Frage von Schramutor, 100

Welches ist die beste Kampfsportart?

Hallo Leute ich wollte eine Kampfsportart ausüben weiß aber nicht so recht welche zu mir passt. Ich habe 2 Jahre Juyuzu Gemacht hab auch paar Gürtel bekommen. Dann hab ich aber aufgehört weil ich letztendlich das Gefühl hatte das das alles nur Theater ist. Das das irgendwie nix bringt. Später hab ich mich dann mit einem kleinen Idioten aus meiner klasse geschlagen. Also er hat sich immer für den Oberking gehalten und ich hab das immer verleugnet. Und so kam es zum streit. Er meinte lass Boxen dann sehen wir wer der wahre Oberking ist. Ich ging drauf ein weil mir nichts besseres einfiehl wie mann sonst die Kräfte messen sollte. In dem Moment war ich zu blöd zu kapieren das er aber schon seid 2 Jahren Boxen war. Er hatte mich ausgetrickst und natürlich haushoch gewonnen. Obwohl er viel Schmächtiger war. Ich bin Jetzt kein Ockse. Genau in der Mitte. Aber er war halt schmächtiger und hat mich besiegt. Dann hab ich mich geärgert. Hätt ich bloß 2 Jahre geboxt statt diesen mist. Danach bin ich Boxen gegangen hab aber festgestellt das das absolut nix für mich ist. Bei der einen Übung mussten wir den Partner schlagen und der musste die Deckung heben je nachdem ob mann Links Rechts oder gerade Schlägt. Aber ich kam nicht damit klar. Ich konnte diese ganzen Schläge nicht einstecken. Desweiteren hatte ich in der ersten Probe stunde die Bewegungsabläufe nicht verinnerlicht weshalb ich nicht schnell genug war wenn der Typ rechts schlug dann Links. und er Signalisierte mir auch nicht genau welche Richtung das war in der er Überhaupt schul. Dann wars mal was Zwischen Links und Geradeaus was mann nicht Definieren konnte. Auf jedenfall ist mir am ende fast schwindlich geworden von die ganze Zeit Schläge einstecken. Also meine frage welche Kampfsportart würdet ihr mir Empfehlen. Mein Ziel ist es am Ende Richtig Kämpfen zu können und wenn es sein muss jemanden Kaputtzuschlagenen wenn er es auf mich abgesehen hat. Aber nicht selbst Verteidigung sondern Angriffsverteidigung. Hier paar Facken über mich damit ihr mich besser einer Kampfsportart zuordnen könnt. Aslo ich bin vom Typ her nicht so der Draufgänger Typ der sagt einfach drauf los nicht überlegen. Ich überlege immer hundertmal bis ich was mache. Was an den Erfahrungen in meinem Leben liegt. Ich bin eher der Emotionale Typ nicht der Rationale. Und was noch nützlich ist ich habe extrem gute Reaktionen was sicher auch nützlich ist. Mein Ziel ist am ende eine gewisse Wehrhaftigkeit damit ich mich sicher fühlen kann und damit ich damit Mädchen Imponieren kann. Also was schlagt ihr vor?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 47

Sehen wir uns mal an, was du da schreibst:

Also er hat sich immer für den Oberking gehalten und ich hab das immer verleugnet. Und so kam es zum streit[...]Mein Ziel ist es am Ende Richtig Kämpfen zu können und wenn es sein muss jemanden Kaputtzuschlagenen[...]und damit ich damit Mädchen Imponieren kann

Du erweckst bei mir den Eindruck, keine besonders hohe charakterliche Reife zu haben. So lange du es offenbar nötig hast, selbst den "dicken Maxen" zu markieren, kann ich dir keine Disziplin wirklich empfehlen.

ich überlege immer hundertmal bis ich was mache.

Das klingt mit "kam zum Streit", "jemanden kaputtschlagen" und "Mädchen imponieren" ganz anders, nämlich so, als wärst du noch ziemlich grün hinter den Ohren und würdest sehr unüberlegt handeln.

Du solltest vielleicht eher etwas wie Jogging und Yoga machen, um sowohl körperlich als auch geistig ausgeglichener zu werden, anstatt einen auf "Kampfmaschine" machen zu wollen.

Welches ist die beste Kampfsportart?

Für dich offenbar vorerst keine - dazu fehlt es dir meiner Ansicht nach an charakterlicher Reife. So etwas wie den "besten Stil" gibt es übrigens gar nicht:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-ist-am-effektivsten?foundIn=list-answers-...

Also was schlagt ihr vor?

Halte dich von irgendwelchen "Selbstverteidigungssystemen" fern - du scheinst mir zu sehr auf einem Ego-Trip als dass du verantwortungsbewusst mit diesen Kenntnissen umgehen könntest.

Kommentar von Schramutor ,

Hallo Enzylexikon du hast recht. SO wie ich das hinschreibe mag das so rüberkommen. Aber glaub mir du kannst keine Person anhand von paar Buchstaben beurteilen. Ich erklär dir mal was ich damit meine. Zu der Aussage Mädchen Imponieren. Wer will den den bitte nicht Mädchen Imponieren das will im Grunde doch jeder Junge. Das mit jemanden Kapputschlage das ist ein bisschen unglücklich formuliert aber das mach ich manchmal absichtlich. Mit meinen Texten versuche ich lustig zu sein aber auch ernst. Ganz so hat sich das nicht ereignet. Der Junge von dem ich sprach kannte jeder als Angeber der schule. Er ist immer über Tische gehüpft und hat gesagt : Ey Leute guckt mal wie krass ich bin Dikka ich bin so krass. Und das nervt. Ich hab ihm dann gesagt er solle ruhig sein und das er eine Witzfigur sei. Und dann meinte er lass Kämpfen. Und ich wollte das seine große klappe ein Bisschen schließt darum hab ich mich drauf eingelassen. Aber Leider Verloren. Und diese ausdrücke Kaputtschlagen die hat er immer benutzt. Darum hab ich das auch geschrieben. Ihn Kaputtschlagen. Ich komme einfach in viele Situationen wo ich mich mal verteidigen und Kämpfen muss oder mein Gesicht verliere verstehst du?

Kommentar von Enzylexikon ,

Aber glaub mir du kannst keine Person anhand von paar Buchstaben beurteilen.

Angesichts des Umstands, das wir uns hier im Internet befinden, bleibt mir allerdings wenig anderes übrig. ;-)

Ich komme einfach in viele Situationen

Dann würde ich mich als erstes fragen "Warum?"

Machst du den Eindruck ein bereitwilliges "Opfer" zu sein? Oder trittst du übertrieben arrogant, oder provokativ auf?

Selbst Angriffe die angeblich nur aus "Langeweile" begonnen werden, richten sich häufig gegen solche "Zielgruppen".

Ich würde einfach mal sehen, dass ich mich von Schlägern fern halte und dafür sorge, dass nicht ins Beuteschema passe.

Wer will den den bitte nicht Mädchen Imponieren das will im Grunde doch jeder Junge

Und womit? Indem du andere auf den Schulhof durch die Gegend wirfst oder verprügelst? Bretter zertrittst? Damit wärst du genau so primitiv wie der große Angeber der Schule.

wo ich mich mal verteidigen und Kämpfen muss

Verteidigen muss man sich bei einem ernsthaften Angriff auf Leib und Leben - und nicht weil ein Angeber nervt und man die Sache aus der Welt schaffen will.

oder mein Gesicht verliere

Ich schätze, das 90% aller gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Personen vermieden werden können, indem man sich nicht auf Provokationen einlässt.

Wer meint sein "Gesicht zu verlieren", weil ein schulbekannter Angeber über einen lästert, sollte mal sein Selbstbewusstsein hinterfragen.

Jemand der charakterlich auf unterstem Niveau rangiert, kann mich gar nicht "demütigen" - dazu müsste er erst einmal auf Augenhöhe mit mir sein. Ich halte mich da an die Spruchweisheit:

"Die Schmähung entehrt nur denjenigen, der sie ausspricht"

Das sollten sich nicht nur die ganzen Murats, die ihr Messer ziehen, sobald man "deine Muddah" beleidigt, mal überlegen.

verstehst du?

Theoretisch ja - nur nicht, weshalb man sich auf solch ein Kindergartenniveau herablässt. Geh lieber Joggen.

Mein Rat:

Solltest du tatsächlich körperlich tätlich angegriffen werden, dokumentiere das ganze mit Fotos,  möglichen Zeugen - und melde es der Schulleitung, oder zeige den Täter gleich an.

Wir sind nicht im Wilden Westen, wo jeder das Gesetz in die eigene Hand nimmt.

Kommentar von Schramutor ,

Ja du hasst mit deinen Aussagen schon recht. Ich habe mich eine Zeit lang in einer Schwierigen Situation befunden. Die Schule auf die ich gegangen bin war unter aller Sau. Dadurch das Realschulen mit Hauptschulen Fusioniert wurden Endstand die Sekundarschule. Ich war immer so ein Mitteltyp darum hats zum Gymnasium nicht ganz gereicht. Ich hab immer ein Bisschen mehr Zeit gebraucht als die anderen Kinder. An der Sache ansich ist nichts schlimm durch die Sekundarschulen konnte ich mit weniger druck zum Selben Ergebnis kommen wie Gymnasiasten. Nur das die Sekundarschule auf die ich ging das Auffangbecken für alle Versager der Gesellschaft war. Die deren Eltern keine Zukunft aus diversen Gründen haben und das auf die Kinder Übertragen usw... Auf jeden fall passe ich in das Beuteschema von Idioten rein. Ich bin ruhig sage nicht viel bin immer nett zu allen. Egal in welche schule ich ging ich wurde immer gemobbt. Vielleicht weil ich Außläder war? Keine Ahnung. Aber auf die Schule auf der ich ging Hat mir einer sogar mal ins Gesicht gespuckt. Irgendwann hab ich ihn verpetzt und dann waer ruhe. Dann hab ich die Schule gewechselt und bin auf einer Hundermal Schlimmeren gekommen. Eine Schule in der Polenböller im Treppenhaus Explodierten wo Ein Feuerwehr Polizeibesucht an der Tagesordnung war wo Lehrer Geschlagen wurden wo and die Wand gekackt wurde. Sogar ein Tampong mit Blut hab ich im Treppenhaus gefunden. So schlimm geht es in den Sekundarschulen in Berlin zu. Ich tue nix aber diese Hooligans kommen immer auf mich. Keine ahnung warum. Und wenn solche fälle eintreten will ich keinen Rückzieher machen sondern mich verteidigen. Den der Gedanke man kann Gewalt mit Worten bekämpfen ist ein Irrglaube. Gewalt kann man nur mit Gewallt Bekämpfen. Das ist so ungerecht dabei wollt ich nur Normal Lernen meinen Abschluss machen und von der Schule gehen ganz normal.

Kommentar von Schramutor ,

Ich bin niemand der Streit verursacht aber wenn er auf mich zukommt will ich kein Rückzieher machen weil ich zu Schwach bin. Wenn einer einen Hänselt muss man sich wehren. Und damit kann man Mädchen Imponieren. Mit einer gewissen Wehrhaftigkeit. In dem man Selbstbewusstsein ausstrahlt. In dem man Signalisiert. Ich bin zwar nicht auf Streit aus aber wenn du es sein solltest werde ich ihn gewinnen. Das mein ich damit.

Antwort
von OnkelSchorsch, 47

Ich würde dir empfehlen, gar keine Kampfsportart zu machen.

Meiner Einschätzung nach bist du noch nicht so weit, dass du mit einem Kampfsporttraining anfangen kannst.  Versuche es vielleicht mal mit einem Ausdauersport. So etwas wie Jogging oder Powerwalking. Wenn du das dann so etwa ein Jahr gemacht hast, schön regelmäßig jeden Tag sagen wir mal zehn Kilometer, dann frage noch mal nach.

Viel Glück!

Kommentar von Enzylexikon ,

Das sehe ich genau so.

Antwort
von mojo47, 67

nachdem du schon ein paar sachen ausprobiert hast solltest du dich mal nach sws (system without system) umgucken.

der kerl aus deiner klasse hat dich übrigens nur besiegt weil du ihn unterschätzt hast, das hat nichts mit der sportart an sich zu tun. hättest du seinen schlag abgefangen und ihn im würgegriff auf den boden gezwungen hätte er mit schlägen nichts mehr machen können.

Kommentar von trjjrnwa ,

Ich bin der Meinung das Krav Marga die beste Kampfsportart zur Selbstverteidigung ist. Schau mal hier ----》 https://de.m.wikipedia.org/wiki/Krav_Maga

Kommentar von mojo47 ,

ich denke jede kampfsportart hat ihre vor und nachteile. natürlich ist krav marga sehr effektiv. aber es geht auch darum ob du dein handwerk beherrschst und das werkzeug einsetzen kannst.

die frage nach der besten und effektivsten kampfsportart ist so alt wie die kampfsportarten selbst ^^

ich glaube im übrigen, dass avci wing chun extrem stark ist, leider wird es in deutschland nur in 2-3 großen städten angeboten.

Antwort
von frankie82, 29

Immer wieder faszinierend... viele schreiben Vorschläge, geben Tipps und Tricks zu (Kampf)sportarten, sagen welche die anscheinend "beste" ist usw. .

Schaut man sich dann aber mal die Profile an oder liest ein wenig zwischen den Zeilen wird schnell klar,

a.) dass viele die von ihnen genannte Sportart noch nie ausgeübt haben
b.) ,dass Leute die den Sport gerade mal für 3-5J "trainiert" haben, denken sie wissen und können schon alles
c.) dass viele einfach irgendwo mal was von Freunde(n), Bekannte(n), Medien aufgefangen haben die nur so mit Halbwissen glänzen und denken das ist es !

Kommentar von Schramutor ,

Dann Schlag du mir was vor

Kommentar von frankie82 ,

Dieses Thema ist mehr als leidig und meiner Meinung nach dumm! Es gibt nicht DIE Kampfsportart. Es ist abhängig von mehreren Kriterien.

 z.B.

- Wie ist dein Körperbau, physische Veranlagung. (lange arme , kurze Beine) ?
- Mit wem habe ich es als "Gegner" zutun ? Einer der Boxen, Krav Maga, Judo, Karate, Ringen, Wing Chun oder "nur" Schwimmen kann ?
- Und hier gilt dann auch ? ist er größer,kleiner,schwerer,leichter wie ich ? längere beine, kürzere arme usw.
- Kämpfe ich besser mit meinen Armen, Beinen oder beides? Kämpf ich lieber auf Distanz ?

Eine Kampfsportart oder der Gegner ist nur so gut, wie ich es "zulasse" bzw. zulassen kann. Vllt. hast du es evtl. leichter als Boxer gegen einen Ringer... Aber Pauschal zu sagen Krav Maga ist das beste oder Boxen ist besser als Ringen, ist nicht möglich. 

Antwort
von steini1904, 49

Die ohne jeden Zeifel "beste" Kampfkunst ist Systema.

Allerdings geradezu lächerlich schwer zu erlernen und es gibt nur sehr sehr wenige gute Trainer.

Systema ist eher langsam und sehr ruhig. Man findet heraus welche Erwartungen und Herangehensweisen ein Gegner an den Kampf hat. Im Prinzip 40% Psychologie und Anatomy, 40% Selbstbeherrschung, 15% Poker und Schach im Kampf-Äquivalent und 5% eigentliche "Kampf-Techniken". Was keineswegs heißt, dass es wenige wären.

Am einfachsten kommt man mit Krav Maga zu "schnellen" Erfolgen. Wenig Hirn, viel Aggression.

Kommentar von Shiranam ,

"die ohne jeden Zweifel beste"... aha...  ;- )

Kommentar von E1987 ,

Der Mann muss es wissen!!! Hat sicherlich schon ein Haufen Erfahrung damit sammeln können.

Ich im übrigen finde Karate ist die alller alller BESTE Kampfsortart. 
Wir erinnern uns alle an Karate Kid !!! 

Wenn man bedenkt, Jayden Smith ist nur allein durch das an- und ausziehen seiner Jacke zu einem Großmeister im Karate geworden und hat sie alle platt gemacht !

Ich bin wie man unschwer erkennen kann 1987 geboren (Jayden Smith 1998) d.h. ich bin elf jahre älter. Man kann also sagen ich habe 11 Jahre Trainingsvorsprung gegenüber Jayden Smith !!!! 

Es kommt noch die Tatsache hinzu, dass hier in Deutschland das Klima nicht so toll ist wie in Malibu Kalifornien... Wir können also daraus folgern, dass der gute jayden smith sein jäckchen öfter mal daheim liegen gelassen haben muss. 

Also was lernen wir ? Immer das Jäckchen anziehen 

Kommentar von steini1904 ,

Daran besteht kein Zweifel.

Systema heißt einfach (oder besser gesagt "steht für") "Das System".

Das Ziel von Systema ist es die bestmögliche Ausbildung für vor dem Kampf, für den Kampf und nach dem Kampf zu liefern (zumindest wenn man Systema relativ zum Kampf selbst betrachtet).

Eine volle Ausbildung umschließt Gymnastik, Akrobatik und Tanz, Massagetechniken, Kochen, Techniken zur Entspannung, eine psychologische und sozialtherapeutische Ausbildung, eine Ausbildung in Mathematik, Sprache, Wirtschaft, Geschichte und Politik, das Führen von Fahrzeugen, eine Berufsausbildung nach Wahl, eine militärische Ausbildung und eine grundlegende medizinische Ausbildung.

Natürlich verlässt man sich dabei v.a. auf darauf spezialisierte Schulen, Ausbildungsstätten und Akademien. Systema liefert meist nur die Idee und den Glauben dahinter, obwohl einige Schulen diese Themen zumindest grundlegend behandeln und anscheinend ein paar sogar Prüfungen abhalten oder Nachweise (wie z.B. Zeugnisse) "verlangen".

Dazu kommt dann noch die übliche Ausbildung im Kampf. Bodenakrobatik, Haltung und Technik, Nahkampf, Grappling, stumpfe und schneidende Waffen, Schusswaffen, Überlebenstraining, Entspannung, Deeskalation und Anatomie.

Dabei verweigert Systema jegliches Kata und/oder Tradition und hält seine "Mitglieder" dazu an selbst neue Techniken zu suchen und diese an Systema-Schulen vorzustellen und zu lehren.

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Viele der älteren Systema-Schulen (und daher auch nur in Russland) sind zudem sehr spirituell eingestellt.

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Systema ist extrem ungewöhnlich für eine Kampfkunst und aufgrund des Glaubens, dass ein ständiger Austausch an Information, ein konstanter Drang zur Selbstverbesserung und Erfolg in allen Lebensbereichen und -abschnitten bestehen muss, sehr sehr effektiv.

Systema ist jetzt etwas mehr als ein Jahrtausend alt und man muss nur darauf achten wie schnell es sich in den letzen 30-40 Jahren weiterentwickelt hat.

Sobald irgendwo auf der Welt etwas gefunden oder gelehrt wird, das nicht in Systema repräsentiert wird oder seinem Äquivalent in Systema schlicht überlegen ist, werden sich die wichtigen Systema-Schulen so schnell wie möglich austauschen um herauszufinden wie man dieses neue etwas am Besten in Systema integrieren kann.

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Wenn man jetzt aber nicht Lust hat die nächsten 20 Jahre damit zu verbringen zwischen den verschiedenen Schulen in Russland zu pendeln um sich mit Systema vertraut zu machen, sollte man einfach sich etwas aussuchen was einem Spass macht.

Empfehlenswert sind dabei v.a. Krav Maga und MMA, da diese sich stark auf Dominanz und Aggression konzentrieren, was für den Anfang sehr effektiv ist.

Möchte man ein wenig mehr Zeit investieren sollte man sich mal nach Boxen, Kickboxen und Muay Thai umschauen. Gerne auch Wing Tsun, obwohl man sehr viel Widerspruch in Bezug auf die Effektivität hört.

Kommentar von Shiranam ,

Doch, daran besteht erheblicher Zweifel!

Wie kannst Du so vermessen sein, Systema oder was auch immer als "ohne jeden Zweifel beste Kampfsportart" zu bezeichnen? Nicht falsch verstehen. Ich halte Systema auch für effektiv. Aber das ist doch nur EINE Möglichkeit von vielen!

Wer bist Du, beurteilen zu können, welches "die beste Kampfsportart" ist? Die beste KK...für was überhaupt? Effektivität in kurzer Zeit viel für die SV zu lernen, oder für den Ring, oder für die mentale Weiterentwicklung? Oder ist die Dauer der Lernzeit doch egal?

Glaubst Du, alle anderen sind dümmer als Du, wenn sie andere KS/KK betreiben? Ganz schön arrogant!!!

Aber eines hab ich durch deine Ausführung gelernt: Es ist bestimmt die beste Kampfkunst, um Kochen zu lernen ; - )... Laß die anderen mal ruhig ihre sinnlosen Formen turnen ;-)) Kochen ist bestimmt effektiver für KK/KS ; -))

Kommentar von steini1904 ,

"Das Beste" ist sehr absolut und damit macht es auch nicht sehr viel Sinn es auf irgendetwas anderes als das Endresultat zu beziehen. Sämtlicher zeitlicher Faktor hat in diesem Bezug also keinen Sinn. Hätte vielleicht klarstellen sollen wie ich den Begriff hier verstehe.

Systema ist selbstverständlich absolut unmöglich in einer kurzen Zeitspanne zu erlernen, bietet aber eine sehr viel größere Bandbreite und Flexibilität als alle Alternativen. 

Im Gegensatz zu den Alternativen versucht Systema nicht einen neuen Fokus zum Lebensablauf hinzuzufügen, sondern die bestehenden Foki so zu vereinen, dass sich daraus ein neuer, sehr natürlicher Ablauf ergibt.

Vielleicht eine kleine Analogie: 

Die aller meisten KK/KS (klaue mir mal den Ausdruck) konzentrieren sich sofort und direkt auf das Laufen. Sie beginnen mit dem Gehen, lehren bald einen schnellen Schritt und später das Rennen. 

Systema hingegen konzentriert sich auf die vielen verschiedenen Anwendungen des Laufens. Sie zeigen den Leuten die Natur, Supermärkte, Freizeitparks, usw. Anstatt den Leuten zu zeigen wie man am besten den einen Fuss vor den anderen setzt, zeigen sie nur die Grundlagen und den Zweck. Die Leute werden mit der Zeit besser und dann lehrt man sie das Schwimmen, bald das Radfahren. Man lehrt sie wie man in der Spielhalle Billard spielt, wie man nach Perlen taucht und was die besten Radwege um den Bodensee sind.

Irgendwann wird dadurch das Laufen zur Selbstverständlichkeit, während der KK/KS-ler der eine Alternative gewählt hat, zwar sehr viel schneller voran kam, aber irgendwann bei QWOP stecken geblieben ist.

Glaubst Du, alle anderen sind dümmer als Du, wenn sie andere KS/KK betreiben? Ganz schön arrogant!!!

Würde ich nie behaupten. Ganz nebenbei praktiziere ich auch kein Systema. Seit ich zurück an der Uni bin sogar gar keine/n KK/KS mehr. Einfach zu wenig Zeit dazu.

Es ist einfach nur eine Feststellung nach vielen Gesprächen, dass Systema schlicht und einfach in einer völlig anderen Liga spielt. Alles ist sehr viel umfangreicher, durchdachter, reifer, freier und doch kontrollierter. Es ist einfach eine andere Klasse. Das hat auf keiner Ebene etwas mit kognitiven Fähigkeiten aller Art zu tun, zumindest wenn man sich nicht völlig vor der Welt verschließt oder allergisch gegen Wissen und Entwicklung ist. Aber dann rettet dich auch Systema nicht.

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Kochen ist übrigens unvorstellbar wichtig. Ich bin erstaunt, dass du diesen Punkt herausgepickt hast, da ich selbst ihn sogar für die wichtigste Fähigkeit eines jeden Kampfsportlers (oder sogar noch allgemeiner "Leistungssportlers") halte. Gute Ernährung ist unvorstellbar wichtig und ohne die Fähigkeit zu Kochen hat man darüber einfach keine Kontrolle. Dazu ist Kochen eine wunderbare, hoch-kreative Beschäftigung und somit der perfekte Ausgleich zu langen, anstrengenden Trainingseinheiten.

Antwort
von Himmelsbaum, 28

Das wichtigste ist, dass du dich im Kampf beherrschen kannst. Wenn du unterm Kampf plötzlich die Kontrolle verlierst und einfach undkontrolliert auf den Gegner eindrescht bringt dir keine Kampfsportart mehr was.

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