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Was ist dran am Klimaschwindel?

gefragt von sospeedy am 12.06.2007 um 22:34 Uhr

Habe gestern die englische Doku über den "Klimaschwindel" und die anschliessende Diskussionsrunde gesehen - was ist eure Meinung hierzu? Wird zuviel um dieses Thema aufgepauscht, ist der gegenwärtige Verlauf ein natürlicher Verlauf des Klimas/Wetters oder hat der Mensch den Klimawandel mit verursacht?


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Mikatto
beantwortet von Mikatto am 12. Juni 2007 23:12
9x
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Ich habe dazu schon einige Postings verfaßt (ja, ich hör schon wieder einige aufstöhnen...).
Fakt ist, dass das Klima kein statisches System ist sondern sich laufend ändert, so war es immer und so wird es immer sein. Fakt ist auch, dass es viele sich oft widersprechende Fakten gibt, je nachdem, zu welchem "Szenario" der Wissenschaftler dann tendiert, nimmt er diese oder jene Fakten, die zu seinem Modell passen - und vernachlässigt die anderen.
Die Krux daran ist, dass das Ergebnis von vornherein feststand und dann Beweise gesammelt werden sollten. Der Weltklimarat bekam und bekommt viele Gelder, um zu beweisen, dass der Mensch Schuld an einer Erwärmung hat. Wäre natürlich dumm, wenn man dann feststellen würde, das dies nicht so ist. Im IPCC ist man sich ja selbst nicht einig.
Schlimm ist nur, dass Politiker das herausnehmen, das ihnen paßt, während andere Sätze aus den Veröffentlichungen des Klimarates einfach weggelassen werden. Da hilft nur eigene Recherche, doch die meisten Menschen lesen eben Bildzeitung (Hilfe, die Welt geht unter!!) und glauben Politikersprechblasen.
Die Sonnenaktivität korreliert in vielen Zeitabschnitten wesentlich besser mit den globalen Temperaturen als z.B. die CO2-Emmission, Bohrkerne sprechen - je nachdem, aus welcher Gegend sie stammen - mal für die eine, mal für die andere Sache.
Schlimm ist der heutige Klimafundamentalismus, ich kann da einem Autoren des Films nur zustimmen, wenn man die angeblich menschgemachte Klimakatastrophe nur hinterfragt kommt man sich schon vor als ob man den Holoc+ust leugnen würde. Eine unaufgeregte Diskussion ist kaum möglich, weil eine große Industrie dahintersteht. Hier geht es mehr um Ideologien und nicht mehr um Theorien.
Man sollte durchaus handeln, aber v.a. in Richtung Umweltschutz. Aber Milliarden ausgeben für fragwürdige Ergebnisse während überall auf der Welt Menschen an Hunger und heilbaren Krankheiten sterben ist der falsche Weg.
Genauso falsch wie die Hysterie, dem einfachen Bürger jede Autofahrt, erst recht den abgesparten Urlaubsflug schlecht reden zu wollen, Glühbirnen verbieten zu wollen, gleichzeitig aber Braunkohlekraftwerke zu bauen und tägliche Flüge Bonn - Berlin zu machen, weil die ReGIERung immer noch aufgeteilt ist.
Deshalb kann man nur jedem raten, erst mal selbst zu denken und Verantwortung zu übernehmen, aber sich nicht von einer Hysterie anstecken zu lassen, wie das leider oft der Fall ist, man denke nur an BSE, Sars oder die Vogelgrippe. Im Angst- und Panikmachen sind Medien und Politiker ungeschlagen.

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 12. Juni 2007 23:18

Hab leider nur 2 Daumen die ich dir geben kann. :-) Du hast meine uneingeschränkte Zustimmung!!!

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 12. Juni 2007 23:30

ich hab auch nur 2 daumen aber noch 2 zehen die ich hochdrücke!

genau so ist es, du kannst das immer recht gut schreiben!!

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 12. Juni 2007 23:34

;-) danke für Daumen und Zehen

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 12. Juni 2007 23:41

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1020545_idDispatch:5236912,00.html


Das Sahara-Paradox: Die Wüste wird grün Die Klimamodelle der Forscher prognostizieren eine globale Erwärmung mit dramatischen Folgen. Sie sehen die Wüsten wachsen und die Menschen vor der unwirtlichen und lebensfeindlichen Umwelt fliehen. Doch dieses Szenario stimmt nicht überall, sagen Wissenschaftler: Die Sahara nämlich wird feuchter und damit grüner werden als sie heute ist. Wie kommen sie zu diesem Schluss? Was bedeutet das für die Wasserversorgung und den globalen Wasserhaushalt? "Abenteuer Wissen" begleitet Forscher, die die Wüste zum Sprechen bringen und etwas über die Zukunft der Sahara - und das Klima bei uns - erfahren. Denn was dort geschieht, bleibt auch in Europa nicht ohne Folgen - und umgekehrt.


Auch wieder ein Fakt gegen den "Mainstream" ;-)


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 12. Juni 2007 22:46
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Zwar habe ich diese Sendung nicht gesehen, bin aber der Meinung, dass wir schon seit Jahrzehnten in einer Zwischeneiszeit sind, die Atmosphäre sich also langfristig erwärmt.

Zusätzlich gibt es zwischen den verschiedenen Jahren immer schon (teils erhebliche) Schwankungen in der Temperatur.

Es ist gut möglich, dass wir Menschen diesen Wandel "auch" beeinflussen, allerdings halte ich es für sehr gewagt, hier nach im Erdmassstab wenigen Jahren genaue Prozentsätze für den menschengemachten Einfluss zu nennen.


LottesMa
beantwortet von LottesMa am 12. Juni 2007 22:42
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Es ist eine gute und sicher auch berechtigte Frage: Ist der Mensch Schuld am derzeitigen Klimawandel? Da anscheinend weder das eine noch das andere final zu beweisen ist, werden die Geister sich da wohl weiter streiten müssen. Sollen sie meinetwegen tun, solange die derzeitigen Schritte in die richtige Richtung, nämlich alles zu tun bzw. einzuleiten, um einen Klimawandel aufzuhalten, dabei konsequent weiterverfolgt werden. Denn Tatsache ist und bleibt ja leider, dass wir unserer Umwelt sehr wohl großen Schaden zugefügt haben, ob das nun den "Klimawandel" zur Folge hat oder nicht. Ich finde das letzten Endes egal, gehandelt werden muss in jedem Fall.

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 12. Juni 2007 22:54

Umweltschutz und Klimawandel sind zwei Paar Schuhe.

Kommentar von 94e68febe02677808e9d51b343b494c9smallLottesMa am 12. Juni 2007 23:12

Ist mir klar, aber Umweltschutz schadet nie, und wenn's den "Klimaschwindel" braucht, damit die Menschheit aufwacht - bitte, gerne!

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 12. Juni 2007 23:17

Du verkennst, dass Mittel, die für falsche Klimapolitik eingesetzt werden woanders leider fehlen, z.B. eben im Umweltschutz oder Ernährung und Krankheitsbekämpfung in der dritten Welt. Das ist ein sehr komplexes Feld und kann man nicht mit der Gleichung Klimaschutz = Umweltschutz vereinfachen.


Lola60
beantwortet von Lola60 am 12. Juni 2007 23:01
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Solange es Menschen gibt hat er auch die Umwelt, in welcher Art auch immer, beeinflußt. So sind z.B. durch Rodungen riesige Wüsten entstanden (Sahara). Ob er nun auch den Klimawandel alleine zu verantworten hat kann m.E. keiner zu 100% nachweisen.

Auf jeden Fall ist diese Diskussion für einige Politiker ein willkommender Grund irgendeine neue Steuer zu suchen um damit den Staatssäckel zu füllen. Für mich ist das reine Panikmache.


Erdal
beantwortet von Erdal am 13. Juni 2007 09:15
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Ob alles nur Panikmache ist oder vielleicht noch viel schlimmer, als man uns "Normalbürgern" sagen kann - ich kann es so nicht beurteilen. Sich bin ich mir aber schon, dass wir Menschn keine Waffen brauchen um uns und unseren Planeten zu zerstören. Das schaffen wir auch anders ganz gut. Zum Beispiel durch Überfischung der Meere. Wir entziehen uns und anderenn Lebewesen die Grundlage und geben aber liebend gerne diesen Lebewesen die Schuld. Die Natur ist ein ziemlich komplexes System und kann eine ganze Menge ausgleichen, aber jede ausgerottete Lebensform zieht unweigerliche Veränderungen nach sich. Außerdem bin ich schon der Meinung, dass Umweltschutz auch etwas mit Klimaschutz zu tun hat. Wenn ganze Wälder abgeholzt werden oder duch sauren Regen absterben, hat das sehr wohl einen Einfluß auf das Klima. Je nach Größe der Waldgebiete möglicherweise nur lokal begrenzt, aber es summiert sich auch. Andererseits haben wir bereits eine relativ lange stabile Klimaphase. Es ist also durchaus denkbar, dass wieder ein Wandel ansteht. Möglicherweise haben wir ihn nur etwas beschleunigt. Vielleicht nehmen wir uns und unseren Einfluß auf das Klima aber auch zu wichtig.




Kommentar von ravenmuc am 14. Juni 2007 13:28

M.E. der vernünftigste Beitrag bisher. Auch wenn ich auch schon einiges von wegen Zwischeneiszeit etc. gehört hab, und selbst wenn da was dran ist - Treibhauseffekt, Regenwaldrodung, Überfischung, Ausrottung von Tierarten, all das läßt sich nicht leugnen.

Und Umweltschutz und Klimaschutz läßt sich nicht trennen. Klimaschutz ist, um mal mathematisch zu reden, eine Teilmenge des Umweltschutzes meiner Meinung nach. Wenn der Regenwald gerodet wird, der Mensch aber gleichzeitig immer mehr CO2 in die Luft bläst, hat das sehr wohl Einfluß auf die Atmosphäre und somit aufs Klima. Aber die Umwelt kann man noch an anderen Stellen schützen.

Und ja, Medien und Politik machen viel Panik. Aber spielt es nicht auch einigen anderen Lobbys in die Hände, wenn immer wieder verbreitet wird "Ach, is doch alles nur natürlich - ganz normaler Klimawandel"???


daniel1
beantwortet von daniel1 am 13. Juni 2007 02:01
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Hallo,

leider wurde mein Beitrag als Spam eingeordnet - aus welchen Gründen auch immer.

Zu diesem Thema gibt dieser Aretikel aus Heise aufschluss:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24803/1.html

Kommentar von Simple_avatar10smalldaniel1 am 13. Juni 2007 11:48

ok, Spam deshalb, weil man nicht mehr als 1 Link angeben darf




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