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Was ist die sicherste Geldanlage?

gefragt von duckwinduck am 13.07.2008 um 17:35 Uhr

Was ist die sicherste Anlage um sein Geld zu halten und vermehren?

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justii
beantwortet von justii am 14. Juli 2008 09:27
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Wir müssen die Frage in zwei Fragen aufspalten:

  • 1) Welche Anlage ist sicher um sein Geld zu halten

  • 2) Welche Anlage ........ um sein Geld zu vermehren

1) Als sehr sicher werden immer wieder Bundeswertpapiere und Tagesgeldanlagen betrachtet (Mündelsicher). Es gibt aber durchaus noch weitere mündelsichere Anlageformen. Diese rentieren alle rund um die Inflationsrate - dienen also allenfalls dem Gelderhalt, nicht jedoch der Geldvermehrung.

All diese Anlagen sind allerdings "schein-sicher", denn in den vergangenen 80 Jahren wurden die Sparer schon 2x Opfer einer Währungsreform und haben ihr Geld verloren. Wissenschaftler sprechen für die nächsten 30 Jahre mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% davon, daß es wieder zu einer solchen Totalentschuldung kommen wird. Sehen wir uns die finanzielle Situation unseres Staates an...

In der Zwischenzeit besteht natürlich, was man in der Vergangenheit fast für unmöglich gehalten hätte, das Risiko, daß Banken oder ganze Bankensysteme zusammenbrechen können. Seit den Folgen der amerik. Immobilienkrise sollte einem bewußt sein, daß auch Insolvenz-Schutzsysteme (z.B. Einlagensicherungsfonds) in solchen Fällen nur bedingten Schutz bieten können.

Bei der jetzigen Krise konnten viele Institute nur gerettet werden, indem die Zentralbanken der betroffenen Länder massiv Geld in die Märkte gepumt haben. Doch mit steigender Geldmenge erhöht sich ganz massiv das Inflationsrisiko. Es wurde also der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. Lösung ist das keine...

Soviel also zu den sicheren Geldanlagen.

2) Wer sein Geld vermehren will, braucht allerdings mehr Rendite als nur den blanken Inflationsschutz. 5% bis 6% abzüglich Steuern und/oder Gebühren sind für eine Kapitalmehrung niemals ausreichend.

Mehr Rendite gibt es aber nur mit mehr Risiko. Dieses Risiko kann z.B.

  • ein Schwankungsrisiko sein (z.B. bei Fonds/Aktien usw.)

  • ein Verlustrisiko sein (z.B. bei Aktien/Optionsscheine/Warentermingeschäfte usw.)

  • ein temporäres Risiko sein, bei dem das Geld über einen längeren Zeitraum oder zu bestimmten Zeiträumen nicht oder nur bedingt verfügbar ist

  • ein Emittentenrisiko sein (viele Anlagen sind nur so stark wie der Herausgeber/Initiator, wie z.B. bei Schuldverschreibungen)

  • ein Substanzrisiko sein (speziell über einen längeren Zeitraum kann sich z.B. die Bausubstanz bei Bauwerken/Häusern als nicht ausreichend heraus stellen, wodurch der Wert erheblich sinken kann)

  • ein Standortrisiko sein (Immobilien und Unternehmen sind oft stark vom Standort abhängig)

  • u.v.m.

Es liegt am Einzelnen, welches Risiko er für seine Anlagen in Kauf zu nehmen bereit ist. Um dies objektiv einzuwerten halte ich eine umfassende und unabhängige Analyse und Beratung für unbedingt erforderlich. Hier wird viel zu oft an Zeit und Geld gespart (Geiz ist g..l) und am Ende ist dann das Unglück groß.

Aber es ist ja auch viel einfacher, später jemanden zu verklagen, als sich am Anfang wirklich umfassend zu informieren. Verkehrte Welt!

Schöne Grüße

justii


anonym
beantwortet von Sotarki am 28. Dezember 2008 12:07
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Finanzkrise: Gold in den Keller, Solar aufs Dach, Aktien auf der Bank, Geld unterm Kopfkissen, was ist die beste Geldanlage im Zeichen der Rezession und Inflation ? Zunächst: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Immer mehr Bundesbürger verlieren das Vertrauen zu fremd verwalteten Geldanlagen. n. Also was tun ? So mancher liest Bücher und surft im Internet auf der Suche nach der richtigen Geldanlage. So empfiehlt Max Otte mit seinem Buch "Der Crash kommt" eindeutig, sichere Anlagen, unter anderem Edelmetalle, wie Gold in sein Depot zu legen.Nach Meinung führender Experten ist dies sicherlich wichtig, noch besser allerdings ist es in die eigene Immobilie zu investieren, die man ja bereits besitzt. Die erheblichen Energieeinsparpotenziale werden dauerhaft Geld bringen, eine Solaranlage erzeugt Wärme oder Strom. Eine umweltfreundliche Heizung verdient zwar kein Geld aber sie spart tagtäglich Geld ein. Man sollte sich gerade in diesen harten Zeiten auf den gesunden Menschenverstand verlassen und in den eigenen Geldbeutel investieren, bevor man Investments kauft, die vielleicht morgen nichts mehr wert sind.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 13. Juli 2008 17:52
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Ein Sparkonto oder Festgeldkonto bei einer der droßen deutschen Banken. Da bekommst Du zwar nicht viel, aber Dein Geld ist sicher angelegt!!!


anonym
beantwortet von mireiburton am 8. April 2009 14:54
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Wenn man wirklich sicher sein Geld unterbringen möchte, sollte man gerade in der heutigen Situation in Gold oder Silber anlegen. Da kann dann die Inflation kommen. Seit über 100 Jahren hat Gold den gleichen Wert. Z.B. vor 100 Jahren hat ein Anzug 1 Unze Gold gekostet und heute kostet ein gleichwertiger Anzug auch eine Unze Gold. Somit ist jegliche Inflation ausgeglichen. Außerdem sind Goldanlagen (Physisches Gold) Mehrwertsteuer- und Abgeltungssteuerfrei. Falls jemand darüber mehr wissen möchte, der kann mir gern eine kurze Mail schicken: reichardtm@aol.com


katie234
beantwortet von katie234 am 20. Januar 2009 19:22
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anonym
beantwortet von pflvb am 8. August 2008 09:57
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Geldwert gegen Sachwert:

vor zehn Jahren wurden 1.955,83 DM (= 1.000 EUR) in Festverzinsliche angelegt - Jahr für Jahr wurden 4% (=40 EUR) Zinsen ausgezahlt. Nun wurde die Einlage wieder zurückgezahlt - und hat noch eine Kaufkraft von 728,67 EUR gegenüber der von vor zehn Jahren (3%ige Inflation gerechnet).

Gegenbeispiel: Vor zehn Jahren wurde der gleiche Betrag (damalige Kaufkraft aus heutiger Sicht 1.356,07 EUR) in einen guten offenen Immobilienfonds investiert. Jahr für Jahr wurden die ausgeschütteten Erträge wieder angelegt. Heutiger Gegenwert: 1.654 EUR


anonym
beantwortet von Seegeist am 14. Juli 2008 11:05
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Hier kommt es darauf an, wann Du das Geld wieder benötigst. Kurzfristige Anlagagen sind bei Tegesgeldkonten ganz ertragreich. Für längerfristige Anlagen solltest Du in den Sachwert gehen und gute Fonds auswählen.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 13. Juli 2008 20:12
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Zunächst würde ich mal Tagesgeld- oder Festgeldkonten nennen.

(Infos, wie es funktioniert: www.klicktipps.de/geldtipps-tagesgeld.php )

Wenn genügend Geld beieinander ist, würde ich eine Eigentumswohnung oder ein Häuschen in guter Lage kaufen.


anonym
beantwortet von megaboomer am 13. Juli 2008 18:40
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Konsum... da weißt du sofort was du hast ;-)


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 13. Juli 2008 18:14
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Festgeld, Bundesschatzbriefe


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 13. Juli 2008 17:49
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Das Sparbuch soll sicher sein.

Kommentar von 517dfdf405b70c95889a7289d024deb9smallungererbad am 13. Juli 2008 18:12

Ein Sparkonto soll nicht nur sicher sein, es ist sicher. Genauso wie ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto. Da risikoarm allerdings nur geringe Zinsen fürs Sparkonto.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 13. Juli 2008 18:34

Es gibt keine absolut sicheren Geldanlagen. Auch kein Festgeldkonto und kein Sparbuch. Die IKB-Bank hat 17Mrd. Euro in den Sand gesetzt. Da hilft keine Einlagensicherungsfonds sondern nur noch ein eingreifen des Staates oder ein Übernahme durch eine größer Bank. Was aber passiert, wenn ein größerer Bank pleite macht?

Kommentar von dfranke am 14. Juli 2008 07:42

So ist es. Absolut sicher ist nichts. Man kann lediglich eine bestmögliche Absicherung erzielen, indem man sich für Bundeswertpapiere oder eben Spareinlagen wie Tages- oder Festgelder entscheidet. Bei 4,50 bis 5,00 Prozent Rendite, die sich mit den Angeboten führender deutscher Direktbanken erzielen lassen (einfach mal mit einem Rechner wie auf http://www.tagesgeldvergleich.net/rechner/tagesgeldrechner.html berechnen), erzielt man mit Tages- oder Festgeld derzeit sogar höhere Renditen als mit Bundesschatzbriefen oder Staatsanleihen des Bundes.


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