissenschaft bemüht den Zufall nicht. Hier gibt es Gesetze, Regeln, Kausalitäten. Da hat Zufall keine nenenswerte Rolle zu spielen. Warum Kreationisten diesen Unsinn immer wieder vortragen, ist mir ein Rätsel.  Das wäre so, also würde ich die Schöpfung ablehnen, weil Gott ein Hörgerät trägt.

Zu 4) Was soll man dazu sagen, ohne zu wissen, welcher Vorwurf hier konkret gemacht wird? Im Kern ist alles Physik. Evolution ist aber eine eigene Disziplin der Biologie. Welchen Widerspruch wollen die das ausgemacht haben?

Tatsächlich steht aber Schöpfung im Widerspruch zur Physik. Es kann nicht einfach ein ganzes Universum aus dem Nichts geschaffen werden.

Zu 5) Auch hier kann man nur antworten, wenn man die Vorwürfe kennt. Bzw., wie hier Wissenschaftlichkeit definiert wird. Millionen von Wissenschaftler haben diesen Widerspruch offensichlich nicht gefunden.

Was man allerdings feststellen kann, ist, dass Kreationismus unwissenschaftlich ist. Zum wissenschaftlichen Vorgehen gibt es eine ganze Reihe von Regeln. An diese halten sich Kreationisten niemals. Falsifikation kennen sie nicht. Sie sind nicht ergebnisoffen, sondern all ihr Bemühen besteht darin, eine von Anfang an feststehende These zu rechtfertigen. Nach wissenschaftlichen Kriterien scheitern sie daran aber regelmäßig.

Zu 6) Ja und? Die Natur ist ein Kreislaufsystem. Dass wir überhaupt Fossilien haben, ist nur das Sahnehäubchen. Der Evolutionstheorie sind sie hilfreich, aber sie ist nicht auf sie angewiesen.

Moderne molekulargenetische Verfahren und der Blick in die lebende Natur sind längst viel aussagefähiger als augebuddelte Knochen.

Außerdem liegt dieser Betrachtung ein grundsätzlich falsches Verständnis von Evolution zu Grunde. Genau genommen gibt es nämlich jede Menge Zwischenformen. Jedes lebende Individuum ist eine Zwischenform. Jede jemals gelebt habendes Individuum ist eine Zwischenform.

Es ist nicht so, dass die Evolution von Plateau zu Plateau springt. Alles was passiert, ist immer nur der allerkleinste Unterschied von einem Indivduum zu seinen direkten Nachkommen (Kindern). Jedes Individuum ist die Zwischenform zwischen seinen Eltern und seinen Kindern.

Jede evolutionäre Entwicklung zerfällt in dieses allerkleinste Raster.

Auch komlexe Organe wie Augen oder Herz, der Vogelflug und was auch immer, läßt sich in diesem Raster der allerkleinsten Schritte abbilden. Man muss sich nur die Mühe machen, sich die Fakten anzuschauen.

Das machen Kreationisten aber nicht. Die haben keine Ahnung von Evolution, wollen sie aber widerlegen. Das kann nur scheitern.

Wer die ET nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden. Und wer sich nicht damit befasst, wird sie nicht verstehen.

Die Evolution ist ein komplexes System, dass in seinen Prinzipien und Abläufen völlig ohne einen Eingriff eines wie auch immer gearteten intelligenten Manipulators schlüssig und immer wieder an der Natur überprüfbar belegt ist.

Wenn diese naiven Fragen die ganzen Geschütze der Kreationisten sind, dann muss man wohl eine ganze Reihe von Defiziten haben, um dem auf den Leim zu gehen.

Antwort
von dadita, 23

Nicht das geringste.

@1: Das ist ein Trugschluss. Komplexe Strukturen können auch ohne einen intelligenten Schöofer entstehen, wie wir in der Natur überall beobachten können. 

@2: Das ist falsch: Die Erde ist nachweisbar 4,5 Milliarden Jahre alt, das Universum ca 13,5 Milliarden Jahre. Dank unserer Teleskope sind in der Lage Sterne zu sehen deren Lich mindestens 13 Millarden Jahre braucht um uns zu erreichen. Die Fakten die Belegen, dass die Erde selbst mehr als 6000 Jahre alt ist, sind zu zahlreich um sie hier alle aufzulisten...aber wir wissen um menschliche Kulturen die älter sind. 

@3: Das ist falsch: Leben ist nur ein chemischer Prozess, der gemäß der Naturgesetze in Gang gebracht wird.

@4: Das ist sogar absolut lächerlich: Die Evolution ist die natürliche Konsequenz der Naturgesetze. Wahrscheinlich wird damit auf das Gesetz der zunehmenden Entropie angespielt. Dies gilt aber nur in geschlossenen Systemen, was die Erde nicht ist.

@5: Das ist kein Argument sondern eine absurde Behauptung. Evolution ist Fakt und die synthetische Evolutionstheorie ist einer der am best belegten wissenschaftlichen Theorien.

@6: Nicht jedes Tier tote Tier endet als Fossil...die wenigsten tun dies. Dennoch haben wir inzwischen einen fast lückenlosen "fossil record". Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess, es gibt keine "Zwischenformen"...bzw wenn man so will ist auch der Mensch nur eine Zwischenform. 

Antwort
von MightyM01, 74

es gibt reichlich quellen im Internet in denen du die Gegenargumente zu deinen Punkten findest. die arbeit musst du dir schon selber machen.

grundsätzlich denke ich das das eine Denkweise ist die bereits vor langer Zeit überholt war. Es ist eher der Versuch die ganze Komplexität der Welt auf ein Buch das alle Antworten kennt zu reduzieren.

Antwort
von Nijori, 55

Ganz unverblümt gesagt: Hirnschiss.

1. Wieso?
Alles was wir ach so intelligenten Wesen geschaffen haben ist absolut fehlerhaft, während die Natur ein perfektes System ist das sich selbst, ohne große Einflüsse ewig weiter gedreht hätte.
Ich würde also ehr argumentieren, das alles was aus Absicht, mit einem Ziel, hervorgebracht wird, sich niemals an die gegebenen Gesetzmäßigkeiten halten kann, da man sie nichtmal alle kennt und immer fehlerhaft ist.
Die Natur als System, ohne Grund, in der jedes Tier (damit meine ich auch Menschen) nur zum überleben existiert, ist demach unmöglich mit Absicht entstanden, sondern der erste Funke war Zufall und die Gesetzmäßigkeiten des Universums (nachweißbare Phänomene) selbst haben sie so geform wie sie heute ist.

2. Ja die Bibel sagt viel und der Radiokarbontest sagt was anderes....ich denke ich halte mich ehr an letzteres, das lässt sich nachweisen.

3. Weil?
Du kannst nich einfach absolute Aussagen in den Raum stellen ohne nen Grund.
Soweit wir wissen haben die ersten Aminosäuren sich im Urschlamm ganz durch Zufall verbunden.
Wäre ein einziger der unzählbar vielen Umstände die es dazu brauchte anders gewesen wäre nix passiert oder es wäre später passiert.

4.In wiefern das und was hat Physik, abgesehen davon das sie natürlich im gesamten gesehen mit allem zu tun hat, nun mit der Anpassung an Umstände zu tun?
Ein Tier gräbt viel = seine Krallen wachsen.
Diese Information speichert sich auf eine Weise, ich will nicht behaupten ich wüsste wie, was oder wo ich bin kein Genetiker, im Erbgut des Tieres und bei der Reproduktion ist sie im neuen Tier schon von vornherein präsent also findet die Anpassung schneller statt bis die körperliche Eigenschaft von Geburt an präsent ist.

Tiere die in der Natur einen Vorteil vor ihren Artgenossen haben sind gesünder, stärker, überlebensfähiger und pflanzen sich demnach ehr fort als ein Tier das keinen Vorteil hat.
Ganz abgesehen davon das es bewiesen ist, zum Beispiel kann man an unserer DNA nnachweisen das wir vom Affen abstammen, macht es Sinn im Gegensatz zu poooff und da war das Tier.

Physik besagt nämlich auch das man nicht einfach aus dem nichts Materie schaffen kann ;)

5. Was genau ist daran unwissenschaftlich, ich verweise auf 3. .

Da kann man garnichts erwidern ohne ein warum, Evolution ist eine anerkannte und oft bewiesene Theorie an der es eigentlich nichts zu rütteln gibt.

6.Und wie erklärst du die die wir haben?
Es braucht ganz bestimmte Umstände um ein Fossil zu erschaffen, diese sind recht selten gegeben.
Überleg mal die Anzahl an Fossilien die wir haben und wieviele einer einzigen speziellen Art es gegeben haben muss um ein Ökosystem am Laufen zu halten.
Da kann schonmal ne ganze Unterart fehlen oder durch nur Teilfunde nicht richtig klassifiziert sein.
Außerdem hat man auch nicht die ganze Welt umgegraben oder?

Antwort
von mychrissie, 30

1. Aus kleinen Ordnungs"inseln" im Chaos bilden sich Strukturen, die wir (in unserer Beschränktheit) als komplex bezeichnen. Für andere Intelligenzen wären sie vielleicht ziemlich simpel.

2. Was die Bibel (meistens gleichnishaft) sagt, ist wissenschaftlich gesehen irrelevant. Außerdem sagt die Bibel nichts, sondern nur die Menschen, die ihre moralischen Regeln in der Bibel gleichnishaft niedergeschrieben haben. Wie gesagt, die Bibel haben Menschen geschrieben und kein himmlisches Wesen mit einem göttlichen Kugelschreiber.

3. Warum nicht? Es kann etwas sowohl zufällig wie auch geplant entstehen

4. Blanker Unsinn

5. Noch blankerer Unsinn

6. Wer sagt denn, dass etwas fehlt, nur weil wir es noch nicht gefunden haben? Unsere fossilen Funde machen doch nur einen mini-mini-minimalen Bruchteil aller untergegangenen Pflanzen und Tiere aus. Und ein großer Teil liegt auch noch unter dicken Schichten kilometertief im Grund der Ozeane. Außerdem haben Zwischenformen logischerweise auch einen geringeren Life Cicle gehabt, sonst wären sie ja nicht Zwischenformen geblieben.

Grundsätzlich gilt, man kann doch nicht Moralregeln, die zum besseren Verständnis einer großteils analphabetischen Glaubensgemeinschaft in Gleichnisse und Geschichten verpackt wurden zur Basis wissenschaftlicher Forschung machen! Zwischen Glauben und Wissen sollte man schon sauber trennen.

Antwort
von DarkSepia, 45

1.: Intelligente Urheber sind selber komplex, weil sie mindestens über Motive und Annahmen verfügen, die zusammen wirken, um eine Handlung hervorzubringen. Diese These würde also zu einem unendlichen Regress führen.

Weiters lässt sich diese These nicht empirisch testen, wenn man jedes scheinbare Fehlen eines intelligenten Urhebers als Hinweis auf einen uns unbekannten intelligenten Urheber interpretiert, ist es unmöglich, ein Gegenbeispiel vom Beispiel eines solchen unbekannten Urhebers zu unterscheiden.

2.: Vielleicht sagt das die Bibel, aber dann ist es falsch. Vieles auf der Erde ist älter.

3.: Irrelevant für Kreationisten, da nicht alles, was keinen Schöpfer hat, zufällig ist.

4.: Eine sehr ungenaue und daher schwer überprüfbare Behauptung. Ja, vielleicht widersprechen sich einige wissenschaftliche Theorien und vielleicht auch Evolutionstheorie und irgendeine physikalische Theorie. Allerdings lässt sich daraus alleine nicht herleiten, welche der beiden Theorien falsch sind und auch nicht, dass sie durch Kreationismus ersetzt werden müssten.

5.: Wieder eine sehr ungenaue Aussage. Was sollte an ihr unwissenschaftlich sein?

6.: Wir erwarten auch nicht, alle fossilen Zwischenformen zu finden.

Antwort
von Lohengrimm, 54
  1. Komplex erscheinen Dinge nur, wenn man den Gesamtzusammenhang nicht sieht und dann versucht, aus den einzelnen Teilen das Gesamtbild erkennen zu können. 
  2. Für die Bibel bzw. in der Bibel spielt Zeit keine Rolle. Zeit wurde nur von den Menschen, die die Message der Bibel nicht ganz verstanden haben hineininterpretiert. 
  3. Von Entstehen und Vergehen kann man nur reden, wenn man die Dinge aus einer zeitlichen Perspektive betrachtet. Um die Dinge aus einer zeitlichen Perspektive sehen zu können, muss man sich (wie unter 1. angeführt) als Teil des Gesamtbildes sehen (obwohl man ähnlich wie in einem Hologramm alles ist). 
  4. Evolution und Schöpfungstheorie sind lediglich Denkmodelle, die man wie alle anderen Denkmodelle je nach individuellem Standpunkt und gegebenen Definitionen sowohl als richtig als auch als falsch deklarieren kann.
  5. Soweit von genug Leuten in selber Art und Weise interpretiert, können die seltsamsten Dinge als "wissenschaftlich" anerkannt oder als "unwissenschaftlich" abgeurteilt werden. 
  6. Wie unter 4. Missing links sind ein Teil einer Theorie, die man je nach Wahl der Prämissen als richtig oder falsch ansehen kann. 
  7. Hab keinen Plan, ob ich die Frage richtig verstanden hab. :-D 
Antwort
von Kiboman, 62

:D

du kannst nicht gewinnen,

Manche glauben, dass wir nur aufgrund der Bibel nicht genau wissen könnten, durch welche Prozesse Gott geschaffen hat.

Einige von ihnen sagen, Gott habe durch Evolution geschaffen – er hat die Ausgangsbedingungen genau so eingestellt, dass sich alles so entwickelte, wie er wollte.

Andere sagen, Gott habe immer wieder an entscheidenden Stellen neue Information in einen evolutionären Prozess gegeben.

Manche Gläubige sehen einen Widerspruch zwischen den Ergebnissen der Wissenschaft und der Bibel und denken, dass die Welt in sechs aufeinanderfolgenden 24 Stunden Tagen geschaffen wurde.

Antwort
von priesterlein, 74

Argument 7: Kreationismus kann nicht mit menschlichen Wissenschaften belegt und argumentiert werden. Es gibt keine Argumente dafür oder dagegen. Man muss es erleben. Unwissende haben immer Gegenargumente, aber schauen auch nicht über den Tellerrand dahin, wo diese absurd wären.

Kommentar von MightyM01 ,

Der Punkt ist doch aber das Glauben und Wissenschaft in keiner Konkurrenz zueinander stehen müssen.

den Glauben eines Menschen mit Wissenschaftlichen mitteln wiederlegen zu wollen ist ebenso dumm wie Wissenschaftliche Erkenntnisse zu leugnen nur weil sie nicht in das eigene Weltbild passen.

Antwort
von Walum, 67

1. Unbegründet, also Quatsch.

2. Falsch, das sagt die Bibel NICHT.

3. Das Leben musste zwangsläufig entstehen.

4. Nein, Evolution passt mit der Physik perfekt zusammen.

5. Die Evolutionstheorie IST eine wissenschaftliche Theorie.

6. Geh doch suchen, wenn Du etwas vermisst.

Kommentar von realsausi2 ,

Grummel. Und ich schreibe mir ´nen Wolf, ...;)

Kommentar von Abahatchi ,

5. Die Evolutionstheorie IST eine wissenschaftliche Theorie und nicht nur eine These!

Ich finde es so klarer und noch deutlicher.

Antwort
von Kanatar, 54

Zu 1: warum?

Zu 2: empirische Wissenschaft beweist, dass es anders ist.

Zu 3: doch. Ist auch schon in einem Versuch wiederholt worden. Wenn man eine Flüssigkeit, die der ursuppe recht ähnlich ist, unter Energie setzt, bspw Strom, bilden sich die ersten Aminosäuren.

Zu 4: warum?

Zu 5: Bitte was? Dir Evolutionstheorie würde erfüllt alle Anforderungen, die die moderne Wissenschaftstheorie stellt. Der Kreationismus hingegen ist dogmatisch und seine einzige Quelle ist ein 2000 Jahre altes zensiertes Sammelsurium.

Zu 6: richtig. Man findet aber immer wieder neue die das Bild nach und nach vervollständigen.

Antwort
von Ichthys1009, 4

Nur mal so zum Weiterdenken:

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Antwort
von alwaysserious, 27

Einige religiöse Fundamentalisten glauben echt, dass die gesamte materielle Schöpfung irgendwann vor 6000 bis 10000 Jahren in nur sechs 24-Stunden-Tagen hervorgebracht wurde. Damit leisten sie allerdings einer unbiblischen Lehre Vorschub und bewirken, dass sich viele über die Bibel lustig machen.

Zu der Auffassung, die Schöpfungstage hätten nur buchstäbliche 24 Stunden gedauert, sagt der Molekularbiologe Francis Collins: „Der Kreationismus hat ernsthaften Glaubensvorstellungen mehr geschadet als sonst etwas in der Geschichte der Neuzeit.“

Oberflächliche Zeitgenossen, denen auch noch eine genaue Kenntnis dessen fehlt, was die Bibel wirklich sagt, werfen dann die Aussagen von Kreationisten und der Bibel in einen Topf und verbreiten dann selbst ihre ungenügend recherchierten Halbwahrheiten. Beide Positionen sind nicht haltbar und unseriös, aber Vorurteile und religiöse Extreme haben sich mal wieder der Lächerlichkeit preisgegeben als aktuelles Spiegelbild einer in vielerlei Hinsicht degenerierten Gesellschaft... 

Antwort
von vonGizycki, 49

Grüß Dich heiko9912!

In diesem Film sind beide Positionen gegenübergestellt Anhänger und Kritiker des Kreationismus. Mache Dir selbst ein Bild darüber und entscheide, was Du als glaubwürdiger empfindest.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Nachtrag:

Ich möchte Dir unbedingt diesen Film ans Herz legen:

Wer den Wind sät 

Eine Absage an jeglichen Fundamentalismus. Ein hervorrragender Film, der einen massiv zum Nachdenken bringt. Er ist in schwarz-weiß, obwohl das Cover farbig ist. Dafür das Geld auszugeben, ist absolut sinnvoll! Und dieser Film stammt aus dem Jahre 1960 und war damals schon ein sehr mutiger Film.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wer\_den\_Wind\_s%C3%A4t\_(1960)

Die DVD ist bei amazon erhältlich und kostet nicht viel.

Kommentar von vonGizycki ,

Wikipedia: Auf den zweiten Link der Webseite klicken

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